Dankbarkeit :: Selbstfürsorge und was schön war

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Die Woche verging jetzt wie im Flug. Am Montag sind wir erst zurück aus den Ferien gekommen. Dann hatte mich der Alltag bereits wieder voll im Griff. JedeR wollte erzählen, teilen, ein Stück Aufmerksamkeit von Mama, Hilfe hier, Kuschel da. Ausserdem habe ich gerade wirklich alle Hände voll zu tun und verbringe die freien Minuten am Computer. Es gab gleich einen Elternabend. Unser Monatsdate haben wir ausfallen lassen, weil wir beide zu erschöpft waren. Insgesamt habe ich jedoch die Familienzeit und den Alltag wieder sehr genossen.

Am Wochenende im ersten Dharmatraining-Modul ging es in erster Linie um Selbstfürsorge und Selbstregulation. Denn nur, wenn unsere eigene Schale voll ist, können wir auch anderen geben. Wir haben einige interessante Sache über unser Gehirn und unser Herz gelernt, über die Art, wie Menschen miteinander agieren, über Spiegelneuronen und den Sechsten Sinn. Dazu gab es viele Partnerübungen, Meditationen und praktische Anwendungen. Wir haben auch unsere Krisen und Hoch-Zeiten im Leben angeschaut.

Achtsamkeitsgedöns

Auch wenn mir das ganze vorallem kommerzielle Achtsamkeitstralala teilweise fast schon auf die Nerven geht, entdecke ich doch immer wieder ein Fünkchen Wert und Nutzen, Verbindungen und Zusammenhänge. Schade, daß so Hypes immer einen negativen Beigeschmack dalassen. Gleichzeitig entsteht so etwas ja auch aus einer tiefen Sehnsucht heraus, sonst kämen die Themen wohl nicht so gut an. Worauf ich hinaus möchte: Es ist durchaus von wert, sich die postiven Momente im Leben festzuhalten (zB in einem Glückstagebuch oder Glücksmomenteglas zu sammeln), Friday Fives der Dankbarkeit aufzuschreiben und den Fokus auf die schönen Seiten im Leben zu richten. Das macht was mit uns. Mit unserer Wahrnehmung. Mit unserem Lebensgefühl. Und mit der Art, wie wir Krisen begegnen und meistern. Das ist aber etwas, was man üben muss. Also fülle ich munter weiter meine „Was schön war“-Spalte im Planer und die Friday Fives Rubrik im Blog.

Was diese Woche schön war:

Speiseplan

Ich habe es tatsächlich geschafft, für diese Woche einen Speiseplan zu erstellen. Die Familie ist begeistert davon und mich entspannt es beim Einkaufen, Planen und Kochen. Wenn ich es nur durchhalten könnte. Jetzt freue ich mich erstmal darüber.

FreundInnen

Ich erwähne hier ganz schön oft, wie wertvoll meine Freundschaften sind. Wirklich. Ich hatte wieder so wohltuende Begegnungen am Wochenende, schreibe Briefe und liebevolle Nachrichten und hatte ein kleines Teedate am Donnerstag. Freundschaften sind mir so wichtig. Sie nähren und inspirieren mich, sie helfen mir zu wachsen und zu reflektieren.

Frühling

All die Frühblüher überall. Sonne (und auch etwas Regen). Schneeglückchen, Krokusse, Märzenbecher, Winterlinge. So schön, das zarte Erwachen.

Vorfreude

Im April werde ich für ein paar Tage Zeit an der Ostsee verbringen können. Darauf freue ich mich schon so sehr. Das Meer hören und riechen, den Wind spüren, den Sand. Dazu liebste Gesellschaft. Und danach das zweite Dharmatraining Modul. Seelenfreude!

