Zurück aus Freiburg

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Wir sind zurück von unserer kleinen Freiburg-Reise. Ich hatte keine Kamera mit, deshalb gibt es nur ein paar wenige Handy-Fotos mit schlechter Qualität. Die Bilder im Herzen kann ich eh nicht mit euch teilen. Es war anstrengend, aber es war wunderschön. Ich habe viele Menschen getroffen, verabredet und zufällig, geplant und spontan. Viel zu wenig Zeit für so viele nette Menschen. Gleich nach der Ankunft durften wir einmal Iris umarmen. Wir haben Yufka im Euphrat gegessen, die Tochter hat ihre alte Schule besucht und sich mit einer Freundin verabredet. Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt und haben ein paar letzte Weihnachtsgeschenke besorgt. Wir haben Schokolade am Booja Booja Stand genascht und grünen Smoothie im Bioladen getrunken. Ich war auf dem Heimbachhof und bei Familie Ringelmiez. Ich habe mich wohl gefühlt, tiefsinnige und unterhaltsame Gespräche geführt, Inspirationen bekommen und verteilt und die Zeit sehr intensiv genossen. Die Tochter hat intensiv mit ihren Freundinnen gespielt, Zeit im botanischen Garten verbracht und Hausmusik gemacht.
Alles in allem war unser Freiburg-Besuch wunderbar rund. Nun geht der Alltag hier weiter und wir stiefeln tiefverschneit in die Weihnachtszeit.

Reisen

Wenn ich für eine Resie packe, dann ist es immer am schwierigsten zu überlegen, was ich einpacke. Nicht welche Klamotten – das geht immer sehr schnell – sondern was zu tun. Denn ich reise meistens im Zug, da habe ich theoretisch viel zeit zum lesen, Stricken etc. Und dann visualisiere ich mich auch total entspannt am Urlaubsort, lässig im Café sitzend und Briefe schreibend oder in der Natur mit dem Skizzenbuch auf dem Schoss & Stift in der Hand. Oder in der Bahn mit dem Strickzeug, im Bett abends mit einem guten Buch. Natürlich sollte ich dann auch für jede meiner Launen entsprechend Material dabeihaben. Eine zeitlang führte das wirklich dazu, daß ich mit mehr Entertainment Gepäck als Klamotten gereist bin. Mittlerweile bin ich natürlich etwas erfahrener geworden und packe nicht mehr ganz so viele Sachen ein. Aber die realistische Betrachtungsweise fehlt mir noch immer. Nun also wieder die Frage aller Fragen: Was packe ich ein?

  • Den Pullover fürs Tochterkind, wo aber nur noch der Ärmel fehlt, den ich wahrscheinlich auf einer Bahnfahrt in 2 Stunden fertig habe (und dann den Rest der Reise mit mir herumschleppe)?
  • Socken, die ich schon vor mehr als einem Jahr begonnen habe, aber jetzt endlich mal beenden könnte? Socken sind ein gutes Reisestrickprojekt. Ich habe 12 Stunden Bahnfahrt & 3 Offline-Abende zum Stricken.
  • Könnte da nicht noch ein weiteres Projekt dazu? Vielleicht das Puppenkleidchen?
  • Was zum Lesen? Falls ich zum Lesen komme. Nein, nix zum Lesen. Werde eh keine Konzentration für Text haben. Falls doch, gibt es noch die Bahnzeitschrift. Kurzweilig genug für Zwischendrin.
  • Briefe. Ein bisschen Schreibzeug werde ich einpacken. Falls ich doch wo gemütlich essen gehe und der Sterngucker grad schläft. Dann nutze ich gern die Wartezeit aufs Essen, um lieben Menschen ein paar Zeilen zu widmen. So richtig echt auf Papier.

Nichtz zu vergessen sind diesmal auch dicke Sachen, da es schon recht winterlich ist in Freiburg (noch nicht so kalt wie hier, aber doch schon Winter). Die Tochter reist mir ihrem eignem Trolley, ich meist mit Rucksack oder Reisetaschen & Kinderwagen.