konsumauszeit

So richtig will es mir nicht gelingen, den Social Media Konsum in Griff zu bekommen. Das kann womöglich daran liegen, daß ich kein richtiges Ziel habe. Was will ich eigentlich? Vielleicht ist die Aussage zu schwammig. Denn ich mag es schon, mit anderen in Kontakt zu sein, mich auszutauschen und inspirieren zu lassen. Ich möchte aber nicht mehr dieses reflexartige abchecken von Twitter und Instagram. Ich browse gern die Bilder und lese, was andere schreiben und tun. Ich merke aber, daß es eben oft kein bewusstes Teilnehmen ist, sondern ein Mich-Zerstreuen. Aber das brauche ich gar nicht. Diese Woche möchte ich also nutzen, um darüber nachzudenken, was ich eigentlich suche, wenn ich durch meine Apps klicke. Kontakt? Anerkennung? Wertschätzung? Austausch? Inspiration? Was genau ist es, was uns in den Bildschirm starren lässt? Ich schreibe mir liebe Nachrichten mit Freundinnen über den Tag verteilt. Denn ich bin hier den ganzen Tag allein bzw nur unter Kindern. Ich finde es schön, jemanden zum Austausch zu haben. Das Internet ist meine Tür zur Welt. Aber oft lässt es auch eine gewisse Leere zurück, ein Sehnen nach etwas, daß ich nicht im Aussen, sondern eigentlich in meinem Inneren finden will.

Ziel
Kein reflexartiges Betätigen der Apps mehr. Dafür vielleicht feste Zeiten? Oder ganz bewusste Momente?

Was klappt schon gut?
Insgesamt bleibt das Handy oft an einer Stelle liegen und ich fasse es den halben Tag gar nicht an. Oder nutze es nur, um Fotos zu machen oder Nachrichten zu schreiben.

Meditation statt Nachrichten lesen.

Ausgaben
Noch ein kleiner Blick auf das Einkaufsverhalten. Ausgaben in Woche 3:

  • 8 Euro für ein Geburtstagsgeschenk eines Wolfsfreundes (mehrere Gäste haben zusammengelegt und was großes gekauft. Ich finde toll, daß das hier so klappt mit den Eltern und Kindern)
  • 29,80 Euro Wochenendeinkauf im Bioladen
  • 26,19 Euro Obst und Gemüse Einkauf vorhin in der Biogärtnerei. Die 2 Kilo Äpfel vom Freitag waren schon wieder weggefuttert.

Gestern bin ich auch lange um das Midori Travelers Notebook herumgeschlichen. Ich himmle das ja schon sehr lange an. Das ist ein flexibel nutzbares Büchlein, ähnlich dem Taschenbegleiter, aber kleiner und handlicher (ich hab den A4 Taschenbegleiter). Da ich im kommenden Jahr einige Reisen geplant habe, möchte ich es als Reisetagebuch nutzen. Ich habe mir dann gestern Abend das Travelers Notebook und ein bisschen Zubehör (95,10 Euro) in einem Laden in Berlin von meinem Geburtstagsgeld bestellt und freue mich schon sehr sehr darauf. So richtig mit Kribbel im Bauch. Da wollte ich auch nicht länger warten, denn der Laden hat diese Produkte nur in limitierter Anzahl bis zum 24.11.2015 im Angebot. Möglicherweise packe ich ihn gar nicht aus, sondern lege ihn mir unter den Weihnachtsbaum. Hach!

Wie erging es dir in dieser Woche? Wie nutzt du das Internet? Bist du zufrieden damit oder möchtest du etwas ändern?

Zum Nachlesen:

Konsumauszeit :: Woche 2
Konsumauszeit :: Woche 1
Konsumauszeit :: Worum es geht

*** Letzte Chance ***

Zusammen mit eve verlose ich noch bis zum 24.11. 2015 einen 100 Euro Gutschein für das Hotel Almodovar in Berlin.

2 thoughts on “Konsumauszeit :: Woche 3

  1. liebe ramona,
    ich verstehe den aspekt des austauschs und des kommunizierenwollens, wenn man den ganzen tag unter kindern ist, sehr, und mir fiel es auch extrem schwer, das nachzulassen (ich wollte es nachlassen, weil ich merkte dass mir zu viel präsenz und zerstreuung im netz nicht gut tut). stück für stück habe ich es aber geschafft, mich davon zu lösen – und vor allem, indem ich meine innere haltung zu den dingen verändert habe, die zeit zu hause mit kind bewusst für mich nutze. und ich habe das gefühl, dass es sogar dem kind gut tut, zwar meine gegenwart und präsenz zu haben, aber mich dennoch ganz bei mir selbst zu haben. seit der internet- und social-media-konsum reduziert ist, kann ich mich selbst viel besser im hier und jetzt verorten, weil der fokus einfach ein anderer und dadurch auch plötzlich viel mehr kraft fürs „kümmern“ da ist.
    alles liebe dir, maria

  2. Hallo Ramona,
    ich nutze das Internet viel.
    Versuche es aber gerade seit zwei Wochen zu reduzieren.
    Ich habe feste Zeiten in denen ich meinen Bürokram erledige.
    Vormittags, wenn ich eine Pause mache, dann setze ich mich mit einer
    Tasse Tee/Kaffee an den Pc und schaue bei den Blogs und FB vorbei, sortiere
    meine mail oder schreibe selber auf meinem Blog.
    Nachmittags, wenn die Kleine aus dem Kindergarten zurück ist, vermeide ich es
    am PC zu sitzen, weil sie dann auch immer will.
    Dann gibt es noch eine feste Ausschaltzeit am Abend von Handy und Telefon.
    Diese Stunde gehört meiner Tochter und mir.
    Da ich auch gerne zocke, mache ich das an zwei Abenden in der Woche und nicht
    mehr täglich.
    Am Anfang war es schwer, aber ich entdecke wie viel Zeit ich für andere Dinge habe,
    z.B. Lesen . Bin ich zu Hause, ist es schwer mich über Handy zu erreichen, weil es
    meistens lautlos irgendwo liegt, zumal wenn alle Kinder zu Hause sind. Denn für die
    bin ich ja dann erreichbar.

    Liebe Grüße
    die Sammlerin

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