Aufträge & Bestellungen

Ich habe gerade gut zu tun. Nachdem der Januar und Februar eher schleppend gingen, ich all meinen nicht vorhandenen Rücklagen aufbrauchen musste und schon in Versorgungsangststimmung landete, kommen jetzt wieder Aufträge, die hoffentlich nach und nach meine finanzielle Situation wieder verbessern. So schön Selbständigkeit meistens ist, die schlecht kalkulierbare finanzielle Situation kann doch zuweilen recht zermürbend sein. Ich bin jetzt aber wieder in einer alles-wird-gut Verfassung.

Nach einer kleinen Pause kommen jetzt auch wieder Bestellungen im Shop an (Frühlingskarten!) zusammen mit den nettesten Rückmeldungen. Ich freue mich sehr sehr darüber. Gleichzeitig erinnert es mich an die vielen Ideen, die in meinem Kopf brüten und gern Raum hätten, raus zu kommen. Einen interessanten Beitrag zum Thema wie Familienarbeit Kunstarbeit aufisst, habe ich hier gelesen und mich darin wiedergefunden. Ich merke, wie ich unbedingt wieder einen längeren Zeitblock und Raum für kreatives Schaffen mit Farbe, Pinsel und Stift benötige. Da ist so viel in mir drin!

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Entdecke dein Leben

Zum Schluss hab ich noch einen Buchtipp, der gut hier rein passt.

Im Briefkasten hatte ich ein Rezensionsexemplar. Ein kleines nett illustriertes Buches der Künstlerin Meera Lee Patel mit dem deutschen Titel „Entdecke dein Leben. Eine Gebrauchsanweisung.“* (der amerikanische Titel „Start where you are. A journal for self exploration„* gefällt mir deutlich besser). Das Buch ist eine spielerische Einladung, sich das eigene Leben doch einmal genauer anzuschauen. Verspielte Illustrationen und wasserfarbige Sprüche, wie wir sie aus dem Flow-Magazin kennen laden zusammen mit gezielten Fragen auf immer einer Doppelseite ein, sich selbst ein bisschen mehr auf die Schliche zu kommen. Was würdest du gern hinter dir lassen? Die Quelle meiner Kraft? Wie kannst du eine Sache, der du dich mit Logik genähert hast, mit dem herzen betrachten? Die Fragen sind mal leicht, mal tiefsinnig, mal spielerisch, mal ernst. Ich habe jedenfalls Lust bekommen, mir die Fragen genau anzuschauen und sie für mich zu beantworten.

Das Buch ist eine schöne Geschenkidee.

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*Affiliate Link

Friday Fives :: Post, Gespräche, Fotos

Die erste Alltagswoche des Jahres liegt nun hinter uns. Die Natur hat schönsten Augenschmaus in Form von Frost und Schnee gezaubert. Zwei mal ist es passiert, daß ich vor den Kindern am Frühstückstisch sass und in Ruhe schonmal warm werden konnte, bevor der Morgendtrubel begann. Sowohl mein Planer als auch die „Gutes, das passiert ist“-Spalte sind prall gefüllt. Ich habe viel geschafft, hatte schöne Momente, war aber auch mal erschöpft und müde. Grundsätzlich lief die Woche aber wirklich schön. Worüber ich mich besonders gefreut habe:

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Post

In der Post kamen ganz viele schöne Sachen. Socken als Wertschätzung einer Blogleserin. Ein Buch, das mir jemand aus dem Internet zum Lesen ausgeliehen hat (über die Kommentare in einem amerikanischen Blog -wie verrückt), ein liebevolles Packerl von Irka, zwei Bücher, die ich mir bestellt habe. Ausserdem habe ich liebevolle Emails und Messages erhalten und überhaupt ganz viel postive Rückmeldung. DANKE!

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Ordnung

Nach der Weihnachtspause war nun wieder unsere Putzfrau da. Welch Unterschied das gleich wieder macht, wenn das Haus gründlich geputzt ist. Ich habe viele Ecken aufgeräumt und neu gestaltet. So langsam weicht hier Weihnachten. Der Baum steht noch, aber auch ihn möchte ich am Wochenende abputzen. Er sieht zwar noch gut aus, lässt aber durch unsere Heizwärme im Raum Harz. Ordnung ist auch wieder in den Alltag einkehrt. Die Regelmässigkeit des Alltags tut gut.

