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Freitagslieblinge – ein dankbarer Wochenrückblick

Freitag ist ein guter Tag, um vorm Wochenende nochmal auf die Woche zurückzublicken. Was ist in Erinnerung geblieben? Was war besonders schön oder bemerkenswert?

Herbstschätze

Immer noch sehr bewundere ich den Herbst. Das Licht ist so schön. Schon am Morgen, wenn die Sonne aufgeht und schöne Himmel zaubert. Auf dem Weg zum Bus sehen wir diese mystisch anmutenden Nebel die Senken aufsteigen. Baumspitzen, die Herausragen, die Sonne, die dahinter hervorscheint, das Licht, was sich bricht. Es ist definitiv meine Lieblingsjahreszeit. Diese zerzauberte Vergänglichkeit. Und an dieser Stelle möchte ich gern Nomi zitieren, die neulich auf Facebook schrieb:

„Wie gerne würde ich sterben wie der Herbst, so golden verglühen, voller Schönheit.“

Ich freue mich an den letzten Blüten im Garten, wo immer noch Bienen drin rumsummen. An den Kastanien, wo jeden Morgen auf dem Weg zum Bus eine handvoll in unsere Jackentaschen wandert. Kastanien sind so kleine perfekte Schönheiten. Hagebutten, die mit ihrem satten rot die Bushaltestelle zieren. Hach ja, die Herbstfarben.

Sortierung

Langsam schwingen wir uns in das neue Schuljahr ein. Ab Oktober starten die langen Nachmittage. Es kehrt eine Art Routine ein. Das fühlt sich gut an. Unsere Kalender füllen sich mit Plänen für 2018. Das Jahr geht gefühlt schon dem Ende zu. Ich habe das Gefühlt, dass sich in mir drin Dinge sortieren. Ich fühle mich ausgeglichen und in zufrieden, auch wenn es hier und da Optimierungsbedarf gibt. Anfang der Woche war ich in München in der Phlebologie, um meine Venen checken zu lassen. Alles in Ordnung. Sehr schön. Ich gönnte mir noch ein Süppchen am Stachus und kleine Besorgungen im Sonnentor-Geschäft. Dann musste ich auch schon wieder nach Hause.

Selfcare

Besonders gern mag ich meine Auszeiten beim Sport. Oft gehe ich mit einer Freundin hin. Wir schwitzen zuerst an den Geräten, dann in der Sauna. So haben wir auch Zeit für ein bisschen Austausch. Ich wechsle mich mit dem Mann ab. Er geht meist Montags und Freitags zum Sport, ich bin flexibel und schau, wann es gut passt zwischen all den Familienfahrten und -notwendigkeiten.

Kunst und Kalligrafie

Mein Highlight der Woche war der Online Kurs von Lendon Noe. Ich hatte so viel Freude, mit Tusche, Pinsel und neuen Techniken zu spielen. Stück für Stück sind kleine Kunstwerke entstanden, die ich nochmal extra vorstelle, wenn sie fertig sind. Wenn ich solche Kurse buche, dann schau ich mir gern auch an, wie sie gemacht sind. Manchmal denke ich, dass ich das auch gern mal probieren würde. So einen kleinen Online-Kurs über etwas, was ich gut kann. Vielleicht trau ich mich ja mal.

Wochenausklang

Die Woche habe ich mit einer Stunde beim Physiotherapeuten meines Vertrauens ausklingen lassen. Danach hatte ich noch einen kleinen Spaziergang mit einer Freundin. Mich beschäftigt das Thema der Vereinbarkeit von Selbständigkeit und Familienmanagement. Ich merke das Bedürfnis nach kleinen Veränderungen in der Alltagsstruktur, um alles gut unter einen hut zu bekommen. Da tat mir ein Gespräch mit meiner Freundin sehr gut, um meine Gedanken zu ordnen und zu schauen, was da in mir drin ist und wo es hin will. Jetzt bin ich wieder etwas klarer. Ich bin sehr dankbar für diese tollen Menschen in meinem Umfeld.

