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Wochenende :: ausgefüllt

Wie unterschiedlich sie doch sein können, diese Wochenenden. Dieses zum Beispiel war von der ruhigen und ausgefüllten Sorte. Am Freitag habe ich die Tochter zum Flughafen gebracht und nach Hamburg verabschiedet.

Samstag

Den Samstag haben wir hauptsächlich im Garten arbeitend verbracht. Unser Garten vorm Haus soll gefräst werden. Dazu muss erst das ganze Unkraut, vorallem die Quecken, raus. Ich bin fasziniert von dem unterirdischen Wurzelwerk. Wenn ich am Wochenende die Augen geschlossen habe, sah ich immer die Queckenwurzeln vor mir. Nach dem Mittagessen hat der Mann den Wolf zu seinem Freund zur Übernachtung gebracht und den Wochenendeinkauf erledigt. Der Sterngucker radelte derweil durch die Siedlung. Ich widmete mich weiterhin den Quecken oder erholte mich lesend in der Hängematte von der Gartenarbeit (Rücken! Ich bin halt doch keine 20 mehr). Am Abend, als der Sterngucker im Bett war, hatten der Mann und ich Zeit für uns. Wir tranken gemütlich einen Hugo und gingen früh ins Bett.

Sonntag

Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen des Gartens. Weiter graben, weiter Quecken wegsammeln. Ausserdem arbeitete ich noch an den Texten für meine Website und war am Nachmittag im angenehm leeren Fitness-Studio. Ich habe einen neuen Trainingsplan bekommen. Der erste war eher zur Haltungsstabilisierung (ich bin ja wegen meiner Rückenschmerzen da), der jetzige hat einen zusätzlichen Fokus auf tatsächlich definierte Muckis. Fand ich schon immer schön. Nach dem Training saunierte ich noch kurz und fuhr dann wieder nach Hause. Der Wolf wurde gegen 17 Uhr gebracht und verschwand gleich wieder mit dem Radl in der Siedlung. Später kam er nochmal, seinen Schlafsack zu holen, weil er beim Nachbarsfreund übernachten wollte. Der Mann verabschiedete sich nach München zur Gongmeditation, der Sterngucker wollte ins Bett gebracht werden. Und plötzlich hatte ich einen Abend für mich. Ich erledigte Kleinkram, las noch eine Runde und wartete auf den Mann.

So verging das Wochenende ganz entspannt und leise.

Ein gemütliches ruhiges Wochenende

Das Wochenende war gemütlich und doch sehr reich. Wir hatten schöne Familienmomente, Besuch aus dem Internet (wie aufregend!) und gutes Essen. Ich war beim Schwimmtraining (und danach total ausgeknockt), hatte gemütliche Couchzeiten mit dem Mann und Kuscheleinheiten mit allen Kindern. Ich hatte ein Baby (Kleinkind?) auf dem Schoss, frische Luft geschnappt trotz grauem Wetter und Zeit zum Stricken. Es gab veganen Apfelkuchen und Cashewsahne (Cashews einweichen, dann mit etwas Wasser, Agavendicksaft und einem Hauch Vanille pürrieren). Gegen die Kälte von draussen haben wir drinnen gemütlich das Feuer knistern lassen. Und selbst mein Skizzenbuch hat mal wieder Farbe und Stift gesehen.

Nun starte ich in eine sehr volle Woche. To-Do-Liste und Kalender sind bis zu den Faschingsferien gut gefüllt.

Dienstagsschnipsel

Die Tochter hatte einen Tag kältefrei, weil die Heizung in der Schule kaputt war.

Der Sterngucker hatte einen Pausetag vom Kindergarten, was mir ganz entgegen kam, denn der Tag wäre ohne die Schultochter heute logistisch etwas voll geworden.

Somit sah mein Arbeitsvormittag etwas unproduktiv aus. Ich habe aber trotzdem was geschafft, wenn auch nicht so viel, wie es hätte sein können.

Am Mittag sammelte ich den Wolf nebst Trompete und Porutscher von der Schule ein. Dienstags ist immer Trompetengruppe an der Schule. Sie proben gerade für den Tag der offenen Tür.

Der Wolf hat seine Flöte verbummelt. Wir finden sie nicht. Das ist ziemlich blöd.

Am Nachmittag hütete die Tochter den Sterngucker, weil ich mit dem Wolf in der Stadt zum Impfen war. Ich konnte direkt noch einige Fragen loswerden. Danach gönnten wir uns noch eine Runde Spielzeugladen und Sushi in den Stachus-Passagen.

Auf dem Nachhauseweg musste das Auto noch betankt werden. Dann lösten wir die Tochter ab, und ich fuhr sie zum HipHop.

Ich entschied mich gegen Sport. Das Feuerchen im Ofen erschien mir verlockender. Die Jungs bauten ihr neues Lego-Set zusammen und verschwanden damit in die Badewanne.

Der Mann und ich besprachen noch etwas Kleinkram auf der Couch, dann brachte er die Jungs ins Bett, ich sammelte die Tochter ein und freue mich jetzt auf mein Bett.

Wir freuen uns über die ersten Anmeldungen zum Kreativ- und Klangwochenende. So toll!

Zum Sport gehe ich dann morgen vormittag, wenn ich eh einen Termin beim Friseur hab. Da kann ich das miteinander verbinden. Ich überlege noch, wie ich die Logisitk für morgen mit möglichst wenigen Autofahrten gestalte.

Der Tag morgen wird nicht sehr viel ruhiger als der heutige.