Freitag :: Wochenende in Sicht

Der Vortrag von Dylan Samawickrama, zu dem ich dann gestern Abend doch noch gegangen bin, war großartig. So unterhaltsam, kurzweilig und lustig. Die Tochter und ich hatten einen sehr netten Abend. Dylan hat Fotos und Videos von Teilen seiner Weltreise mit dem Motorrad gezeigt und dazu kleine Geschichten von Abendteuerlust, Wagnis, Vertrauen und Glaube an das Gute erzählt. Unglaublich schöne Naturausnahmen und berührende Begegnungen mit Menschen liessen uns Seufzen und das Herz aufgehen. Ich bin froh, daß ich mich für den Abend entschieden hatte. Dylan lebt in der Schweiz, hält Vorträge und hat seine Erlebnisse in einem Buch aufgeschrieben. Auf seinem Blog kann man ihn ein Stück auf seinen Reisen begleiten. Die Hauptbotschaft des gestrigen Abends: Hör nicht auf zu Träumen. Wenn die Strasse zu Ende ist, bau dir ein Floss. Es gab Gedankenanregungen zu unserer Bequemlichkeit und zu den Chancen, die uns das Leben bietet.

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busweg

Vormittag

Doch schon am Morgen hatte mich der Alltag wieder. Die Kinder brauchten etwas, um in die Gänge zu kommen, stritten schon am Frühstückstisch oder jammerten über alles, was nicht zu Essen da war. Ich war etwas angespannt, weil ich mich um so viele Dinge kümmern musste (Brotzeiten richten, Frühstücken, Anziehen, pünktlich aus dem Haus gehen), wo sonst auch der Mann einen Anteil übernimmt. Die Stimmung ruckelte sich zurecht, wir schafften es gemütlich zum Bus und wurden von einem tollen Sonnenaufgangshimmel verzaubert. Der Sterngucker erzählte mir unterwegs von den Vögeln in Omas Vogelhaus. Wie die wählerischen Amseln das Futter rausschmeissen, was die kleinen Vögelchen aber gern essen. Daß es Kugeln mit Futter für die Meisen gibt und wie sich die Vögel miteinander unterhalten. Ich liebe diese Gespräche!

Ich habe Muskelkater in den Füssen und Waden. Vorgestern habe ich zum ersten mal das Laufband im Fitness-Studio ausprobiert. Es kam mir nicht sehr anstrengend vor, wohl waren aber die Bewegungen ungewohnter und anders als draussen auf der Strasse beim Laufen. Jedenfalls schmerzen seit gestern Abend meine Füße. Warum kommen manche Muskelkater erst am übernächsten Tag?

Den Vormittag verbringe ich immer noch mit dem Schreiben des Angebotes. Unterschätzt man auch gern. In einem Angebot definiere ich die Leistungen, den Umfang, die Preise, den Zeitrahmen und die Zahlungsmodalitäten eines Projekts überschaubar für den Kunden.

Mittag

Zum Mittag kocht uns der humpelbeinige Mann schnelle Spirelli mit Tomatensosse. Zum Nachtisch lasse ich mir ein Stück der unglaublich leckeren Earl Grey Schokolade, die ich von Frau Mierau zu Weihnachten bekommen habe, auf der Zunge zergehen. Dann ist es schon Zeit, die Nachbarstochter von der Schule abzuholen. Der Wolf hat sich verabredet. Nach einer halben Stunde daheim (in der mir eine grandiose Idee zu einem Projekt kommt) fahre ich wieder los, um den Sterngucker am Kindergarten abzuholen, denn die Tochter fährt mit ihren Freundinnen nach München. Wenn die Tochter nicht im Bus nach Hause fährt, dann hole ich den Sterngucker lieber ab, denn er schläft nachmittags im Bus ein. Ich nehme auch die Projektschülerin mit, denn wir haben heute ein Treffen.

