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Geschenkideen für Weihnachten und andere Anlässe

Unabhängig von Weihnachten oder Geburtstagen schenke ich sehr gern. Geschenke sind ein Teil meiner Sprache der Liebe. Dabei gibt es Menschen, da fällt mir immer viel ein. Es ist eine Freude, sie zu beschenken. Für andere wiederum ist es schwerer. Neben miteinander verbrachter Zeit stelle ich dir hier ein paar Geschenkideen vor, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe. Dinge, die ich gern auch verschenke, selbst besitze oder gut finde.

Nachhaltig

  • Sabrina stellt in ihrem Blog Bienen- und Insektenhotels als Geschenkidee vor. Das finde ich ganz fantasitisch für Menschen mit Balkon oder Garten.
  • Die Teeflaschen #teafavs aus Glas zum Mitnehmen von Amapodo sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch praktisch.
  • Als alternative zur Plastikfolio mag die Beeswraps schon seit einigen Jahren. In Bienenwachs und Pflanzenöl getauchte Baumwolltücher halten dein einzuwickelndes Essen frisch. Sie sind wieder verwendbar und sehr flexibel einsetzbar. Die Tücher gibt es auch unter anderen Labels. Du findest sie bei Dawanda, Amazon, Waschbär und über die Suche im Internet.
  • Wunderschöne gestrickte Wischlappen im dänischen Design von Solwang. Fast zu schade für Hausarbeit.
  • Sonnenglas. Das solarbetriebene Licht im Glas. Stimmungsvoll, fair trade und umweltbewusst.

Für Kinder

  • Kapla-Bausteine. Die sind hier der Renner. Die Kinder spielen so vielseitig, intensiv und immer wieder neu damit. Der Sterngucker besitzt eine 280er Kiste, dem Wolf weren wir auch eine schenken. Je mehr Kaplas, desto phantasiervoller kann damit gespielt werden. Die Jungs kennen die Bausteine aus dem Kindergarten. Dort gibt es ein 1000er Set.
    Murmelbahn. Letztes Jahr haben die Jungs eine Quadrilla Kugelbahn von Hape geschenkt bekommen. Die ist ein großer Spaß, stabil und erweiterbar. Für den 5 jährigen ist sie schön, wenn sie aufgebaut ist, der 9 jährige baut schon selbst Varianten damit.

Schön und nützlich

  • Zum Geburtstag habe ich mir einen Lichtwecker (Philips Wake-Up Light) gewünscht. Den finde ich sehr toll und möchte ihn weiterempfehlen. Er weckt mich sanft nur duch Licht (er simuliert einen Sonnenaufgang), wenn Zeit ist aufzustehen macht er Töne (ich hab gerade Möwen und Meeresrauschen eingestellt). Den Wecker gibts in verschiedenen Ausführungen. Er kostet um die 100-120 Euro.
  • Schön finde ich auch die Armreife mit Gravur von Simple Pledge. Ich trage meinen Erinnerer mit der Gravur „All I need is within me“
  • Die Wurzelweberin Miriam Emme hat einen wunderschönen Seelenpflanzenfotokalender gestaltet.
  • Zum Wohlfühlen umgebe ich mich gern mit der Kosmetik von Dr. Hauschka. Besonders gern mag ich das Moor Lavendel Pflegeöl.

Für PapeterieliebhaberInnen

  • Nicht fehlen darf in der Liste der Taschenbegleiter von Roterfaden. Konzept, Papier und drumherum sind sehr toll. Ich habe meinen hier und hier schonmal vorgestellt.
  • Typehype hat schönen Typo-Schnickeldi. Besonders verlockend ist der Laden in Berlin (mit Café).
  • Wenn du schon in Berlin bei Typehype bist, kannst du gleich in der Strasse belieben und bei Luiban reinschauen (oder online). Da gibts tolles Papier, Schreibkultur, Midori Travellers Notebooks und Washitapes. Hach!

