post

Frühlingsgefühle

Na huch, seit meinem letzten Eintrag hier sind ja schon fast 2 Wochen wieder vergangen. Was habe ich in der Zwischenzeit getrieben, wie ist es mir ergangen?

Ich habe viel gearbeitet, einen Tag Auszeit mit meinen Mütterkreis-Frauen in der Therme genossen, war beim tag der offenen Tür an der Wolfsschule, hatte mein Abschlussgespräch zu meinem Seelenzentrierten Coaching, habe kleine Kinderköpfe nach Läusen/Nissen kontrolliert, war beim Sensory Awareness und habe, wie immer, die Familie von a nach b gefahren. Ausserdem hatte ich gestern ein Vorgespräch mit dem Zahnarzt, denn ich werde meinen Weisheitszahn gehen lassen (nur den Zahn, nicht die Weisheit). Ich habe viele Termine jongliert und geregelt und war mit dem Sterngucker beim Arzt für ein Attest. Ich habe tolle Post bekommen und welche verschickt.

Gestern ist auch mein Online Kurs zu Altdeutschen Schreibschriften gestartet, was ich sehr aufregend fand, denn ich habe mich erstmals in Email-Automation und überhaupt die technischen Funktionsweisen eines solchen Kurses eingearbeitet. Wenn dann so eine Email an 240 Leute rausgeht, ist das schon sehr aufregend. Bisher hat aber alles geklappt, ich habe schon sehr liebevolle und vorfreudige Rückmeldungen bekommen. Dennoch habe ich heute Nacht von altdeutscher Schreibschrift geträumt und sehr unruhig geschlafen.

Mit Gefühl von Schönheit schreiben, erinnert an Herzensfragen

Überhaupt war mein Fokus in den letzten Wochen sehr auf dem Kallimagie-Blog. Am Anfang braucht so ein Baby eben etwas mehr Fürsorge, damit es wachsen kann. Ich habe fast täglich zu Themen, die mir am Herzen liegen, geschrieben. Dafür habe ich mir eine kleine grobe Struktur ausgedacht. So gibt es nun Montags immer Buchbesprechungen, Dienstags ein Tutorial, Donnerstag ein Interview, Samstags Veranstaltungshinweise und Links zum Weiterlesen. Die anderen Tage sind flexibel für Themen, die mir gerade in den Sinn kommen.

Ich erfreue mich am Frühling. Draussen explodieren die Frühblüher, es ist eine Wonne. Das tut mir so gut. Ich kann gar nicht aufhören, mich in der Farbpracht und dem Vogelgezwitscher zu baden. Mit der Sonne kehrt auch die Energie zurück. Ich fühle mich voller Feuer und Energie, powere durch den Tag und sprudele vor Ideen. In solchen Momenten ist es für mich wichtig, darauf zu achten, dass ich mich nicht zu sehr auspowere und dann schnell ins Gegenteil kippe. Ich wünsche mir Balance. Balance haben wir am Mittwoch abend im Sensory Awareness erforscht. Was ist Balnce und was ist unsere Vorstellung von Balance. Wie fühlt sich Balance im Körper an? Was zeigt sich? Wie bin ich?

Alles in allem ist es also recht fein hier bei mir. Ich habe schöne innige Momente mit dem mann und tiefe Gespräche. Wir sind beide in unseren Prozessen und doch miteinander verbunden. Das ist ein sehr schönes Gefühl. Die Kinder sind jetzt wieder öfter draussen. Bei den milden Temperaturen macht es mehr Freude, Fussball zu spielen und mit dem Radl rumzufahren oder Spazieren zu gehen.

