gelesen :: Der Pfau

Während ich neulich meinen Kram sortierte, fiel mir auf, daß ich auf meinem Audible Konto noch einige Guthaben hatte. Ich fragte auf Twitter in die Runde, was sich gut zum in kleinen Häppchen und/oder nebenbei hören eignete und bekam eine ganze Reihe Hörbuchtipps, die ich mir auf meinem Merkzettel notierte.

Der Pfau

Als erstes lud ich mir „Der Pfau“ von Isabel Bodgan* runter. Darüber hatte ich online schon viel gelesen. Das Buch stand eh auf meiner Leseliste. Während unseres Aufenthalts in Tirol hatte ich genug Zeit, in Ruhe das Hörbuch zu hören. In der Saunapause oder auf dem Rad im Fitnessraum. Ich fand die Geschehnisse um den verrückt gewordenen Pfau unterhaltsam und leicht verdaulich. Genau wonach ich für so ein Hörbuch gesucht hatte. Die Geschichte der Banker, die ein Wochenende in der schottischen Pampa zum Teambuilding verbringen und dann eingeschneit werden, ist spannend und kurzweilig. Ich mochte die sympatischen Charaktere, den Humor und die ausführlichen Situationsbeschreibungen.

Isabel Bogdan kennt manch eineR ja zB von ihren Übersetzungen, Twitter und gemeinsamen Projekten mit Herrn Buddenbohm (Was machen die da).

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Werbung :: Die eve im Jugendzimmer

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Seit der Mann die eve Matratze hat, freut er sich Abends richtig, ins Bett zu gehen. Ich hatte mir die Matratze mittlerweile auch auf den Wunschzettel geschrieben. Dann kam die Anfrage von eve, ob wir nicht die neue Matratze aus deutscher Produktion testen wollen. Ha! Ich erzählte es dem Mann, während wir im Auto sassen.

Die Tochter (14, Langschläferin und auch sonst Bettchillerin) warf sofort ein: „Für’s Matratzentesten bin ich ja wohl die geeignetste Person“. Wir unterhielten uns eine Weile darüber und schlugen ihr vor, daß sie die Matratze haben kann, die der Mann jetzt hat, und er die neue testen kann. Das wollte sie nicht („Wo er reingepupst und ihr drin Sex hattet!? Ich möchte in einer frischen Matratze schlafen, nicht wo jemand nackt drübergewälzt ist“) Soweit zur blühenden Phantasie Heranwachsender. In Wirklichkeit liegen wir da nur drin und schlafen. Was sonst?

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Die neue eve aus deutscher Produktion

Wir sagten also einem neuerlichen Test der Matratze zu. Hier und da hast du sicher im Internet schon von den vielen eve-TestschläferInnen gelesen. Ich lese diese Beiträge echt gern (Herr Buddenbohm & die Herzdame mit den tollsten Fotos!) . Aber zurück zu unserem Test. Nachdem das Stiftung Warentest Urteil nicht so gut ausgefallen ist, gibt es jetzt einige Verbesserungen. Die Matratze wird in Deutschland von einer supermodernen Fabrik nach höchsten deutschen Standards produziert. Alle verwendeten Materialien sind OEKO-Tex Klasse 1 zertifiziert (bedeutet: keine Brandschutzmittel, Weichmacher oder Pestizide in der eve). Die Matratze roch beim Auspacken lediglich nach neuer Matratze, musste nicht mehr tagelang ausgelüftet werden. Sie entfaltete sich schnell zu ihrer vollen Größe.

Die neue eve ist 25 cm hoch und fester als das Vorgängermodell. Die mittlere Schicht wurde nochmal angepasst, weil Seitenschläfer berichtet haben, daß sie nicht gut einsinken. Das ist jetzt verbessert worden. Die Oberseite des Bezuges lässt sich abzippen und bei 40 Grad waschen. Weitere Details und Informationen zur Matratze und den anderen Produkten findest du auf der Website.

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Und wir ergeht es der Testschläferin?

Sie findet ihre Matratze gemütlich, schläft gut darin und hat weniger Rückenschmerzen nach dem Aufstehen. Sie hätte die Matratze gern in einer Nummer breiter, das werden wir beim Kauf eines Nachfolgemodells dann berücksichtigen. Momentan schläft sie auf 100 x 200 m.

