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August 2018 :: Ferien

Eine Woche Schreibpause und es fühlt sich an, als wäre ich ewig nicht mehr hier gewesen. Mein Leben war gerade in den letzten Wochen sehr intensiv. Aber jetzt haben wir erstmal Ferien. Das mag ich gern. Zum Neu-Ordnen, Rumlungern, Familie geniessen. Zum Draussensein, Sonne tanken, im See schwimmen. Und für Begegnungen und Gespräche. Ich lasse den Juli mit vollem Herzen und viel Dankbarkeit zurück. Er war voll, herausfordernd und innig. Voller Lachen und Tränen. Voller Leichtigkeit und Schwermut. Voller Wertschätzung, Vertrauen und Liebe.

Ich habe es tatsächlich geschafft, jeden Tag nach dem Aufwachen mich für ein paar Minuten zur Meditation hinzusetzen. Ich werte das als einen Anfang. Meine Seele will mehr davon. Und doch war ich viel im Aussen, im Kontakt mit anderen.

Jetzt geniessen wir 6 Wochen Sommerferien. Wir fahren nicht in den Urlaub. In abwechselnder Besetzung sind wir mal daheim, mal unterwegs. Wir haben eine Ferienideenliste, der Mann hat etwas Urlaub und die Omas ein offenes Haus für die Kinder. So denke ich, dass wir eine schöne Zeit haben werden. Zu Beginn sind die Jungs im Fußballcamp. Die Zeit nutze ich, um hier noch zu arbeiten, den Haushalt wieder in einen Zustand zu bringen, der mit das Gefühl gibt, Dinge unter Kontrolle zu haben und mal durchzuatmen.

Was im August schon im Kalender steht

  • das Fußballcamp der Jungs
  • drei Aufträge, an denen ich arbeite
  • den Sterngucker zu den Schwiegereltern und die Tochter nach Hamburg verabschieden
  • ein Monatsdate mit dem Mann
  • Freundintreffen
  • Freundinurlaubskatzenfütterung
  • Omabesuch mit den Kindern
  • Ostsee, Familie und Frauencamp

Dies und das {Werbung}

Im August geht es beim Jahr der Möglichkeiten um Gewohnheiten. Wenn du Lust hast, deine Gewohnheiten mal unter die Lupe zu nehmen und die ein oder andere zu verändern, dann schenke dir unseren Onlinekurs für diesen Monat.

Inspirationen kannst du auch jede Woche in dein Postfach erhalten, wenn du den Wortfunken-Kurs buchst.

Auf Kallimagie.de schreibe ich über meine Arbeit, Kreatives und Kalligrafie.

Ich freue mich, wenn du meiner Facebook-Seite ein ‘Like’ schenkst und mir auf Instagram folgst (kallimagie und jademond).

Hier kannst du dich in meinen Newsletter eintragen. Einmal im Monat per Email Gedanken, Inspirationen, Angebote. Ein persönlicher Jademond-Brief. Aufgeschrieben.

Bevor Ende August Dawanda seine Pforten schliesst, kannst du hier noch die Gelegenheit nutzen und Karten aus meinem Sortiment bestellen. Oder eine Anleitung für Riesenseifenblasen (ein perfekter Sommer und Schulanfangsspaß)

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Fragerunde #19 :: Fragen 361-380

Ich antworte schon lange an diesen Fragen herum. Manche fallen mir echt nicht leicht. Ich habe noch andere Beiträge im Entwurfsordner liegen, aber irgendwie ist der Alltag in der letzten Schulwoche gerade so schnell, dass die unveröffentlichten Beiträge schon wieder überholt sind, wenn ich sie fertig geschrieben habe. Noch 3 Tage bis Ferien.

