Als es mir im November nicht gut ging, der Monat sehr düster und freudlos für mich war, habe ich überlegt, wie ich aus dem Dunkel wieder herauskommen kann. Wie ich meinen Fokus wieder auf positive Dinge lenken kann. Neben Spaziergängen draussen, einer Internetpause und wohltuenden Gesprächen beschloss ich, mir eine Kraftcollage zu basteln. Kraftcollagen, Vision Boards oder Dreamboards habe ich das erste mal während meiner Yahoogroup-Zeit um 2002 herum kennengelernt. Wir hatten eine kleine spirituelle Deco-Tauschgruppe, in der wir auch sonst regen Emailverkehr und Austausch hatten.

Mit einem Vision Board visualisierst du deine Ziele, deine Träume. Du stellst dir vor, alles wäre schon so, wie du es dir wünschst und sammelst Worte und Bilder, die den Zustand darstellen und fügst sie zu einer Collage zusammen. Ich kenne Freunde, die das gemacht haben mit Reisezielen, ich selbst habe mir so Mut bei meiner Wohnungssuche in Freiburg gemacht oder meinen Weg durch rohkostreiche Ernährung illustriert (lauter Bilder von frischem Obst ausgeschnitten und als Collage geklebt & in der Küche aufgehangen). Das macht wirklich Spaß.

Während meiner letzten Schwangerschaft habe ich mir eine Kraftcollage für die Geburt gebastelt und sie sichtbar an meinen Schlafzimmerschrank geklebt. Diese steckt jetzt im Fotoalbum des Sternguckers. ich mag sie immer noch sehr gern.

kraftcollage

Auch im Workbook von Leonie Dawson (Affiliate Link) war die Aufgabe, ein Dreamboard mit den Business und Lebenswünschen für dieses Jahr zu gestalten. Das habe ich zusammen mit dem Mann gemacht (er hat seine noch nicht fertig). Du kannst statt einer großen Collage auch kleine ATC’s (Artist Trading Cards) oder Postkarten mit Affirmationen und positiven Worten gestalten. Dann kannst du sie in deinen Planer oder Geldbeutel legen und immer bei dir tragen und anschauen.

visionboard 1

Die Aufgabe im One Little Word-Kurs von Ali Edwards war für diesen Monat, ein Vision Board zu gestalten, was unser Wort, womit wir uns beschäftigen, unterstützt. Ich hatte große Freude daran.

visionboard 2

Wie macht man so eine Kraftcollage?
Das Prinzip ist einfach. Schnapp dir einen Stapel herumliegender Zeitschriften (oder gehe gezielt dazu in den Zeitschriftenladen) und suche Worte, Sätze, Texte und Bilder heraus, die dich ansprechen und deinem Thema entsprechen. Sammle erstmal Material.

Entscheide dich für ein Format. Das kann eine Leinwand sein, eine Postkarte, ein A4 Blatt oder eine ATC. Die Entscheidung für das Format kannst du auch vor deiner Materialsammlung treffen. Dann fallen bestimmte Größen und Motive schon aus, weil sie zu groß oder zu klein sind.

Nun ordnest du deine Sammlung oder auch nur einen Teil davon ansprechend auf deinem Format an. Spiele mit Texten und Bildern. Bilde Wortgruppen, hebe einzelne Worte hervor, lass Freiräume und nutze schöne Bilder. Du kannst die Schnipsel eine Weile herumschieben, bis dir deine Collage gut gefällt. Dann klebst du die Ausschnitte auf deinem Untergrund fest. Fertig.

Creadienstag

7 thoughts on “Die Kraft des Bildes :: Kraftcollagen und Vision Boards

  1. Das ist eine wunderschöne Idee.
    Das erinnert mich daran, wie ich als Teenager Tagebücher und die Briefbücher die ich mit meiner besten Freundin führte, so gestaltet habe. Das waren immer ganz einfache, linierte „Bücher“ und ich habe aus Mädchenzeitschriften Wörter und Bilder ausgeschnitten die mich zu der Zeit angesprochen und bewegt haben und dann den Umschlag damit beklebt. (hach, Erinnerungen)

    ICh hab ja viele Zeitschriften rum zu liegen, da werde ich mal bei Gelegenheit aussortieren und vielleicht bastle ich mir sowas.

    Danke für die Anregung.

  2. ATCs kenne ich noch von vor Jahren, da habe ich mir Segenskarten und Empowerment-Karten gemacht und sie immer mit mir rumgetragen. Ich müsste mal schauen, was aus denen geworden ist (die müssten eigentlich immer noch im Kartenspiel im Rucksack sein). Tochterherz hat irgendwann mit den kleinen Kakaokarten angefangen, die ja quasi das gleiche Format haben (etwas größer, weil sie nicht laminiert sind). Ich werde ihr das mal nahe bringen, dass sie so Visions/Bestärkungskarten auch für sich machen kann. Und vielleicht mache ich mir auch mal wieder neue, wenn ich die alten wieder gefunden habe.

    LG irka

  3. Überall in der Wohnung findet man hier Affirmationen und positive Sätze – aber die Idee von eigenen „Kraft-Karten“ gefällt mir sehr – und ich werde sie umsetzten. Danke für die Inspiration (mal wieder ^^)

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