Buchtipp :: Mein veganer Adventskalender

image

Vom Kosmos Verlag habe ich ein schönes Rezensionsexemplar bekommen: Mein veganer Adventskalender von Franzi Schädel.*
Das Buch ist nicht nur optisch ansprechend (schöne Fotos, klare Aufteilung), sondern auch inhaltlich ein Genuss. Franzi führt mit leckeren Rezepten, süß wie herzhaft, durch die Adventszeit. Es gibt süßes wie herzhaftes Gebäck, winterliche Wohlfühlgerichte, Last-Minute-Geschenke aus der Küche und festliche Menüs. Allein beim Durchblättern haben wir schon viele Ideen und Anregungen bekommen. Die Rezepte sind einfach gehalten, aber immer sehr überzeugend. Zu jedem Rezept gibt es eine Zeitangabe, sodass man die Adventszeit auch in der Küche gut planen kann.

image

image

Wir haben letztes Wochenende die Möhren-Safran-Pasta aus dem Buch probiert, weil wir so viele Möhren im Kühlschrank hatten und das Rezept simpel und unkompliziert klang (und auch ist).

Möhren-Safran-Pasta
für 2 Portionen, Seite 72

  • 200 g Pasta nach Belieben
  • 6 Möhren, in dünne Julienne geschnitten. Das geht am besten mit einem Julienne Schäler*
  • Saft einer Orange
  • 50 g Pinienkerne, leicht angeröstet
  • 2 EL Olivenöl
  • 250 ml Soja- oder Hafersahne
  • 2 Msp Safran
  • Salz
  • 1/2 Bund glatte Petersilie, fein geschnitten

Pasta nach Packungsanleitung al dente garen. Währenddessen Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Möhrenstreifen darin kurz schwenken und mit Orangensaft ablöschen. Hitze reduzieren und die Sahne dazugeben. Alles gut verrühren und mit Safran und Salz abschmecken. Die Sauce kurz aufköcheln lassen und vom Herd nehmen.

Die Nudeln abgiessen und auf Teller verteilen. Die Sauce darübergeben und mit frisch geschnittener Petersilie und den Pinienkernen verfeinern.

Es schmeckt sehr fruchtig durch Karotten und Orangensaft.

*Affiliate Link

Rezept :: Schmortomaten

image

image

Eines meiner Sommergartenkindheitsrezepte, neben Butterbohnen, sind Schmortomaten. Wenn der Garten soviele Tomaten hergibt, daß man am liebsten nichts anderes Essen mag, dann eignet sich dieses Rezept gut, die Familie damit zu verköstigen. Zu Schmortomate passen Reis, Kartoffeln, Nudeln oder einfach nur Brot oder Baguette.

Du brauchst:

  • Tomaten
  • Zwiebel
  • frische Kräuter (zB Thymian, Oregano, Basilikum)
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • eventuell Balsamico Essig

Und so gehts:

Tomaten je nach Größe vierteln oder halbieren. Wenn du die Schalen im geschmorten Topf nicht magst, musst du die Tomaten vorher enthäuten, indem du sie mit heissem Wasser übergiesst und die Haut dann abpellst. Mir machen die Schalen nichts aus, deshalb nehme ich die Tomaten ungeschält.

Zwiebel würfeln und zusammen mit den Tomaten und Kräutern mit etwas Fett in einer großen Pfanne solange schmurgeln, bis die Tomaten fast zerfallen sind und sich eine leckere Soße gebildet hat.

Mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Balsamico Essig abschmecken. Zum Schluss einen Schwap Olivenöl hinzugeben und servieren.

Du kannst das Rezept auch variieren, indem du zB Knoblauch und/oder Chili mitkochst. Auch Paprika, Zucchini oder Oliven passen gut mit rein.

Erfrischender Lassi

Untitled

Als wir beim Pfingstcamp waren, hatten wir Parvinder Singh aus Amritsar (Nordindien) zu Besuch. An zwei Tagen hat er das Ruder in der Küche übernommen und das Küchenteam angeleitet, ein leckeres indisches Menü zu zaubern. Zu den scharfen indischen Speisen gibt es Lassi, ein kühles Joghurtgetränk, um die Schärfe der Speisen zu mildern.

Lassi ist ein tolles Sommergetränk. Sehr verbreitet ist Mango-Lassi, was du vielleicht aus indischen Restaurants kennst. Ich habe in den letzten Tagen einige Lassis mit Obst zubereitet.

Erfrischendes Obst-Lassi

(für ca 5 Personen)

  • 1 Becher (500g) (Soja)Joghurt
  • 1 Becher (500g) kaltes Wasser
  • den Inhalt von 5 Kardamom Kapseln, im Mörser zerstossen
  • etwas Rosenwasser (ca 1-2 EL, nach Geschmack) – gibts im Asialaden
  • etwas Agavendicksaft (ca 1-2 EL, nach Geschmack)
  • Früchte: zB 1/2 Mango, 1 Nektarine ohne Stein, ein paar Blau-, Him- und/oder Erdbeeren
  • 5 Eiswürfel

Alles gut mixen und in Gläser verteilen.

Du kannst den Lassi statt mit gemischten Obst auch nur mit einer Obst- oder Beerensorte zubereiten. Dann nimmst du eben entsprechend mehr. Hier kannst du dich gut durch die Mengen experimentieren. Je nach Reife des Obstes schmeckt der Lassi intensiver oder eher mild.