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Kreativ- und Klangauszeit im Mai

Der Mann und ich haben uns zu einem Herzensprojekt zusammengetan. Im Mai bieten wir gemeinsam über 4 Tage eine kleine Kreativ- und Klangauszeit an. Für ein Wochenende mal rauskommen, neue Ideen und Impulse erhalten, sich austauschen, die Seele baumeln lassen und aus der Ferne einen neuen Blick auf den Alltag bekommen. Ich selbst habe schon oft erfahren, wie gut mir diese Art von Auszeit tut.

Nach langer Ideenfindung und Planung ist es nun so weit. Am Christi-Himmelfahrts-Wochenende kommen Herr Gongmeditation und Frau Jademond für ein entspanntes Auszeiten-Wochenende zusammen. Von Donnerstag Mittag bis Sonntag Mittag erwartet dich ein inspirierendes und klangvolles Wochenende ohne dichten Workshop-Kalender. Die Mischung aus Kreativ-Angeboten, Meditation und Gong lässt dich ideal entspannen. Wir sind in der geschützten Umgebung des Integra-Seminarhofes in Dinkelscherben.

Kreativ-Auszeit

Ich übernehme den kreativen Part. In meinen Workshops kannst du mit deinen eignen Händen Dinge erschaffen, neue Fähigkeiten erwerben, Fragen stellen, über die Schulter schauen oder Dinge probieren, die du schon immer mal wissen wolltest. Wir können Malen, Skizzieren, Kalligrafieren, Schneiden, Kleben, Collagieren. Skizzenbuch, Bulletjournal, Sketchnotes, Lettering, Kraftcollagen…. Du kannst ein eigenes Projekt erarbeiten oder dich einfach treiben lassen. Alles kann, nichts muss. Wenn du schon eine Idee, einen Wunsch oder eine Frage hast, dann gib das bitte im Anmeldeformular an. Dann kann ich mich besser darauf einstellen und gezielter Material und Werkzeuge auswählen.

Klang-Auszeit

Der Mann hingegen kümmert sich in erster Linie um die Entspannung. In der Klang-Auszeit kannst du beim langen Gong-Bad oder einer Gongmeditation abschalten. Nach ein paar vorbereitenden Übungen legst du dich hin und lässt die Klänge und Frequenzen des Gongs auf dich wirken. Deine Gehirnwellen werden sich verlangsamen. Du kommst in den entspannten und vielleicht sogar meditativen Zustand der Trance und bist weit weg. Du erlebst ein entspanntes langes Gong-Bad und eine energetische Gongmeditation.

Zusätzlich wird jeden Tag vor dem Frühstück eine kleine geführte Meditation angeboten, an der du teilnehmen kannst.

Seminarhaus Hof Integra

Wir sind zu Gast im Seminarhaus Hof Integra, einem alten Dreiseitenhof in Dinkelscherben, der liebevoll restauriert wurde. Dort haben wir den Raum mit Gewölbe und Zugang zum Garten. Peter und Gusti kümmern sich um uns vor Ort. Sie haben für uns Einzel- Doppel oder Dreibettzimmer, die du direkt bei Peter buchen kannst.

Aufenthalt

Donnerstag, 25. Mai, 12:30: Ankunft mit gemeinsamen Mittagessen, Vorstellungsrunde
Freitag, 26. Mai: ganztags
Samstag, 27. Mai: ganztags
Sonntag, 28. Mai: 12:30: Abreise mit gemeinsamen Mittagessen

Das erwartet dich

Wir haben Kreativ- und Entspannungs-Klang Workshops für dich geplant. Jeden morgen setzen wir uns zusammen und besprechen den Tag. Es soll ja eine Auszeit für dich werden, kein Workshop-Marathon.

Möglicher Tagesablauf

  • Morgenmeditation
  • Frühstück
  • Besprechung und Workshop
  • Mittagspause
  • Workshop
  • Abendessen

Deine Teilnahme

Wir haben insgesamt 12 Plätze zur Verfügung. Wenn sich mehr Teilnehmer anmelden, starten wir eine Warteliste. Dein Platz zur Kreativ-und Klangauszeit ist dir mit deiner Anmeldung und Überweisung der Anzahlung sicher.

