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wmdedgt :: Sanfter Wochenstart, März 2018

Es ist Montag und Monatsanfang. Der Mann und ich sind zu unserem regelmässigem Date verabredet. Einmal im Monat gehen wir Frühstücken, um gemeinsame Projekte, anstehende Termine und Ideen zu besprechen. Oder aber auch einfach nur Zeit miteinander zu geniessen und es uns schön zu machen. Da der Mann und ich jeweils eigene und gemeinsame Geschäfte haben, gibt es viel zu besprechen und zu koordinieren. In letzter Zeit waren wir oft im Kontakt und hatten viele Gelegenheiten uns auszutauschen, sodass es diesmal kein so getriebenes Treffen ist wie andere Male. Wir sitzen also gemütlich beim Frühstück, schauen auf die Berge in der Ferne und geniessen sowohl das Essen als auch uns. Wir schreiben Ideen auf, To-Do-Listen, unseren Speiseplan für diese Woche und unsere Einkaufsliste.

Gegen 12 fahren wir gleich vom Café aus weiter, den Wolf in der Schule abzuholen. Daheim macht der Mann ihm die restlichen Kartoffeln vom Wochenende als Bratkartoffeln. Zwischendrin ruft die Tochter an und möchte vom nachmittag freigestellt werden, weil ihr Lehrer eh nicht da ist. Ich rufe im Schulbüro an und stelle sie frei. Sie fährt zu ihrer Freundin, um gemeinsam mit ihr zu lernen. Dann ist schon die Ankunftszeit des Schulbuses, mit dem der Sterngucker aus dem Kindergarten kommt. Der Mann geht ihm ein Stück zur Haltestelle entgegen. Darüber freut sich der Sterngucker immer sehr. Der Sterngucker isst die restlichen Pfannkuchen vom Frühstück und die unangerührte Brotzeit vom Wolf als Mittagessen.

Ich habe ein Nachmittagstief und bin unglaublich müde. Gemeinsam mit den Kindern lungere ich auf der Couch herum und versuche die Langeweile der Kinder auszuhalten während der Mann seine Aufgabenliste für heute abarbeitet. Wir puzzeln und lesen. Dann gebe ich mir einen Ruck und raffe mich auf, doch noch ein bisschen ins Tun zu kommen. Ich stelle meine zusammengestellten Collagepacks bei Dawanda ein, damit mein Material, was ich gerade nicht brauche vielleicht noch andere Menschen inspiriert und schöne Dinge entstehen lässt. Ich erledige Kleinkram und fotografiere Bücher für eine Buchbesprechung. Mir fällt ein, dass ich gern eine neue 100 Tage Challenge starten möchte: jeden Tag zeichnen, malen, kleben oder schreiben, um im Fluss zu bleiben. Ich fange gleich an und klebe eine kleine Collage, die sich wunderbar in ein größeres Blatt mit Tintenspuren einfügt.

Der Mann fährt einkaufen, ich lese Emails, räume meinen Posteingang auf und drucke Formulare, die ich für die Schule ausfüllen muss. Sie fährt demnächst zur Prüfungsvorbereitung ins Lerncamp. Dafür braucht es eine Einverständniserklärung und die Überweisung der Reisekosten. Die Kinder malen und basteln am Tisch. Später spielt der Wolf mit seinem Freund Minecraft, der Sterngucker ein kleines Autorennen am Handy. Der Mann und ich bereiten das Abendessen vor. Dann fährt der Mann zum Sport, ich esse mit den Jungs. 

Ich bringe die Jungs ins Bett und mache Feuer. Es war zwar schönes Wetter heute, dennoch brauchen wir warmes Wasser. Ich möchte gern ein Erkältungsbad* nehmen. Auf dem Rückweg wird der Mann die Tochter mitbringen. Eigentlich ist heute auch Elterngesprächskreis im Kindergarten. Das passt aber logistisch nicht in unseren Abend, weshalb ich abgesagt habe. Ich mag den Elterngesprächskreis sehr. Der findet im Wechsel mit Themen-Elternabend jeden ersten Montag im Monat statt. Dort können Eltern Fragen stellen, Probleme und Themen mitbringen, die sie gerade beschäftigen. Dann werden die Themen beleuchtet und auseinandergedröselt. Das ist immer sehr befruchtend, selbst wenn es nicht das eigene Problem ist, was auseinandergenommen ist. Ich habe schon viele wertvolle Hinweise aus diesen Gesprächskreisen mit nach Hause genommen.