Mein vorherrschendes Gefühl: Dankbarkeit. Passend dazu zitiere ich den gestrigen Bibelspruch aus meinem Fastenzeitarbeitsbuch:

Lasst nicht nach im Beten, werdet nicht müde darin und tut es immer mit Dank! Kolosser 4,2

post

Fast geschafft – Yogamessevorbereitungswoche

Juhu, es ist Freitag. Zwei super anstrengende Arbeitswochen liegen hinter mir, wo ich zeitweise fast vergaß zu atmen. Was bin ich meinem inneren Kontrolletti dankbar, dass er den Überblick behalten hat über alle Projekte, die hier mir dringenster Dringlichkeit auf meiner To-Do-Liste standen. Es ist noch nicht ganz überstanden, aber ich atme bereits erleichtert auf. Alle Druckprodukte wurden pünktlich geliefert, alle Infos sind auf dem neuesten Stand, alle Webformulare laufen. Juhu!

Während am Wochenende also die Yogamesse stattfindet, für die ich in der Vorbereitung unsere Kundalini Yogis tatkräftig unterstützt habe, fahre ich nach Mitteldeutschland zum Dharmatraining Refresher Wochenende. Ein Workshop zum Thema “Trauer ist mehr als Traurigkeit”. Ich freue mich schon sehr auf den Input, die Übungen und Meditationen. Auch auf die Bahnreise (ich hoffe, der Sturm macht mir keinen Strich durch die Rechnung) und Zeit mir mir selbst. Der Mann wird hier mit tatkräftiger Unterstützung der Tochter die Bude rocken und selbst auf der Yogamesse vertreten sein. Wenn du dort bist, schau doch mal im Raum E122 vorbei, wo unsere Kundalini Yogis ein vielseitiges Programm bieten.

Was schön war diese Woche

Meine Woche hatte einen sehr schönen Start. Am Montag habe ich mir einen Tag frei genommen und mit einer Freundin verbracht. Wir haben uns von ihrem Mann bekochen lassen, vielseitige und vielschichtige Gespräche geführt und gesungen. Das fand ich besonders schön. Ich hatte mir Lieder gewünscht, weil mir nach Klang war.

Die Nachmittage waren anstrengend, gemütlich, Logistisch herausfordernd – von allem was. Ich bin gerade sehr dankbar für den wöchentlichen Speiseplan, der mir als Orientierung dient. Die Struktur lässt Freiraum für andere Dinge. Zum Beispiel die Tochter. Sie möchte ihren Moped-Führerschein machen und überlegt nun, wie sie Geld verdienen kann. Das ist mit noch nicht 16 gar nicht so einfach. Also haben wir die Tage viele Ideen gebrainstormt. Sie ist aktiv geworden, hat sich erkundigt und kümmert sich. Ausserdem sortiert sie ihre Spielsachen aus und möchte demnächst einen großen Teil davon verkaufen. Schleichtiere und -feen, Playmobil, Barbies. Was sich eben so angesammelt hat.

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal auf ihre tolle Karte hinweisen, die du im Shop kaufen kannst. Pro verkaufter Karte landet 1 Euro im Tochtersparschwein, dem Führerschein einen Schritt entgegen.

Kallimagisch

Ich selbst habe mich neben den ganzen Jobsachen um meine Kallimagie-Website gekümmert. Dieses Web-Baby wächst langsam und bekommt zunehmend Liebe und Aufmerksamkeit, was mir viel Spaß macht. Ich habe eine Kallimagie-Facebook-Seite angelegt, die du liken kannst und eine Gruppe für Austausch rund um Kunst & Kalligrafie.

In dieser Woche habe ich mich zudem mit Digistore, Facebook- und Instagram-Webung beschäftigt. Ein spannendes und sehr weiträumiges Feld, wo es sicher noch eine Weile braucht, um Mechanismen und Funktionsweisen zu verstehen. Ich finde das alles sehr komplex. Ich möchte gern den Verkauf der Ebooks und digitalen Produkte aus meinem Dawanda Shop herauslösen und zu Digistore wechseln, weil ich dort die Möglichkeit habe, dass die Produkte nach Bezahlung direkt zum Download angeboten werden. Dann muss ich nicht händisch prüfen ob Zahlungen eingegangen sind und dann den entsprechenden Link verschicken. Mit dem Buch der Möglichkeiten Arbeitsbuch habe ich angefangen.

Und nächste Woche möchte ich mir endlich Zeit für die Life Book Lessons* nehmen.

