Rezept :: Dattel-Caramel-Dip

Einer meiner liebsten Nachmittagssnacks sind Apfelschnitze mit einem carameligen Dattel-Dip. Die Süße von gehaltvollen Medjooldatteln mit einem Hauch von Zitrone und Salz. Hmmm. Das Rezept habe ich in dieser Form aus dem Buch Wellcuisine von Stefanie Reeb*, kannte ähnliche Datteldips aber schon auch vorher aus meiner Rohkost-Community. Und weil es wirklich einfach herzustellen ist, hab ich dir das Rezept illustriert. Vielleicht hast du ja Lust, es nachzubauen. Falls du keine Medjooldatteln (das sind die ganz dicken weichen) bekommst, dann kannst du sie durch andere Datteln ersetzen, musst sie aber einige Stunden einweichen, damit sie sich cremig pürrieren lassen. Das beste Ergebnis erhälst du aber tatsächlich mit den medjool Datteln, weil sie von Haus aus schon diesen carameligen Geschmack mitbringen.

Stefanie Reeb hat noch ein zweites Buch mit Industriezucker-, Ei-, Laktose- und Weizenfreien Rezepten. Wenn du vielleicht als Neujahrsvorsatz hast, deine Ernährung in eine dieser Richtungen umzustellen, dann ist es sicher lohnenswert, in ihren Büchern nach Rezepteinspirationen zu suchen. Ich finde sie schön bebildert und logisch aufgebaut.

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Rezept :: Schmortomaten

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Eines meiner Sommergartenkindheitsrezepte, neben Butterbohnen, sind Schmortomaten. Wenn der Garten soviele Tomaten hergibt, daß man am liebsten nichts anderes Essen mag, dann eignet sich dieses Rezept gut, die Familie damit zu verköstigen. Zu Schmortomate passen Reis, Kartoffeln, Nudeln oder einfach nur Brot oder Baguette.

Du brauchst:

  • Tomaten
  • Zwiebel
  • frische Kräuter (zB Thymian, Oregano, Basilikum)
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • eventuell Balsamico Essig

Und so gehts:

Tomaten je nach Größe vierteln oder halbieren. Wenn du die Schalen im geschmorten Topf nicht magst, musst du die Tomaten vorher enthäuten, indem du sie mit heissem Wasser übergiesst und die Haut dann abpellst. Mir machen die Schalen nichts aus, deshalb nehme ich die Tomaten ungeschält.

Zwiebel würfeln und zusammen mit den Tomaten und Kräutern mit etwas Fett in einer großen Pfanne solange schmurgeln, bis die Tomaten fast zerfallen sind und sich eine leckere Soße gebildet hat.

Mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Balsamico Essig abschmecken. Zum Schluss einen Schwap Olivenöl hinzugeben und servieren.

Du kannst das Rezept auch variieren, indem du zB Knoblauch und/oder Chili mitkochst. Auch Paprika, Zucchini oder Oliven passen gut mit rein.

Erfrischender Lassi

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Als wir beim Pfingstcamp waren, hatten wir Parvinder Singh aus Amritsar (Nordindien) zu Besuch. An zwei Tagen hat er das Ruder in der Küche übernommen und das Küchenteam angeleitet, ein leckeres indisches Menü zu zaubern. Zu den scharfen indischen Speisen gibt es Lassi, ein kühles Joghurtgetränk, um die Schärfe der Speisen zu mildern.

Lassi ist ein tolles Sommergetränk. Sehr verbreitet ist Mango-Lassi, was du vielleicht aus indischen Restaurants kennst. Ich habe in den letzten Tagen einige Lassis mit Obst zubereitet.

Erfrischendes Obst-Lassi

(für ca 5 Personen)

  • 1 Becher (500g) (Soja)Joghurt
  • 1 Becher (500g) kaltes Wasser
  • den Inhalt von 5 Kardamom Kapseln, im Mörser zerstossen
  • etwas Rosenwasser (ca 1-2 EL, nach Geschmack) – gibts im Asialaden
  • etwas Agavendicksaft (ca 1-2 EL, nach Geschmack)
  • Früchte: zB 1/2 Mango, 1 Nektarine ohne Stein, ein paar Blau-, Him- und/oder Erdbeeren
  • 5 Eiswürfel

Alles gut mixen und in Gläser verteilen.

Du kannst den Lassi statt mit gemischten Obst auch nur mit einer Obst- oder Beerensorte zubereiten. Dann nimmst du eben entsprechend mehr. Hier kannst du dich gut durch die Mengen experimentieren. Je nach Reife des Obstes schmeckt der Lassi intensiver oder eher mild.