Erwachsene und Kinder

Wir bereiten die Workshops mit den Kreativ- und Klangthemen für Erwachsene vor. Du kannst gerne deine Kinder mitbringen. Wir sind an einem kinderfreundlichen Ort, wo sie mit und unter uns sein können. Es wird keine extra Kinderbetreuung geben. Hier vertrauen wir auf eine Lösung in der Gemeinschaft, die gut für alle funktionieren wird.

Preis für die Kreativ- und Klangauszeit

Die Kreativ-und Klangauszeit kostet 280,00 Eur. Die Anzahlung beträgt 50 eur pro Erwachsener. Der Restbetrag wird ca. 2 Wochen vor Beginn fällig. Du erhältst von uns eine Rechnung zur Überweisung.

Preis für Unterkunft und Verpflegung

Du kannst im Einzel-Doppel- oder Dreierzimmer schlafen. Im Preis sind mit dabei die Vollverpflegung mit Frühstück-/Mittag- und Abendessen vegetarisch und teilweise vegan. Bei speziellen Unverträglichkeiten kannst du das direkt bei der Buchung ansprechen.

Erwachsene pro Person und Tag im

  • Einzelzimmer 80,00 Euro
  • Doppelzimmer 65,00 Euro
  • Dreibettzimmer 60,00 Euro

Tagespauschale Anreisetag pro Person 30,00 Euro

Kinder je Tag:

  • Unter 4 Jahre 90 % Nachlass
  • 4 – 8 Jahre 60 % Nachlass
  • 9 – 12 Jahre 30 % Nachlass
  • Ab 13 Jahre wie Erwachsener

Anmeldung

Melde dich gleich hier an. Lade das Anmeldeformular (pdf) herunter, drucke und fülle es aus und sende es uns unterschrieben per E-Mails als Scan oder Foto zurück. Natürlich kannst du es auch per Post schicken.

Nach deiner Anmeldung erhälst du die Bestägigung zur Teilnahme und kannst deine Übernachtung direkt im Seminarhaus buchen. Den Kontakt senden wir dir zu.

Wir freuen uns auf dich!

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Ein Wochenende im Kloster

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Am Wochenende habe ich mir eine kleine Auszeit gegönnt. Schon zu Beginn des Jahres hatte ich mich gemeinsam mit Sandra zu einem Kalligrafiekurs bei Torsten Kolle im Kloster Mariensee angemeldet. Schade, daß Sandra diesmal dann doch nicht dabei war. Der Grund sollte aber für das verpasste Seminar mehr als entschädigen ♥ Ich mochte im Kloster sehr die Schlichtheit. Reduzierung auf das Wesentliche, aber auch Fülle und Pracht im Klostergarten. Es tat mir gut, Zeit für mich zu haben, ganz beim Schreiben zu sein. Oder abends im Bett zu Lesen. Und Schlafen. Wir wurden freundlich von der Äbtissin begleitet und rundum kulinarisch versorgt. Ein Fest für alle Sinne! 

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Das Kursthema war „Schriftbilder zwischen Leere und Fülle“. Dabei ging es jedoch nicht nur um Schrift, sondern auch um Leere oder Fülle in uns drin. Ausgehend von unserer eigenen Handschrift, spielten wir mit Material, Werkzeug und Ausdruck. Torsten hat uns über die drei Tage durch das Thema geführt und dabei ganz wunderbar den Spagat zwischen blutiger Anfängerin und Langszeitschreiberline geschafft. Jede von uns hat etwas für sich mit nach Hause genommen.

Zuerst sollten wir uns selbst Gedanken zum Schreiben machen. Warum wir es mögen, warum Kalligrafie, wer sind unsere liebsten Schreiber und Autoren, was bedeutet das Schreiben für uns selbst. Dann schrieben wir uns locker mit unserer eigenen Handschrift ein, modifizierten sie, experimentierten mit unterschiedlichen Werkzeugen.

Dann kombinierten wir unsere Experimente mit einer Scriptuale (einer Schrift, die nur den Charakter einer Schrift imitiert, aber keine lesbare Schrift ist) und lernten über Kompositionen und Blattaufteilung.

Zwischendrin gab es die Möglichkeit, an den Morgen- und Abendgebeten teilzunehmen und eine Klosterführung mitzumachen. Sogar in ein hangeschriebenes uraltes Gebetsbuch konnten wir reinschauen. So beeindruckend.

