Alltagsorganisation mit analogen Planern

Alltagsorganisation mit analogen Planern

Anfang des Jahres hatte ich mich schonmal mit dem Thema Planer, Alltagsorganisation und Schnickeldi auseinandergesetzt. Das Thema hält an, mittlerweile zeichnet sich jedoch bewährtes sehr gut ab. Ganz nach dem Motto „never change a running system“ machen mein Roterfaden Taschenbegleiter –ich benutze ihn nun im dritten Jahr – und mein Leuchtturm Bulletjournal (liebevoll mein Mahabuch genannt) das Rennen. Alle anderen haben sich nicht bewährt. Der Midori hatte noch keine richtige Bewährungschance, war er doch von Anfang an als Reisejournal gedacht und die grossen Reisen (mehr als 3 Tage) stehen erst im Sommer an. Bis dahin probiere ich die Inlets bisschen aus und schaue mir immer wieder andere Beispiele zur Verwendung an. Möglicherweise muss ich mich auch erst mit dem Format vertraut machen. Ich bin da so ein Gewohnheitstier und sehr auf A5 eingeschossen. Aber ich schweife ab.

Inspiriert von Boho Berrys monatlicher „Plan with me“-Challenge, habe ich mir mal einige Prompts herausgegriffen, über die ich in diesem Artikel schreiben werde.

planer

Meine Planer und warum

  1. Taschenbegleiter
    Wie oben schon geschrieben, arbeite ich momentan hauptsächlich mit meinem Taschenbegleiter. Ich nutze davon den Kalender im Layout 2. Dort trage ich all meine Termine ein. Dafür nutze ich fast ausschliesslich Bleistift, damit ich einfach Termine wieder verschieben oder ausradieren kann, ohne ein durchgestrichenes Durcheinander zu erhalten. Ich bin da wohl etwas pingelig. Ausserdem schreibe ich gern mit Bleistift. In letzter Zeit habe ich auch mehr und mehr begonnen, schöne Zitate, Bilder und Erinnerungen in den Planer zu schreiben/kleben. Das wiederum tue ich nur auf freie Flächen bereits vergangener Tage, damit es keinen Platz für Termine stört. Wenn du mehr davon sehen möchtest, folge meinem offenen Instagram Account @Kallimagie. Dort poste ich am Ende jeder Woche den Kalendereinblick der vergangenen Woche.
    Termine trage ich zusätzlich in den gemeinsam genutzen digitalen Kalender ein, damit keine Überschneidungen und Logistik/Betreuungsprobleme entstehen. Ich könnte auch nur einen digitalen Kalender nutzen, das funktioniert für mich aber nicht. Dazu bin ich zu sehr ein visueller Typ. Ich brauche dieses von-Hand-eintragen, um einen Termin auch in meinem Gedächtnis zu verankern.
  2. Bulletjournal – Mahabuch
    Meinen ersten Impuls all meine Notizen in einem Buch zu sammeln, bekam ich vor vielen Jahren als ich ‚Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags‘ von Karen Kingston* las. Mit den Idee des Bulletjournals hat sich daraus nun ein gut funktionierendes To-Do-Listen und ausgelagertes-Gehirn-System entwickelt. Langzeitprojekte und Ideen speichere ich nach wie vor in Evernote. Mein Mahabuch ist schon seit Jahren ein Leuchtturm Karobuch in A5. Ich komme gut mit dem Format klar und mag das Papier von Leuchtturm sehr gern. In das Mahabuch schreibe ich am liebsten mit Kugelschreiber. Besonders wichtige Punkte hebe ich mit Textmarker hervor. An anderer Stelle möchte ich gern einen detailierteren Einblick in mein Mahabuch geben.

roterfaden

Best planning hack
Darüber musste ich eine Weile nachdenken, aber dann kam mir ein ganz einfacher Trick in den Sinn, den ich seit Beginn des Jahres für mich entdeckt habe: Längere Zeiträume markiere ich im Kalender mit farbigem Washitape. So kann ich zB unterscheiden, ob der Mann übers Wochenende weg ist und ich mit den Kindern allein bin. Oder ob ich eine Reise habe und in dem Zeitraum nicht für die Familie verfügbar bin.

Favorite Supplies
Da mache ich nicht groß mit Stickern und Trallala herum (wirklich, da gibt es die tollsten und detailiertesten gestalteten Planer. Das ist, wie ein Youtuber mal sagte, ein eigener Mikrokosmos). Meine Basic-Supplies sind Bleistift, Kugelschreiber und Textmarker. Dazu seit neuestem Washitape. Wenn ich im Kalender bisschen gestalte, dann nehme ich Aquarellfarbe, auch mal Fineliner, Kalligrafiestifte und Brush-Stifte.

 

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18 Gedanken zu „Alltagsorganisation mit analogen Planern

  1. Vielen Dank für den Tipp mit Washi-Tape, ich bin damit gerade schon über meinen Kalender hergefallen *g*
    Schönen Tag noch!
    Miriam

  2. Hallo,

    Danke für deine Einblicke. Die mag ich besonders gern, da ich mich dafür immer interessiere.
    Ich habe selbst einen Taschenbegleiter und hatte eine Idee aus deinem letzten Post übernommen.
    Ich freu mich schon sehr auf den Post über das bulletjournal!

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