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Freitagslieblinge :: Was schön war diese Woche

Am Dienstag startete die erste Schulwoche nach den Ferien. Am Mittwoch fuhr der Mann weg und kam heute wieder. Ich finde aber, ich hab diese Strohwitwenwoche ganz gut gewuppt. Der Schulstart war entspannt und unkompliziert. Ich merke, wie sich langsam alles wieder einpendelt. Momentan haben die Kinder nur bis Mittags Schule. Im Oktober stehen dann meistens die Stundenpläne verlässlich und final. Ich weiss schon so ungefähr, wer wann Nachmittagsunterricht hat. Leider verteilt sich das auf die ganze Woche, sodass ich keinen langen Arbeitstag einplanen kann. Wär ja auch zu schön gewesen.

Schulgemeinschaft

Am Mittwoch war der Tochter-Elternabend. Ich merkte bereits nach wenigen Minuten, wie sich ein Wohlgefühl in mir breit machte. Einfach nur, weil ich die Tochter da mittlerweile so gut aufgehoben weiss und sehe, wie die LehrerInnen und SchülerInnen miteinander sind. Als Start in das neue Schuljahr gibt es 2 Projektwochen zum Thema Wahl. Die SchülerInnen lernen das deutsche Wahlsystem kennen und setzten sich mit den Wahlinhalten der einzelnen Partein auseinander, indem sie selbst den Wahlkampf nachspielen. Das heisst, sie haben sich in die größten Parteien eingeteilt, studieren nun die Parteiprogramme und stellen Spitzenkandidaten auf. Es wird Plakate geben und ein TV Duell. Das Projekt klingt sehr lebendig, und die Gruppen sind offensichtlich sehr engagiert. Nächste Woche gibt es eine dreitägige Kennenlernfahrt in die Jugendherberge, der Wahlkampf geht aber weiter :-)

Es wird herbstlich

Draussen wird es eindeutig herbstlich. Ab und an scheint die Sonne, es hat aber auch oft geregnet. Ich habe das erste Mal Feuer angemacht. Im Wohnzimmer breitete sich eine gemütliche Stimmung aus. Die Kinder lagen Hörspielhörend am Boden, jeder war mit seinen Sachen beschäftigt und doch war es irgendwie ein geschäftiges Miteinander. Im Garten haben wir Bäumchen gepflanzt, die ich jeden Tag gern anschaue. Ausserdem ernte ich immer noch Bohnen. Es blühen Blumen in herbstlichen Farben. Ja, so mag ich das gerade. Ohne Spätsommermelancholie, wie ich sie letztes Jahr hatte. Heute kam auch wieder unsere Gemüsekiste, die ich über die Ferien ausgesetzt hatte. So viel Fülle! Zum Mittag gab es vom Mangold aus der Kiste gleich Mangold-Flammkuchen (für die Jungs Pizzaflammkuchen).

Produktive Vormittage

Durch die freien Vormittage konnte ich zwei große Batzen von meiner To-Do Liste wegarbeiten, was mich sehr erleichert hat. Ich habe meinen Newsletter eingerichtet und mich ein bisschen in das System reingefunden. So konnte ich auch die Infomail für meinen Kurs im Oktober rausschicken. Ausserdem habe ich einen Artikel für eine Zeitschrift geschrieben und zur Redaktion geschickt. Wie aufregend. Der ist jetzt beim Lektorat. Ich bin neugierig auf das Feedback. Mit dem Mann habe ich mir einen Raum für einen Kurs in Raubling angeschaut, den es Anfang Februar geben wird. Da unterschreibe ich bald die Vertragsunterlagen und arbeite an einer Kursbeschreibung.

Zum Wohlfühlen

Gestern hatte ich auch ein bisschen Zeit, mir endlich zwei Dokumentationen anzuschauen, die ich schon lange sehen wollte. Einmal auf WDR eine über Transgender-Kinder. Und eine andere auf ZDF über Körpernormen und Vielfalt. Beide fand ich sehr interessant. Ich habe mich ausserdem über Strickzeit gefreut und heute, nach des Mannes Rückkehr, über schöne Gespräche mit ihm. Und ein Mittagsschläfchen. Und Physiotherapie.