Selfcare für Kreative

  • Einen Onlinekurs bei Tamara Laporte kann ich sehr empfehlen. Sie hat ihren Fokus neben dem künstlerischen Aspekt auf Selbstfürsorge und Selbstliebe. Ich mag diese Verbindung sehr. Ich habe mich für Lifebook 2018 wieder angemeldet.
  • Eine andere Laporte, aber auch toll: Danielle Laporte. Sie bietet ihr Desire Map nun auch als Online Kurs an, hat tolle Affirmationskarten (Truth Bomb) und einen schönen Planer. Ich habe für 2018 einen Desire Map Planer für meine To-Dos.
  • Und natürlich nicht zu vergessen: unseren Online-Kurs Das Jahr der Möglichkeiten.
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Wochenende – Weihnachtsmarkt

Das Wochenende war der Ausklang einer vollen und gefühlt anstrengenden Woche. Am Samstag hatte ich meinen letzten VHS Kurs in diesem Jahr in der Gemeindebibliothek Markt Schwaben. Das war der bisher bestbesuchteste Kurs. Die Arbeit hat großen Spaß gemacht. Mit Buchstaben zwischen Büchern zu spielen. Danach, als ich gegen 16 Uhr nach Hause fuhr, war ich allerdings sehr platt.

Zu Hause musste ich erstmal was essen. Mir war schon ganz zitterig. Dann beschloss ich einen Spaziergang zum Hermannsdorfer Weihnachtsmarkt. Es war kalt und windig. Eine nette Frau im Auto hielt an und nahm mich ein Stück mit. Das fand ich toll. Ich besuchte die tollen Stände am Weihnachtsmarkt, einige gezielt, andere aus Entdeckerlust. Ich investierte meine ganzen Einnahmen aus dem VHS-Kurs in schöne Dinge vom Markt. Keramik, Seifen, Steine. Nach einem zackigen Spaziergang durch die windige Kälte, war ich zum Abendessen wieder daheim. Ich war so müde und kalt, dass ich früh ins Bett ging.

Oh, und erste Weihnachtspost trifft langsam ein. Wie schön!

Sonntag

Am Sonntag schliefen wir alle aus. Bis 7 oder so. Wir frühstückten gemütlich mit dem Adventskranz auf dem Tisch, führten Gespräche über die Herkunft der Wochentage. Nebenbei strickte ich ein wenig bis ich bemerkte, dass ich die zweite Socke die ganze Zeit falsch gestrickt hatte. Wie blöd. Glattes Bündchen statt Ripp bis zur Ferse. Nun muss wird aus dem geplanten Sockenpaar noch ein zweites. Die Jungs verwickelten sich in Playmobilstreiterein. Familienalltag eben.

Gegen 10 fuhren wir das geliehene Autoteilerauto zurück. Auf dem Rückweg setzte der Mann mich und die Kinder nochmal am Weihnachtsmarkt aus, denn die Kinder wollten gern Steine vergolden. Das hat ihenn auch Spaß gemacht, danach hatten sie allerdings keine Lust mehr auf die Kälte und es gab Gewinsel und Gejammer. Ich versorgte die Bande mit frischen Waffeln zum Aufwärmen, die Tochter schaute sich noch ein paar Stände an. Dann holte uns der Mann wieder ab, denn der Weg zu Fuß wäre in der Kälte zu weit für den Sterngucker gewesen.

Zum Mittag kochten wir Wirsing und Kartoffel-Kürbisstampf. Das geht so:

Wirsing mit Kartoffel-Kürbisstampf

  • Kartoffeln und Hokkaido-Kürbis in Würfel schneiden und in einem Topf mit Wasser weich kochen.
  • Zeitgleich Wirsing vom Strunk befreien und in feine Streifen schneiden. Kurz in Öl anbraten, dann mit etwas Wasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel gar dämpfen.
  • Räuchertofu in Würfel schneiden, in einer Pfanne braun anbraten.
  • Wirsing mit Hafersahne angiessen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tofuwürfel unterheben.
  • Kartoffel/Kürbismischung abgiessen und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Mit Salz und Muskat würzen. Etwas Butter/Alsana unterheben.
  • Fertig.

Nach dem Essen wurschtelten wir uns durch den Nachmittag. Mit der Tochter besprach ich Geschenke und half ihr beim Herstellen eben jener. Der Sterngucker spielte mit dem Playmobil der Tochter, was ich eigentlich verkaufen sollte, und hörte Feuerwehrmann Sam. Der Wolf bekam Besuch von seinem Freund. Dann gingen alle Kinder raus.

Ich nutze die Zeit, mit dem Mann meine To-Do und Jobliste zu besprechen. Das dauerte eine ganze Weile. Währenddessen kam der Sterngucker wieder rein und spielte ganz lange vor sich hin. Es begeistert mich immer wieder, wie sehr er allein in seine kleine Spielwelt abtauchen kann. Ich schrieb Rechnungen und erledigte Kleinkram auf meiner To-Do-Liste. Da hat sich einiges angesammelt. Zwischendrin gab es auch Kaffe, Tee und Plätzchen.