Ich versorge den Sterngucker und das Gastkind mit Mittagessen. Danach bringt der Mann den Sterngucker ins Bett, denn er ist heute ziemlich erschöpft. Er schläft tatsächlich ein Stündchen. Ich arbeite mit der Projektschülerin. Währenddessen wird unsere Gemüsekiste geliefert.

gemuesekiste

stricken

Nachmittag

Am Nachmittag besprechen der Mann und ich alle kommenden Termine der nächsten Wochen und tragen sie in unsere Kalender ein. Dann überprüfen und ergänzen wir nochmal den Einkaufszettel. Ich geniesse noch ein paar Minuten Strickzeit, bevor ich mich aufmache, um einzukaufen und den Wolf abzuholen.

einkauf

Der Einkauf wird ziemlich umfangreich, weil uns einige Basics ausgegangen sind. Seit unserer Auszeit im Hotel habe ich Lust auf Kürbiskernöl, also kaufe ich mir noch eins für Salatdressings. Und Fresien! Ich liebe Fresien. Sie sind eine Kindheitserinnerung. Meine Mutti hat im Februar Geburtstag und bekam eigentlich immer Fresien in ihren Blumensträußen. Wenn sie im Haus standeten und dufteten, dann mochte ich das sehr. Als Kind habe ich mir immer Fresien zum Geburtstag gewünscht und nie verstanden, weshalb ich stattdessen Astern bekam. Jetzt weiss ich, daß Fresien Frühlingsblumen sind. Ich hab im November Geburtstag. Da gibts die natürlich nicht. Naja, jedenfalls habe ich mir heute einen Strauss Fresien für mein Büro gegönnt. Und kleine Alpenveilchen.

Abend

Dann sammle ich den Wolf bei seinem Freund ein. Er ist etwas mürrisch und klagt über brennende Augen. Als wir zu Hause aus dem Auto steigen, ist ihm schwindelig. Drinnen sehe ich, daß er fiebrig aussieht. Er möchte trotzdem was essen. Mir fällt ein, daß seine Masern-Impfung heute genau 10 Tage her ist. Somit erklärt sich auch das Fieber. Der Wolf findet blöd, daß es gerade am Wochenende kommen muss. Aber vielleicht geht es ihm ja morgen schon wieder besser. Der Sterngucker erinnert sich, daß er auch schonmal Fieber hatte und man da diese „Po-fieber-stecher“ brauchte (Fieberthermometer).

abendessen

Zum Abendessen gibt es nur eine schnelle Brotzeit, dann bringe ich die Jungs ins Bett. Die schaffen es ja trotz Fieber tatsächlich noch, sich gegenseitig zu triezen. Nachdem sie im Bett sind, kümmere ich mich noch um Küche und Wäsche. Eigentlich müsste hier auch mal gestaubsaugt werden, aber das mache ich morgen. Nun warte ich noch bis ich die Tochter bei ihrer Freundin abholen kann. Wir haben per message vereinbahrt, daß ich sie 21:45 abhole.

Morgen möchte ich eigentlich zum Schwimmtraining, bin aber etwas unsicher wegen meiner Erkältung (mittlerweile Husten).

Donnerstag :: Liegengebliebenes aufholen

Ich habe richtig gut geschlafen. Gestern war ich noch mit der Tochter beim Sport und kurz in der Sauna. Das tat gut. ich hätte auch mit meinen Freundinnen ins Kino gehen können, das hab ich zeitlich aber nicht mit dem Bettbringen der Jungs koordiniert bekommen. Aber so war es auch schön.

krueckstockgefuchtel

Guten Morgen

Die OP gestern ist gut verlaufen, der Mann hoppelt hier daheim nun also auf Krücken herum. Das beeinflusst unsere Familiendynamik etwas, weil er zB morgens mit dem Sterngucker ins Bad geht während ich noch frühstücke oder die Brotzeiten der Kinder richte. Das müssen wir jetzt also etwas neu timen. Wir hatten dennoch einen ganz harmonischen Morgen. Ich geniesse immer den kleinen Spaziergang zum Schulbus und bisschen Frischluft zum Tagesbeginn. Eigentlich könnten die Kinder auch selbst zum Bus gehen, aber ich mag unsere Busweggespräche und die Zeit, während wir auf den Bus warten so gern.