Bis das Wasser warm ist, versuche ich noch ein bisschen zu arbeiten. So unspektakulär, aber eben auch angenehm, war mein Tag heute. Mehr „was machst du eigentlich den ganzen Tag“ Blogposts gibts drüben bei Frau Brüllen.

Pfingstmontagstreiben – wmdedgt

Was machst du eigentlich den ganzenTag (wmdedgt) fragt Frau Brüllen immer am 5. eines Monats. Gestern war Pfingstmontag, und wir haben Ferien. Deshalb setzt sich so ein Tag natürlich anders zusammen als sonst.

Am Morgen

Ich konnte überraschend bis 8:30 Uhr ausschlafen. Das Wetter war bedeckt, sodass ich es gemütlich fand, bei Kerzenschein zu Frühstücken. Währenddessen fiel mir ein, daß ich ja 10:00 Uhr ein Telefondate mit Jana hatte. Sie ist meine Seelenzentrierte Coaching. Bei jedem Termin (alle 14 Tage) bringe ich ein Thema mit. Diesmal wollte ich meine anhaltende Erschöpfung ansprechen.

Bis zum Telefonat war noch Zeit, Wäsche abzunehmen und zu falten. Ich zog mich dann in mein Büro zurück, wo ich in Ruhe telefonieren konnte. Das Telefonat war tief und intensiv. Das spannende am SZ Coaching ist, dass wir die Themen nicht zerreden, sondern immer über das Spüren, über den Körper gehen. Das ist viel tiefer als die intellektuelle Ebene. Ich bin jedesmal wieder überrascht, welche Bilder und tiefe Weisheiten aus mir selbst herauskommen. Denn davon geht das SZ Coaching aus: Alles ist bereits in mir.

Am Mittag

Nach dem Telefonat musste ich mich erstmal wieder ein bisschen fangen. Ich erzählte dem Mann vom Coaching und begann dann, unser Mittagessen vorzubereiten. Es gab Kartoffeln, Blumenkohl und Bratlinge.

Am Nachmittag

Nach einer kleinen Verdauungspause fuhr ich zum Fitness-Studio. Unterwegs lieferte ich die Tochter bei einer Freundin ab. Normalerweise steckt meine Mitgliedskarte immer im Auto, sodass ich sie griffbereit habe. Doch jetzt war sie weg. Nach einigem Suchen entdeckte ich sie in einem der zahlreichen Fächer im Auto. Diese Jungs! Ich schwitzte knapp 2 Stunden im Fitness herum. Zuerst mit meinem Trainingsplan an den Geräten, dann eine Runde in der Sauna. Das war gut, aber ich war danach sehr muskelschlaff. Auf dem Rückweg im Auto kam mir noch eine Kursidee wieder, die ich schonmal hatte, die mir aber entfallen war.

Am Abend

Zuhause wechselte ich den Mann ein. Jetzt war seine Zeit im Fitness, ich hatte die Jungs. Der Sterngucker war mit dem Nachbarsjungen unterwegs. Der Wolf langweilte sich. Wir spielten ein paar Runden Kartenspiele, dann machte ich Abendessen (Bratkartoffeln & Salat). Nach dem Abendessen kam der Wolfsfreund und beendete seine Langeweile. Sie verabredeten sich spontan für eine Übernachtung. Der Wolf packte seine Sachen und verschwand. Wir brachten den Sterngucker ins Bett. Die Tochter meldete sich und wollte bei ihrer Freundin übernachten. So hatte ich Zeit mit dem Mann, der nach dem Abendessen zurück war, noch etwas auf der Couch zu flätzen, ein bisschen zu lesen und zusammenhängende Gespräche zu führen. Um 21 Uhr fielen wir allerdings müde ins Bett. Nix mehr los mit uns.

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Alltag :: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

An jedem 5. des Monats sammelt Frau Brüllen unter #wmdedgt Einblicke in den Tag anderer BlogerInnen. Alltagseinblicke lese ich immer sehr gern. Oft entdecke ich darin kleine Details, Anregungen und schöne Momente, die wiederum dann meinen Alltag bereichern.

