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Es regnet. Was ich so tue. – WIP Wednesday

Nach einem Gewitter gestern abend hat es sich heute eingeregnet. Irgendwie ist das auch schön. Hier so zu sitzen, draussen den Regen zu hören und den saftig grünen Garten zu sehen. Ich kann bei Regen gut arbeiten, denn die Geräuschkulisse sorgt für einen White Noise. Darauf schwingt sich das Gehirn ein. Wenn es mal nicht regnet, kannst du dir hier bei Noisli deinen Lieblingsproduktivsound einstellen. Wenn du es noch gezielter magst, schau doch mal beim Mann vorbei. Er schreibt jede Menge interessantes Zeug über Gehirnwellen. Unser Gehirn hat die Fähigkeit, sich auf Frequenzen von aussen einzuschwingen. Kennst du sicher: die beruhigende Wirkung vom Meer oder das Rauschen des Waldes. Das kannst du dir zu nutze machen mit entsprechenden Gehirnwellen. Da gibt es Musik mit unterlegten Gehirnwellen für verschiedene Zustände. Zum Bepsipiel Entspannung, Schlaf oder eben Fokus. Wie das klingt, hörst du im Brainwave Radio. Probier das mal aus.

Doch ich schweife ab. Eigentlich wollte ich erzählen, was hier so auf dem Tisch liegt. Weil es ist Mittwoch. WIP-Wednesday. Nachdem wir ja vier Tage unterwegs waren, stehen hier noch meine ganzen Bastelsachen und Künstlermaterialien rum und wollen wieder zurück verräumt werden. Ich habe echt Kistenweise zur kreativ- und Klangauszeit mitgehabt. Leider sah mein Büro danach nicht aus, als würde etwas fehlen. Hm. Zurückgeräumen möchte ich es trotzdem. Kann ja nicht die ganze Zeit hier rumstehen.

Gestern habe ich schon meine To-Do-Liste strukturiert. Das mache ich gern abends vorm Bettgehen, um den Kopf frei für erholsamen Schlaf zu haben. Gestern hatte ich einige Telefonate, habe Rechnungen geschrieben und Kleinkram erledigt. Für heute steht ein Flyer auf dem Plan. Und was ich nebenbei alles noch schaffen kann. Ich setze mir immer 3 Tagesprioritäten, die ich am Abend ganz unbedingt fertig haben möchte. Alles andere läuft unter: “schön, wenn ich es schaffe, nicht schlimm, wenn sie liegenbleiben”. Die Top 3 versuche ich am Vormittag zu erledigen, wenn die Kinder aus dem Haus sind, die anderen Sachen dürfen am Nachmittag mitlaufen, wenn es passt.

Top 3 für heute

  • besagter Flyer
  • einen Blogpost mit dem Rückblick zur Kreativ- und Klangauszeit
  • Kallimagie-Newsletter schreiben

Der Mann ist heute für ein paar Tage nach Berlin gereist. Das bedeutet für mich, dass ich nicht zum Sensory Awareness gehen kann. Das finde ich sehr schade, denn diese Abendstunde tut mir jedesmal so gut. Vielleicht gönne ich mir heute Abend mal wieder ein bisschen Strickzeit. Ich habe momentan 3 Projekte auf den Nadeln:

  • 1 Paar Socken, die ich immer in meiner Handtasche habe für Wartezeiten (in meiner Handtasche habe ich ausserdem immer ein Buch und mein kleines rotes Moleskine zum Schreiben/Zeichnen)
  • Einen Lace Schal, an dem ich schon lange nicht mehr weitergestrickt habe (Anleitung: Maple Leaves Scarf von heartstringsfiberarts). Ich hoffe, ich finde wieder in das Muster rein.
  • Eine Jacke aus dicker Wolle (Anleitung: Selvedge Cardigan von Amy Christophers). Der Hauptteil ist fertig. Gerade stricke ich am ersten Ärmel. Meine Motivation hält sich in Grenzen, denn obwohl ich eine Maschenprobe gestrickt habe, scheint es, als würde mir die Jacke zu klein sein. Ich stricke sie dennoch fertig. Jetzt, wo ich schon so weit gekommen bin.

Was schön ist

  • Gestern habe ich mit den Kindern im Garten noch einiges ausgesät und eingepflanzt (Bohnen, Radieserl, Rote Beete, Spinat, Petersilie, Paprika). Deshalb tut der Regen jetzt besonders gut.
  • Die Pfingstrosen blühen in so einer Pracht. Nach und nach gehen auch die anderen Sorten auf. Das hat ja schon beim anschauen etwas sehr sinnliches.
  • Schöner Kontakt mit dem Mann incl Zeit für Kuscheleinheiten.
  • Einige Unterhaltungen am Handy per Threema (ich nutze kein What’s App) und iMessage mit weit entfernten und nahen Menschen.
  • Die Wettergramme im Garten. Ich mag es gern, zu sehen wie sie sich verändern. heute ist das Papier ganz nass und durchscheinend.

