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Januar 2018 – Mut

Gestern Abend sassen der Mann und ich nach einem vollen und arbeitsamen Tag beisammen. Wir hatten den Boden des Büros freigeräumt. Da lag nun eine große Schneidematte, Scheren, Kleber, Papier und jede Menge Zeitschriften zum Zerschnippeln und Verkleben. Nach unserem kleinen Abendessen aus Resten (Pizzaschnecken mit allem, was der Kühlschrank noch so her gab) schnippelten wir jedeR für sich vor uns hin. Das machen wir nun schon zum dritten Mal. Unsere Kraftcollagen/Visionboards für das neue Jahr basteln. Nebenher lief ein bisschen Musik, prickelte ein Gläschen Sekt und räucherte die Räucherschale. So tauchten wir bis kurz vor Mitternacht in unsere Träume, Ziele und Visionen für das neue Jahr.

Januar

Ich mache dieses Jahr das erste Mal in jeder Rauhnacht eine Meditation und schreibe mir anschliessend auf, was an Bildern und Themen währenddessen auftauchte. Danach ziehe ich eine Karte aus dem Gaian Tarot (das mache ich mit der App, ich besitze die Karten nicht analog) und notiere mir die Botschaft. Jede der 12 Rauhnächte steht ja angeblich für einen der 12 Monate.

Mein Thema in diesem Jahr soll mein Feuer sein. Ich habe es im vergangenen Jahr oft spüren dürfen. Nicht immer war es angenehm, die Hitze auszuhalten. Manchmal hat es mir auch Angst gemacht. Der Angst begegne ich mit Mut. Funken sollen fliegen, Wärme soll es spenden, nähren, glühen, sprühen.

Die nächste Woche gehen wir noch recht entspannt an. Vielleicht schaue ich mir heute meinen allerliebsten Neujahrstrickfilm „Die 12 Monate“ (Youtube-Link) an. Ich werde ein bisschen arbeiten und mich in dieses frische Kalenderjahr reinstrukturieren. Ich mag es sehr, frische Kalender anzufangen. Neue Notizbücher, Planer, Raum für Ideen.

Insgesamt bin ich noch am genesen. Meine ganzen Zipperlein hier und da zeigen mir, wo ich langsam machen und achtsam sein möchte.

Meine Januarpläne

  • ein paar Tage Aus- und Arbeitszeit in Österreich mit dem Mann
  • ein Ausflug in die Therme mit unserem Mütterkreis
  • ein Frühstücksdate
  • ein weiteres Freundintreffen
  • Dharmatraining Refresher Worskhop zum Thema Trauer
  • viel Arbeit für die World of Yoga Messe München

Ausserdem möchte ich den Jademond-Newsletter wieder zum Vollmond verschicken. Das hatte ich ein bisschen aus den Augen verloren. Ab Januar soll es nun auch regelmässig den Kallimagie-Monatsbrief geben und eine Reihe neuer Inhalte im Blog. Das wird noch eine Weile dauern, bis es sich zurechtgeruckelt hat.

Im Januar startet der Jahreskurs Lifebook 2018 mit Tamara Laporte*, für den ich mich wieder angemeldet habe. Ich mag die Kombination aus künstlerischem, spirituellem und Selfcare-Input.

Ausserdem startet unser eigenes Jahr der Möglichkeiten. Dafür hatten der Mann und ich in den letzten Tagen viel Spaß beim Filmen und Inhalte aufbereiten. Im ersten Monat wird es um das Thema Finanzen gehen. Wie ist unser Mindset zum Thema Geld und Reichtum, wie kann ich mit Geld umgehen, Sparen, Konten verwalten usw. Hier kannst du dich noch für das ganze Jahr oder einzelne Monate eintragen.