*Affiliate Link

Von der Stille

Ich sitze hier nach einem anstrengenden Tag, ja einer anstrengenden Woche. Neben mir knistert das Feuer im Ofen, die Spülmaschine plätschert, die Waschmaschine dreht ihre Runden. Um mich herum stehen zwei volle Wäscheständer und Laken trocken über den Stühlen. Es leuchtet eine Lichterkette am Fenster. Sonst ist es still. Trotz einer wuseligen Woche breitet sich in mir Stille aus. So eine ganz tief aus dem Inneren kommende.

Die Woche war herausfordernd auf vielen Ebenen. Sie hat mich aber gleichzeitig zu Themen gebracht, die wohl gerade dran sind. Da war am Montag mein MRT, was eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter zeigte. Am Dienstag war der Termin beim Orthopäde, wo mich die helfende Spritze erstmal etwas ausknockte. Dann noch ein Elterngespräch im Kindergarten. Der Mittwoch, der kreislaufwackelig begann und tiefenentspannt mit dem Sensory Awareness Kurs endete. Dort hatte ich auch dieses deutliche Gefühl von weiblicher Kraft im Becken, was mich sehr beeindruckte. Am Donnerstag hatte ich ein intensives Coaching mit vielen Tränen und viel Eigen-Macht am Ende. Es gab es ein regennasses, aber auch irgendwie nettes Winterfeuer mit Suppe im Kindergarten.

Heute begann der Tag mit einem kleinen Kotzkindchen, was den ganzen Tag schlapp auf der Couch verbrachte, immer wieder mit Kopf über der Schüssel. Armes Kerlchen. Die Waschmaschine lief dauerhaft den ganzen Tag. Die Wäsche kann gar nicht so schnell trocknen, wie sie produziert wird. Und doch, trotz des Pensums und einiger Spannungen zwischen dem Mann und mir, hatte die Woche viele schöne Momente.

Ich merke sehr, wenn ich mich zu sehr beanspruche. Mein Kreislauf wackelt, meine Schulter arbeitet und meldet Überlastung direkt zurück. Mein Körper zwingt mich zum langsam sein, ich höre leider noch nicht immer auf ihn. Ich möchte also in den nächsten Tagen gern noch mehr Tempo rausnehmen. Die Stille, die ganz tief in mir drin ist, auch im Aussen ankommen lassen. In meinem Körper. In meinen Bewegungen. Hast du schonmal beobachtet, wie du dich durch den Alltag bewegst? Langsam und bedacht? Oder eher schnell und hektisch? Ruhelos? Behäbig?

Was diese Woche schön war

  • die Freude der Kinder beim morgendlichen Adventskalender öffnen
  • auf Ernte aus dem Garten zum Kochen zugreifen können (eingefrorene Bohnen, Petersilie, Kräuter)
  • unverhoffte, liebevollste lavendelduftige Bloggerinweihnachtspost
  • langsam gehen
  • Weihnachtsbäckerei
  • ein unerwartetes, aber schönes Telefonat
  • Kulmine Gewinnbenachrichtigung von Mamadenkt
  • Kuschelmomente
  • produktive Arbeitszeit
  • schöne Geschenke für die Familie
  • Weihnachtspost
  • lange Spaziergänge

Worüber ich nachdenke

Auf einem Freundinspaziergang heute kam wieder die Frage auf, warum ich blogge. Warum zeigen wir, was wir zeigen und anderes nicht? Warum schreiben wir, was wir schreiben und wie wir es schreiben? Wie wollen wir uns zeigen und welches Bild zeichnen wir damit von uns? Was wollen wir sagen? Was machen wir groß? Und was klein? Warum?

Strickplaner

Zum Schluss habe ich noch eine Ergänzung zur Geschenkideen-Liste: Der Strickplaner von Martina Behm. Ich hab den neulich bei einer Freundin angeschaut und für empfehlenswert befunden. Es ist quasi ein Kalender mit noch einigen zusätzlichen Features für StrickerInnen. Schönes Format, tolle Haptik & Layout.