Konsumauszeit :: Woche 4 und Fazit

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Ich hatte Anfang der Woche gar keine Gelegenheit, noch die letzte Novemberwoche der Konsumauszeit zu reflektieren. Das möchte ich jetzt nachholen und ein kleines Fazit schreiben. Gegen Ende November sah es auf meinem Konto wieder etwas freundlicher aus, was mir mehr Handlungsspielraum überhaupt für Konsumtätigkeiten gab. Das habe ich natürlich sofort genutzt und sowohl dringend anstehende als auch nicht so dringende Dinge gekauft habe:

  • Schlüppis und eine Winterjacke für die Tochter im örtlichen Einzelhandel 140,85 Euro
  • Weihnachtsgeschenk (Faber Castell Stifte, Notizbuch, Schokolade) für mein Gedankenkistenpatenkind ca 15 Euro
  • Frisörbesuch 38,90 EUR
  • Familieneinkauf 27,92 EUR
  • Schnickeldi bei Baum-Kuchen 50 $

Wintersachen und Schuhe für die Jungs haben die Großeltern als Weihnachtsgeschenk übernommen.

Wie ging es mir in der 4. Woche mit meinem Internetkonsum?
Ich brauchte wohl die Anlaufzeit, um mich zu ordnen und zu sortieren. Ich konnte viel über mein Verhalten nachdenken und reflektieren – schon allein dafür hat sich die Auszeit gelohnt. Das Handy bleibt oft genug liegen, in der Tasche oder im Haus. Ich öffne nicht mehr reflexartig irgendwelche Apps um mir die Zeit zu vertreiben. Ich weiss aber auch, daß die Versuchung wiederkommen wird. Wenn ich  emotionale Leere verspüre, einsam bin oder Kontakt vermisse.

Fazit
Ich möchte nich vollständig auf Konsum verzichten. Weder Medienkonsum noch Dinge. Beides bereichert mein Leben. Wie immer gilt aber auch hier: Die Dosis macht das Gift. Ich achte auf eine Auswahl, die mir (und anderen) gut tut, denke nach und behalte mein Verhalten im Auge. Ich kaufe wenige, aber hochwertige Dinge lieber als viel und billig. Ich frage, ob ich die Dinge brauche oder ob sie mich glücklich machen (und zwar über den Kaufreiz drüber hinaus). Ich unterstütze gern innvoative und schöne Ideen und Projekte, schenke gern und gebe gern Geld für Wellness, Selfcare und Weiterbildung aus. Und ich bin sehr sehr dankbar, daß ich es kann. Konsumieren kann auch etwas schönes sein. Sich etwas Gutes tun, sichn mich schönen Dingen umgeben und dabei Menschen unterstützen, die diese schönen Dinge schaffen. Gleichzeitg ist mir bei alledem bewusst, daß es ein großes Privileg ist, daß ich entscheiden kann, das zu tun.

Zum Nachlesen:

Konsumauszeit :: Woche 3
Konsumauszeit :: Woche 2
Konsumauszeit :: Woche 1
Konsumauszeit :: Worum es geht

Konsumauszeit :: Woche 2

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Es ist Dienstag und Zeit, Billanz über die zweite Woche Konsumauszeit zu ziehen.

Ich hatte wieder eine Strohwoche, der Mann war auf Geschäftsreise bis Sonntag. Somit sind die Familieneinkäufe auf mich gefallen. Auch das Auto wollte aufgetankt werden nach all den Fahrten. Meine Ausgaben, zusätzlich zu den monatlichen Belastungen auf dem Konto:

58,52 Familieneinkauf im Edeka & beim Herrmannsdorfer
59,71 Auto auftanken
9,56 Drogerie- & Familiengedöns im Rossmann
60,00 Massage (Selfcare, schon letzten Monat gebucht)
18,00 für Fresserein für die Kinder beim Novembermarkt (3 x Pommes, 3 x Popcorn, 3 x Kuchen, 2 x Schorle)

In den Einkäufen versteckt waren 2 Mini-Flaschen Hugo für ein gemütliches Frühstück mit einer Freundin (ca 4 Euro).
Ich hatte einen kurzen Kaufimpuls und schlich um diesen Planer herum. Mein Kontostand hat mich allerdings vor Ausgaben bewahrt. Muhahaha.

Ich merke, daß ich dringend das ein oder andere brauche (neue Hausschuhe, neue Unterwäsche, Oberteile, Schuhe, Narbenpflegeöl), daß ich diese Sachen allerdings erstmal aufschreibe und warte, bis sich mein Kontostand wieder etwas entspannt hat, um solche Extras zu kaufen. Es ist also eigentlich keine Kunst, eine Konsumauszeit zu machen, wenn man eh kaum Geld hat. Aber mein Fokus liegt ja auch auf dem Internetkonsum.

Internetkonsum
Diese Woche ist es mir deutlich leichter gefallen, nicht sinnlos im Internet rumzusurfen. Stattdessen habe ich gelesen, gezeichnet und echte Menschen getroffen. Ich habe keine Blogs gelesen und nur kurz bei Twitter reingeschaut.

Woche 1 kannst du hier nachlesen
Worum es geht, hier.

Wie ist es dir in der zweiten Woche ergangen? Fällt es dir leicht? Verändert sich etwas in deiner Denkweise?

Konsumauszeit, Woche 1

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Nun ist schon die erste Novemberwoche vergangen, seit ich über die vom Apfelmädchen angeregte Konsumauszeit geschrieben habe. Immer Dienstags möchte sie darüber reflektieren, wie es ihr ergangen ist. Das greife ich direkt auf.

Einkäufe
Ich bin in der letzten Woche keinen Kaufimpulsen online oder offline erlegen. Um die Wocheneinkäufe sorgte sich der Mann, die Gemüsekiste wurde vor unsere Tür geliefert. Gestern habe ich einen Einkauf übernommen. Das einzige, was unnötigerweise extra auf dem Band gelanded ist, war eine Spekulatius Creme (3,49 Euro).

  • Familieneinkauf mit Spekulatius Creme Extra                       49,39 Euro
  • ca 3 kg Obst, Semmeln und 2 Schokoriegel beim Bioladen 15,80 Euro

Internet-und Social Media Konsum
Hier fällt es mir deutlich schwerer, Maß zu halten, bzw alte Surf-Gewohnheiten umzustellen. Da hat sich nichts geändert. Generell bin ich weniger online unterwegs, gleichzeitig mag ich immer noch den Austausch und Impulse, die ich da bekomme. Denn genaugenommen sitze ich hier den ganzen Tag allein oder nur unter Kindern und es fehlt mir mehr oder weniger der entsprechend geistige Input. Jedoch werde ich weiterhin meine Konsumgewohnheiten beobachten und an manchen Stellen justieren.

Mein Ziel: Abends die letzte Stunde vorm Bettgehen Screenfrei.

Wie ist es dir in der ersten Woche ergangen? Hast du schon einige Zwischenziele und Fazits?