Erster Advent

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Mein Wochenende war so voll, daß mir etwas der Atem ausgegangen ist.

  • Am Freitag mit dem Mann frühstücken gewesen
  • Dann kurz die Kinder versorgt
  • Mit der Tochter an der Schule gewesen und Stand aufgebaut
  • Daheim ein Fotoshooting vorbereitet und Hemden gebügelt
  • Am Samstag einen Salat für das Buffet im Kindergarten gemacht
  • Die Sachen gepackt und zum Fotoshooting gefahren
  • 2,5 h posiert und mich unterhalten
  • Währenddessen waren die anderen zum Tag der offenen Tür zu diversen Diensten in Kiga und Schule
  • Kurz daheim gewesen, Mittag essen
  • Dann auch zur Schule gefahren und meinen Standdienst übernommen
  • Bis Abends
  • Kurz vor Ende des Tages noch auf sehr unterhaltsame Art einen schönen Adventskranz ergattert
  • Daheim dann familiengelebt
  • VHS Kurs Unterlagen zusammengesucht und fertiggestellt
  • Am Sonntag nach dem Frühstück zur VHS gefahren und von 9-16 Uhr die Freude am Schreiben geteilt
  • Danach sehr kopfschmerzig nach Hause gekommen
  • Mit dem Mann die Klinke in die Hand gegeben
  • Kerzen für unseren Kranz gerollt und den Kranz verziert
  • Die Kinder versorgt
  • Das erste Lichtlein angezündet
  • To-Do-Liste für Morgen geschrieben
  • Teechen gekocht
  • Jetzt gleich die erste Meditation
  • Vorfreude auf den Beginn des The Sacred Alone Kurses morgen
  • Und mein Bett.

An Adventskalender denken

Ende Oktober. Es wird Zeit, langsam an Adventskalender zu denken. Ich habe schon lose Ideen im Kopf, aber noch nicht begonnen, welche zu basteln. Aber ich habe Ideen zusammengetragen. Vielleicht inspiriert dich ja der ein oder andere Kalender zum Nachbasteln oder Weiterdenken.

In den letzten Jahren habe ich dir bereits unsere Adventskalender vorgestellt. Dabei waren:

Neu entdeckt habe ich die Adventskalender-Karten von RoterFaden. 24 durchnummerierte Karten, auf Wunsch schon frankiert, kannst du dort kaufen und einen Menschen per Post damit beglücken. Finde ich eine fantastische Idee.

Schon ein Klassiker sind die Zaubernüsschen. Dazu musst du rechtzeitig anfangen, Walnüsse zu knacken. Die Naturmama hat damit Märchennüsse gezaubert.

Auch bei der Naturmama gefunden: Ein Fenster voller Aktivitäten.

Weitere Ideen habe ich auf meinem Pinterest-Board zusammengetragen.

Für den Sterngucker möchte ich in diesem Jahr ein Memory Spiel als Adventskalender verarbeiten. Wie genau ich das anstelle, weiss ich aber noch nicht genau. Als die Tochter ganz klein war, hatte ich einen Blumentopf verkehrt herum im Fenster stehen, unter den wir jeden Morgen geschaut und eine kleine Überraschung gefunden haben. So war sie nicht mit der Fülle von 24 Päckchen überfordert.

Besonders gern mag ich auch die Idee, jeden Tag ein Lichtlein anzuzünden und der Mitte der Spirale immer näher zu rücken. Man kann auch zwei Maria und Josef Püppchen auf ihrem Weg nach Bethlehem zu begleiten (sie jeden Tag ein Stück näher zur Krippe zu rücken) und dazu Geschichten erzählen. Oder Jeden Tag einen goldenen Stern (aus der Zaubernuss?) an den Himmel (blaues Tuch) über dem Jahreszeitentisch kleben. Das sind sehr einfache, aber besinnliche Ideen zum Innehalten und Spüren.

Bastelst du Adventskalender selbst? Oder kaufst du? Für deine Kinder? Für einen lieben Menschen? Wenn du noch schöne Ideen entdeckt hast oder teilen möchtest, nutze gern die Kommentarfunktion, um einen Link oder deine Idee zu hinterlassen. Vielleicht kommen wir zu einer tollen Sammlung.

Adventskalender für den Wolf

Letztes Jahr hatte ich dem Wolf ein Piratenbild als Adventskalender gemalt. Das hing jetzt das ganze Jahr über gerahmt in seinem Zimmer. Von seinem Bett aus kann er es sehen. Neulich, als wir abends im Bett kuschelten und noch ein wenig redeten, sagte er mir, daß er sich wieder so einen Adventskalender wünscht. Oh je. Ich hatte schon daran gedacht, aber keine passende Idee wollte mir einfallen. Doch dann – ich weiss nicht, wann und wo, da kam sie. Der Wolf faltet gern Papierflugzeuge. Damit liess sich doch was anfangen.

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Schicht für Schicht kommt Farbe dazu und werden Dateils ausgearbeitet

Mit dieser Initalidee kamen dann nach und nach die Bilder für das Motiv. Und da der Sterngucker mit tagsüber nichts anderes machen liess, konnte ich das Bild anfangen und ziemlich zügig fertig malen. Die Trocknungszeiten nutzte ich, um den Sterngucker zu bändigen und den Haushalt zu schmeissen. Am Abend war das Bild dann soweit fertig. Nun wir das Gesamtbild mit einem Papier zugedeckt und kleine Türchen an Stelle von den Details reingeschnitten.

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Jedes Familienmitglied hat einen Platz im Bild. Letzter Schliff mit Marker und Fineliner.

Am Ende darf der Wolf das Gesamtbild lüften.

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Fertiges buntes Gesamtmotiv.

Und wäre ich eine gelernte Illsutratorin, dann hätte ich auch noch sowas wie Spannung ins Gesamtbild reingezaubert. Aber ich bin mir sicher, der Wolf freut sich auch so. Die Tochter findets hübsch.

Jetzt kümmere ich mich um ihren.