Nachdem alle Kinder aus dem Haus waren, hatte ich noch etwas Zeit, Ordnung zu machen. Dann kam mein Gitarrelehrer und wir schrammelten eine dreiviertelstunde unsere Songs. Meine Stimme ist noch lädiert von der Erkältung und auch so war alles etwas stockend, weil ich nicht viel geübt habe. Zupfen fällt mir immer noch schwer und frustriert mich regelmässig.

Den Rest des Vormittags verbrachte ich mich liegengebliebenen Kleinkram. Überweisungen (zB Taschengeld für die Tochter, die jetzt ein Jugendkonto bei der GLS hat, Bahncard usw) und Umbuchungen (ich lege das Geld fürs Finanzamt auf einem anderen Konto ab bis die Ust- Zahlungen fällig sind)  Und schwupp, geht die Kohle wieder raus. Ich rufe auch beim Kieferorthopäden der Tochter an und mache einen kurzfristigen Termin, weil eins der Brackets ihrer Spange locker ist.

pilzreis

Mittag – gemütlich essen und arbeiten

Zum Mittag sind der Mann und ich allein. Wir pimpen uns eine Packung Wurzener Pilzreis mit Resten aus dem Kühlschrank. Das wurde ein sehr leckeres Essen. Den Pilzreis kann ich sehr empfehlen. Ich hab den mal von meinen Eltern geschenkt bekommen und nutze ihn für schnelle Essen, indem ich ihn mit Gemüse pimpe. Er ist von Haus aus sehr würzig, weshalb ich nie nachwürzen muss.

Nach dem Essen arbeiten wir gemeinsam an einem Angebot für einen umfangreichen Auftrag und tauschen uns über die einzelnen Bestandteile und Aufgaben aus. Angebote schreiben fällt mir immer schwer, denn es ist ein Abwägen, Balancieren und Einschätzen. Ich biete ja keine Ware oder leistung von der Stange an, sondern erarbeite mit meinen KundInnen gemeinsam, was sie brauchen.

Dann ist es Zeit, den Sterngucker vom Kindergarten abzuholen. Er bleibt Donnerstags immer zum Mittagessen. Ich fuhr etwas früher los, weil ich noch tanken musste. Es ist erstaunlich, wieviele Kilometer uns allein die Alltagsfamilienlogistik kostet. Am Nachmittag hat der Mann einen Termin beim Orthopäden zur OP-Nachbesprechung. Wir warten, der Sterngucker ist wuselig und aufgedreht. Der Mann kommt mit einem Stapel Rezepte und Verordnungen vom Arzt wieder und lässt sich noch termine zur Physiotherapie geben. Wir sammeln den Wolf an der Schule ein und besorgen den Kram in der Apotheke.

Wieder daheim möchte ich eigentlich am liebsten auf die Couch fallen und erstmal zwei Stunden gar nichts tun. Das geht jedoch nicht. Da tobt das pralle Familienleben in unserer Wohnküche. Die Tochter kommt aus der Schule wieder, der Mann schaut sich Youtube-Videos zu seinen Trombosespritzen an, die er sich jetzt täglich ins Fleisch rammen muss (und probiert die erste direkt aus), die Jungs toben mit den Krücken durch die Bude. Nach einer Weile beruhigt sich die Wuselenergie wieder. Ich schicke die Jungs zum Spielen aus der Küche und bereite das Abendessen zu.

