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Mein Jahresstart 2018

Langsam läuft das neue Jahr hier an. Ich bin noch etwas orientierungslos. Nach Weihnachten ging es mir nicht gut. Ich war etwas geschwächt von Übelkeit und Kreislauf. Die letzten Tage habe ich mit dem Mann im Das Sieben in Tirol verbracht. Wie letztes Jahr haben wir uns diese kleine Auszeit genommen, um das Jahr zu Planen, Zweisamkeit zu geniessen, gezielt an offenen Projekten zu arbeiten und das Leben zu feiern. Eben eine gute Mischung.

Die ersten beiden Tage brauchte ich etwas, um anzukommen. Mein Kreislauf und mein Magen waren noch nicht ganz fit. Dann aber, nach einer Zirbenölmassage, die ich mir von einem Geburtstagsgutschein meiner Mädels gönnte, ging es aufwärts. Wir genossen lange Spaziergänge im Schnee, leckeres Frühstück und Abendessen, produktive Arbeitsperioden und Sauna (der Mann). Ich bin wieder weniger gestresst von meinem Arbeitspensum, da ich das Gefühl habe, nun alles gut schaffen zu können. Manchmal hilft es, einfach mal aus der gewohnten Umgebung rauszukommen.

Das mag ich tatsächlich auch an der Zeit zwischen den Jahren und im Sommer. Anhalten, den Blick auf den Alltag und sich selbst richten und mit Abstand betrachten. Dann gestärkt und mit neuer Energie wieder zu starten, den Fokus zurrechtgerückt und vielleicht die ein oder andere Kurskorrektur im Sinne.

Nun fahren wir zurück nach Hause, sammeln alle Kinder ein, geniessen noch ein Wochenende gemeinsam bevor Schule und Alltag wieder starten.

Was in dieser Woche gut war

  • Zeit, krank zu sein und auszuruhen
  • lange Spaziergänge im Schnee
  • die reduzierte Farbpalette draussen
  • Sauna, gutes Essen und Proseccofrühstück
  • Großeltern, die gern Zeit mit den Kindern verbringen und uns damit die Auszeit ermöglichen
  • konzentrierte Arbeitszeit und positives Feedback auf meine Arbeit
  • potenzielle neue Aufträge
  • das Gefühl, wieder in meine Kraft zu kommen
  • Zeit zum Lesen, Stricken und Schreiben
  • Video-Dreh-Spaß mit dem Mann
  • tägliche Meditation und daraus folgende Einsichten

 

Jahresrückblick 2017

War 2016 im Rückblick eine einzige Party, so fühlte sich 2017 eher wie der Kater danach an. Es hat tatsächlich die ersten 3 Quartale gebraucht, aus dieser verkaterten Grundstimmung rauszukommen. Da waren zwar viele schöne Momente dazwischen, insgesamt hat 2017 aber ganz schön zwischen den Zahnrädern geknirscht. Müsste ich es von 1 bis 10 bewerten, bekäme es vielleicht eine 6 oder 7. Schauen wir doch mal in die Details.

Finanzen

Das erste, was mir zu diesem Jahr einfällt, ist Mangel. Ich sah mich selbst mehr als einmal mit meinem eigenen Mangeldenken konfrontiert. Ich schaffte nicht, die innere Fülle, die Schönheit und den Reichtum, der mich täglich umgibt, mit mir selbst in Verbindung zu bringen. Viele Monate gähnte auf meinen, ja unseren Konten Leere. Ich hatte kaum Aufträge, mein Strahlen war permanent vom Schatten des leeren bzw überzogenen Kontos bedeckt. Mehr als einmal habe ich die Frage nach Wert, Reichtum und Fülle ergründet. Dabei hatte ich interessante Einsichten. Ich habe viel über festsitzende Muster zu meinem Selbstwert gelernt. Ich habe aus dem Mangel heraus Entscheidungen getroffen und dadurch zurück in die Fülle gefunden. Eine davon war unser Familienurlaub an der Ostsee, den ich storniert habe. Stattdessen hatten wir eine tolle, innige Familienzeit im Schwarzwald, wo wir Haus, Garten und Hund von Freunden hüten durften.

