Wochenende :: Der Frühling ist da!

krokus

Es ist so wohltuend, daß die Tage nun wieder länger sind, die Sonne scheint, die Natur erblüht. Ein ganz anderes Lebensgefühl stellt sich da ein. Dieses Herauskommen aus dem Winterschlaf, aus Starre und Grau. Ich erlebe es als sehr kraftvoll.

Sonntag

fruehstueck

Wir sind alle (ausser die Tochter) schon gegen 7 Uhr auf und frühstücken gemeinsam. Danach gehen die Jungs spielen.

putzmann

Der Mann kümmert sich um den Haushalt und ich arbeite noch ein bisschen Kleinkram weg, damit ich mich am Wochenanfang den größeren und aufwändigeren Aufträgen widmen kann.

klangauszeit

Ich verpacke ein paar Flyer für unser Kreativ- und Klangwochenende im Mai. Es sind noch Plätze frei. Das Seminarzentrum freut sich schon sehr, uns zu beherbergen. Falls du Interesse hast, findest du die Infos hier.

honorarabrechnung

Am Samstag habe ich einen Kurs an der VHS gegeben. Das hat richtig Spaß gemacht und hat allen TeilnehmerInnen gefallen. Sie wollten am liebsten einen regelmässigen Schreibtreff, was zugeben eine meiner schon länger gehegten Ideen ist. Die Teilnehmerliste für die Honorarabrechnung schicke ich per Post zur VHS.

laufschuhe

Nachdem ich meine Kleinkramliste abgehakt habe, schmeiss ich mich in meine Laufklamotten für eine kleine 5 km Runde im Sonnenschein. Ich mag das sehr. Wir haben hier viele Greifvögel. Besonders schön ist es, wenn ich unten Laufe und über mir Bussarde und Milane kreisen und an den Feldrändern die Falken hocken. Während meiner Laufrunde höre ich die Januarfolge des Formfunk Podcasts mit einem Interview mit Stefan Sagmeister.

kindergarten

Dann packen wir unsere Sachen und brechen auf zum Kindergarten. Wir haben Putzdienst. Gemeinsam mit einer anderen Mutter haben wir den Kindergarten schnell wieder sauber gezaubert. Die Kinder spielen derweil und helfen begeistert mit.

picknick

Nach dem Putzen bleiben wir noch auf dem Kindergartengelände und picknicken unser Mittagessen. Darauf haben sich die Kinder schon besonders gefreut. Ich finde sogar schon frischen zarten Giersch. Hmm!

schneeglueckchen

Ganz besonders begeistern mich immer wieder die Frühblüher auf dem Schulgelände. Ein Meer von Schneeglöckchen (mehrere Sorten) und Märzenbecher. So schön, der Anblick.

steinsee

Wir wollen weiter nach München fahren, sind aber noch etwas früh dran. Deshalb verbringen wir noch etwas Zeit am Steinsee in der Sonne. Wir gehen spazieren, lungern herum, die Kinder springen Trampolin. Es geht uns gut.

yogazentrum_kinder

Im Yogazentrum in München findet ein Sangat-Treffen statt. Wir brauchen ca 45 min bis Schwabing mit dem Auto.
Der Mann begleitet eine Meditation mit dem Gong, danach gibt es Austausch zum Thema Sangat (Gemeinschaft). Was wollen wir, wo wollen wir hin, wie soll es weiter gehen. Wir treffen einige Bekannte Leute und gehen ins Austausch. Gegen 18:00 Uhr sind wir dann wieder daheim. Zum Abendessen gibt es schnelle Pasta. Wir sind alle sehr hungrig und müde.

headspace

Ich bin vom Wochenende so erschöpft, daß ich 19:30 ins Bett gehe. Ich mache noch meine abendliche Meditation mit Headspace, dann schlafe ich ein und bis 6:00 Uhr heut morgen durch. Sonne und Frischluft haben mich wohl etwas ausgeknockt.

Der Frühling ist da! Und wie!

12 Bilder am 12. eines Monats. 12 von 12. Die sammelt Caro. Und Wochenendbilder gibt es immer bei Susanne zu sehen.

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Dankbarkeit :: Selbstfürsorge und was schön war

hyazinthe

Die Woche verging jetzt wie im Flug. Am Montag sind wir erst zurück aus den Ferien gekommen. Dann hatte mich der Alltag bereits wieder voll im Griff. JedeR wollte erzählen, teilen, ein Stück Aufmerksamkeit von Mama, Hilfe hier, Kuschel da. Ausserdem habe ich gerade wirklich alle Hände voll zu tun und verbringe die freien Minuten am Computer. Es gab gleich einen Elternabend. Unser Monatsdate haben wir ausfallen lassen, weil wir beide zu erschöpft waren. Insgesamt habe ich jedoch die Familienzeit und den Alltag wieder sehr genossen.