Bilder habe ich sehr wenige gemacht. Das Handy, mit dem ich immer knipse, liegt jetzt immer öfter in einem anderen Raum und ich merke, daß es mir gerade nicht wichtig ist, viele Fotos zu machen. Das wird sich auch wieder ändern. Jetzt passt es so für mich. Weniger eben.

Bevor mein Akku am Laptop leer ist, verlinke ich meine heute unbebilderten Freitagslieblinge zu Berlinmittemom, wo du weitere schöne Wochendinge lesen kannst.

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Freitagslieblinge :: Was schön war diese Woche

Am Dienstag startete die erste Schulwoche nach den Ferien. Am Mittwoch fuhr der Mann weg und kam heute wieder. Ich finde aber, ich hab diese Strohwitwenwoche ganz gut gewuppt. Der Schulstart war entspannt und unkompliziert. Ich merke, wie sich langsam alles wieder einpendelt. Momentan haben die Kinder nur bis Mittags Schule. Im Oktober stehen dann meistens die Stundenpläne verlässlich und final. Ich weiss schon so ungefähr, wer wann Nachmittagsunterricht hat. Leider verteilt sich das auf die ganze Woche, sodass ich keinen langen Arbeitstag einplanen kann. Wär ja auch zu schön gewesen.

Schulgemeinschaft

Am Mittwoch war der Tochter-Elternabend. Ich merkte bereits nach wenigen Minuten, wie sich ein Wohlgefühl in mir breit machte. Einfach nur, weil ich die Tochter da mittlerweile so gut aufgehoben weiss und sehe, wie die LehrerInnen und SchülerInnen miteinander sind. Als Start in das neue Schuljahr gibt es 2 Projektwochen zum Thema Wahl. Die SchülerInnen lernen das deutsche Wahlsystem kennen und setzten sich mit den Wahlinhalten der einzelnen Partein auseinander, indem sie selbst den Wahlkampf nachspielen. Das heisst, sie haben sich in die größten Parteien eingeteilt, studieren nun die Parteiprogramme und stellen Spitzenkandidaten auf. Es wird Plakate geben und ein TV Duell. Das Projekt klingt sehr lebendig, und die Gruppen sind offensichtlich sehr engagiert. Nächste Woche gibt es eine dreitägige Kennenlernfahrt in die Jugendherberge, der Wahlkampf geht aber weiter :-)

Es wird herbstlich

Draussen wird es eindeutig herbstlich. Ab und an scheint die Sonne, es hat aber auch oft geregnet. Ich habe das erste Mal Feuer angemacht. Im Wohnzimmer breitete sich eine gemütliche Stimmung aus. Die Kinder lagen Hörspielhörend am Boden, jeder war mit seinen Sachen beschäftigt und doch war es irgendwie ein geschäftiges Miteinander. Im Garten haben wir Bäumchen gepflanzt, die ich jeden Tag gern anschaue. Ausserdem ernte ich immer noch Bohnen. Es blühen Blumen in herbstlichen Farben. Ja, so mag ich das gerade. Ohne Spätsommermelancholie, wie ich sie letztes Jahr hatte. Heute kam auch wieder unsere Gemüsekiste, die ich über die Ferien ausgesetzt hatte. So viel Fülle! Zum Mittag gab es vom Mangold aus der Kiste gleich Mangold-Flammkuchen (für die Jungs Pizzaflammkuchen).

Produktive Vormittage

Durch die freien Vormittage konnte ich zwei große Batzen von meiner To-Do Liste wegarbeiten, was mich sehr erleichert hat. Ich habe meinen Newsletter eingerichtet und mich ein bisschen in das System reingefunden. So konnte ich auch die Infomail für meinen Kurs im Oktober rausschicken. Ausserdem habe ich einen Artikel für eine Zeitschrift geschrieben und zur Redaktion geschickt. Wie aufregend. Der ist jetzt beim Lektorat. Ich bin neugierig auf das Feedback. Mit dem Mann habe ich mir einen Raum für einen Kurs in Raubling angeschaut, den es Anfang Februar geben wird. Da unterschreibe ich bald die Vertragsunterlagen und arbeite an einer Kursbeschreibung.