Im Oktober habe ich meinen 2017er Vorsatz gebrochen, in diesem Jahr keine Online Kurse mitzumachen und mich trotz der Finanzknappheit für einen Kurs „Manifesting Supergeheros“ bei Karin Wess angemeldet. 14 Tage lang ging es um das Werkszeug des Journaling und Manifestierens. Das hat mir viele neue Impulse gegeben. Überhaupt wurde es ab Oktober leichter. Meine Auftragslage stabilisierte sich wieder, es fliesst wieder.

Unsere teuersten Ausgaben waren für den Garten im Frühjahr und ein neues Auto im Winter.

Selbstliebe, Sport und Gesundheit

Es muss beim Fitness passiert sein. Es kam schleichend und war irgendwann nur noch einschränkend: ich habe Schmerzen in den Adduktoren. Das sind die Muskeln innen an den Oberschenkeln. Ich kann nicht mehr im Schneidersitz sitzen, kein Yoga mehr, Beine nicht mehr entspannt auseinander fallen lassen, nicht mehr schmerzlos aus dem Auto steigen. Dazu kommt eine schmerzhafte Schulter. Physiotherapie hilft an keiner der Baustellen. Ich erschrecke über Selbstablehnung und entlarve Selbstoptimierungstendenzen. Damit eröffnen sich ganz neue Tiefen und Ebenen des ganzen Selbstliebe-Denkens. Gegen Ende des Jahres spüre ich eine tendenzielle Verbesserung der Adduktoren. Ich habe konsequent den Crosstrainer vermieden und achtsam auf meine Bewegungen geachtet, habe Sensory Awareness angefangen und Tabletten genommen. Meine Schulter war im MRT und hat eine hilfreiche Spritze gegen die Schleimbeutelentzündung bekommen. Es geht aufwärts.

Ansonsten waren alle ziemlich fit übers Jahr. Kleinere Erkältungen, mal ein Tag Kotzerei und beim Mann Anfang des Jahres eine Knie-OP. Ich habe Kronen auf meine Schneidezähne bekommen, was eine große Sache für mich war.

Insgesamt war ich kaum Laufen, kaum Schwimmen, dafür aber viel Spazieren und beim Sport/Sauna.

Weiterbildung, Kreatives, Handarbeit

Neben besagtem Online Kurs zum Journaling bei Karin Wess habe ich noch am Dharmatraining teilgenommen, einer Ausbildung in Krisenintervention, Trauer- und Sterbebegleitung. In diesem Rahmen habe ich ein Praktikum in einem Hospiz gemacht, eine Zeit die ich sehr genossen und wertvoll empfunden habe. Das Dharmatraining war sehr wichtig für mich. Dort habe ich so viel dazugelernt, Werkzeuge zur Selbstfürsorge in die Hand bekommen und Gemeinschaft erlebt.

Kalligrafisch habe ich an je einem Kurs bei Denis Brown und Torsten Kolle teilgenommen. Ich freue mich, in den Kursen immer wieder auch alte Gesichter aus früheren Kursen zu sehen. So langsam bildet sich für mich auch da eine Art Gemeinschaft.

Im Frühjahr habe ich ein kleines rotes Moleskine zum reduzierten preis gefunden, was fortan mein Begleiter wurde. Ich habe viel gezeichnet und meine Stimmungen in kleinen Bildern und Collagen transportiert. Ich habe ein 100 Tage Mark-Making-Projekt durchgehalten.

Familie, Kinder, Mann

Familie war mir in diesem Jahr sehr wichtig. Es ist mir bewusst geworden, wie sehr ich hier als Mutter gebraucht werde, auch wenn die Kinder immer älter werden. Es braucht mich, den Raum zu halten. Ich bin so verliebt in meine Kinder. Die Tochter hat ihren qualifizierten Hauptschulabschluss gemacht und bereitet sich jetzt auf ihre mittlere Reife vor. Der Wolf geht gern zur Schule und ist in seiner Klasse sehr beliebt. Er spielt Trompete und ist gern mit seinem Radl, was er zum Geburtstag bekommen hat draussen unterwegs. Wenn man ihn liesse, würde er den ganzen Tag Lets-Play Videos auf Youtube schauen. Er hört gern die Drei ??? Hörspiele. Der Sterngucker kann sich stundenlang mit sich selbst beschäftigen. Sei es eine Papierschlange, die er in seine Phantasie mitnimmt oder Kapla Steine, mit denen er baut. Er lässt sich gern den Rücken kraulen, ist kontaktfreudig und aufgeschlossen.

