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Sonne im Glas :: Johanniskrautöl

Also wir im Urlaub waren, stand dort sonnig leuchtend jeden Tag an der Treppe zur Terrasse Johanniskraut. Man sagt, daß Johanniskraut am besten an Johanni geerntet wird, weil es dann die höchste Wirkungskraft hat. Dennoch lachten mich die Blüten so sonnig an, daß ich die Sonne im Glas konservieren wollte.

Die Blüten in Öl einlegen

Ich recherchierte kurz im Internet, wie ich Johanniskrautöl herstellen kann. Das ist sehr einfach. Du pflückst eine Hand voll Blüten und feine Blätter, befreist sie vom Stiel und platzierst das ganze locker in einem Glas. Nun musst du das ganze nur noch mit einem guten Olivenöl übergiessen, verschliessen und für 6 Wochen in die Sonne stellen.

Wenn man Blüten und Blätter des Johaniiskrauts gegen das Licht hält, sieht man kleine durchsichtige Punkte. Diese Bläschen sind gefüllt mit ätherischen Ölen und Wirkstoffen. Das Olivenöl löst diese aus der Pflanze und reichert sich damit an.

Sonne im Glas

Mit der Zeit nimmt das Öl eine rote Farbe an. Deshalb wird Johanniskrautöl auch Rotöl genannt. Rotöl kann zur Linderung vielerlei Beschwerden genutzt werden. Da ich aber keine Fachfrau dafür bin, verweise ich zum Weiterlesen auf diese Seite, wo Wirkung, Anwendung und auch Nebenwirkungen und Vorsichtsmassnahmen beschrieben sind.

Ich selbst erfreue mich an der schönen Farbe und dem Gedanken, ein bisschen Sonne konserviert zu haben. In 6 Wochen ungefähr seihe ich die Blüten ab und fülle das rote Gold in ein Glas.

Eine Reise in den Himalaya

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Unsere Wochenende stand ganz im Sinne von Kultur. Das Zuhause der Schwiegereltern als Basisstation nutzend, haben wir ein paar kleine Ausflüge in die Umgebung gemacht. Eines der beiden Ausflugsziele war der Nepal-Himalaya-Pavillon in Wiesent bei Regensburg.

Dort steht einer der Länderpavillons der Expo 2000 in Hannover. Drum herum ist ein wunderschöner Garten errichtet wurden mit Pflanzen von hier und aus dem Himalaya. Im ganzen Garten herrscht eine wunderbare Stimmung, die sich noch steigert, wenn man den kleinen Hügel hinauf zum Pavillon steigt. Dort ertönt buddistische Meditationsmusik und die bunten Gebetsflaggen wehen im Wind. Ein Ort zum Wandeln, Auftanken und Staunen. (Und wenn man nicht gerade einen ungeduldigen kleinen Jungen dabeihat, kann man sich noch ein bisschen mehr Zeit lassen, die Schönheit aufzusaugen)

Das ganze ist ein Privatgrundstück, das der Inhaber (der da auch wohnt) für die Öffentlichkeit an zwei Tagen/Woche im Sommer öffnet (Öffnungszeiten). Die Eintrittsgelder werden für die Stiftung „Wasser für die Welt“ gespendet.