Am Wochenende im ersten Dharmatraining-Modul ging es in erster Linie um Selbstfürsorge und Selbstregulation. Denn nur, wenn unsere eigene Schale voll ist, können wir auch anderen geben. Wir haben einige interessante Sache über unser Gehirn und unser Herz gelernt, über die Art, wie Menschen miteinander agieren, über Spiegelneuronen und den Sechsten Sinn. Dazu gab es viele Partnerübungen, Meditationen und praktische Anwendungen. Wir haben auch unsere Krisen und Hoch-Zeiten im Leben angeschaut.

Achtsamkeitsgedöns

Auch wenn mir das ganze vorallem kommerzielle Achtsamkeitstralala teilweise fast schon auf die Nerven geht, entdecke ich doch immer wieder ein Fünkchen Wert und Nutzen, Verbindungen und Zusammenhänge. Schade, daß so Hypes immer einen negativen Beigeschmack dalassen. Gleichzeitig entsteht so etwas ja auch aus einer tiefen Sehnsucht heraus, sonst kämen die Themen wohl nicht so gut an. Worauf ich hinaus möchte: Es ist durchaus von wert, sich die postiven Momente im Leben festzuhalten (zB in einem Glückstagebuch oder Glücksmomenteglas zu sammeln), Friday Fives der Dankbarkeit aufzuschreiben und den Fokus auf die schönen Seiten im Leben zu richten. Das macht was mit uns. Mit unserer Wahrnehmung. Mit unserem Lebensgefühl. Und mit der Art, wie wir Krisen begegnen und meistern. Das ist aber etwas, was man üben muss. Also fülle ich munter weiter meine „Was schön war“-Spalte im Planer und die Friday Fives Rubrik im Blog.

Was diese Woche schön war:

Speiseplan

Ich habe es tatsächlich geschafft, für diese Woche einen Speiseplan zu erstellen. Die Familie ist begeistert davon und mich entspannt es beim Einkaufen, Planen und Kochen. Wenn ich es nur durchhalten könnte. Jetzt freue ich mich erstmal darüber.

FreundInnen

Ich erwähne hier ganz schön oft, wie wertvoll meine Freundschaften sind. Wirklich. Ich hatte wieder so wohltuende Begegnungen am Wochenende, schreibe Briefe und liebevolle Nachrichten und hatte ein kleines Teedate am Donnerstag. Freundschaften sind mir so wichtig. Sie nähren und inspirieren mich, sie helfen mir zu wachsen und zu reflektieren.

Frühling

All die Frühblüher überall. Sonne (und auch etwas Regen). Schneeglückchen, Krokusse, Märzenbecher, Winterlinge. So schön, das zarte Erwachen.

Vorfreude

Im April werde ich für ein paar Tage Zeit an der Ostsee verbringen können. Darauf freue ich mich schon so sehr. Das Meer hören und riechen, den Wind spüren, den Sand. Dazu liebste Gesellschaft. Und danach das zweite Dharmatraining Modul. Seelenfreude!

Aufträge & Bestellungen

Ich habe gerade gut zu tun. Nachdem der Januar und Februar eher schleppend gingen, ich all meinen nicht vorhandenen Rücklagen aufbrauchen musste und schon in Versorgungsangststimmung landete, kommen jetzt wieder Aufträge, die hoffentlich nach und nach meine finanzielle Situation wieder verbessern. So schön Selbständigkeit meistens ist, die schlecht kalkulierbare finanzielle Situation kann doch zuweilen recht zermürbend sein. Ich bin jetzt aber wieder in einer alles-wird-gut Verfassung.

Nach einer kleinen Pause kommen jetzt auch wieder Bestellungen im Shop an (Frühlingskarten!) zusammen mit den nettesten Rückmeldungen. Ich freue mich sehr sehr darüber. Gleichzeitig erinnert es mich an die vielen Ideen, die in meinem Kopf brüten und gern Raum hätten, raus zu kommen. Einen interessanten Beitrag zum Thema wie Familienarbeit Kunstarbeit aufisst, habe ich hier gelesen und mich darin wiedergefunden. Ich merke, wie ich unbedingt wieder einen längeren Zeitblock und Raum für kreatives Schaffen mit Farbe, Pinsel und Stift benötige. Da ist so viel in mir drin!