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Am letzten Tag kam noch ein i-Tüpfelchen in unsere Übungsblätter hinzu. Wir übten Striche. Das klingt zuerst banal, aber anhand eines einzigen Striches kann man die Qualität einer guten Kalligrafie erkennen. Damit uns das Striche-Üben nicht zu fad wurde, setzten wir sie als Akzente in unseren bisherigen Kompositionen. Ein Aspekt, den ich total spannend fand. So hat das Üben total viel Spaß gemacht und am Ende hatten wir alle ein vorzeigbare Ergebnis.

Die Auszeit tat mir sehr gut. Beim Schreiben bin ich. Da merke ich nicht, wie die Zeit vergeht, habe kein Gedankenkarussell und keine Ablenkung im Kopf. Ich hätte gern noch ein paar Tage mehr gehabt, innerhalb der Klostermauern mir selbst zu begegnen.

Im Seifenschaum versunken

Auf den gestrigen Tag habe ich mich schon lange gefreut. Einer unserer Mütterkreisfrauen – momentan sind wir 4 – ist 50 geworden. Zusammen haben wir ihr (und uns) einen Tag in der Therme & Sauna mit traditioneller Seifenschaummassage im Hamam geschenkt. Es war nicht so einfach, in unseren vollen Kalendern einen passenden Termin für einen ganzen Tag Auszeit zu finden, es ist uns aber recht zeitnah gelungen. Dieser Termin war gestern.

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Schlafen, Lesen, Sein
Gut gelaunt, mit Handtüchern, Büchern und Picknick bepackt sind wir in die Therme nach Bad Aibling gefahren. Dort haben wir uns zuerst ein bisschen im Wasser eingethermt und sind dann in die Saunalandschaft gewechselt. Wir haben uns ein gemütliches Relaxnest im Ruhebereich gebaut, wo wir entspannt rumlungern, schlafen und ruhen konnten. Und so haben wir insgesamt 7,5 Stunden verbracht. Das klingt viel, die Zeit verging allerdings wie im Fluge. Wir haben abwechselnd sauniert, im Wasser rumgehangen, uns gesonnt oder nackt vom Regen anregnen lassen. Wir haben geschlafen, lecker gegessen (das Speiseangebot in der Therme hat mich wirklich überrascht. So lecker, leicht und frisch, zum Teil vegan und sehr hübsch angerichtet). Ausserdem hatten wir Obst und Nüsse dabei. Am Ende des Tages konnte ich fast schon wieder sprechen, so gut taten Entspannung und die feuchten Dämpfe meinen Stimmbändern.

Unter federleichtem Seifenschaum
Die Krönung des Tages war die Hamam-Behandlung. Das hatte ich noch nie und war sehr neugierig. Wir wurden immer zu zweit in die Hamamkuppel eingelassen. Die Luft darin war feucht und dampfig, der Raum abgedunktelt und nur von orientalischen Lampen beleuchtet, die feine Muster an die Decke der Kuppel warfen. In der Mitte der Kuppel befand sich ein beheizter runder Steintisch, auf den wir uns legen sollten. Dort lagen wir ca 15 min zum Aufwärmen. Dann kamen zwei Frauen, die uns behandelten. Zuerst wurde unser Körper mit einem rauhen Handschuh abgerubbelt, ein wunderbares Peeling. Danach versanken wir in Bergen von fluffig weichem Schaum. Das ist so ein irres Gefühl. Überhaupt ist das ganze sehr sinnlich, diese verschiedenen Eindrücke auf der Haut: das kratzige Peeling, die Wasserschwälle, der zarte Seifenschaum. Mit dem Seifenschaum wurden wir dann am ganzen Körper massiert. Meine Verspannungen waren teilweise schmerzhaft spürbar, aber insgesamt empfand ich die ganze Behandlung als sehr wohltuend. Am Ende wurden wir wieder abgespült und aus der Kuppel entlassen. Unsere Haut fühlte sich weich und duftend an, wir fühlten uns verwöhnt und entspannt. Wir waren uns einig: das könnten wir uns öfter gefallen lassen!

Der Tag hat uns Frauen sehr wohl getan. Eine kleine Miniauszeit in unserer vertrauten Runde. Auf jeden Fall Hightlight der Woche. Das zählt als Friday Fives (Lesen! Schlafen! Frauengespräche! Massage! Sauna! …)