Mit dem Mann geniesse ich jeden Monat unser Frühstücksdaten. Anfang des Jahres waren wir zusammen für ein paar Tage in Österreich. Auch, wenn es nicht immer einfach ist mit uns beiden und dem ganzen Familiengeflecht, sind wir doch ein gutes Team und froh, einander zu haben.

Wir haben übers Jahr viel im Garten gepflanzt. Ich hab mich sehr über die erste Ernte (Bohnen und Tomaten) gefreut. Das hat mich sehr glücklich gemacht. Zum Geburtstag letztes hat der Mann einen Gutschein für einen Ginko Baum bekommen, den haben wir in der Baumschule rausgesucht und eingepflanzt. Ausserdem einen Hollunder und eine Hamamelis (Mein Geburstagsgeschenk von meiner Schwester zum 40.). Ausserdem haben wir unser Lager neu organisiert, viel ausgemistet und neu eingeräumt.

Ich hatte eine sehr schöne Zeit bei meinen Eltern und meiner Schwester. Alle Treffen mit meiner Familie waren lustig, harmonisch und freudig, obwohl jedes mal viele Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen involviert waren. Es ist ein schönes Gefühl, so eine große, zusammenhaltende Sippe zu sein. Ich hatte ein paar sentimentale Momente, aber in erster Linie viel Freude und Dankbarkeit. Ich war mit meiner Familie in Lübeck, an der Ostsee und seit Jahren mal wieder beim Bowling.

Freundschaften, wertvolle Menschen

Neben meiner Familie habe ich noch viele wichtige Menschen um mich herum, die mein Leben bereichern. Die zähle ich auch gar nicht alle auf. Dieses Jahr ist eine goldene Seele dazugekommen, die mein Herz immer wieder zum Klingen bringt. Ausserdem hatte ich ein Treffen mit meinen ältesten Freundinnen. Wir kennen uns schon seit unserer Geburt, weil schon unsere Eltern miteinander Kontakt hatten. Wir sind 6 Frauen, sind gemeinsam in Kindergarten und Schule gegangen und hatten über die Jahre mehr oder weniger Kontakt miteinander. Dieses Jahr ist uns ein vollständiges Treffen gelungen, was mich sehr berührt, erfreut und genährt hat. So viele Geschichten, soviel Verbundenheit, Lachen und Freude.

An meinen Freundschaften schätze ich die Tiefe, Vertrautheit und das Vertrauen. Das ehrliche Miteinander, die Offenheit und Vielseitigkeit.

Highlights

Manchmal ist ja schon ein einziges Telefonat ein Highlight, oder ein besonderes Gespräch, ein inniger Moment. Davon gab es tatsächlich viele. Das Jahr hatte neben all dem Zahnradknirschen und den kleinen täglichen Sonnenmomenten auch ein paar richtig tolle Highlights.

  • Unser Ausflug nach Österreich und das erste Mal Schneeschuhwandern. So viel Freude und Glück!
  • Das Dharmatraining mit all seinen Prozessen, den Menschen, den Tränen, den Mantras, dem Wissen, dem Kontakt.
  • Ein paar Tage Auszeit mit einer tollen Frau an der Ostsee. So viel Natur, Frischluft und Wohlfühl. So viel Glück im Herz und Strahlen im Gesicht. Ein wahrer Ostseerausch.
  • Unsere Kreativ- und Klangauszeit im Mai. Das war so eine schöne, erholsame Zeit. Eine tolle Erfahrung und wie ein kleiner Miniurlaub, auch für uns. Das Angebot wird es übrigens im neuen Jahr wieder geben.
  • Ein Familientreffen im Norden, für das ich extra mit dem Nachtzug nach Hamburg und zurück gefahren bin.
  • Unser Familienurlaub im Schwarzwald.
  • Mit der Tochter war ich auf einem Nena Konzert, was uns beiden viel Spaß gemacht hat. So verwegen, dass wir nachts das Taxi nach hause nehmen mussten, weil wir die letzte Bahn verpasst haben.
  • Das voll lustige Weibertreffen mit meinen längsten Freundinnen. Das hat die alte Verbindung wieder gestärkt und mir sehr gut getan.
  • Überhaupt, die Sommerferien mit all der Fülle, den Menschen und Treffen.
  • Ein Wochenende in Berlin. Ich war Tanzen bis in den Morgen und Frühstücken, bummeln und überhaupt gut Essen.
  • Im Oktober mein erster Kalligrafie-Kurs bei Jana mit einer abenteuerlichen Bahnreise.
  • Mein 40. Geburtstag! So viel Liebe an einem Tag.
  • Ein Tagesausflug nach Donawörth zum Käthe Kruse Puppenmuseum (ein Geburtstagsgeschenk).

