Gedankenstrich – Bindestrich

Nicht alles Wissen aus meinem Studium (Kommunikationsdesign) und meiner Ausbildung (Gestaltungstechnische Assistentin) ist mir erhalten geblieben. Viele Dinge habe ich mal gehört, aber nie angewendet und daher wieder vergessen. Auf manche Sachen habe ich nie geachtet, manche für unwichtig gehalten. Seit einer ganzen Weile schon wollte ich mich nochmal mit dem Unterschied zwischen Binde- und Gedankenstrich in der Typografie beschäftigen, denn es war mir nicht mehr präsent. Aus Faulheit benutzte ich für alles den Bindestrich.

Bei Typefacts habe ich eine schöne Zusammenfassung über die Herkunft und den Unterschied in der Anwendung der beiden Striche gefunden. Da ist anfangs sogar ein kleiner Selbsttest dabei.

Der Bindestrich ( – )
Wie der Name schon sagt, benutzt man den Bindestrich für die Verbindung von Worten. Er soll die Zusammenghörigkeit von Wortteilen und zusammengesetzten Wortteilen stärken. Ein Bindestrich steht nie zwischen zwei Leerzeichen. Auf der Tastatur wird der Bindestrich einfach mit der ‚ ‚ Taste erzeugt.

Der Gedankenstrich ( – )
Dieser längere Strich wird verwendet, um zB Strecken anzuzeigen (Berlin – Hamburg) oder Zeiträume (1900 – 1920), als Gedankenstrich in Wortgruppen oder Gegenüberstellungen, zur Kennzeichnung von Pausen (Fertig – Los!), Listen und Minuszeichen. Auf der Tastatur erzeugst du den Gedankenstrich am Mac mit ‚ alt + ‚, am PC ist es etwas komplizierter (Sonderzeichen alt + 0150). Wie es direkt in Word ist, kann ich gar nicht sagen.

Ich freue mich grad sehr, mein Wissen wieder etwas aufgefrischt zu haben und werde künftig drauf achten, das auch anzuwenden.

Was hast du heute neues gelernt? Oder woran hast du dich wieder erinnert, welches Wissen wieder aufgefrischt?

 

Blogdesign

Momentan und immer wieder arbeite ich, wenn auch nur gedanklich, an der Neugestaltung meines Blogs. Ich möchte den gern auf meine eigene Domain umziehen, um mehr Möglichkeiten und Freiheiten zu haben. Dazu eine kleine Umfrage:

Auftragsarbeit: T-Shirtaufdruck

T-Shirt Design

Neulich hatte ich von einem Kunden den Auftrag, ein T-Shirtdesign für ein Firmeninternes Projekt (Rechenzentren-Umzug) zu entwerfen. Die Vorgabe war, daß es nicht auf den ersten Blick wie ein Werbe-/Projektshirt aussieht, auch privat getragen werden kann und so bissl Richtung used-look und grunge geht. Ich musste erstmal ein bisschen recherchieren. Hatte zwar schon eine Vorstellung im Kopf, aber ein Blick aus den eigenen Gehirnwindungen heraus schadet ja nie. Insgesamt hat mir der Auftrag echt viel Spaß gemacht. Ich konnte mit Typografie spielen, neue Wege im Photoshop ausprobieren und mal bisschen über meine eigenen Grenzen gehen. Ich hab da bis nachts um 1:30 Uhr gesessen und probiert und gestaltet. Das mach ich sehr selten. Über das Resultat war nicht nur ich, sondern auch der Kunde glücklich („Frau Weyde-Ferch, wir sind begeistert!“) Vom echten T-Shirt habe ich leider noch kein Foto gesehen.