Wenn du noch keinen Plan für das neue Jahr hast, kannst du dir im Buch der Möglichkeiten Anregungen holen, dein vergangenes Jahr reflektieren und das neue Jahr visionieren. Die Zeit bis zum 6. Januar ist dafür perfekt geignet, bevor das Jahr wieder Fahrt aufnimmt.

Auch in diesem Jahr sammelt Sonja wieder Monatsmottos. Ich lese die Links und Beiträge sehr gern, halten sie doch oft Gedanken und Impulse bereit, die mich innehalten lassen.

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Mein Dawanda Shop.

Auf Kallimagie.de schreibe ich über meine Arbeit und Kalligrafie. Dort findest du auch meine Kurse, die ich in diesem Jahr anbiete. Du kannst dich für den Kallimagie-Monatsbrief eintragen, der ab diesem Jahr regelmässig verschickt wird.

Hier kannst du dich in meinen Jademond-Newsletter eintragen. Einmal im Monat per Email Gedanken, Inspirationen, Angebote. Ein persönlicher Jademond-Brief. Aufgeschrieben.

Ab Januar 2018 gibt es den Jahreskurs Das Jahr der Möglichkeiten, was ich zusammen mit Nadine erdacht habe. Wie es dazu kam, kannst du hier lesen.

Zum Jahresende

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Zum Jahresende verbringe ich sehr viel gemeinsame Zeit mit dem Mann, während die Kinder sich von ihren Großeltern verwöhnen lassen. Manchmal habe ich ein bisschen schlechtes Gewissen, aber dann fällt mir ein, daß das auch Familienmitglieder sind, die Kinder sehr gern Zeit mit ihren Großeltern verbringen und umgedreht genauso. Und die Zeit, die sie miteinander haben ist  sehr wertvoll und wichtig. Deshalb: schlechtes Gewissen beiseite, dankbar sein und die freie Zeit mit dem Mann geniessen.

Was wir so treiben? Wir haben vorgestern zusammen eine DVD geschaut, die ich zu Weihnachten bekommen habe (4 Hochzeiten und ein Todesfall), waren gestern den ganzen Tag in Wasserburg (Frühstücken, Spazieren, Planen, Reden, Essen) und heute beim Sport, in der Sauna und im herrlichen Sonnenschein spazieren. Jetzt machen wir es uns gleich gemütlich, basteln an unseren Vision Boards für 2017, essen Kartoffelsalat und später Mousse au Chocolat. Heut abend gibt es noch eine gemeinsame Meditation und gemütlichen Jahresausklang. Vermutlich werden wir schon vor 22:00 Uhr leicht beschwipst von unserem Sekt todmüde und erschöpft in den Betten liegen.

Ein glückliches und frohes 2017

Ich wünsche dir ein zauberhaftes, goldenes und zufriedenes neues Jahr. Danke für deine Treue, dein Vertrauen und deine Besuche hier im Blog. Ich freue mich auf ein neues, frisches und buntes Jahr.

Merken

Pläne und Strukturen

Nun ist es also da, das neue Jahr. Diese Woche gilt für mich mit Beginn des Alltags auch Start ins Jahr. Vorher war noch Feriengeschlumper, Orientierung und Reflektion. Jetzt geht es aber los. Mit alten und neuen Projekten, Kunden und Ideen. Mit Alltagskram und Familie, Herausforderungen und Management. Ich hatte versprochen, ein bisschen über meine Vorhaben in diesem Jahr zu schreiben. Ich befinde mich noch immer in der Strukturierungsphase. Aber für mich hat sich schon sehr deutlich herausgestellt, daß ich tatsächlich dieses Jahr unter das Stichwort „Struktur“ (kam erstaunlicherweise sogar in meiner Tarotkarte für dieses Jahr raus) stellen werde. Ich möchte meinen Arbeitsalltag neu gestalten, mich gegebenfalls in eine andere Richtung orientieren, das Familienleben an einigen Stellen anders gestalten und natürlich auch die äußere Ordnung weiter optimieren.

