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gestrickt :: Hermines Alltagssocken

Für kleine Pausen ist es gut, ein leichtes Strickprojekt in der Tasche zu haben. Bahnfahrten, Wartezeiten und unverplante Momente werden dann zur kurzweiligen Strickzeit. Dafür eignen sich immer Socken gut. Meistens stricke ich Stinknormale (Stino) Socken.

Einfach und wirkungsvoll

Diesmal hatte ich mich an Hermines Alltagssocken gewagt, ein Muster von Erica Lueder, was ich bei Micha entdeckt habe. Sockenwolle gibt es genug in meinem Stash. So entstand auf mehreren Bahnfahrten ein Paar Socken in einer Beere-Augbergine Mischung. Ich mag das Muster sehr. Es ist einfach, unspektakulär, aber wirkungsvoll. Zusammen mit dem rafinierten Fersenmuster mal eine andere Art, Socken zu stricken. Bei Ferse und Spitze musste ich auf die Anleitung schauen, ansonsten konnte ich das Muster nach einer Weile gut auswändig.
-76 g Sockenwolle

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gestrickt :: Streifen-Pullover

Da war dieses Garn in meinem Stash. Ich hatte es mal reduziert im Kunst & Spiel in München gekauft. Mir daraus eine Mütze gestrickt und den Rest in meinem Wollvorratskisten gelagert. Nicht genug einer Farbe, um einen Pullover zu stricken, insgesamt aber schöne Farben, um sie miteinander zu kombinieren.

Ready for fall

Als Caro dann ein Bild vom Ready for Fall Sweater postete, wusste ich, daß aus der Wolle ein Pullover werden soll. Und wer hätte gedacht, daß der Name des Strickstücks im Mai genau passend ist!? Ich musste allerdings die Farben streifig kombinieren, damit mir die Wolle für einen ganzen Pullover reicht. Hat gut gepasst. Jetzt ist der Pullover fertig. Ich mag ihn gern. Vielleicht stricke ich ihn nochmal einfarbig? So grau ist ja auch hübsch.

Wolle: Filatura di Crosa, 100% Schurwolle, 400 g
Anleitung: Ready for Fall

Ab damit zum Creadienstag.

gestrickt :: Egwene

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Manche Strickprojekte dauern gefühlte Ewigkeiten. Wie dieses Tuch. Letztes Jahr, kurz nachdem ich Pogona beendet hatte, schlug ich direkt Egwene an. Pogona fiel um den Hals nicht so, wie ich es erwartet hatte, erfüllte aber sonst recht gut meine Vorstellungen. Vielleicht würde Egwene meinen Anforderungen näher kommen? Ich hatte noch ein Knäuel und Reste von dem Garn. Die Länge des Tuches richtet sich tatsächlich nach der Garnmenge. Man wiegt das Garn vorher und immer mal wieder während des Strickens. Wenn man ungefähr die Hälfte verstrickt hat, beginnt man mit den Abnahmen. Der Anfang ging recht zügig, dann kam ich irgendwann ins Stocken und das Tuch lag lange herum. Als ich dann wieder bei den Abnahmen war ging es – oh Überraschung – dann doch ganz schnell. Und schwupp, während einer langen Bahnfahrt konnte ich Egwene fertig stricken.

Gestrickt aus 104 g Malabrigo Sockengarn in schönstem Braun. Wunderbar weich anzufassen.

Na wenn das mal nichts für den Creadienstag ist!