Dann fuhr ich die Tochter zu ihrem Standdienst am Weihnachtsmarkt. Die Schüler der Oberstufe hatten einen Stand organisiert, wo sie selbstgebackene Plätzchen verkauften, um Geld für die Klassenkasse für die Abschlussfahrt zu sammeln. Wir bereiteten derweil das Abendessen vor. Gegen 18 Uhr holte ich die durchgefrorene Tochter wieder ab. Dann gab es Abendessen und wir läuteten die Bettgehzeit ein. Als die Jungs im bett waren, kümmerte ich mich noch kurz um Geschenkgedöns der Tochter und um bisschen Orgakram von mir.

Morgen startet wieder eine Terminreiche Woche, ich fühle mich aber nicht gestresst.

Viele andere Wochenendeinblicke findest du bei Susanne.

 

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Freitag – 8.12.2017

Nachdem ich alle zeitkritischen Aufträge diese Woche abgearbeitet habe, bin ich nun etwas entspannter. Dennoch freue ich mich auf eine ruhigere nächste Woche. Heute habe ich mit dem Mann unser monatliches Businessfrühstück nachgeholt. Das hätten wir eigentlich am Montag gehabt, aber da war er ja unterwegs unser neues Auto abzuholen. Also sind wir heute, nachdem alle Kinder aus dem Haus waren, zu unserem Frühstückscafé gefahren, um dort unsere Liste zu besprechen. In Evernote führen wir über den Monat eine Stickpunktliste mit Themen, die wir besprechen wollen. Das sind zu koordinierende Termine und Dinge, die uns beschäftigen. Jetzt vor Weihnachten sind das Familiengeschenke, Aufgabenverteilung und noch dringender Businesskram bis zum Jahresende. Draussen regnet es.

Schnell ist der Vormittag vorbei. Auf dem Weg nach Hause holen wir noch ein Autoteiler-Auto fürs Wochenende. Dann fährt der Mann zur Schule, den Wolf und die Nachbarskinder einsammeln, ich direkt nach Hause. Vor der Tür steht unsere freitägliche Gemüsekiste.

Wir sind noch vom Frühstück satt, wir kochen aber für die Kinder Mittag. Es gibt Spätzle. Einmal mit „weisser Sosse“ (eine vegane Carbonara) und einmal mit Käse für die Käse-Esser im Haus. Ausserdem haben wir noch diverse Reste, die auch erwärmt werden (Pizza vom Abendessen, Curry und Reis aus dem Kindergarten). JedeR wird also satt.

Die Kinder kommen vom Bus. Nun möchte mir jedeR etwas erzählen. Es ist laut und wuselig. Dann verteilen sich die Energien. Ich bespreche mit der Tochter ihren Weihnachtswunschzettel, die Jungs ziehen sich in ihre Zimmer zurück. Ich stricke nebenbei ein bisschen an Socken.

Dann bespreche ich mit dem Mann und den Kindern die Weihnachtsferien. Wer fährt wann wohin. Der Mann und ich werden wieder ein paar Tage ins Sieben fahren, die Kinder zu ihren Großeltern. Der Sterngucker hört Feuerwehrmann Sam und baut mit den Kaplas, der Wolf recherchiert Nerfs. Draussen schneit es. Später machen wir eine kleine Kaffeepause und knuspern von den gebackenen Plätzchen. Der Wolf möchte sich eine Nerf bestellen, sein Geld reicht aber nicht. Darüber ist er frustriert. Insgesamt kippt ab dem Kaffee die Stimmung. Die Tochter geht spazieren. Ich kümmere mich um die Wäsche und erledige Kleinkram zwischendrin. Ich habe morgen meinen letzten VHS Kurs in diesem Jahr.

Am späten Nachmittag fährt der Mann zum Sport. Ich räume die Wohnküche zum Abendessen auf. Das Chaos und die Lautstärke machen meine Nerven dünn. Ich lese einen Blogpost vom letzten Jahr um die Zeit und wünsche mir, dass ich diese dort beschriebene Stille in mir finden kann. Neulich fragte Maren auf Instagram, was unser Calm in the Chaos ist. Ich erinnere mich daran und halte einen Moment inne, um zu atmen. Wie schnell ich das vergessen kann!

Heute Abend, wenn die Kinder im Bett sind, möchte ich gern Weihnachtspost schreiben. Innige Briefe, liebevolle Karten, kleine Grüße.

Was schön war diese Woche

  • ein langer spontaner Spaziergang
  • eine tolle Geschenkidee
  • Wertschätzung für meine Arbeit
  • das Frühstücksdate mit dem Mann
  • schöne Freundinkontakte