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Ziele formulieren
Ich arbeite weiterhin im Incredible Year Workbook von Leonie Dawsen für privat und geschäftlich. Ich finde es sehr spannend, mir Ziele zu setzen, Gedanken zu formulieren und zu überlegen, was ich eigentlich möchte. Das ist oft gar nicht so einfach, vorallem, wenn es nur so eine vage Idee ist, ein Gefühl unter der Oberfläche. Aber ich mag die Vorschläge, die mir das Buch macht. Es ist ein bisschen wie an die Hand genommen werden.

Hier also ein kleiner Fahrplan für das Jahr. Er wird im Laufe der Zeit wachsen und sich wandeln, aber fürs erste sind das die Punkte, die mir einfallen.

Struktur

  • Die Tage in Ritual-Tage einteilen (brilliante Idee aus dem Buch). Einige Ideen für mich: Yogatage, Familienausflugstage, zeitig-ins-Bett-geh-Tage, Computer-bleibt-aus-Tage, Rohkosttage
  • Themenwochen (die Idee fand ich toll im Artikel über Filme bei Frische Brise. Ich würde das gern auf andere Bereiche ausweiten. Mal sehn, was mir dazu einfällt)
  • Zeit für Gitarrespielen für die Tochter und mich
  • regelmässig Spazierengehen mit dem Sterngucker (bisher fiel es mir sehr schwer, das in den Alltag einzubauen, derweil ist es für uns beide soo wichtig)
  • Geburtstagskarten pünktlich abschicken (mehr Karten und Briefe, weniger Päckchen)
  • flexibel bleiben!

Reisen

  • Wir werden dieses Jahr einige Male in Berlin sein. Zu einer Familienfeier, eine Woche später gleich zur Re:publica (ich habe sogar überlegt, vielleicht einen slot zu belegen/kleinen Vortrag zu halten. Ich bin mir nur nicht sicher, worüber. Was nettes zum Mitmachen und nebenbei ins Gespräch kommen wäre schön…ich werde nochmal mit dem Manne brainstormen. Bin ich relevant? Hab ich was zu sagen?)
  • Dafür wird es dieses Jahr keinen Sommerurlaub geben. Kein Gatkacamp (ist weit ausserhalb unserer Ferienzeiten und auch unseres Budgets)
  • Mit den Kindern möchte ich aber trotzdem gern zum Pfingstcamp.
  • Sandra hat mich grad inspiriert, vielleicht einen gemeinsamen Kalligrafiekurs zu besuchen. Ich werde mit dem Mann die Termine durchgehen. Das wäre dann meien Auszeit im September.

Kreatives

  • Ich habe hier das ein oder andere Buch liegen, aus denen ich einige Ideen probieren möchte. Aus den Experimenten könnte ich Geburtstags- und Grußkarten basteln.
  • Ein großes Projekt, was ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe: die Fotoalben der Kinder!
  • Ich habe mich wieder für den Calligraphy Envelopes Swap angemeldet: Jeden Monat einen kalligrafierten Umschlag verschicken und erhalten. Das hat mir Spaß gemacht im letzten Jahr.
  • Sandra und ich haben wieder Lust auf Veröffentlichungen bei Stampington&Co. Mal sehen, ob sich da was findet.

Letztendlich wird sich zeigen, wie sich das Jahr entwickelt und wieviel Zeit, Muse und Kraft noch übrig bleibt. Denn da sind ja noch Kinder und Hausbaupläne, die hier mitmischen.

*Die Karte habe ich als Willkommensgruß für das Baby unseres Gitarrenlehrers gebastelt.
Stempel: Quietfiredesign

Hast du Pläne für das Jahr geschmiedet? Oder Dinge, die du grad brauchst oder von denen du dich trennen möchtest? Was ist dein Wort/Begriff, den du dir für dieses Jahr ausgesucht hast (unabhängig davon, ob es am Ende des Jahres noch das gleiche sein wird)?