Buchbesprechung :: Reisetagebücher

{Werbung, Rezensionsexemplar vom Verlag}

Von ars edition gibt es ein paar lustige Reisetagebücher, die ich mir als Rezensionsexemplar bestellt habe. Heute stelle ich sie dir in einer kleinen Buchbesprechung vor.

Mein lustiges Reisetagebuch

Mein lustiges Reisetagebuch zum Mitmachen und Eintragen, ars Edition, 10,00 Euro *

Zielgruppe: Kinder

Das Buch liegt gut in der Hand. Die robusten Seiten sind fadengeheftet und im Hardcover. Somit ist das Buch wirk stabil und robust zum Mitnehmen. Beim ersten Durchblättern fällt mir die Buntigkeit auf. Es hat sich mir noch nicht erschlossen, warum Bücher und Produkte für Kinder immer bunt und voller Reize sein müssen (aber ich bin wohl nicht Zielgruppe). Das macht es für mich ein bisschen zu überladen. Dabei sind die Illustrationen und das Layout selbst im Buch wirklich schön und sehr liebevoll.

Ein tolles Ferienbuch

Im Buch selbst gibt es jede Menge Ideen für Bastelein und Spiele. Das ist vorallem für einen längeren Urlaub sehr cool. Es gibt Platz zum Festhalten für 3 Reisen: Eine lange Reise (12 Tage), eine mittlere Reise (7 Tage) und einen Kurztrip (4 Tage). Die Resietagebücher haben Fragen zum Druchhangeln (wie ist das Wetter, wie ist die Laune, was war das Highlight, was gabs zu essen, was ist mein Fazit etc) Das ist besonders für ungeübte Tagebuchschreiberlinge (“Was soll ich denn da reinschreiben?”) sehr hilfreich. Im Buch ist ausserdem Platz für UrlaubsfreundInnen.

Mein Fazit

Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Ich finde die Idee gut, das Format, die Illustrationen und den Inhalt. Punktabzug vergebe ich für die Buntheit und Überladung, gebe aber zu, dass ich da sehr anspruchsvoll und nicht Zielgruppe bin. Das ist also bisschen auch persönlicher Geschmack. Ich empfehle das Buch dennoch als schönes Ferienstartgeschenk. Meinen eigenen Kinder würde ich vermutlich ein leeres Notizbuch schenken, damit sie selbst drin kreativ werden. Sie füllen aber auch nie solche Bücher aus.

★★★★☆

Wanderlust

Wanderlust. Abenteuer-Tagebuch, Ars Edition, 10,00 Euro *

Zielgruppe: junge Erwachsene, Teenager, eventuell auch ältere wanderbegeisterte Kinder

Dieses Buch ist als Begleiter für Wanderungen gedacht. Geschützt in einem Ziplock-Bag kommt es in handlichem Format, etwa Postkartengroß, daher. Im Buch ist Platz für 30 Wanderungen. Die Verarbeitung ist auch hier robust und stabil durch die Fadenheftung. Sehr nützlich finde ich das Lesebändchen. Die einzelnen Wanderungen sind vorgestaltet und mit Fragen ergänzt. Zwischendrin gibt es immer wieder schöne Fotos und Sinnsprüche. Bisschen wie auf Instagram. Hinten im Buchdeckel gibt es eine kleine Einstecktasche zum Sammeln von Eintrittkarten, Belegen und Zettelchen.

Mein Fazit

Das Format könnte ein bisschen mehr A6 sein, damit man auch eine Postkarte einkleben kann. Insgesamt ist mir das Buch innen wieder zuviel gestaltet und zu bunt. ich mag es zurückhaltender. Die Fragen hingegen finde ich schön und sehr nützlich. Die Typografie dazu gefällt mir gut. Wenn die bunten Ränder weggelassen worden wären, hätte man im Satzspiegel mehr Platz zum Reinschreiben. Insgesamt finde ich das Wanderbuch ganz nett, ich selbst ziehe ein zurückhaltenderes Notizbuch vor.

★★★★☆

Reisetagebuch

Life is a Journey. Die schönsten Reisen meines Lebens, ars Edition, 20,00 Euro*

Zielgruppe: WeltenbummlerInnen, junge Erwachsene

Ähnlich wie das Wanderbuch ist auch dieses Reisebuch aufgemacht. Nur eben größer. Es ist dafür gedacht, Erinnerung an deine schönesten Reisen drin festzuhalten. Es ist ebenso stabil wie die anderen beiden Bücher. Zusätzlich verfügt es über einen rafinierten Verschluss. Auch das Reisetagebuch hat reisethematische Sinnsprüche und passende Fotos. Das Farbkonzept ist zurückhaltender oder für das Format passender gewählt. Im Buch kannst du deine schönesten Momente, Top Locations und besondere Momente beschreiben. Es ist Platz für 15 Reisen und eine Karte, in die du eintragen kannst, wo du alles schon gewesen bist. Zu jeder Reise gibt es Fragen, anhand derer du dich durch das Tagebuch hangeln kannst. Zwischendrin gibt es reiseübergreifende Fragen und eine Löffelliste für Reisen: Welche Orte möchtest du noch besuchen bis zu stirbst?

