Donnerstagsschnipsel :: Das volle Leben

schneegloeckchen

Nach einer Woche vollem Alltag komme ich langsam wieder zu Hause an. ich muss mich noch etwas sortieren. Hier und da steht noch eine unausgepackte Tasche.

Fülle in den Faschingsferien

Ich hatte schöne Faschingsferien bei meinen Eltern, habe meine Geschwister, Neffe und Nichte wieder gesehen und eine gute Familienzeit verbracht. Ausserdem startete das erste Modul vom Dharmatraining in Weinsberg. Mein Herz ist wieder gefüllt von schönen Begegnungen, tiefen Gesprächen, neuem Wissen und Klang. Seele und Körper wurden aufs Beste versorgt.

ranunkel

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Wunderschöne Verpflegung und asthetisches Ambiente am Wochenende im Bindu in Weinsberg. Beschenkt von Fülle, Wertschätzung und Leuchten. Es klingt noch in mir nach und ich freue mich schon sehr auf das nächste Modul.

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Lange Bahnfahrten mit viel Zeit für Strickprojekte (Hermiones Everyday Socks) und Hörbuch* (Review folgt).

Arbeit, Termine, Alltag

Während ich bei meinen Eltern war, habe ich gearbeitet. Jetzt geht es volle Kanne weiter. Dazwischen sind Termine mit den Kindern, Elternabend, spontane Planänderungen der Unterrichtszeiten, ein noch etwas anhänglicher Sterngucker und die Herausforderung, daß sich die ganze Familie erst einmal wieder aufeinander einschwingen muss. Mit anderen Worten: das Leben ist gerade voll. Ich versuche gut für mich zu sorgen und aufzupassen, daß ich nicht vergesse zu atmen.

Das Wetter ist wie im April. Mal scheint die Sonne, seit gestern regnet es fast dauerhaft durch. Ich habe gerade noch geschafft, ein paar Frühblüher umzusetzen, bevor, wenn es wieder trocken ist, die Fräse kommt und den Garten weiter bearbeitet. Ich hoffe, die zarten Blüten, noch in der Zwiebel versteckt, überleben den Umzug.

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Plötzliche Frühlingsdekolust bei meiner Rückkehr. Fensterbilder vom letzten Jahr (aus dem Buch „Mit farbigen Transparenten durch das Jahr„*)

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Frische Blumen und Deko aus der Kiste.

Ausserdem

  • gemütliche Couchgespräche mit dem Mann (nach anfänglichem Ankunftsfremdeln) und Austausch unserer Erlebnisse und Erkenntnisse,
  • ausgiebigste Kuscheleinheiten mit den Jungs
  • Gespräche mit der Tochter
  • eigenes Bett
  • Zurückkommchaos
  • Gartenweiterplanung
  • ein geschenkter Johannisbeerstrauch und Schneeglöckchen (der Tippfehler wollte Schneeglückchen schreiben, was ich gerade auch sehr passend finde)

Fazit

Es geht mir gut, aber ich bin etwas ausser Atem.

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Wochenrückblick

Diese Woche verlief, ganz im Sinne meines Monatsmottos, sehr familär. Am Montag war ich noch ziemlich frustriert, weil mein Tag durch das Herumgefahre so zerissen war. Ich jammerte, dass ich nichts schaffen würde. Der Mann sah das etwas positiver: ich würde Seva (selbstloses Dienen) für das Wohlergehen meiner Familie leisten. Na denn. Mitte der Woche wurde es besser. Der Mann wird zunehmend mobiler und fährt jetzt auch wieder selbst Auto. Das entlastet mich sehr.

chronodex

Chronodex

Ich habe diese Woche meine Tätigkeiten mal im Chronodex getrackt. So langsam bekomme ich etwas Übung für diese neue Art der Übersicht. Es beginnt richtig Spaß zu machen. Am Montag hab ich mich noch etwas mit den Zeiten vertan, am Donnerstag habe ich mich sogar getraut, parallel verlaufende Tätigkeiten einzutragen. Chronodex habe ich vor ein paar Jahren bei Scription entdeckt, seit dem aber immer nur aus der Ferne angehimmelt. Jetzt hab ich einen versuch gestartet. In einigen Zeitmanagement-Büchern ist auch eine Art Kuchendiagramm drin, wo man eintragen soll, wie man seine Tageszeit verbringt und wie man sie gern verbringen möchte. Bisher dachte ich immer, ich habe da kaum Einfluss drauf. Durch diese Art des Zeit-Trackens kann ich aber gut sehen, wo noch Potenzial für Selfcare oder andere Tätigkeiten ist. Ich werde das jetzt eine Weile weiterverfolgen, mich auch auf einen einheitlichen Farbcode festlegen und eventuell nochmal meine Erkenntnisse im Blog ausbreiten. Fürs erste genügt das aber.