 

WIP Wednesday :: Wieder ins Tun kommen

Der Mann hatte vor und über Ostern ein paar Tage Urlaub. Das war wirklich nett. Quasi wie Dauerwochenende. Nun geht er wieder arbeiten. Die Kinder haben aber noch Ferien, weswegen ich noch nicht recht in meine Routine zurückfinden kann. Ich knapse mir hier und da etwas Arbeitszeit weg. Zum Glück liegen gerade keine dringenden Aufträge an. Möglicherweise befinden sich auch die Kunden im nachösterlichen Ferienmodus.

Was steht denn gerade auf meiner Work-in-Progress-Liste, in meinem Bullet-Journal?

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Ich unterteile die Aufgaben in Erwerbsarbeit/Grafikdesign und Kreatives (Handarbeit/Basteln/Privatprojekte). Ausserdem stehen auf der Liste noch Anrufe, Emails, Post und Kleinkram, um den ich mich kümmern möchte. Zwischendrin Notizen von Anrufen oder Dinge, die mir über den Weg laufen, die ich festhalten möchte (Zitate, Namen oder Songs, die ich später suchen möchte). Für diese Woche ist das eine A5 Doppelseite. Manche Aufgaben verändern sich auch und ich trage sie von Woche zu Woche mit mir herum.

Geburtstagsvorbereitungen
Nächste Woche hat der Sterngucker Geburtstag. Ich habe noch nichts weiter vorbereitet und auch keine Ideen. Er soll dann endlich seine 100-Wünsche-Decke bekommen. Da wurschtel ich mich gerade durch das Binding und bin sehr unzufrieden damit. Alles ist schief und krumm und sieht nicht gut aus. Ich hab es aber schon fast fertig und überlege, eventuell nochmal eine hübschere Lage drüberzulegen. Aber ach…
Der Sterngucker malt und zeichnet gern. Deshalb soll er eine Stiftemappe mit eigenen Stiften bekommen und Papier dazu. Ausserdem möchte ich sein Fotoalbum mit den Fotos des letzten Lebensjahres aktualisieren. Mehr ist gar nicht geplant. Wir werden es uns am Geburtstag selbst bisschen nett machen, aber keine extra Party feiern.
Drei Wochen nach dem Sterngucker hat dann schon der Wolf Geburtstag. Auch sein Fotoalbum möchte ich um die Fotos des letzten Lebensjahres auffüllen (und idealerweise auch die anderen fehlenden. Seins ist leider das lückenhafteste der Kinderalben). Über seine Geburtstagsfeier habe ich mit ihm noch gar nicht gesprochen. Sein Wunschzettel ist lang, je nachdem von welchem Freund er kommt, wandern immer mehr Dinge auf die Liste. Weil er gar nicht länger warten wollte, hat er sich einen Lego-Wunsch schon selbst von seinem gesparten Taschengeld erfüllt. Somit wird wohl unser Part die Umgestaltung seines Zimmers sein. Das hat er sich gewünscht.

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Handarbeiten und Kreatives
Ich hatte neulich eine kleine Strickattacke und die Restesocken angefangen. Mittlerweile habe ich bei beiden die Ferse begonnen. Ich stricke die Socken abwechselnd auf zwei Nadelspielen, damit ich besser kalkulieren kann, wie ich mit den Wollresten hinkomme.
Wenn ich Zeit und Muse habe, schaue ich mir die Tutorials von Lifebook 2015 an und werkele ein bisschen an den Aufgaben. Momentan sind das Dankbarkeits-Herzen. Ich freue mich aber schon auf eine der nächsten Aufgaben. So richtig bin ich mit dem Prozess gerade nicht zufrieden, kann das aber gut so stehen lassen. Auch mit dem One Little Word Workshop beschäftige ich mich immer mal wieder. Bisher waren das eher reflektierende Aufgaben. Action-Lists und Monatsrückschauen, wie es uns mit unserem Wort so ergeht. Nun kommt noch eine fotografische Aufgabe dazu, die ich mir aber noch nicht angeschaut habe.
Mit der Freundinmutter arbeite ich wieder an einer Ausgabe unserer Mädchen special, einer Zeitschrift, die wir für unsere Mädchen nun schon zum dritten Mal herausgeben. Wir haben schon Ideen gesammelt und treffen uns heute wieder, um daran weiterzuarbeiten.

Erwerbsarbeit/ Kommunikationsdesign
Momentan erledige ich noch einige Dinge für die Werbung und Präsentation der Gongausbildungen für den Mann. Da gibt es immer wieder Flyer und Aushänge zu gestalten, kleine Änderungen in Details oder ein Portfolio für seine Leistungen udn Angebote zu erstellen. Auch in der Yoga-Sangat kommen einige Ausbildungen und Termine in der Zukunft, die nun beworben werden wollen. Dafür aktualisiere ich die vorhandenen Faltblätter und gebe diese in Druck.
Auch auf dem Zettel steht die Umsatzsteuererklärung für das 1.Quartal 2015. Da muss ich dringend die Unterlagen zusammensuchen und an meine Steuerberaterin in Freiburg schicken. Das hätte ich längst erledigt, wäre mir nicht zwischendrin der Toner im Drucker ausgegangen. Jetzt musste ich erst neuen bestellen, kann mich nun aber ransetzen. Der Toner wurde heut geliefert.