Fazit

Das Buch erscheint mir das optisch schönste der drei Bücher. Es ist ein schönes Geschenk für ReisefreundInnen. Den Schnuverschluss finde ich ein schönes Extra. Die Fragen eine gute Hilfestellung, eine Reise zu dokumentieren.

★★★★☆

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Monatsdinge :: Mein Juli in Dingen

Bei Maria von Mariengold im Blog mag ich ganz besonders die Rubrik „Monatsdinge“. Am Ende des Monats gibt Maria einen kleinen Einblick in Dinge, die ihren Monat rund gemacht, bereichert oder inspiriert haben. Davon hab ich mich anstecken lassen.

Mein Juli in Dingen

{unbezahlte Werbung, Markennennung}

  1. Stativ :: Für die Aufnahmen am Handy habe ich ein kleines flexibles Dreibeinstativ. Das kann ich hinstellen oder irgendwo dranklemmen. Damit habe ich meine Videos für den Skizzenbuchkurs im Juli gedreht. Der Kurs und zu sehen, was die Teilnehmerinnen daraus machen, hat mir richtig Spaß gemacht.
  2. Mein blaues Kleid :: In das Kleid habe ich mich 2016 blitzverliebt, als ich bei einem Kampfkunstseminar in Hamburg war. In diesem Sommer fühle ich mich so wohl darin, dass ich es oft trage. Ich fühle mich darin, wie in einem kitschigen Roman oder Film. Auf Hiddensee siehst du es in Aktion. Im Juli hatte ich das Kleid zu Freundinausflügen, Sommerfesten und Stadtbummeln an. Das Kleid ist von Fever.
  3. Steinsee :: Ich springe abends oft noch in den Steinsee. Entweder allein oder mit Freundinnen. Das Wasser ist warm und weich. Abends ist der Eintritt meist frei, ich habe jedoch eh eine Jahreskarte von der Wasserwacht. Ich habe schon lange nicht mehr aktiv am Dienst und Training teilgenommen. Das werde ich zum Herbst hin wieder ändern. Bis dahin ist hoffentlich meine Schleimbeutelentzündung in der Schulter komplett abgeklungen. Das Schwimmen im See ist erfrischend und ein toller Tagesabschluss.
  4. Schöfferhofer Grapefruit :: Dieses Biermixgetränk habe ich zum ersten mal auf einem Kalligrafieworkshop in Wentorf beim abendlichen Grillen kennengelernt. Ich finde es sehr lecker und erfrischend und trinke davon gern am Abend eine Flasche gemeinsam mit dem Mann.
  5. Seidenhemdchen :: Im Juli ergab es sich, dass ich eine Freundin zu einem Termin begleitete. Während ihres Termins, sass ich in einem Café und arbeitete an meinem Skizzenbuchkurs. Danach frühstückten wir gemeinsam und bummelten durch den Ort. Ich fand ein Second Hand Kleid (kleines Schwarzes), was ich direkt zur Abschlussfeier der Tochter trug und im Schlussverkauf eine weisse Tunika und 2 Baumwoll-Seidenhemden mit Spitze (von rosemunde), die meine sonst schlichte und eher sportliche Garderobe um ein bisschen Verspieltheit ergänzen. Die Hemden sind total angenehm auf der Haut. Das roséfarbene ist länger, sodass die Spitze unter einem Shirt unten rausschaut.
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Einmal im Monat – unser Monatsdate

Wenn du schon eine Weile bei mir liest, ist dir bestimmt schon aufgefallen, dass der Mann und ich ein monatliches Ritual haben: unser Monatsdate. Einmal im Monat treffen wir uns, um die wichtigsten Dinge unserer Familie, Beziehung und Business zu besprechen.

Die Idee haben wir von dem Yogi-Ehepaar. Vor vielen Jahren haben sie erzählt, das sie sich regelmässig ausserhalb ihres Hauses treffen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Für uns war das, damals noch mit kleinen Kindern, aber nicht im wöchentlichen Rhythmus umsetzbar.

Die Zeiten

Vor 3 Jahren haben wir begonnen, zumindest 1x im Monat gemeinsam Essen zu gehen. Anfangs waren wir Abendessen. Dann hat die Tochter auf ihre Brüder aufgepasst und so ein kleines Taschengeld verdient. Schon bald haben wir gemerkt, dass Abends unsere Konzentration nicht mehr so durchhält und wir schnell müde wurden. Ausserdem war uns das Essen zu spät. Seit der Mann nur noch Teilzeit angestellt arbeitet, haben wir unsere monatlichen Dates als Frühstück eingerichtet, wenn die Kinder in Schule und Kindergarten sind. So haben wir einmal im Monat, meistens an einem Montag von ca 8:30 – 11:30 Uhr Zeit füreinander. Wir treffen uns immer am Ende bzw Anfang eines Monats. So können wir den vergangenen Monat reflektieren und den Monat vor uns planen.