Meine Arbeit

Meine Auftragslage war das ganze Jahr über eher lau. Das mag daran gelegen haben, dass ich in einem Veränderungsprozess stecke. Ich bin noch dabei, mich zu orientieren, in welche Richtung meine Arbeit gehen soll, sodass sie mich nicht ausbrennt und ich meinem Herzen folgen kann. Da kommen viele Themen hoch, manche kenne ich, manche überraschen mich. Ich gehe aus diesem Jahr sehr zuversichtlich und voller Neugier auf das kommende heraus. Ich habe herausgefunden, das sich gut mit Menschen kann, inspirieren, zuhören, abholen, sein. Ich habe nach meinem Schatz gegraben und ihn gefunden, bereit, mich nun in die Welt zu verschenken. Ich habe Kurse gegeben an der VHS, bei der Kreativauszeit und bei Jana. Es macht mir Freude zu sehen, wie Menschen ins Tun versinken. Am liebsten möchte ich 1:1 mit Menschen zusammen sein, um mich 100% auf mein Gegenüber einlassen zu können. Im nächsten Jahr biete ich daher Einzelsessions an. Wie ich das gestalte, weiss ich noch nicht genau. Wenn du interessiert bist, kannst du dich gern melden, dann finden wir einen passenden Rahmen.

Ich habe endlich auch eine professionelle Website für meine Kalligrafie- und Designthemen, die nun wachsen und mit meinen Angeboten und Portfolio gefüllt werden soll.

Fazit

Das Jahr war zäh und schmerzhaft, nicht nur körperlich. Ich habe viele Tränen geweint, freudige wie traurige, emotionale und überwältigte, glückliche und berührte. Ich bin dankbar für jede Erfahrung, die ich machen durfte, für jedes Hoch und jedes Tief. Ich fühle mich reich beschenkt, reich an Erfahrungen und herzensguten Menschen um mich herum. Ich habe gelernt zu beten, mutig zu sein und mein Feuer zu spüren.

Statistik

  • Stromverbrauch ::  2789,1 kwh (zum Vergleich 2016: 2683,70 kwh | 2015: 2811,90 kwh | 2014: 2836,80 kwh; der durchschnittliche Stromverbrauch für einen 5-Personenhaushalt beträgt 5928 kwh)
  • Wasserverbrauch :: 125 000 Liter, das sind 68,5 l pro Person pro Tag) (2016: 141 000 Liter | 2015: 120 000 Liter -Der deutsche Durchschnitt liegt bei 127 Liter/Person/Tag.)
  • Heizkosten (Holz) :: Wir haben 3 Ster Buchen-Holz für 315 Euro gekauft ( 2015 & 2016: je 4 Ster Buche für 420 Euro)
  • gelaufen :: Ich bin kaum gelaufen (55,4 km), war aber viel Spazieren und etwas im Fitness-Studio (2016: 69,5 km, 2015: 72,9 km, 2014: 137,4 km)
  • geschwommen :: Ich war gefühlt nur 3x beim Training und 2x im See. Das möchte ich gern wieder mehr werden lassen, denn Schwimmen tut mir so gut!
  • Gestrickt/Gehäkelt :: ca 1527 g (2016: ca 504 g, 2015: ca 530 g, 2014: 826 g) Wolle verstrickt/verhäkelt (unfertige Strickwerke noch nicht mitgezählt)
  • Gelesen :: 11 Bücher ohne Kinderbücher, zwei Hörbücher davon noch nicht fertig(2016: 8 Bücher, 2015: 6 Bücher)
  • Filme:: 5 Filme (ohne nebenher mitgeschaute Kinderfilme), einer davon im Kino
  • Blogposts ::  (2016: 168, 2015: 223, 2014: 301)
  • Reisen :: Ich war 77 Tage Strohwitwe und 63 Tage selbst unterwegs.

