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Ferien bei Oma

Wir haben noch eine weitere Woche Pfingstferien. Ich bin mit den Jungs zu meinen Eltern gefahren. Während der 7 Stunden Bahnfahrt dachte ich mir noch, warum ich mir das antue. Hier angekommen ist es aber ein bisschen wie Urlaub.

Der Garten blüht und grünt in einer unsagbaren Fülle. Überall duften Rosen und piepsen Stare in ihren Kästen, bereit jeden Moment auszufliegen. Ich lungere den ganzen Tage zwischen Couch, Esstisch und Garten herum, esse frische Erdbeeren und grünen Salat mit Zitronensaft und Zucker. Meine trüben Gedanken und meine Sorgen haben gerade keinen Platz.

Kindheitserinnerungen

 

Gestern habe ich ein paar Kinderspielsachen aussortiert und Puppensachen gewaschen. Heute wurden meine alte Puppen neu gewaschen, gekämmt und eingekleidet. Hin und wieder kommen Leute auf die Wäscherolle oder bringen Futter für die Hasen und Hühner vorbei. Da gibts ein bisschen Tratsch und Neuigkeiten. Ansonsten bin ich wie in einer kleinen Blase ohne Druck und ohne Muss.

Herz und Seele auftanken

 

Meine Schwägerin hat mir die Nägel schön gemacht. Ein kleiner Mini-Spa. Am Abend sitze ich und zeichne für mein #the100daysproject (Ich bin bei Tag 70! Die Bilder dazu poste ich bei Instagram)

Am Donnerstag fahre ich weiter zum Dharmatraining. Im nächsten Modul geht es um das Herz. Bis dahin tanke ich mein Herz noch etwas mit Kindheitserinnerungen und süßem Nichtstun auf.

Pfingstmontagstreiben – wmdedgt

Was machst du eigentlich den ganzenTag (wmdedgt) fragt Frau Brüllen immer am 5. eines Monats. Gestern war Pfingstmontag, und wir haben Ferien. Deshalb setzt sich so ein Tag natürlich anders zusammen als sonst.

Am Morgen

Ich konnte überraschend bis 8:30 Uhr ausschlafen. Das Wetter war bedeckt, sodass ich es gemütlich fand, bei Kerzenschein zu Frühstücken. Währenddessen fiel mir ein, daß ich ja 10:00 Uhr ein Telefondate mit Jana hatte. Sie ist meine Seelenzentrierte Coaching. Bei jedem Termin (alle 14 Tage) bringe ich ein Thema mit. Diesmal wollte ich meine anhaltende Erschöpfung ansprechen.

Bis zum Telefonat war noch Zeit, Wäsche abzunehmen und zu falten. Ich zog mich dann in mein Büro zurück, wo ich in Ruhe telefonieren konnte. Das Telefonat war tief und intensiv. Das spannende am SZ Coaching ist, dass wir die Themen nicht zerreden, sondern immer über das Spüren, über den Körper gehen. Das ist viel tiefer als die intellektuelle Ebene. Ich bin jedesmal wieder überrascht, welche Bilder und tiefe Weisheiten aus mir selbst herauskommen. Denn davon geht das SZ Coaching aus: Alles ist bereits in mir.

Am Mittag

Nach dem Telefonat musste ich mich erstmal wieder ein bisschen fangen. Ich erzählte dem Mann vom Coaching und begann dann, unser Mittagessen vorzubereiten. Es gab Kartoffeln, Blumenkohl und Bratlinge.

Am Nachmittag

Nach einer kleinen Verdauungspause fuhr ich zum Fitness-Studio. Unterwegs lieferte ich die Tochter bei einer Freundin ab. Normalerweise steckt meine Mitgliedskarte immer im Auto, sodass ich sie griffbereit habe. Doch jetzt war sie weg. Nach einigem Suchen entdeckte ich sie in einem der zahlreichen Fächer im Auto. Diese Jungs! Ich schwitzte knapp 2 Stunden im Fitness herum. Zuerst mit meinem Trainingsplan an den Geräten, dann eine Runde in der Sauna. Das war gut, aber ich war danach sehr muskelschlaff. Auf dem Rückweg im Auto kam mir noch eine Kursidee wieder, die ich schonmal hatte, die mir aber entfallen war.

Am Abend

Zuhause wechselte ich den Mann ein. Jetzt war seine Zeit im Fitness, ich hatte die Jungs. Der Sterngucker war mit dem Nachbarsjungen unterwegs. Der Wolf langweilte sich. Wir spielten ein paar Runden Kartenspiele, dann machte ich Abendessen (Bratkartoffeln & Salat). Nach dem Abendessen kam der Wolfsfreund und beendete seine Langeweile. Sie verabredeten sich spontan für eine Übernachtung. Der Wolf packte seine Sachen und verschwand. Wir brachten den Sterngucker ins Bett. Die Tochter meldete sich und wollte bei ihrer Freundin übernachten. So hatte ich Zeit mit dem Mann, der nach dem Abendessen zurück war, noch etwas auf der Couch zu flätzen, ein bisschen zu lesen und zusammenhängende Gespräche zu führen. Um 21 Uhr fielen wir allerdings müde ins Bett. Nix mehr los mit uns.

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Wochenende :: ausgefüllt

Wie unterschiedlich sie doch sein können, diese Wochenenden. Dieses zum Beispiel war von der ruhigen und ausgefüllten Sorte. Am Freitag habe ich die Tochter zum Flughafen gebracht und nach Hamburg verabschiedet.

Samstag

Den Samstag haben wir hauptsächlich im Garten arbeitend verbracht. Unser Garten vorm Haus soll gefräst werden. Dazu muss erst das ganze Unkraut, vorallem die Quecken, raus. Ich bin fasziniert von dem unterirdischen Wurzelwerk. Wenn ich am Wochenende die Augen geschlossen habe, sah ich immer die Queckenwurzeln vor mir. Nach dem Mittagessen hat der Mann den Wolf zu seinem Freund zur Übernachtung gebracht und den Wochenendeinkauf erledigt. Der Sterngucker radelte derweil durch die Siedlung. Ich widmete mich weiterhin den Quecken oder erholte mich lesend in der Hängematte von der Gartenarbeit (Rücken! Ich bin halt doch keine 20 mehr). Am Abend, als der Sterngucker im Bett war, hatten der Mann und ich Zeit für uns. Wir tranken gemütlich einen Hugo und gingen früh ins Bett.

Sonntag

Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen des Gartens. Weiter graben, weiter Quecken wegsammeln. Ausserdem arbeitete ich noch an den Texten für meine Website und war am Nachmittag im angenehm leeren Fitness-Studio. Ich habe einen neuen Trainingsplan bekommen. Der erste war eher zur Haltungsstabilisierung (ich bin ja wegen meiner Rückenschmerzen da), der jetzige hat einen zusätzlichen Fokus auf tatsächlich definierte Muckis. Fand ich schon immer schön. Nach dem Training saunierte ich noch kurz und fuhr dann wieder nach Hause. Der Wolf wurde gegen 17 Uhr gebracht und verschwand gleich wieder mit dem Radl in der Siedlung. Später kam er nochmal, seinen Schlafsack zu holen, weil er beim Nachbarsfreund übernachten wollte. Der Mann verabschiedete sich nach München zur Gongmeditation, der Sterngucker wollte ins Bett gebracht werden. Und plötzlich hatte ich einen Abend für mich. Ich erledigte Kleinkram, las noch eine Runde und wartete auf den Mann.

So verging das Wochenende ganz entspannt und leise.