Was ausserdem schön war

Ein Seelenzentriertes Coaching mit Jana, das geputzte Haus, selbständige Kinder, ein Telefonat mit meiner Mutti, neue Bücher per Post, Physiotherapie, gutes Essen nach unserem Speiseplan (Pasta mit Tomatensosse | Bohnen, Kartoffelbrei und Gemüsestäbchen | Flammkuchen | Klösse und Rotkraut).

Ja, die Woche war voller schöner Momente und Wohlgefühl.

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Das Leben ist schön

Das Leben ist schön. Es ist bunt, prall und herausfordernd. Auf manchen Ebenen ist es gerade schwierig. Da schmerzt mein Herz, da mache ich mir Sorgen, da möchte ich so nicht sein. Aber genau im gleichen Moment fühle ich mich reich beschenkt von so viel Glück und Schönheit, soviel Herzwärme und Zugewandtheit.

Die Woche war ausgefüllt. Ich bin gerade gut in meiner Mitte. Mit den Füßen am Boden, mit dem Kopf im Himmel, mit mir selbst verbunden. Mein Idealzustand. Von dort aus stehe ich in meiner Kraft. Dann fliessen die Dinge, dann hauen mich Krisen nicht um.

Was schön war diese Woche

  • Wir mussten unseren gebuchten Ostseeurlaub stornieren (nicht schön!), können dafür aber für 2 Wochen das Haus von Freunden hüten und somit auch Familienurlaub machen. Hexental, wir kommen!
  • Ein Vormittag im Hospiz. Das Gefühl und die Rückmeldung, wertvolle Arbeit zu leisten einfach durch mein dort-sein.
  • Arbeitszeit am Stück und Vorankommen in einem Projekt. Manche Jobs ziehen sich über einen längeren Zeitraum hin. Zwischendrin stecke ich fest, muss mich mit meinen inneren Kritikern auseinandersetzen und komme nicht weiter. Ich möchte dann am liebsten alles verwerfen und von vorn beginnen. Nun bin ich aber an einem Punkt angekommen, wo mir gefällt, was ich erschaffen habe.
  • Regen. Nach viel Hitze und Trockenheit begrüße ich die sommerlichen Regengüße, die dem Garten so gut tun. Dann hängen die Tomatenpflanzen nicht mehr schlapp ihre Blätter, ich muss keine abendlichen Giessrunden durch den Garten drehen und die Pflanzen haben einen plötzlichen Wachstumsschub. Leider auch die unerwünschten.
  • Wertschätzung. In verschiedenen Gesprächen, per E-Mail und Messages kam in den letzten Tagen so viel liebevolles und stärkendes Feedback. Das tut sehr wohl. Und es sind nicht nur dahergesagt Komplimente, sondern tief gemeintes Feedback zu dem, was ich bin, was ich/wir schaffen und auch in der Vergangenheit geleistet haben. Es fühlt sich gut an, gesehen zu werden.
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Freitagsrückblick – Was schön war diese Woche

Freitagsrückblick – Was schön war diese Woche. Gerade war ich noch wie im Urlaub auf unserer Auszeit, schon ist die Woche wieder um. Wie konnte das denn passieren? Ich bin heute sehr müde. Sehr prägend für diese Woche war die Projektprüfung der Tochter, die zwar für mich nicht viel Stress bedeutete, jedoch aber Koordination und gen Ende auch jede Menge mentale Unterstützung und einfach nur da sein und Raum halten.

Montag

Am Montag war ich morgens mit dem Mann im Fitness-Studio. Das schaffen wir eigentlich nie gemeinsam. Umso schöner war das als Wochenstart. Am Abend hatte ich einen schönen kurzen Plausch mit der Freundin. Danach ein geselliges Elternbeiratstreffen (Kindergarten) beim Griechen. Wir haben besprochen, was gerade im Kindergarten anliegt und die kommenden Feste besprochen und geplant. Das war also ein entspanntes in-die-Woche-kommen. Der Mann holte den Sterngucker bei der Oma ab.