bunt

burger

Essen

Unser Essen war diese Woche schön bunt. Anfang der Woche aus gekauften Salat. Gestern hat der Mann vegane Burger gezaubert. Ich musste neulich über einen Blogpost von Soulemama schmunzeln, wo sie drüber schreibt, daß sie irgendwie jeden Tag zum Supermarkt fährt, Essen einkaufen und Unmengen kocht. Und trotzdem bleiben keine Reste übrig. Ich frage mich manchmal auch, wie das die echten Großfamilien mit der Versorgung machen. Ich habe schon manchmal das Gefühl, daß wir den Kühlschrank täglich auffüllen müssen. Echt, wenn hier eine ganze Familie 3x täglich isst, Brotzeiten für die Schule… puh! Wie macht ihr das?

geschenk

buero

Kreatives Werkeln

Im Büro ging es herrlich kreativ zu. Der Sterngucker macht grad solche Fortschritte. Ständig bringt er neue Ideen aus dem Kindergarten mit. Neulich waren es Strickgabeln, die die Kinder begeisterten und meinen Wollstash schlagartig schmälerten (jetzt liegen hier lauter Wollschlangen herum), sind es jetzt Papierschneeflocken, mit denen unsere Fenster geschmückt werden. Gestern habe ich die Bügelperlen rausgegeben. Ich mag das ja, dieses geschäftige Werkeln. Ich selber versuche in kleinen Minischritten Frau über meine Geburtstagspost zu werden. So viele Freundinnen, die noch auf einen gruß von mir warten (oder mich schon aufgegeben haben?). Aber ich arbeite dran. Für Geschenke möchte ich Muße, denn sie sollen vom Herzen kommen. Und wenn es nicht passt, dann warte ich lieber noch ein bisschen.

laufrunde

Fitness

Einmal war ich diese Woche Laufen. Mein Muskelkater vom Sonntag hat mich begleitet, aber die Sonne war herrlich. Hier und da gibt es noch Schneereste. Die zweite Hälfte der Woche war so kalt und ungemütlich (eisiger Wind), daß ich doch nicht draussen war. ich wollte ins Fitness-Studio, aber die familären Gegebenheiten änderten sich zu meinem Ungunsten an den jeweiligen Tagen. Vielleicht schaffe ich es morgen mal wieder ins Schwimmtraining. Das wär ja mal ganu was aussergewöhnliches!

pullover

Stricklust

Von Stricklust bin ich befallen! Ich habe hier drei Strickprojekte angefangen und eine lange Liste von ideen, was ich als nächstes anstricken möchte. Verrückt. Ich nutze jede noch so kleine Pause, um an meinem Pullover weiterzustricken. Dafür mäandere ich weniger zwischen Twitter, Instagram und Facebook rum. Auch sehr wohltuend. Ich bin sehr begeistert, wie sich mein Pullover entwickelt. Ich fürchte allerdings, die Wolle wird nicht für lange Ärmel reichen.

Illustration & Kommunikationsdesign

In dieser Woche konnte ich die Vormittage gut zum Arbeiten nutzen. Einige liegengebliebene Projekte haben ein Done-Häkchen bekommen. Ich hatte gute Telefonate und durfte ein Angebot für einen schönen Auftrag schreiben. Ich habe ein Logo gestaltet, Illustrationen im Sketchnotes-Stil gezeichnet und endlich begonnen, an meiner Job-Website zu arbeiten. Denn ich bin dieser typische Schuster, von dem man immer spricht. Der mit den schlechtesten Schuhen. So langsam hoffe ich wieder, in einen guten Fluss zu kommen. Der Jahresanfang fühlt sich sehr holperig an, was meinen Job betrifft.

