Ich sitze hier mit einer Erkältung, die sich schon gefühlt ewig hinzieht. Zwar verändert sich mein Zustand immer wieder, aber fit fühle ich mich nicht. Vorallem, wenn die Nase zu ist, schränkt das doch den Wohlfühlradius sehr ein: nichts riechen, fad schmecken, nicht genügend Luft bekommen. Da auch der Sterngucker einige Tage fieberte und sehr anhänglich und stillfreudig ist, war an Erholung nicht zu denken. Ich weiss nicht, ob es eine Begleiterscheinung ist oder ob es generell abwärts geht mit mir: ich bin total wirr im Kopf. Ich verwechsle die ganze Zeit die Daten von Terminen, bin teilweise schon im März oder denke, Märztermine sind im Februar. Ich überspringe gedanklich Wochen und bekomme Panik, daß die Zeit so schnell vergeht. So dachte ich, daß ich heute abend einen Yogaworkshop habe, für den ich angemeldet bin. Gerade als ich anrufen und wegen meiner Erkältung absagen wollte, bemerkte ich, daß der Workshop erst im März stattfindet. Ich brauche dringend Urlaub :-)

Journelle hat mir Fragen gestellt, die ich gern beantworten möchte. Aber ich unterbreche an dieser Stelle die Kette, weil ich mit meiner Matschbirne nicht in der Lage bin, mir eigene Fragen zu überlegen.

1. Hast Du Probleme mit der Konsitenz von Essen (z.B. glibberiges oder fettiges Essen)?

Nein, nicht generell. Immer nur in Zusammenhang mit speziellen Gerichten. Fällt mir aber auch gerade keins ein.

2. Könntest Du Dir eine Karriere als PolitikerIn vorstellen (bitte mit Begründung)?

Nein. Dazu bin ich zu sprunghaft, zu gutgläubig und kenne mich zu wenig mit Politik überhaupt aus.

3. Reisen oder zu Hause bleiben?

Oh, beides. Zu Hause bleiben und gelegentlich Urlaub machen. Ich reise gern, dennoch reizen mit Weltreisen und lange Touren kaum.

4. Gib es wirklich sowas wie “too much information”?

Nein. Wer definiert denn, was zu viel ist? Was für den einen zuviel ist, da beginnt es für den anderen erst recht, interessant zu werden. Je mehr Informationen zu einem Thema da sind, desto vielseitiger kann man sich ein eigenes Bild machen. Wir als Empfänger haben immer die Möglichkeit, Informationen, die uns zu viel sind, wegzufiltern.

5. Glaubst Du, dass Dein Leben Dank der Möglichkeiten des Internets besser ist?

Ja. Natürlich. Ich habe so den Mann kennengelernt und eine Familie gegründet. Ich habe wunderbare Menschen kennengelernt. Verbindungen lassen sich einfacher über große Entfernungen halten, Recherchen zu bestimmten Themen sind viel einfacher als ohne Internet, Reiseplanungen, Öffnungszeiten, Informationen – alles ständig verfügbar.

6. Gibt es Musik, die Du überhaupt nicht ertragen kannst?

Ich mag Jazz nicht so gern.

7. Wie fandest Du Deine Schulzeit?

Meine Freunde waren mir sehr wichtig, wir hatten jede Menge Spaß. Auf dem Gymnasium hatten wir auch eine tolle Beziehung zu unseren Lehrern. Doch, das war eine tolle Zeit. Ausserdem natürlich der ganze Verliebtheitskram und was man da alles so durchmacht. Ich habe gute Erinnerungen an meine Schulzeit.

8. Was ist in einer Beziehung wichtiger, Treue oder Loyalität?

Treue. Und zwar in erster Linie Treue zu sich selbst.

9. Hast Du ein Lieblingstier und wenn ja welches?

Ich mag Eichhörnchen gern. Sie sind wild, frei und schnell. Sie sehen gut aus und können toll klettern und springen.

10. Vor welcher Krankheit fürchtest Du Dich?

Vor allen Krankheiten, die Siechtum und Leiden mit sich bringen. Krebs.

11. Welche Sportart würdest Du gern noch erlenern/ausüben?

Bogenschiessen, irgendwelche Kampfsportarten

2 thoughts on “Wirr im Kopf ( & Antworten auf Fragen)

  1. Oja, so geht es mir gerade auch. Ich wär so voller Tatendrang – eigentlich. Mein Körper bremst mich grade aus und das macht mich irre. Ich überlege und schreibe to-do listen und denke und denke und denke… Hach, ich hoffe wir sind alle bald wieder ganz fit und der Frühling kommt ganz schnell zu uns.

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