361. Was war deine schlimmste Lüge? Eine, die ich ganz gewiss nicht ins Internet schreiben werde, die mich aber ganz viel über mich selbst gelehrt hat.
362. Erweiterst du deine eigenen Grenzen? ständig
363. Kannst du gut Witze erzählen? nein
364. Welches Lied handelt von dir? Immer mal wieder ein anderes, je nachdem in welcher Lebensphase ich mich befinde. Es ist aber nicht “Ramona” !!!
365. Welche kleinen Dinge kannst du geniessen? Ganz viele. Den Geruch von Regen, das Zirpen von Grillen, ein Gespräch, ein Lächeln, ein flüchtiger Gedanke, den Geruch von Walderdbeeren, das Abendessen mit meiner Familie…
366. Wofür darf man dich nachts wecken? wenn jemand Hilfe, Komfort oder Trost braucht
367. Was würdest du gern an deinem Äusseren ändern? nichts. manchmal hätte ich gern bessere Haut. Aber das ist ja auch etwas aus meinem Inneren, nicht?
368. Was soll bei deiner Beerdigung mal über dich gesagt werden? “sie hat mein Leben bereichert. schön, dass sie da war.”
369. Lässt du dich leicht zum Narren halten? Die Tendenz besteht
370. Was würdest du gerne einmal tun, vorausgesetzt dass es keinesfalls schiefgehen könnte? ein Buch schreiben? auf der Bühne stehen und begeistern?
371. Muss man immer alles sagen dürfen? Die Frage beinhaltet für mich ganz schön viele Facetten. Es fühlt sich besser an, wenn der Raum da ist, seine Meinung zu äußern. Wie bringe ich Kritik an, wie kann mein Gegenüber damit umgehen, rede ich in Vorwürfen und Bewertungen, bin ich konstruktiv etc… Aber ja. Dürfen sollte man schon.
372. Wem solltest du mehr Aufmerksamkeit schenken? Weiss nicht? Ich gebe, was ich kann.
373. Kannst du gut loslassen? Dinge ja, Menschen nicht. Ideen und Vorstellungen mal mehr, mal weniger.
374. Wofür bist du dankbar? Für diesen Leben, all die Erfahrungen und Möglichkeiten, die Liebe, das Lebendigsein, die Umstände, die Schönheit, die Menschen. Was ein Geschenk.
 375. Sind Komplimente von Leuten, die du nicht gut kennst, wichtig für dich? Nein, aber sie tun mir gut. Ich bekomme gern Komplimente.
376. Vor welchem Tier hast du Angst? Ich habe vor so ziemlich allen Tieren Respekt. Wildschweine sind mir unheimlich.
377. Weswegen warst du zuletzt vollkommen verwirrt? Weiss ich nicht mehr. Es gab sicher die ein oder andere Situation, die mich aus dem Konzept gebracht hat, aber dass ich wirklich vollkommen verwirrt war – daran habe ich keine Erinnerung.
378. Was hast du immer im Kühlschrank? Hm, vermutlich Senf. Ansonsten natürlich so Basics wie Butter, Gurken, Haferdrink. Aber das geht auch immer mal wieder aus.
379. Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Sendungen schaust? Nein, weil ich keine TV Sendungen schaue.
380. Wann hattest du die beste Zeit deines Leben? 2016 war ziemlich toll. Jetzt mag ich auch sehr. Ich hatte aber auch tolle zeiten in meiner Kindheit, in Plauen, in Hamburg und Freiburg. Nein, eine wirklich beste Zeit gab es nicht. Sie war immer alles. Gut und schwer, tief und lustig, abenteuerlich und lehrreich.
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gestrickt :: Selvedge Cardigan

Letztes Jahr im Februar war ich mit der Tochter auf einem Frauenkreativwochenende im Felshaus. Wir hatten eine sehr schöne Zeit dort. Ich erinnere mich daran, dass ich eines Morgens (oder Nachmittags?) in der Kapelle sass, strickte und zuhörte, wie eine Frau Klavier spielte. Das war eine sehr schöne Stimmung. Eine ältere Teilnehmerin sprach mich an. Sie hätte Wolle dabei, die sie gern jemandem schenken möchte. Sie kommt nicht dazu, sie zu verstricken und würde gern jemanden eine Freude machen. Der Jemand war dann ich. Die Wolle eine Tüte voll Alta Moda Cashmere 16 von Lana Grossa.

Ich habe lange nach einer passenden Anleitung gesucht. Fündig wurde ich bei Ravelry. Ich habe mich für Amy Christoffers Selvedge Cardigan entschieden: eine schlichte Strickjacke mit raffiniertem Kragen.

Während des Strickens war ich mir unsicher, ob mir die Jacke auch passen würde. ich hatte zwar eine Maschenprobe gemacht, aber irgendwie wirkte die Jacke zu klein. Ich habe sie dennoch fertiggestrickt. Notfalls verschenke oder verkaufe ich sie weiter.

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Jetzt ist die Strickjacke fertig. Sie fühlt sich ausgesprochen flauschig an und sieht gut aus. Ich passe rein, bin aber noch unsicher, ob ich die Passform so mag, ob das so gehört oder ob sie mir nicht doch ein bisschen zu klein ist. Aber fertig ist fertig. Juhu!

310 g Stash verstrickt und Platz für ein neues Großprojekt auf den Nadeln. Oder zu beendende Kleinprojekte? Ich könnte ja meinen angefangenen Eris aufribbeln und neu beginnen…