Abend

Es gibt Süßkartoffeln und restliche Kartoffelspaleten (vom Kindergartenmittagessen) vom Blech. Dazu Fenchel-Orangen-Salat, Ciabatta und Aufstriche. Macht uns alle satt. Jetzt drücke ich mich gerade vorm Küche aufräumen, vermute aber, daß ich nicht drumherum kommen werde. Der Wolf hat die Spülmaschine ausgeräumt und holt mit dem Sterngucker noch Holz rein.

Heute Abend ist an der Wolfsschule ein Vortrag von Dylan Samarawickrama, den ich mir gern anhören würde. Ich weiss aber noch nicht, ob ich es schaffen werde, die Kinder vorher pünktlich ins Bett zu bringen. Ich merke, wie es mich gerade anstrengt, hier den Laden zu schmeissen. Ich hatte vorhin kurz den Gedanken, wie es erst Frauen gehen muss, deren Männer zwar da sind, sich aber von Haus aus nicht an Haushalt und Familienleben beteiligen. Wah!

 

 

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Tagebuchlog :: Ein Tag im September

Heute folgt mal wieder ein kleiner Tageseinblick in meinen vollen Tag.

6:00 Ich werde wach durch den stillen wollenden Sterngucker. Er stillt zur Zeit viel. Vorallem morgens, im Halbschlaf, immer wieder. Schon höre ich auch die Tochter durchs Haus wuseln. Sie ist aufgeregt, weil sie zur Klassenreise fährt. 3 Tage wandern. Ich döse noch ein wenig im Bett, bald aber wird es mir zu eng (der Wolf schläft seit irgendwann in der Nacht am Fussende. Ich kann meine Beine kaum ausstrecken) und zu wuselig (der Sterngucker fordert „Anna“ – so sagt er, wenn er stillen möchte). Ich stehe auf, mache mich tagfertig und gehe nach unten um Frühstück für alle & Brotzeit für die Kinder zu machen.
Diesmal packe ich anders. Der Tochter für die Wanderung, dem Wolf extra viel, weil heute Schwimmkurs ist und dem Sterngucker für die Spielgruppe. Nach dem Frühstück wartet die Tochter, daß sie von einem Freundinvater abgeholt wird. Die beiden (also Tochter und Freundin) fahren mit der S-Bahn nach München und treffen dort den Rest ihrer Klasse. Dann bringe ich den Sterngucker ins Bad zum Mann und den Wolf zum Schulbus – ich hatte es ihm am Tag zuvor versprochen, ihn mal wieder zu begleiten. Zurück zu Hause frühstücke ich schnell mit dem Mann und dem Sterngucker. Dann fahren wir den Mann zum Bahnhof. Danach bringe ich den Sterngucker zur Spielgruppe. Zwar ist er noch in der Eingewöhnungszeit, aber es läuft so gut, daß ich kurz darauf schon gehen kann.

9:00 Ich habe einen Skype Termin mit einem Kollegen in Norwegen. Da mein Skype bei einem Testlauf am Vortag nicht funktionierte, installiere ich es schnell neu. Währenddessen räume ich den Frühstückstisch auf, nehme die gewaschene Wäsche aus der Waschmaschine, schaffe grobe Ordnung im Schnelldurchlauf. Dann skypen wir 30 min und besprechen ein Projekt.

Den Rest des Vormittages nutze ich, um Packerl zu packen, Post fertig zu machen (unter anderem bestellte Schuhe für die Tochter zurückschicken und eine Nummer größer neu bestellen) und emails zu schreiben/beantworten. So vergeht der vormittag im Flug.

12:00 muss ich den Sterngucker abholen. gerade als ich losgehen möchte, sehe ich die Putzfrau kommen. Ich warte sie noch ab und lasse sie rein. Dann eile ich los, den Sterngucker einzusammeln, der sich sehr freut, mich zu sehen. Wir gehen nach Hause, er wuselt ein bisschen mit der Putzfrau herum, ich bereit derweil unser Mittagessen (Mangold-Flammkuchen) vor. Während der Flammkuchen im Ofen bäckt, gibt es eine frische WIndel, wir stillen und ich räume die Küche auf.