Die mitgelieferte weisse Bettwäsche findet sie nur mittelgut. Die ist ihr nicht flauschig genug. Ich, die in kühler Baumwollbettwäsche und Federbetten groß geworden ist, finde sie hingegen sehr schön. Praktisch vorallem ist der Matratzenschoner mit Nässeschutz (Eltern wissen, wie essentiell das sein kann).

Das Bett ist übrigens nicht nur Schlafstätte, sondern genereller Aufenthaltsort. Hausaufgaben, Chats, Zeichnungen, Tagebucheinträge, Musikhören, Spielen – findet alles im gemütlichen Nest statt. Der krasse Härtetest also.

Fazit

Wir sind nach wie vor begeistert von der Matratze, alle eve-SchläferInnen haben wohligen, erholsamen Schlaf. Die beiden Kissen, die wir haben, sind heiss begehrt. Der Bestellprozess und Versand klappen sehr gut, selbst wenn es zu versehentlichen Fehllieferungen kommt (wir hatten Anfangs eine falsch gelieferte Bettwäschegröße). Kontakt und Kundenservice sind freundlich und prompt, Design und Verpackung genau nach meinem Geschmack.

Eve hat mittlerweile auch eine Bettdecke im Angebot. Die haben wir aber nicht getestet, weil sie Entendaunen enthält. Zwar versicherte mir eve, daß die Daunen aus Europa stammen und nicht aus Lebendrupfung gewonnen werden, sondern Beiprodukt der Fleischgewinnung sind. Ich wollte trotzdem nicht im Daunenbett schlafen.

gelesen :: Titus und der verwunschene Wald

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Die Illustrationen waren es, die mich sofort ansprachen, als ich gefragt wurde, dieses Buch zu rezensieren. Ich mag schöne Illustrationen. Und Märchen. Als Kind habe ich ganz viele Märchen gelesen. Auch der Wolf erlebt gerade die Bildwelten der Märchen und Geschichten in der Schule. In der Waldorfschulen haben Märchen und Geschichten einen hohen Stellenwert. In den unteren Klassen wird sehr viel Wissen darüber vermittelt und somit tief verankert. Hirnforscher bestätigen die Wirkung von Märchen, von Geschichten, die Emotionen hervorrufen, ein bisschen unter die Haut gehen und eine Atmosphäre schaffen. Das ist die effektivste Form, sich Wissen anzueignen (grad neulich wieder im Buch „Jedes Kind ist hochbegabt“ gelesen). Hier habe ich auch ein informatives pdf zum Thema Märchen, Lernen und Hirnforschung von Gerald Hüther gefunden.

Doch zurück zu Titus.

Titus und der verwunschene Wald*

Titus ist ein Lehrling auf der Märchenakademie, der in seinem dritten Lehrjahr endlich praktische Erfahrungen sammeln und Abendteuer im Märchenwald bestehen soll. Bei seiner Reise durch den verwunschenen Wald begegnet er den Figuren der klassischen Grimmschen Märchen: unter anderem den Zwergen, den Stieftöchtern aus Aschenputtel, Rumpelstilzchen.

Dem Wolf hat das Buch total gut gefallen. Er hatte Spaß beim Vorlesen lassen, vorallem, weil zwischendrin auch Lieder vorkommen, die wir singen konnten („Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald“). Etwas enttäuscht war er, daß am Ende stand, er könne selbst Mitglied der Märchenakademie werden, die Website aber nur ein paar Spiele bot und seine Erwartungen, ein richtiger Märchenakademielehrling zu sein, nicht erfüllt wurden. Da weiss ich aber auch nicht, wie man das besser machen könnte.

Ich persönlich fand die einzelnen Kapitel etwas zu lang, um sie vor dem Bettgehen (unsere Vorlesezeit) zu lesen. Ausserdem fand ich die Erzählperspektive etwas gewöhnungsbedürftig. Der Erzähler wurde immer mal wieder in die Geschichte eingebaut und trat in Dialog mit Titus, was ich etwas verwirrend fand. Die Illustrationen sind wunderschön und treffen genau meinen Geschmack.

Auf der Märchenakademie Website kannst du in das erste Kapitel des Buches reinhören und dir Bilder und Informationen dazu anschauen. Ausserdem gibt es Spiele und Aufgaben.

Das Projekt insgesamt und die Idee dahinter sind ganz toll. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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