Fotoalben

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, die Fotoalben aller 3 Kinder anzulegen bzw auf den neusten Stand zu bringen. Ich arbeite dabei mit zwei verschiedenen Systemen. Das eine ganz neu – da muss ich erstmal testen, ob das für mich funktionert. Das andere schon seit ein paar Jahren am Album der Tochter. Letzteres möchte ich dir heute vorstellen.

Das Material
Als Basis nehme ich ein 30 x 30 cm Ringbuch-Album von semikolon. Das hat den Vorteil, daß man flexibel Seiten rein und rausmachen kann. Die Seiten gibts zum Nachfüllen. Der Nachteil: durch die spezielle Lochung kann man nur dieses Album mit diesen Blättern benutzen. Aber ich hatte mal damit angefangen und komme gut damit klar. Also bleibe ich dabei. Die Tochter hat ihre Alben in Gelb, der Wolf bekommt ein grünes, der Sterngucker ein hellblaues.

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Die Struktur
Das Album ist nach Lebensjahren geordnet. Pro Lebensjahrjahr nehme ich 3 Blätter, also habe ich 6 Flächen zum Gestalten und Befüllen. Die erste Seite zeigt immer, welches Lebensjahr jetzt beginnt, daszwischen die Seiten werden mit Fotos, Geschichten und Kindermund aus den entsprechenden Monaten gefüllt. Das Lebensjahr schliesst mit dem Geburtstag. Das zweite Lebensjahr hat also auf der ersten Seite eine 2. Dazwischen sind lauter Sachen, wo die Kinder 1 Jahr und x Monate alt sind bis zum 2. Geburtstag. Dann schliesst dieser Abschnitt im Album mit Bildern vom 2. Geburtstag (Geburtstagstisch, Geburtstagskuchen, Feier etc). Bei der Tochter ist das erste Album nun schon voll. genau 10. Lebensjahre haben reingepasst. Nun habe ich das zweite begonnen mit ihrem 11. Lebensjahr.

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Die Vorgehensweise
Für den Wolf habe ich auch eins begonnen. Da gibt es schon 5 Jahre nachzuholen. Ich war etwas überwältigt von der Fotoflut. Deshalb habe ich erstmal begonnen, die Titelblätter mit den Zahlen zu gestalten. Danach die letzte Seite mit dem jeweiligen Geburtstagsfest. Nun muss ich mich nur noch (haha!) um die Innenteile kümmern. Dazu habe ich die Fotos nach Lebensjahren grob sortiert, teilweise schon mit Datum versehen und erstmal jahresweise in Klarsichthüllen gesteckt. Jetzt kann ich Stück für Stück das Album befüllen. Damit es mehr Spaß macht (und schneller geht), habe ich mir ein paar Scrapbooking Kits bei Dani Peuss bestellt. Klebebuchstaben und schöne Papiere. Eigentlich kann ich auch selber hübsch, aber es geht schneller, wenn ich mich aus einem Pool vorgefertigter Materialien bedienen kann. Die kombiniere ich dann individuell mit eigenen Sachen. Inspirationen hole ich mir auf Pinterest, in Blogs und Scrapbooking Foren.

Die Texte
So ganz genau weiss ich allerdings noch nicht, wie ich die Texte schreiben soll. Ich hatte das erste Album der Tochter in Ich-Form geschrieben (ich meine, das war Vorgabe für das Montessori-Geburtstagsritual, wofür das Album ursprünglich gemacht war), beim zweiten Album bin ich aber irgendwie zur Du-Form übergegangen und habe es erst später bemerkt. Nun weiss ich nicht so recht, was ich besser finde. Ich, also aus Sichtweise des Kindes, oder lieber Du?

Die Fotos
Ich verwalte meine Fotos am Rechner in Aperture. Vorher hatte ich iPhoto, seine Funktionen reichten mir aber nicht aus. Also bin ich umgestiegen. Die Fotos, die auf meinem Blog erscheinen, lade ich zu Flickr hoch. Noch nicht so diszipliniert bin ich im taggen von Fotos. Deshalb herrscht in meiner Fotodatenbank ein leichtes Chaos (der Mann rollt immer mal die Augen). Fotos für die Alben bestelle ich entweder direkt aus Aperture heraus bei Apple oder aber ich lade sie bei Photobox hoch. Das finde ich etwas umständlicher, aber die Qualität von Photobox gefällt mir besser. Ausserdem kann man dort die Fotos mit einem weissen Rand bestellen. Das mag ich gern. Als ich noch in Freiburg gewohnt habe, hab ich auch oft Bilder direkt auf USB Stick mit zum Einkaufen genommen und beim DM mit dem Fotodrucker ausgedruckt. Das geht hier auf dem Lande aber nicht mehr einfach so. Wenn es ganz schnell gehen muss, dann drucke ich auch Fotos auf meinem Farb-Laserdrucker aus.

Parallel zu diesen Alben gibt es für jedes Kind noch ein Project-Life-Album mit Folien zum Reinstecken der Fotos und Erinnerungsschnipsel etc. Auch das befülle ich nach und nach. Dort kommen detailiertere Geschichten rein. Also auch mal Fotostrecken mit Eintrittskarten, CD’s und Zeitungsausschnitten. Dazu schreibe ich vielleicht später nochmal was, wenn sie etwas gewachsen sind. Das ist das System, was ich erst ausprobiere.

Welcome 2012

welcome2012

Geht ja nicht, ein neues Jahr ohne eine kleine Liste anzufangen. Hat eine Weile gedauert, aber so langsam kommt sie. Insgesamt wird es ein Jahr des „Be in the Moment“ – Im Moment sein. Die Liste ist eine Ideensammlung von Impulsen und Inspirationen, die mir so in den Sinn gekommen sind. Dinge, die ich probieren möchte, die geplant sind oder auf die ich mehr achten und Wert legen möchte. Sie gelten als kleine Orientierung, nicht zum daran festhalten oder Druck erzeugen.

Welcome 2010
Welcome 2011