Im Zuge meiner Website Gedanken kam mir auch wieder die Frage in den Sinn, wo ich eine Alternative zu Flickr finde und was ich künsftig mit meinen im Blog verwendeten Fotos machen möchte. ich möchte von Flickr weg, habe da aber ca 7000 Fotos liegen (seit Jaaahren angesammelt), die zu großen Teilen mit dem Blog verlinkt sind. Das wird noch mal ein größeres Projekt, was mich einige Nerven und zeit kosten wird. Falls du eine gute Lösung hast, von der du überzeugt bist, dann lass sie mich gern wissen. Insgesamt stimmt das Zusammenspiel meiner Fotos und dem Blog gerade micht mehr so gut. Sieht man ja an den unterschiedlichen Bildgrößen der letzten Blogposts. Meh.

Meditation

Eine ganze Weile habe ich die tägliche Meditation schleifen lassen. Es ist so leicht, da raus zu kommen. Es schleifen zu lassen. Nadine schrieb neulich auch mal darüber, wie das mit den Gewohnheiten ist. Seit Anfang der Woche habe ich wieder einen guten Lauf. Abends vorm Schlafengehen 10 min Headspace. Das kann ich gut machen. Lieber wäre mir, morgens, bevor der Tag beginnt. Aber das schaffe ich momentan nicht. Sobald ich aufstehe, ist auch der Sterngucker an meinen Fersen und unterhält mich mit seinen tollen 4-jährigen Geschichten.

Vorfreude

Jetzt freue ich mich aufs Wochenende. Auf Schwimmtraining, noch mehr Stricken und auf Familie Buntraum. Die besuchen uns nämlich am Sonntag und ich bin schon ganz aufgeregt! Wir haben uns noch nie im echten Leben getroffen.

Freitag :: Wochenende in Sicht

Der Vortrag von Dylan Samawickrama, zu dem ich dann gestern Abend doch noch gegangen bin, war großartig. So unterhaltsam, kurzweilig und lustig. Die Tochter und ich hatten einen sehr netten Abend. Dylan hat Fotos und Videos von Teilen seiner Weltreise mit dem Motorrad gezeigt und dazu kleine Geschichten von Abendteuerlust, Wagnis, Vertrauen und Glaube an das Gute erzählt. Unglaublich schöne Naturausnahmen und berührende Begegnungen mit Menschen liessen uns Seufzen und das Herz aufgehen. Ich bin froh, daß ich mich für den Abend entschieden hatte. Dylan lebt in der Schweiz, hält Vorträge und hat seine Erlebnisse in einem Buch aufgeschrieben. Auf seinem Blog kann man ihn ein Stück auf seinen Reisen begleiten. Die Hauptbotschaft des gestrigen Abends: Hör nicht auf zu Träumen. Wenn die Strasse zu Ende ist, bau dir ein Floss. Es gab Gedankenanregungen zu unserer Bequemlichkeit und zu den Chancen, die uns das Leben bietet.

***

busweg

Vormittag

Doch schon am Morgen hatte mich der Alltag wieder. Die Kinder brauchten etwas, um in die Gänge zu kommen, stritten schon am Frühstückstisch oder jammerten über alles, was nicht zu Essen da war. Ich war etwas angespannt, weil ich mich um so viele Dinge kümmern musste (Brotzeiten richten, Frühstücken, Anziehen, pünktlich aus dem Haus gehen), wo sonst auch der Mann einen Anteil übernimmt. Die Stimmung ruckelte sich zurecht, wir schafften es gemütlich zum Bus und wurden von einem tollen Sonnenaufgangshimmel verzaubert. Der Sterngucker erzählte mir unterwegs von den Vögeln in Omas Vogelhaus. Wie die wählerischen Amseln das Futter rausschmeissen, was die kleinen Vögelchen aber gern essen. Daß es Kugeln mit Futter für die Meisen gibt und wie sich die Vögel miteinander unterhalten. Ich liebe diese Gespräche!

Ich habe Muskelkater in den Füssen und Waden. Vorgestern habe ich zum ersten mal das Laufband im Fitness-Studio ausprobiert. Es kam mir nicht sehr anstrengend vor, wohl waren aber die Bewegungen ungewohnter und anders als draussen auf der Strasse beim Laufen. Jedenfalls schmerzen seit gestern Abend meine Füße. Warum kommen manche Muskelkater erst am übernächsten Tag?

