40 Tage Meditation, um Zukunftsängste loszulassen

saddhana

Seit ein paar Tagen summe ich unbewusst das Mantra Dhan Dhan Ram Das Guru vor mich hin. Erstmals habe ich es in einem Sangat Treffen in Hamburg kennengelernt, als ich noch in der Yogaschule bei Fateh Singh und Seva Kaur unterrichtete. Später haben wir es in der Gurdwara mit Dharma Singh gesungen. Ich fand es immer kompliziert, aber auch wunderschön. Mittlerweile gibt es viele Interpretationen davon. Meine liebste ist noch immer die von Gurudass Kaur & Singh.

40 Tage Meditation, um Zukunftsängste zu lösen

Gestern habe ich entdeckt, daß ab heute eine globale 40 Tage Meditiation mit dem Mantra läuft. Es soll dir helfen, Zukunftsängste aufzulösen. Den Text und die Übersetzung des Mantras sowie die Anleitung zur Meditation und die Musik findest du auf dieser Seite. Das Mantra, was ich für die Meditation verwenden werde, ist die Version von Gurudass (link zu spotify). 7 Minuten sind auch eine gute Zeit, die du dir für eine tägliche Meditation einräumen kannst.

Bist du dabei?

Heilmeditation :: Ra Ma Da Sa

tränendes herz

Vor vier Tagen erfuhren wir, daß es einem uns nahestehenden Menschen nicht gut geht. Wir beschlossen daher, bis auf weiteres unsere allabendliche Meditation als Heilmeditation zu chanten. Ich habe schonmal im Zusammenhang mit dem Pfingstcamp recht ausführlich über die RA MA DA SA Meditation geschrieben.

Ra Ma Da Sa
Sa Se So Hung

Sonne, Mond, Erde, Unendlichkeit
Unendlichkeit Ich bin Du

Diesmal haben wir uns aber nicht die Version in den Tönen von Pachelbels Canon in D Dur ausgesucht, sondern uns erschien die Version von Hari Bhajan Kaur „Miracles of Healing“ einfacher zum Mitsingen. Ich spüre, daß während der Meditation meine Hände anfangs kribbeln, dann heiss werden und brennen. Wow!

Ganz besonders freue ich mich, daß wir schon seit 58 Tagen jeden Abend gemeinsam 11 min meditieren. Das ist ein so schöner Tagesabschluss und tut uns beiden wunderbar gut.

Meditation :: Wir singen immer noch

meditation

Seit dem 30. November 2014 treffen der Mann und ich uns allabendlich auf der Couch, um gemeinsam zu meditieren. Wir waren angetan von der Idee der 40 Tage Sonnenwendmeditation und haben mitgemacht. 40 Tage, jeden Abend.

Es braucht 40 Tage, um eine neue Gewohnheit zu formen, 90 Tage, um sie zu bestätigen, 120 Tage um sie in dir zu integrieren und 1.000 Tage um sie zu meistern. Yogi Bhajan

Anfangs war es noch etwas komisch. Jetzt einfach so da zu sitzen und zu singen. Wir stimmten uns ein, wir alberten, wir konnten uns nicht konzentrieren, wir hingen unseren Gedanken nach und verpassten die richtigen Textstellen im Mantra. Doch mit der Zeit fühlte sich es immer flüssiger an. Wir fanden schnell in das Mantra rein, die Zeit verging schnell und die allabendliche Meditation wurde für uns ein liebgewonnenes Ritual, den Tag zu beenden. An manchen Tagen ist es leichter, den Gedankenfluss zu stoppen, an anderen Tagen ist immer noch Affenhaus im Kopf.

Oft sitzt der Sterngucker bei uns, wenn er abends aufwacht, sei es vom Sturm oder seltsamen Träumen oder einfach, weil es seine Zeit ist. Er sitzt dann einfach auf unserem Schoss und hört zu. Er weiss dann schon, daß wir jetzt „Hage hage Bonini“ (Har Har Gobinde)  singen und setzt sich in die Meditationshaltung.

Über das Mantra dieser Meditation (Har, Har, Har, Har Gobinde… das sogenannte Panj Lagan Mantra) sagte Yogi Bhajan:  „ Dieses Mantra ist ein Geschenk an euch und an die kommenden Generationen. Erinnert euch daran und praktiziert es! Wenn jemand dieses Mantra meistert, dann gibt es keine Hindernisse mehr. Singe es, wann immer du dich schwach fühlst und nichts anderes dir mehr helfen kann.“ ~Yogi Bhajan, 28. Juli 1988 (Ladiescamp)

„Dieses Mantra schenkt Wohlstand, glückliche Umstände und führt uns aus Zwangssituationen heraus. Es ist der Klangstrom, der einen Schutzschild aufbaut, glückliche Umstände anzieht, Unannehmlichkeiten und Krankheit fernhält. Es ist der Schlüssel zur Erhebung des Selbst.“ ~Yogi Bhajan – „81 Facetts oft the Mind“ – Course Juli 1996 (Zitat aus dem Buch „Mantras im Kundalini Yoga“ von Sat Hari Singh)

Weil es uns so gut tut, wollen wir das Ritual gern weiter behalten. Deshalb haben wir nach den 40 Tagen nicht aufgehört. Da wir noch kein neues Mantra/keine neue Meditation gefunden haben, singen wir diese weiter, bis sie nicht mehr passt. Wenn wir abends nicht beisammen sein können, dann singt sie jede_R für sich. Vielleicht schaffen wir ja 90 oder gar 120 Tage.

Der Mann kam mal von einem Workshop mit Gurmukh Kaur Khalsa nach Hause und fand die Aussage besonders nett formuliert: Tägliches Meditieren zur Reinigung des Geistes ist wie tägliches Zähneputzen zur Zahnpflege. Da denken wir auch nicht mehr drüber nach.

Ein bisschen Lesestoff zum Thema Meditation habe ich noch für dich gefunden:

Hast du Meditation schon probiert? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Fällt es dir schwer? Wenn ja, was fällt dir daran schwer?