Jahresrückblick 2015
Jahresrückblick 2014
Jahresrückblick 2013
Jahresrückblick 2012

Von der Stille

Ich sitze hier nach einem anstrengenden Tag, ja einer anstrengenden Woche. Neben mir knistert das Feuer im Ofen, die Spülmaschine plätschert, die Waschmaschine dreht ihre Runden. Um mich herum stehen zwei volle Wäscheständer und Laken trocken über den Stühlen. Es leuchtet eine Lichterkette am Fenster. Sonst ist es still. Trotz einer wuseligen Woche breitet sich in mir Stille aus. So eine ganz tief aus dem Inneren kommende.

Die Woche war herausfordernd auf vielen Ebenen. Sie hat mich aber gleichzeitig zu Themen gebracht, die wohl gerade dran sind. Da war am Montag mein MRT, was eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter zeigte. Am Dienstag war der Termin beim Orthopäde, wo mich die helfende Spritze erstmal etwas ausknockte. Dann noch ein Elterngespräch im Kindergarten. Der Mittwoch, der kreislaufwackelig begann und tiefenentspannt mit dem Sensory Awareness Kurs endete. Dort hatte ich auch dieses deutliche Gefühl von weiblicher Kraft im Becken, was mich sehr beeindruckte. Am Donnerstag hatte ich ein intensives Coaching mit vielen Tränen und viel Eigen-Macht am Ende. Es gab es ein regennasses, aber auch irgendwie nettes Winterfeuer mit Suppe im Kindergarten.

Heute begann der Tag mit einem kleinen Kotzkindchen, was den ganzen Tag schlapp auf der Couch verbrachte, immer wieder mit Kopf über der Schüssel. Armes Kerlchen. Die Waschmaschine lief dauerhaft den ganzen Tag. Die Wäsche kann gar nicht so schnell trocknen, wie sie produziert wird. Und doch, trotz des Pensums und einiger Spannungen zwischen dem Mann und mir, hatte die Woche viele schöne Momente.

Ich merke sehr, wenn ich mich zu sehr beanspruche. Mein Kreislauf wackelt, meine Schulter arbeitet und meldet Überlastung direkt zurück. Mein Körper zwingt mich zum langsam sein, ich höre leider noch nicht immer auf ihn. Ich möchte also in den nächsten Tagen gern noch mehr Tempo rausnehmen. Die Stille, die ganz tief in mir drin ist, auch im Aussen ankommen lassen. In meinem Körper. In meinen Bewegungen. Hast du schonmal beobachtet, wie du dich durch den Alltag bewegst? Langsam und bedacht? Oder eher schnell und hektisch? Ruhelos? Behäbig?

Was diese Woche schön war

  • die Freude der Kinder beim morgendlichen Adventskalender öffnen
  • auf Ernte aus dem Garten zum Kochen zugreifen können (eingefrorene Bohnen, Petersilie, Kräuter)
  • unverhoffte, liebevollste lavendelduftige Bloggerinweihnachtspost
  • langsam gehen
  • Weihnachtsbäckerei
  • ein unerwartetes, aber schönes Telefonat
  • Kulmine Gewinnbenachrichtigung von Mamadenkt
  • Kuschelmomente
  • produktive Arbeitszeit
  • schöne Geschenke für die Familie
  • Weihnachtspost
  • lange Spaziergänge

Worüber ich nachdenke

Auf einem Freundinspaziergang heute kam wieder die Frage auf, warum ich blogge. Warum zeigen wir, was wir zeigen und anderes nicht? Warum schreiben wir, was wir schreiben und wie wir es schreiben? Wie wollen wir uns zeigen und welches Bild zeichnen wir damit von uns? Was wollen wir sagen? Was machen wir groß? Und was klein? Warum?

Strickplaner

Zum Schluss habe ich noch eine Ergänzung zur Geschenkideen-Liste: Der Strickplaner von Martina Behm. Ich hab den neulich bei einer Freundin angeschaut und für empfehlenswert befunden. Es ist quasi ein Kalender mit noch einigen zusätzlichen Features für StrickerInnen. Schönes Format, tolle Haptik & Layout.