gelesen :: The Happiness Project

hermionesocks

Auf Twitter fragte ich in die Runde, welche Bücher sich gut als leichte Hörbücher zum nebenher hören geeignet sind. Eines der Vorschläge war „The Happiness Project“ von Gretchen Rubin. Weil mir Gretchen Rubin von anderen Ecken schon ein Begriff war, lud ich mir das Hörbuch runter und hatte es während meiner letzten Bahn-Reise in den Ohren.

The Happiness Project. Gretchen Rubin*

Gretchen Rubin erkennt eines Tages, das sie ihr Leben unbewusst dahin lebt und macht für sich selbst ein Experiment, glücklicher mit ihrem Leben zu sein. Dafür teilt sie das Jahr in monatliche Projekte ein, worauf sie ihren Fokus richtet. Freundschaften, Geld, Spiritualität, Familie etc. Innerhalb dieses Projektes ist auch ihr Blog entstanden, den sie mit Podcasts und Happiness Gedanken füllt (englisch).

Doch zurück zum Buch. Für jemanden, der sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat, mag es ein interessanter Einstieg sein. Ich konnte mir das Buch zwar gut anhören, aber nur wenige Themen berührten mich wirklich. Ich weiss nicht, ob es an der Schreibweise, der Sprecherin oder dem tatsächlichen Inhalt lag. Wahrscheinlich eine Mischung aus allem. Ich konnte mich nicht mit Gretchen Rubin identifizieren, ich konnte viele ihrer Punkte und Verhaltensweisen, die sie zu ändern versuchte, nicht nachvollziehen, weil ich selbst vermutlich ganz anders unterwegs bin. Ihre ganze Denk- und Lebensweise unterscheidet sich grundsätzlich von meiner. Deshalb war mir ihre Vorgehnsweise auf der Suche nach Glück auch eine Spur zu rational, taktisch und kühl.

Die Themen an sich waren jedoch sehr spannend. Viele der Ansätze kannte ich schon aus anderen Zusammenhängen (Kleiderschrank ausmisten, Beziehungen pflegen, Miteinander in der Familie/mit Kindern, Einstellung zum Geld).

Mein Fazit: Ich gehöre nicht zur Zielgruppe von Frau Rubin. Das Buch war nett zum nebenbei hören, hatte aber kaum Mehrwert für mich.

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Professor DUR und die Notendetektive

notendetektive

In der neu erschienenen Reihe „Die Notendetektive“  von Sylvia Schreiber, herausgegeben vom Igel-Genius Verlag, begeben sich die beiden Geschwister Lasse und Lotte mit der vorlauten Ratte Rigoletto gemeinsam auf eine Zeitreise. Dabei lernen sie viel Wissenswertes rund um klassische Musik.

In der Folge „Das Klavier“ entdecken die Detektive einen magischen Flügel, mit dem sie in die Vergangenheit reisen. Professor DUR schickt die Detektive ins 19. Jahrhundert, um einem berühmten Klavierbauer eine Schraube unterzujubeln, die fehlt, um dem Klavier einen schönen Klang zu entlocken. Dabei erleben sie allerlei Abendteuer. Die Geschichte ist spannend, witzig und wissenswert. Natürlich kommt neben dem Sprecher (Matthias Haase) die klassische Musik selbst nicht zu kurz. Wir mochten die CD sehr gern und haben sie auch schon einmal weiter verschenkt.

Auf der Website des Verlags findest du auch eine Hörprobe. Passend zu Weihnachten gibt es auch ein Hörspiel „Professur DUR und die Notendetektive. Das Weihnachtsovatorium.“