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Den Ostermontag haben wir im Fossiliensteinbruch Eichstätt als kleine Archiologen verbracht. Das hatte ich vor langer Zeit schonmal in einer Landlust oder ähnlicher Zeitschrift gelesen und immer so bissl im Hinterkopf auf der Liste Dinge-die-ich-gern-mal-machen-würde gehabt. Bei unserem Osterausflug sind wir dann an einem Wegweiser zum Fossiliensteinbruch Eichstätt langgefahren und haben spontan beschlossen, gleich am nächsten Tag hinzufahren. Und wie toll das war! Man zahlt einen Familieneintritt, kann sich Werkezug leihen und loslegen. Alle Funde im Wert unter 5000 Euro darf man behalten und mit nach Hause nehmen. Uns gings hauptsächlich um den Spaß. Und den hatten wir! Ganze 5 Stunden klopften wir im Steinbruch Steine auseinander, um kleine Einschlüsse in Form von Muscheln, Vorläufern von Seesternen, Fischlein oder auch nur „Glitzerkacke“, versteinerten Kot, zu finden. Und dabei habe ich an nichts anderes gedacht. 5 Stunden im Moment sein. Keine Gedanken an Projekte, Umzug, zu erledigende Dinge…nichts. Das tat uns allen soo gut.

10 thoughts on “Im Fossiliensteinbruch

  1. in diesem falle wären es paläontologen. sie befassen sich mit der urzeit. palaios = alt, ontos = das seiende, logos= das wort, die lehre.

    archäologie ists erst mit dem „erscheinen“ des menschen vor ein paar hunderttausend jahren. die längste zeit der erdgeschichte gehört also den palänontologen. archaios heisst übrigens auch „alt“.

  2. das sieht ja toll aus! habe mich zwar noch nie so für fossilien interessiert, aber ich stell mir das schön vor, wie du sagst, einfach DA zu sein, zu klopfen und zu suchen. auch für die kinder!

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