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Haus und Garten
Nun ist der Frühling da. Unser Garten ist noch immer rudimentär gestaltet und gleicht eher Brachland. Da ist noch soo viel zu tun. Wir sind ganz gelähmt und wissen gar nicht, wo wir am besten anfangen sollen. Da muss der dritte PKW Stellplatz hergerichtet werden (inclusive seitlicher Befestigung zum höher gelegenen Nachbargrundstück), da muss Gefälle im Gesamtgrundstück ausgeglichen, Steine ums Haus verteilt und eine Humusschicht aufgeschüttet werden. Und dann können wir mal an Anpflanzungen denken. Ich freue mich über meine sporadisch eingepflanzten Frühblüher vor dem Haus. Für den Rest treffen wir uns am Freitag mit einer Gartenbaufirma und lassen uns beraten, was idealerweise die nächsten Schritte sind und wie wir sie möglichst kostensparend und nachhaltig umsetzen können.

Und du? Was liegt bei dir gerade an? Was hält dich auf Trab oder woran arbeitest du gerade? Erfüllt es dich? Oder sind es eher alltägliche Notwendigkeiten?

WIP Wednesday :: Projekte auf dem Tisch und im Kopf

Wip

Neulich habe ich mich abends mal hingesetzt und all meine herumliegenden losen Enden entwirrt. Ich habe alle laufenden und anstehenden Aufgaben und Projekte aufgeschrieben und thematisch sortiert in eine Tabelle geschrieben. Ganz brav mit Notizen und einer Spalte für die Deadlines. So konnte ich morgens gleich anfangen, indem ich mir die wichtigsten oder am schnellsten umzusetzenden Aufgaben rauspickte und erledigte. Am Wochenende hatte ich nochmal 4 Stunden Arbeitszeit, um die dringendsten Aufgaben aufzuholen. Untertags komme ich gerade wenig dazu irgendwas zu erledigen, weil der Sterngucker um mich herumwuselt und auf immer neue Ideen kommt, die fern von ruhig Dasitzen und Malen oder Puzzeln sind. Nun fühle ich mich wieder auf einem halbwegs akzeptablen Stand meiner To-Do-Liste. Ganz im Sinne zwei der Sutras des Wassermannzeitalters:

Es gibt einen Weg durch jede Blockade
Wenn es Zeit für dich ist, beginne, und der Druck wird weichen.

Und genau so fühlt es sich an. Die Dinge beginnen wieder zu fliessen. Zumindest fühle ich mich bei meinen Aufträgen nicht mehr so überwältig. Neben meinen ganz normalen Aufträgen liegen noch andere Sachen auf meinem Tisch:

  • Seit den Herbstringelsocken habe ich noch kein weiteres Strickprojekt angeschlagen. Ich füge ein paar Maschen als kleinen Stoffpatch zusammen, den ich einer finnischen Bekannten schicke. Sie möchte sich aus Patches eine Jacke nähen.
  • 4 Adventskalender, 4 Wichtelpakete, 1 Mailartprojekt, 1 Calligraphy Exchange Umschlag, diverse Geburtstags- und Babywillkommenspost, Weihnachtsgeschenke für die Kinder
  • Mit den Yogis arbeiten wir gerade an der Vorbereitung der World of Yoga Messe im Januar. Kundalini Yoga Bayern wird mit einem Stand vertreten sein. Nun gilt es zu koordinieren, zu gestalten und bekannt zu machen. Da liegen allerlei Sachen an.
  • Nicht zuletzt noch diverser unerledigter Kleinkram im Haus (unsere Fenster im Bad haben noch immer keinen Sichtschutz, es fehlt noch Rosette zwischen Pfenrohr und Kamin, der restliche Humus möchte im Garten verteilt werden), Faltblätter und Zertifikate für die Gongausbildung des Mannes, mein eigenes Portfolio incl AGB und Referenzen.

Heute Abend treffe ich mich wieder mit dem Elternbeirat der Schule. Unsere Treffen finden einmal monatlich statt. Der Terminkalender ist bis Sonntag auch schon mit lauter guten und notwendigen Sachen gefüllt (Laternenfest der Spielgruppe, Elternbeiratstreffen, Physiotherapie, Schwimmkurs mit dem Wolf, Impfen, Frisör mit dem Wolf, Schwimmtraining für mich, Tochter zu einem Geburtstag fahren und zum Abschluss am Sonntag das Lichterfest der Yogis, wo der Mann auch Gong spielen wird.)

Langweilig wird mir nicht!