Unsere Monatsdate Themen

Zu unserem Treffen nehme ich immer mein Notizbuch und etwas zum Schreiben mit, ausserdem einen Kalender und das Handy. Von einem zum anderen Monat sammeln wir immer die Themen, die wir besprechen wollen. Dazu haben wir eine Evernote- oder manchmal auch eine anaolge Liste. Wir sehen uns oft im Alltag nur zwischen Tür und Angel, zwischen Alltagskram und Kinderlogistik. Deshalb ist es schön, sich für manche Themen mehr Zeit einzurichten.

Zu unseren Gesprächsthemen zählen:

Termine und die dazugehörige Familienlogistik

  • Geschäftsreisen
  • Wann muss ein zusätzliches Auto beim Autoteiler gebucht werden
  • Wer kümmert sich um die Kinder, wenn sich Termine überschneiden
  • Welche Wochenenden sind frei für Ausbildungen, Seminare (sowohl als TeilnehmerIn als auch als ReferentIn) und Reisen
  • Urlaubszeiten
  • Wann räumen wir den Schuppen auf, wann bestellen wir Holz und verräumen es

Businesskram

  • Inhaltliche Besprechung von Seminaren
  • Marketing
  • To-Do’s wie Flyer, Werbung und Akquise
  • Investitionen
  • Finanzsituation
  • Planung von neuen Workshops, Ausbildungen, Kursen
  • gegenseitiges Feedback/Coaching von aktuellen Themen

Familie

  • Was funktioniert gerade
  • Wo muss hingeschaut werden
  • Was bereitet uns Sorgen, wo brauchen wir eventuell Hilfe von aussen
  • Was wollen wir verändern und wie gehen wir vor

Partnerschaft

  • Was haben wir aktuell auf dem Herzen, wo fühlen wir uns nicht gesehen/gehört
  • Was gefällt uns gut, was macht uns glücklich
  • Was wollen wir gern auf den Tisch bringen, was an uns nagt oder Aufmerksamkeit bedarf

Natürlich sind nicht alle Themen jeden Monat aktuell. Unsere Liste hilft uns dabei, den Fokus zu behalten. Mal ist mehr zu besprechen, mal weniger. Wir fangen immer zuerst mit den Terminen an und arbeiten uns dann durch unsere Themenliste durch. Mal geht das ziemlich zügig, mal nehmen manche Punkte mehr Zeit in Anspruch. Wir hatten auch schon Treffen, wo wir aus dem Fenster geschaut haben uns uns an unserer Anwesenheit gefreut haben, weil wir mal nichts zu besprechen hatten. Das war auch schön. Haben wir halt Händchen gehalten und uns angelächelt.

Aufgabenliste

Aus unseren Gesprächen entsteht dann meist auch eine Aufgabenliste. Auto buchen, jemanden anrufen, etwas besorgen, etwas gestalten. Diese Aufgabenliste versehen wir im Idealfall mit einem Datum, damit die Person, weiss, bis wann die Aufgabe fertig sein soll. Das schafft Verbindlichkeit. Dinge, die wir besprechen protokolliere ich meistens. Nicht, weil ich das muss, sondern weil ich eh meistens mitschreibe, damit ich mir Dinge besser merken kann. So können wir auch später nochmal nachschauen, was wir eigentlich besprochen hatten und wer wofür zuständig ist.

Regelmässigkeit

Am Anfang haben wir gleich beim Date einen Termin für das nächste Treffen in den Kalender geschrieben. Mittlerweile ist es uns so wichtig, dass wir jeden Monat dran denken und auch zwischendrin schnell einen Termin finden und in den Kalender eintragen können. Das hilft uns, den Termin als verbindlich zu betrachten. Unser Monatsdate wird durch keinen anderen Termin ersetzt. Falls es doch mal vorkommt, dass eine Überschneidung unvermeidbar ist, legen wir gleich einen Ersatztermin fest.

Investition

Je nachdem, wo wir essen gehen und was wir essen, kostet uns der ganze Spaß 30-40 Euro. Mittlerweile haben wir ein Lieblingscafé gefunden, wo wir gutes und reichhaltiges Frühstück, Wlan und schönes Ambiente bekommen. Das Monatsdate ist für uns beide immer noch ein Termin im Kalender, auf den wir beide uns freuen. Dieses Geld und diese Zeit investieren wir gern. Ich nenne das auch Ehepflege.