Kleine Auszeit im Hexental

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Die Tochter wollte uuunbedingt nach Freiburg. Der Mann weilt im Urlaub, der Sterngucker bei Oma. Also habe ich bei Freunden eine Übernachtungsmöglichkeit erbeten und bin mit dem Wolf und der Tochter nebst Freundin nach Freiburg bzw in unser geliebtes Hexental gefahren (der Mann und ich haben da geheiratet <3). Es hat sich wie nach Hause kommen angefühlt. Das tut es immer, wenn wir dort auf dem Hof sind. Die Aussicht, die Stimmung, die Menschen. Ich hab mich alle drei Tage so wohl gefühlt. Die Tochter hat mit ihrer Freundin unserer Unterkunft als Basislager genutzt und war eigentlich die ganze Zeit in Freiburg mit FreundInnen unterwegs. Ich hatte derweil eine wunderbare Exclusiv-Zeit nur mit dem Wolf, die ich sehr genossen habe. Ich habe bewusst keine Verabredungen getroffen, sondern intensiv Zeit mit ihm verbracht. Wir haben Ubongo gespielt, uns im Bogenschiessen und am Badeteich ausgetobt, ein kleines Floss gebaut und mit der Katze gespielt.

Wanderung zur Schneeburg-Ruine Ebringen

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An einem Tag haben wir eine kleine Wanderung zur Schneeburg-Ruine in Ebringen gemacht. Anfangs noch mit viel Überredungskunst und Motivation meinerseits, dann leichtfüssiger. Ich habe gleich zwei Mäusebussardfedern und Baumperlen gefunden und die Aussicht genossen. Abends waren wir im Jesuitenschloss essen.

Sushi satt in Freiburg

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Am anderen Tag vergnügten wir uns im Schwimmbad, assen Sushi zum Mittag und verbrachten den Nachmittag in Iris‘ Nähwerkstatt beim Puppennähen. Sushi wünschte sich der Wolf auch als Abschlussessen in Freiburg (die Bestellung per ipad machte ihm unglaublich Spaß). Ausserdem gaben wir noch ein kleines Vermögen im Spielzeugladen. Meine Geschenkekiste ist jetzt wieder gefüllt.

Etwas wehmütig, aber ganz erfüllt, fuhren wir am Dienstag dann zurück nach Hause. Die Tochter wollte am liebsten bleiben. Ich trage die Stimmung und die schöne Zeit in meinem Herzen und bin sehr dankbar, daß wir die Möglichkeit hatten, bei unseren Freunden zu wohnen und zu sein.

September :: Zurück zum Alltag

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Nun ist der Sommer schon am Gehen. Ich geniesse diese letzten Sonnenstrahlen sehr. Jetzt bin ich in meiner Lieblingsjahreszeit. Altweibersommer, Spätsommer, Frühherbst. Welch Reichtum an Farben, welch Fülle, welch goldenes Licht. Nicht nur der Sommer, sondern damit auch die Ferien, neigen sich zu Ende. Übernächste Woche startet das neue Schuljahr. Für den Wolf das zweite Schuljahr, für die Tochter schon das neunte. Da wird sie ihre große Montessoriarbeit präsentieren und ihre Quali-Prüfungen ablegen. Sie zählt nun als Oberstufen-Schülerin. Sehr aufregend das. Die letzte Ferienwoche versuchen wir noch so gut wie möglich zu geniessen. Ich finde das gerade nicht einfach, da ich schon wieder arbeiten muss und die Kinder aber daheim sind und sich gegenseitig kloppen. Und ja, die Jungs hier leben nicht in friedlicher Eintracht miteinander, sondern triezen und ärgern sich, wann sie nur können. Es gibt schon auch ruhige Momente, aber gefühlt 70% des Tages ist Mord und Todschlag. Da noch Nerven, Ruhe und Zeit zum Arbeiten zu finden ist eine tägliche Herausforderung. Der Sterngucker wurde heut abgeholt für ein paar Tage bei Opa & Oma, mit dem Wolf und der Tochter mache ich nochmal einen kleinen Ausflug. In der restlichen zeit versuche ich mich so gut es geht zu organisieren und zu schaffen, was zu schaffen ist. Gerade merke ich, daß ich zwischen all den Kundenaufträgen für meine eigenen Projekte keine Kapazität habe. Das frustriert mich ein wenig. Da muss ich loslassen und annehmen lernen. Denn es ist ja auch schön, daß ich gerade so viele spannende Kundenaufträge habe.