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Entdecke dein Leben

Zum Schluss hab ich noch einen Buchtipp, der gut hier rein passt.

Im Briefkasten hatte ich ein Rezensionsexemplar. Ein kleines nett illustriertes Buches der Künstlerin Meera Lee Patel mit dem deutschen Titel „Entdecke dein Leben. Eine Gebrauchsanweisung.“* (der amerikanische Titel „Start where you are. A journal for self exploration„* gefällt mir deutlich besser). Das Buch ist eine spielerische Einladung, sich das eigene Leben doch einmal genauer anzuschauen. Verspielte Illustrationen und wasserfarbige Sprüche, wie wir sie aus dem Flow-Magazin kennen laden zusammen mit gezielten Fragen auf immer einer Doppelseite ein, sich selbst ein bisschen mehr auf die Schliche zu kommen. Was würdest du gern hinter dir lassen? Die Quelle meiner Kraft? Wie kannst du eine Sache, der du dich mit Logik genähert hast, mit dem herzen betrachten? Die Fragen sind mal leicht, mal tiefsinnig, mal spielerisch, mal ernst. Ich habe jedenfalls Lust bekommen, mir die Fragen genau anzuschauen und sie für mich zu beantworten.

Das Buch ist eine schöne Geschenkidee.

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Donnerstagsschnipsel :: Das volle Leben

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Nach einer Woche vollem Alltag komme ich langsam wieder zu Hause an. ich muss mich noch etwas sortieren. Hier und da steht noch eine unausgepackte Tasche.

Fülle in den Faschingsferien

Ich hatte schöne Faschingsferien bei meinen Eltern, habe meine Geschwister, Neffe und Nichte wieder gesehen und eine gute Familienzeit verbracht. Ausserdem startete das erste Modul vom Dharmatraining in Weinsberg. Mein Herz ist wieder gefüllt von schönen Begegnungen, tiefen Gesprächen, neuem Wissen und Klang. Seele und Körper wurden aufs Beste versorgt.

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Wunderschöne Verpflegung und asthetisches Ambiente am Wochenende im Bindu in Weinsberg. Beschenkt von Fülle, Wertschätzung und Leuchten. Es klingt noch in mir nach und ich freue mich schon sehr auf das nächste Modul.

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Lange Bahnfahrten mit viel Zeit für Strickprojekte (Hermiones Everyday Socks) und Hörbuch* (Review folgt).

Arbeit, Termine, Alltag

Während ich bei meinen Eltern war, habe ich gearbeitet. Jetzt geht es volle Kanne weiter. Dazwischen sind Termine mit den Kindern, Elternabend, spontane Planänderungen der Unterrichtszeiten, ein noch etwas anhänglicher Sterngucker und die Herausforderung, daß sich die ganze Familie erst einmal wieder aufeinander einschwingen muss. Mit anderen Worten: das Leben ist gerade voll. Ich versuche gut für mich zu sorgen und aufzupassen, daß ich nicht vergesse zu atmen.

Das Wetter ist wie im April. Mal scheint die Sonne, seit gestern regnet es fast dauerhaft durch. Ich habe gerade noch geschafft, ein paar Frühblüher umzusetzen, bevor, wenn es wieder trocken ist, die Fräse kommt und den Garten weiter bearbeitet. Ich hoffe, die zarten Blüten, noch in der Zwiebel versteckt, überleben den Umzug.

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Plötzliche Frühlingsdekolust bei meiner Rückkehr. Fensterbilder vom letzten Jahr (aus dem Buch „Mit farbigen Transparenten durch das Jahr„*)

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eierdeko

Frische Blumen und Deko aus der Kiste.

Ausserdem

  • gemütliche Couchgespräche mit dem Mann (nach anfänglichem Ankunftsfremdeln) und Austausch unserer Erlebnisse und Erkenntnisse,
  • ausgiebigste Kuscheleinheiten mit den Jungs
  • Gespräche mit der Tochter
  • eigenes Bett
  • Zurückkommchaos
  • Gartenweiterplanung
  • ein geschenkter Johannisbeerstrauch und Schneeglöckchen (der Tippfehler wollte Schneeglückchen schreiben, was ich gerade auch sehr passend finde)

Fazit

Es geht mir gut, aber ich bin etwas ausser Atem.

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