Morgens

Gegen 6:00 Uhr höre ich im Bett das Müllauto durch die Siedlung fahren. Ich hab vergessen die Tonne an die Strasse zu stellen! Schnell ziehe ich mir eine Hose drüber und rolle die Mülltonne raus. Am Fenster schaue ich, ob das Müllauto die Tour durch unsere Strasse schon gemacht hat. Wir hatten Glück! Einige Minuten später wird unsere Mülltonne geleert. Tschakka! Der Tag kann nur gut werden.

Ins Bett zurück gehen lohnt nicht mehr, also mach ich mich tagfertig und geselle mich zum Mann, dessen Frühstücksroutine ich damit durcheinander bringe. Während des Frühstücks schreibe ich meine To-Do-Liste, suche die Kindergarten-Regensachen für den Sterngucker raus und arbeite an einem Entwurf, den ich heute zum Kunden schicken möchte. Etwas später kommt die Tochter und möchte Zöpfe geflochten haben, die Jungs frühstücken und brauchen Brotzeitdosen. 7:50 Uhr begleite ich die Buskinder zum Bus und unterhalte mich noch bisschen mit der Tochter. Ich muss nicht mitgehen, mag aber diesen kleinen morgendlichen Spaziergang und die Gespräche, die in der Zeit entstehen.

Vormittags

Dann verabrede ich die Fahrgemeinschaft für den Wolf und die Nachbarskinder: Morgens wird der Wolf mitgenommen, am Mittag fahren wir. Nachdem der Wolf das Haus verlassen hat, mache ich den Entwurf fertig und schicke ihn zum Kunden. Ausserdem tüte ich eine Kartenbestellung aus dem Shop ein. Ich muss unbedingt neue Karten bei der Druckerei in Auftrag geben. Zwei Motive sind nun schon ausverkauft.
Gegen 9:00 kommt meine Projektschülerin und arbeitet an ihrem Buch weiter. Währenddessen kümmere ich mich um meine Gewerbeummeldung (da haben sich einige Daten geändert), die Geburtstagsplanung für den Wolfsgeburtstag, die To-Do-Liste für die näher rückende Kreativ-Auszeit und weiteren Kleinkram.

Mittags

Zum Mittag kocht der Mann Spargelrisotto und holt dann die Kinder (Wolf & Nachbarn) von der Schule. Nach dem Mittagessen führe ich noch ein längeres Telefonat bis die anderen Kinder (Tochter & Sterngucker) vom Schulbus kommen. Ich leiste den beiden beim Essen Gesellschaft und freue mich über die angekommene Post (Wolle!!! Danke, liebe Caro <3 ). Da ich selbst einen Haufen Post fertig gemacht habe, beschliesse ich, gleich zur Post zu fahren.

Nachmittags

Die Jungs radeln in der Siedlung herum, ich gebe dem Mann bescheid und düse schnell zur Post. Auf dem Rückweg kaufe ich Kuchen. Nach dem Kaffee/Tee ist es Zeit, alle Kinder ins Auto zu packen und in die Kleinstadt zu fahren. Der Mann hat einen Friseur-, die Tochter und der Sterngucker einen Zahnarzttermin. Wir teilen uns auf. Ich besorge mit dem Wolf noch ein Geburtstagsgeschenk für seinen Freund, der Mann erledigt den Wochenendeinkauf. Der Zahnarzttermin geht schnell. Beide Kinder sind frei von Karies. Juhu!

Abends

Wir fahren hungrig nach Hause und essen die Resste vom Mittag. Wir räumen den Inhalt der Gemüsekiste in den Kühlschrank und die Einkäufe weg. Danach möchte die Tochter mit mir noch eine Runde spazieren gehen. ich freue mich über etwas Bewegung. Der Mann kümmert sich derweil um die Jungs und den Haushalt. Als wir zurück sind, putzen der Wolf und die Tochter noch ihre Schuhe, dann bringen wir die Jungs ins Bett. Jetzt kümmere ich mich noch um einen Druckauftrag und gehe dann schlafen. Morgen bin ich zur Defibrilator-Schulung, nachmittags putzen wir den Kindergarten.

 

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