Dienstag

Ich habe beschlossen, den Sterngucker daheim zu lassen, damit er sich gut umstellen kann. Sonst wäre das alles ganz schön viel für ihn geworden. Am Vormittag hatte ich einen kurzen Besuch beim Zahnarzt. Nachdem ich meine Kronen habe, passte meine Beißschiene, die ich nachts trage, nicht mehr und ich habe mir eine neue machen lassen. Die ist nun fertig und ich kann wieder schlafen, ohne daß mein Kiefer (und damit meine Schultern & Rücken) zu sehr verkrampft. Ausserdem hab ich noch ein Rezept für Physiotherapie bekommen. Juhu!

Am Nachmittag hatten wir ein Elterngespräch im Kindergarten. Dafür musste ich vorher die Jungs verräumen. Ich konnte sie bei unterschiedlichen Nachbarn unterbringen. Das Elterngespräch war wie immer sehr vertraut. Das mag ich ja sehr am Kindergarten. Auf dem Rückweg standen unterwegs zu verschenkende Tomatenpflanzen am Strassenrand, wo wir uns sehr dankbar welche mitgenommen haben.

Am Abend konnte ich mich für eine kleine Runde Schwimmen im Steinsee davonstehlen. Der erste Abendschwumm und soo gut!

Mittwoch

Der Mittwoch startete mit unserem Mütterkreis. Diesmal trafen wir uns zum Frühstück bei mir. Manchmal sind unsere Treffen fröhliche Quatschrunden, manchmal gehen sie sehr in die Tiefe. Die Mittwochrunde war eine der letzteren. ich bin sehr dankbar für diese vertraute Frauenrunde mit all der Weisheit, den Geschichten, der Freude und dem Schmerz. So ein Potenzial.

Am Abend wollten wir uns noch zum gemeinsamen Singen und Musizieren treffen. Das musste ich leider absagen, weil die Tochter meine Unterstützung bei ihrer Arbeit brauchte.

Donnerstag

Am Donnerstag hatte ich vormittags die Schülern da, die ich bei der Projektarbeit betreue. Während sie an meinem Computer arbeitete, konnte ich meine Kalendereinträge pflegen, meine To-Do-Liste schreiben und Kleinkram abarbeiten. Ausserdem brachte ich den Mann zur Bahn (zum Flughafen und ab nach Berlin). Der Rest des Donnerstages wurschtelte sich dahin. Am Abend als die Jungs im Bett waren, half ich noch der Tochter bei ihrer Prüfung. Ich musste einfach nur da sein und den Raum halten. Ich lag also in ihrem Bett und hatte Zeit zum Lesen*. Leider wurde es trotzdem sehr spät. Erst 0:30 kam ich ins Bett. 2,5h später als ich sonst ins Bett gehe.

Freitag

Durch die kurze Nacht war ich heut morgen wirklich müde. Ich verteilte die Kinder, brachte die Tochter zu ihrer Prüfung und fuhr für den Vormittag ins Hospiz. Dort mache ich mein Praktikum fürs Dharmatraining. Es war nicht viel zu tun, so daß ich einen entspannten Vormittag verbrachte. Ich half beim Mittagessen vorbereiten und genoss die Ruhe an diesem wunderschönen Ort.

Zurück daheim sammelte ich den Wolf ein, freute mich über die Gemüsekiste und hatte Lust auf einfaches gutes Essen (es gab Kartoffeln, Karottengemüse und einen Bratling auf Basis von roten Bohnen). Der Nachmittag verging mit etwas Pause, Gartenwerkelei und Tochterpartytaxi. Nach dem Abendessen genoss ich noch die Abendsonne mit Buch* in der Hängematte und brachte dann die Kinder ins Bett. Irgendwann später muss ich nochmal los, den Mann vom Bahnhof und die Tochter von ihrer Party abholen. Ich freue mich richtig auf mein Bett!

Die ganze Woche schön: Bushaltestellenblumen, Sommerblütenduft, Regentropfengeruch, leichtes Sommeressen, erste Aprikosen und Kirschen, veganes Eisvanilleschmelz mit Schokoknack, Hängemattenbaumelglück

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