Gespräche

Sehr gefreut haben mich verschiedene Gespräche in dieser Woche. Mit dem Mann und den Kindern natürlich. Aber auch ein Anruf im Hospiz, wo ich ein Praktikum machen möchte und einen ersten Kontakt gesucht habe. Was die Geschäftsführerin mir erzählte über die Arbeit war so voller Wärme, Achtung und Menschlichkeit, daß ich ganz freudig wurde. Ein schönes Gespräch hatte ich auch heute beim Zahnarzt. Meine Schneidezähne sollen überkront werden, davor habe ich etwas Angst. Das macht mir ganz komische Gefühle, aber nach dem Termin beim Zahnarzt heute, wo ich mich ernst genommen und gesehen gefühlt habe, ging es mir direkt besser und ich schaue der Behandlung zuversichtlich entgegen. Gut und fruchtbar waren auch die Gespräche beim Elterngesprächskreis.

Fotos

Natürlich bin ich auch ganz begeistert von den schönen Fotos, die ich gestern von der Fotografin abholen konnte. Ich bin dankbar, daß ich den Schritt gemacht habe, die Session zu buchen, dankbar, daß ich eine Fotografin hier gefunden habe, mit der auch die Zusammenarbeit Spaß gemacht hat. Die Fotos vom Mann sind auch von ihr.

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Zeit mit den Kindern

Mit den Kindern hatte ich in der letzten Woche wirklich schöne Momente. Es gab wenige Konflikte, mit dem Wolf hatte ich nachmittags oft Zeit, um Carcassonne zu spielen. Durch den Schnee war die Bande viel draussen. Rodeln, Schneeburgen bauen, im Schnee spielen. Der Sterngucker hat mir im Auto kleine Kinderlogikgeschichten erzählt (ich liebe diese Gedankengänge!), auch die Tochter zeigte sich kommunikativ und zugewandt.

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Keramik!

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Seit Herbst haben eine Menge schönste Keramikstücke in meinen Haushalt gefunden. Es macht mich jeden Tag so glücklich, die Teile zu sehen, zu benutzen und an die Schenkerinnen zu denken. Und weil mich das so freut, möchte ich dir meine Schätze heute zeigen.

Die Schüssel rechts unten hat den Anfang gemacht. Die habe ich zum Geburtstag von unserer lieben Nachbarin bekommen. Sie fasst eine gute Müsliportion oder einen Beilagensalat, aber auch eine Misosuppe zum Mittag. Die Tasse daneben kam heute, zusammen mit noch anderen Schätzen, in der Post von Irka aus meiner Strick- und Kreativblase. Das war eine tolle Überraschung. Ich weiss gar nicht, wie ich dazu komme!

Die Kronenkeramik in der zweiten Reihe habe ich zum Geburtstag/Weihnachten von meiner Herzfreundin aus Dresden bekommen. Von der gleichen Töpferin haben wir schon einige Teile im Schrank, sie werden immer wieder gern benutzt. Die Krönchen haben es mir besonders angetan (irgendwie finde ich gerade immer mehr Gefallen an Gold).

Die gepunktete Tasse hat mir eine Freundin aus dem Mütterkreis zum Geburtstag geschenkt, zusammen mit einem Tütchen leckerster Plätzchen. Die ist vom hier lokalen Weibamarkt. Die große weisse Schüssel habe ich mir auf dem Herrmannsdorfer Weihnachtsmarkt gekauft, ebenso wie die 3 kleinen Schüsselchen zu Nikolaus für die Kinder.

Es ist so toll zu sehen, wie sich der Schrank nach und nach mit dieser hübschen, individuellen Gebrauchskeramik füllt, meinen Alltag verschönert und mein Herz erfreut. An dieser Stelle nochmal ein großes DANKE an all die lieben Keramikschenkerinnen (auch an jene, deren Teile ich schon länger habe, die hier nicht im Bild sind).

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