13:00 Noch während des Essens gehe ich meine To-Do-Liste durch und schreibe sie mir nochmal geordnet auf. Ich google die Telefonnummer für zu tätigende Anrufe und schreibe sie gleich in der Liste dahinter. Der Sterngucker ist sehr müde, kommt aber nicht zur Ruhe. Ich stecke ihn in den Kinderwagen und gehe eine Runde mit ihm spazieren. Er schläft recht bald erschöpft ein. Ich stelle ihn auf die Terrasse und hänge die nasse Wäsche auf & verteile die bereits trockene gefaltete Wäsche in die Zimmer/Schränke. Da die Putzfrau noch bei der Arbeit ist, setze ich mich aufs Sofa, telefoniere meine Liste durch und mache Termine (Zahnarzt, Frauenarzt, Friseur, Wasserwacht). Danach erledige ich Überweisungen (Schulbus, Klassenfahrt, Umbuchungen), kümmere mich um weitere Post und bestelle endlich Stoff für die Fertigstellung der Sterngucker100Wünschedecke. Der Wolf wurde direkt vom Kindergarten aus von einer Freundmutter zum Schwimmkurs mitgenommen. Den hole ich später dort ab. Ich vertrödel die Zeit noch mit diversem Kleinkram, trinke einen Tee, sortiere Dinge und kommuniziere mit Kunden per E-Mail.

ein tag im september
Freude über die kurzzeitige Ordnung und Sauberkeit in der Wohnküche.

Gegen 16:00 wacht der Sterngucker auf. Wir stillen und müssen danach gleich los, um den Wolf bei seinem Freund abzuholen. Ich unterhalte mich noch ein wenig mit der anderen Mutter, die Jungs spielen zusammen. Dann brechen wir auf. Ich bringe den Paket- und Briefberg zur Post. Da es nicht wirklich lohnt, nach Hause zu fahren, wir aber noch Zeit haben, bis wir den Mann am Bahnhof abholen können, gehen wir noch zum Spielplatz. In Anbetracht der Zeit, werfe ich meine Abendessenpläne um und gehe beim Türken Fladenbrot und Bohnensalat für das Abendessen kaufen (eigentlich sollte es Suppe geben). Es fängt an zu regnen. Ich will noch kurz in den Bioladen, Flyer für die Gongausbildung & –Workshop auslegen. Die Jungs essen ein Eis, ich kaufe noch Kleinigkeiten fürs Abendessen ein (Falafel). Dann kommt auch schon die Nachricht vom Mann, daß er jetzt unterwegs ist.

ein tag im september
Strick- und Spielpause am Spielplatz.

ein tag im september
Frische Dahlien vom Feld.

18:38 Wir holen den Mann vom Bahnhof ab. Vorher habe ich noch kurz am Blumenfeld angehalten und einen Strauss Dahlien für die Vase abgeschnitten. Mit dem Mann im Gepäck geht es also endlich nach Hause an den Abendbrotstisch, wo wir unsere Fladenbrote verspeisen. Der Wolf und der Sterngucker sind eigentlich schon zu müde zum Essen. Wir bringen sie dann direkt im Anschluss ins Bett. Der mann den Sterngucker, ich den Wolf. Gutenachtgeschichte aus dem Gecko-Heft. Ruhe.

ein tag im september
Schnelles Abendessen.

20:00 kann ich mich tatsächlich in einer aufgeräumten Wohnküche hinsetzen und dem Hangout-Elternabend von Scoyo zuhören. Nebenbei stichle ich an einem englisch-paper-piecing Hexagon Patchwork.

21:00 Rumsurfen, Blogbeitrag schreiben, Bett (->22:00) What a day!