Zum Wohlfühlen

Gestern hatte ich auch ein bisschen Zeit, mir endlich zwei Dokumentationen anzuschauen, die ich schon lange sehen wollte. Einmal auf WDR eine über Transgender-Kinder. Und eine andere auf ZDF über Körpernormen und Vielfalt. Beide fand ich sehr interessant. Ich habe mich ausserdem über Strickzeit gefreut und heute, nach des Mannes Rückkehr, über schöne Gespräche mit ihm. Und ein Mittagsschläfchen. Und Physiotherapie.

Was ausserdem schön war

Ein Seelenzentriertes Coaching mit Jana, das geputzte Haus, selbständige Kinder, ein Telefonat mit meiner Mutti, neue Bücher per Post, Physiotherapie, gutes Essen nach unserem Speiseplan (Pasta mit Tomatensosse | Bohnen, Kartoffelbrei und Gemüsestäbchen | Flammkuchen | Klösse und Rotkraut).

Ja, die Woche war voller schöner Momente und Wohlgefühl.

Noch mehr Freitagslieblinge gibts bei BerlinMitteMom.

Das Leben ist schön

Das Leben ist schön. Es ist bunt, prall und herausfordernd. Auf manchen Ebenen ist es gerade schwierig. Da schmerzt mein Herz, da mache ich mir Sorgen, da möchte ich so nicht sein. Aber genau im gleichen Moment fühle ich mich reich beschenkt von so viel Glück und Schönheit, soviel Herzwärme und Zugewandtheit.

Die Woche war ausgefüllt. Ich bin gerade gut in meiner Mitte. Mit den Füßen am Boden, mit dem Kopf im Himmel, mit mir selbst verbunden. Mein Idealzustand. Von dort aus stehe ich in meiner Kraft. Dann fliessen die Dinge, dann hauen mich Krisen nicht um.

Was schön war diese Woche

  • Wir mussten unseren gebuchten Ostseeurlaub stornieren (nicht schön!), können dafür aber für 2 Wochen das Haus von Freunden hüten und somit auch Familienurlaub machen. Hexental, wir kommen!
  • Ein Vormittag im Hospiz. Das Gefühl und die Rückmeldung, wertvolle Arbeit zu leisten einfach durch mein dort-sein.
  • Arbeitszeit am Stück und Vorankommen in einem Projekt. Manche Jobs ziehen sich über einen längeren Zeitraum hin. Zwischendrin stecke ich fest, muss mich mit meinen inneren Kritikern auseinandersetzen und komme nicht weiter. Ich möchte dann am liebsten alles verwerfen und von vorn beginnen. Nun bin ich aber an einem Punkt angekommen, wo mir gefällt, was ich erschaffen habe.
  • Regen. Nach viel Hitze und Trockenheit begrüße ich die sommerlichen Regengüße, die dem Garten so gut tun. Dann hängen die Tomatenpflanzen nicht mehr schlapp ihre Blätter, ich muss keine abendlichen Giessrunden durch den Garten drehen und die Pflanzen haben einen plötzlichen Wachstumsschub. Leider auch die unerwünschten.
  • Wertschätzung. In verschiedenen Gesprächen, per E-Mail und Messages kam in den letzten Tagen so viel liebevolles und stärkendes Feedback. Das tut sehr wohl. Und es sind nicht nur dahergesagt Komplimente, sondern tief gemeintes Feedback zu dem, was ich bin, was ich/wir schaffen und auch in der Vergangenheit geleistet haben. Es fühlt sich gut an, gesehen zu werden.