Den Vormittag verbringe ich immer noch mit dem Schreiben des Angebotes. Unterschätzt man auch gern. In einem Angebot definiere ich die Leistungen, den Umfang, die Preise, den Zeitrahmen und die Zahlungsmodalitäten eines Projekts überschaubar für den Kunden.

Mittag

Zum Mittag kocht uns der humpelbeinige Mann schnelle Spirelli mit Tomatensosse. Zum Nachtisch lasse ich mir ein Stück der unglaublich leckeren Earl Grey Schokolade, die ich von Frau Mierau zu Weihnachten bekommen habe, auf der Zunge zergehen. Dann ist es schon Zeit, die Nachbarstochter von der Schule abzuholen. Der Wolf hat sich verabredet. Nach einer halben Stunde daheim (in der mir eine grandiose Idee zu einem Projekt kommt) fahre ich wieder los, um den Sterngucker am Kindergarten abzuholen, denn die Tochter fährt mit ihren Freundinnen nach München. Wenn die Tochter nicht im Bus nach Hause fährt, dann hole ich den Sterngucker lieber ab, denn er schläft nachmittags im Bus ein. Ich nehme auch die Projektschülerin mit, denn wir haben heute ein Treffen.

Ich versorge den Sterngucker und das Gastkind mit Mittagessen. Danach bringt der Mann den Sterngucker ins Bett, denn er ist heute ziemlich erschöpft. Er schläft tatsächlich ein Stündchen. Ich arbeite mit der Projektschülerin. Währenddessen wird unsere Gemüsekiste geliefert.

gemuesekiste

stricken

Nachmittag

Am Nachmittag besprechen der Mann und ich alle kommenden Termine der nächsten Wochen und tragen sie in unsere Kalender ein. Dann überprüfen und ergänzen wir nochmal den Einkaufszettel. Ich geniesse noch ein paar Minuten Strickzeit, bevor ich mich aufmache, um einzukaufen und den Wolf abzuholen.

einkauf

Der Einkauf wird ziemlich umfangreich, weil uns einige Basics ausgegangen sind. Seit unserer Auszeit im Hotel habe ich Lust auf Kürbiskernöl, also kaufe ich mir noch eins für Salatdressings. Und Fresien! Ich liebe Fresien. Sie sind eine Kindheitserinnerung. Meine Mutti hat im Februar Geburtstag und bekam eigentlich immer Fresien in ihren Blumensträußen. Wenn sie im Haus standeten und dufteten, dann mochte ich das sehr. Als Kind habe ich mir immer Fresien zum Geburtstag gewünscht und nie verstanden, weshalb ich stattdessen Astern bekam. Jetzt weiss ich, daß Fresien Frühlingsblumen sind. Ich hab im November Geburtstag. Da gibts die natürlich nicht. Naja, jedenfalls habe ich mir heute einen Strauss Fresien für mein Büro gegönnt. Und kleine Alpenveilchen.

Abend

Dann sammle ich den Wolf bei seinem Freund ein. Er ist etwas mürrisch und klagt über brennende Augen. Als wir zu Hause aus dem Auto steigen, ist ihm schwindelig. Drinnen sehe ich, daß er fiebrig aussieht. Er möchte trotzdem was essen. Mir fällt ein, daß seine Masern-Impfung heute genau 10 Tage her ist. Somit erklärt sich auch das Fieber. Der Wolf findet blöd, daß es gerade am Wochenende kommen muss. Aber vielleicht geht es ihm ja morgen schon wieder besser. Der Sterngucker erinnert sich, daß er auch schonmal Fieber hatte und man da diese „Po-fieber-stecher“ brauchte (Fieberthermometer).

abendessen

Zum Abendessen gibt es nur eine schnelle Brotzeit, dann bringe ich die Jungs ins Bett. Die schaffen es ja trotz Fieber tatsächlich noch, sich gegenseitig zu triezen. Nachdem sie im Bett sind, kümmere ich mich noch um Küche und Wäsche. Eigentlich müsste hier auch mal gestaubsaugt werden, aber das mache ich morgen. Nun warte ich noch bis ich die Tochter bei ihrer Freundin abholen kann. Wir haben per message vereinbahrt, daß ich sie 21:45 abhole.

Morgen möchte ich eigentlich zum Schwimmtraining, bin aber etwas unsicher wegen meiner Erkältung (mittlerweile Husten).