Zurück zum Alltag

Insgesamt merke ich, wie ich wieder bereit für Alltag bin. Für Struktur und geregelte Abläufe. In mir klingen noch die Sommerbilder. Ich bin einerseits voller Sehnsucht und Wehmut nach dem was war, andererseits voller Vorfreude auf das, was kommt. Ein merkwürdiger Zustand, der immer ein bisschen so zum September passt.

Im September werde ich

wieder ins Fitness-Studio gehen und mich um meinen Rücken kümmern
zum Friseur gehen
einen Ausflug mit den Kindern machen
den Mann aus dem Urlaub abholen
mir eine Massage gönnen
Elternabende besuchen
Abiklassentreffen haben
meinen Mütterkreis und andere Freundinnen nach der Sommerpause wiedertreffen
oft genug Strohwitwe sein

Challenges & Ideen im September

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Die Monatspostkarten gibt es im Kallimagie-Dawanda-Shop. Ausserdem sind neue Motive hinzugekommen und diverse Karten nun auch einzeln erhältlich.
Im Newsletter gibt es für dich Inspirationen, Ideen, Einblicke, Hinweise auf neue Produkte im Shop und kleine Geschichten.
Auf Instagram findest du mich unter @kallimagie für meine kreativen Sachen und @jademond für die privaten Alltagsbilder (geschützter Account).

Juhu, Ferien!

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Am Freitag hatten die Kinder ihren letzten Schul- und Kindergartentag vor den Ferien. Sie bekamen ihre Jahreszeugnisse (Für den Wolf war das eine Beschreibung der Aktivitäten des vergangenen Schuljahres in den verschiedenen Fächern und an der gesamten Schule und sein auf ihn passender Zeugnisspruch. Für die Tochter eine Kombination aus Selbsteinschätzung und Einschätzung der LehrerInnen zu im Laufe des Schuljahres erarbeiteten Kompetenzen, sowohl sozial als auch in den verschiedenen Fächern.) Die zeugnisse sind nochmal eine schöne Zusammenfassung des Schuljahres. Die Kinder wissen beide sehr genau, wo sie stehen und können sich gut einschätzen. Etwas überrascht hat mich dennoch, daß die Tochter an den Bundesjugendspielen teilgenommen (davon hat sie nichts erzählt) und sogar eine Ehrenurkunde erhalten hat („Ich ab so getan, als sei ich sportlich“ ghihi ). Es gibt bei uns keine Zeugnisgeschenke oder andere Belohnungen für besondere Leistungen oder Anstrengung während des Schuljahres.
Im Kindergarten steht jedes Jahr um diese Zeit die Verabschiedung der Schulkinder an. Auch, wenn ich selbst gerade keinen Schulanfänger habe, ist das Ritual doch für alle immer wieder schöne. Die Kindergartenkinder bilden mit ihren Eltern gemeinsam ein Tor aus aneinandergehaltenen Händen, durch das die Kinder, begleitet von einem Lied, hindurchlaufen und am anderen Ende von der Grundstufe der Schule empfangen werden. Danach bekommen die Schulanfänger in einem großen Kreis, auch wieder begleitet von Musik, ihre Kindergartenmappen mit den Fotos der Kindergartenzeit. Der Elternbeirat überreicht den ErzieherInnen je eine Kiste mit Kleinigkeiten von allen Eltern und Blumen. Der Kindergarten bedankt sich mit einem Blumenstrauss beim Elternbeirat. Ich finde diesen Tag immer besonders schön. Dieses Mal habe ich das Ritual an der Gitarre begleitet (gemeinsam mit einer Freundin am Cello), was für mich sehr aufregend, aber auch sehr schön war.
Am Nachmittag waren wir Mütter mit der Tochter und ihrer Freundin Eis essen. Wir überreichten auch dieses Jahr wieder eine Mädchenzeitschrift mit vielen Goodies. Das ist mittlerweile schon unsere 4.Ausgabe. Danach waren wir noch im Boesner. Ich brauchte noch einiges Material für meinen Aquarell-Workshop nächste Woche. Der Tag war aufregend und voll, aber in sich sehr stimmig.

Und nun haben wir Ferien! Yay!