40 Tage Yoga Challenge :: Zwischenstand

Ja, ich wollte auch beim 40 Tage Yoga Challenge mitmachen. Ich habe auch begonnen. Dann kam das Pfingstcamp und obwohl es ein Yogacamp war, habe ich wegen der äußeren Gegebenheiten meine Kriya unterbrochen. Rückblickend hätte sich sicher ein Weg gefunden, aber dort war es ok für mich. Nun versuche ich langsam wieder reinzufinden und die Kriya dann eben nochmal von vorn anzufangen. Gleichzeitig hatte ich ein Gespräch mit einer Yogalehrerin und Physiotherapeutin wegen meiner starken Schulter- und Nackenverspannungen. Momentan habe ich wieder den Zustand erreicht, wo mir nachts meine Hände einschlafen und ich meinen rechten Arm nicht mehr schmerzfrei kreisen kann. Als Anfang zur Öffnung des Brustraums, Aufbau von Muskulatur im unteren Rücken und Stärkung der Schultern hat sie mir die Kobra (Bhujanga Asana) empfohlen, die ich jetzt abends sehr vorsichtig übe (da muss man ganz arg aufpassen auf den unteren Rücken und Nacken). Ich hoffe, daß ich es schaffe, generell in eine Routine reinzukommen, um dauerhaft meine Verspannungen im Nacken/Schultern und auch unteren Rücken loszuwerden. ich habe das Gefühl, daß durch die Schmerzen auch meine Armmuskeln abbauen. Und hey, das geht ja gar nicht! (Der Mann stichelt schon, daß die Armmuskeln abgebaut und durch Winkfleisch ersetzt werden. Böse Zunge!)

Hast du regelmässige Übungen, mit denen du Verspannungen fernhältst? Was sind deine Schwachpunkte und wie begegnest du ihnen?

Pfingstcamp :: Da sind wir wieder

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Leider ist unsere Zeit auf dem Pfingstcamp schon wieder abgelaufen. Wegen eines Gastes, dem es nicht so recht war, daß die Windpocken da rumfliegen, haben wir das Camp, nach vorheriger Absprache, heute wieder verlassen. Mit seeeehr schwerem Herzen, vorallem bei der Tochter. Ihr ging es auf dem Camp wunderbar gut. Sie hat den ersten Tag langsam gemacht, im Heilkreis gelegen und sich geschont. Und dennoch viel Kontakt mit ihrer Freundin, den Schnecken und Schrecken und dem ganzen Heimbachhof gehabt. Wie heilsam. Frische Luft und schöne Umgebung. Es war die richtige Entscheidung und wir sind sehr dankbar, daß wir teilnehmen durften.

Und nun herrscht hier große Trauer. Kurz vor der Sonnenwendfeier das Camp zu verlassen – nicht einfach. Wir konnten noch sehen (und mithelfen), wie Vorbereitungen für ein tolles Spiralkreisritual getroffen wurden. Und die Plände mit anhören. Vom Tanzen und Singen und Lagerfeuer. Und nun sieht sich die Tochter konfrontiert mit der Hilflosigkeit, keine Wendung in das Schicksal zu bringen. Kein Weg, doch noch dabei sein zu können. Ich glaube, ich muss sie da heut Abende noch ein wenig unterstützen. Grad eben ist sie nur ein trauriges, weinendes Mädchen. Ich fühle sooo mit ihr. Auch für mich ist es nur sehr schwer anzunehmen.

Mehr Eindrücke kommen dieser Tage während ich die Fotos sichte.

Yogacamp oder wie das Universum andere Pläne mit uns hat

Eigentlich würden wir jetzt unsere erste Nacht im Zelt, idyllisch auf dem Heimbachhof, verbringen. Aber wie das Leben manchmal so spielt, kommt es eben anders als man denkt. Die Tochter schlief mit etwas Fieber ein und wachte mit roten Punkten im Gesicht und am Körper auf. Im Laufe des Tages verhärtete sich mein Verdacht auf Windpocken. Ich meine WINDPOCKEN!!!? Wieso jetzt? Ich finds ja schön, daß sie da sind. Aber die hätten ruhig eine Woche später kommen können. nach dem Camp. Nun habe ich eine etwas schlappe, von jeglicher Aktivität überforderte (aber geistig unterforderte, weil keine Kinder zum spielen) Tochter (9) und einen fitten, mopsfidelen, unterforderten (weil nicht rausgehen mit schlapper Schwester) 3-jährigen, der mir die Bude zerlegt und Quatsch macht. Und ich? Schwanke zwischen müde, verständnisvoll, geduldig, erschöpft, überfordert, genervt, entspannt, angespannt und vesuche den Spagat zwischen uns allen Dreien zu meistern.

Morgen entscheidet sich in der Morgenrunde bei den Yogis, ob wir trotz Windpocken kommen dürfen. Derweil versuche ich das ganze von der positiven Seite zu sehen: ich kann weiter an meinen Projekten arbeiten, die sich hier auf dem Schreibtisch stapeln. Und der ist grad wirklich ein heilloses Durcheinander. Auch der Regenguss fühlt sich hier von drinnen besser and als vermutlich auf dem Camp (schwacher Trost). Ich hab mich so gefreut *schnief*

Eine liebe Freundin hat mir grad noch mehr Arbeit (Flyer) und kolloidales Silberwasser vorbeibringen lassen (hat den Mann in unsere kontaminierte Wohnung vorgeschickt). Also machen wir’s uns gemütlich, lesen noch mehr Harry Potter (ich hatte schon wieder vergessen, wie toll ich die Bücher fand), spielen Nintendo (den wir manchmal verstecken müssen vorm Wolf, er ihn aber doch findet) und gucken DVD’s aus dem Bücherbus.

Und auf dem Schreibtisch?

  • ein Gästebuch für eien Hochzeit
  • ein Fotoalbum zur Geburt
  • eine Geburtstagskerze
  • ein Flyer für eine Ausstellung
  • Layouts für eine Website, dazu Visitenkarten und Moo’s
  • Schwangerenyogalehrerausbildungshausaufgaben (Was ein Wort!)
  • Strickprojekte

btw verstehe ich grad überhaupt nicht, warum manche Bilder nicht angezeigt werden. verschwinden die einfach bei Flickr? Womit hat das zu tun? Grr.