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Goldenes Wochenende

Der Oktober bleibt meinem Monatsmotto treu. Ganz und gar golden kommt er daher. Wir hatten schon einige Tage herrlichsten Sonnenschein. Wenn die Sonne tief steht ist das ein tolles Licht. Ausserdem leuchten die gelben, braunen und roten Blätter ganz intensiv. Ach, ein Fest ist das fürs Auge und die Sinne. Ich weiss nicht, ob es am Wetter liegt, mir ist gerade ganz sonnig und ausgeglichen ums Gemüt.

Samstag

Das Wasserwacht-Hallentraining hat letzte Woche begonnen. Ich war im vergangenen Jahr nicht sehr aktiv. Im Hallentraining fehlte ich oft, weil unsere Wochenenden meist mit Familienkram belegt waren (Geschäftsreisen, Abwesenheiten, Veranstaltungen). Auch im Sommer war ich kein einziges Mal zum Dienst ab See, weil es überhaupt nicht in meinen Kalender passte. Etwas verhalten fuhr ich also am Samstag zum Training. Ausserdem war ich nicht sicher, wie weit ich überhaupt mit meinen (Adduktoren-) Schmerzen, die mich gerade plagen, mitschwimmen könnte. Aber das training war toll. Ich konnte alles mitschwimmen, habe mich sowohl in der Gemeinschaft als auch im Wasser total wohl gefühlt und wieder gemerkt, wie sehr es mir gut tut. Wir haben in der ersten Stunde Kraulschwimm-Technik geübt, im zweiten Teil ging es um aus Angriffen befreien, Abschleppen und aus dem Wasser bergen.

Zu Hause habe ich dann Kuchen gebacken. Ich bin ja nicht so die große Bäckerin, hatte aber Lust auf diesen Schokokuchen, in dem eine Zuchini versteckt ist. Er ist mir auch richtig gut gelungen. So hatten wir am Samstag und am Sonntag ein Nachmittagssüß.

Am Nachmittag sass ich lange mit dem Mann auf der Terrasse und freute mich über die schönen Gespräche mit ihm. Der Wolf war auf einer Geburtstagsfeier, die Tochter bei einer Freundin und der Sterngucker irgendwo in der Siedlung unterwegs. Barfuss und nur mit Hose bekleidet, weil es so warm war. Am Abend erzählte er mir ein bisschen, wo sie sich überall rumgetrieben hatten und zu welchen Nachbarn sie gehen, um Süßigkeiten zu bekommen. Das ist schon ein sehr tolles Kinderleben, was er da hat.

Sonntag

Der Sonntag verlief ebenso beschaulich. Nach dem Frühstück fuhr der Mann mit dem Wolf die Strecke zur Schule ab, weil der Wolf morgen mit dem Fahrrad fahren möchte. Die Strecke ist nicht ganz ungefährlich (es gibt keine Radwege), weshalb wir lange überlegt haben, wie wir dem Wunsch des Wolfes nachkommen können, ohne unser Bedürfnis nach Sicherheit zu untergraben.

Ich kümmerte mich um die Wäsche, das MIttagessen (Wraps) und persönlichen Kleinkram. Am Nachmittag wurschtelte ich im Garten, half der Tochter beim Papierkram sichten und unterhielt mich mit dem Mann auf der Terrasse bei dem restlichen Kuchen. Der Wolf hörte Hörspiel und schliff dabei sein Messer, der Sterngucker war wieder in der Siedlung unterwegs.

Es war das totale Bilderbuchwochenende. Wir gruschelten zu Hause Dinge herum, hatten schöne Gespräche und gutes Miteinander. Jeder hatte bisschen Zeit für sich und Zeit für Familie.

Morgen starte ich in eine sehr volle Woche. Es gibt kein Tag, der nicht von mindestens einem zusätzlichen Termin belegt ist. Ich bin froh, dass ich am Wochenende meine Batterien so gut aufladen konnte.

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Wochenende :: Wohltuender Szenewechsel

Nachdem meine Strohwoche wirklich sehr gefüllt war, ergab sich am Wochenende ein willkommener und wohltuender Szenewechsel. Das Felshaus feierte sein 5jähriges Bestehen mit einer Party für Freunde und Bekannte. Ich backte (buk?) also am Freitag abend noch einen Apfelkuchen. Dann schnappte ich mir am Samstag mittag die Jungs und fuhr also gen Moosburg. Die Tochter wollte lieber daheim bleiben und sturmfrei mit ihren FreundInnen geniessen.

Samstag

Miesepetrig startete mein Tag schon gegen 6:00 Uhr. Ich wollte lieber noch im Bett langsam in den Tag reinkommen. Die Jungs waren aber auf Krawall gebürstet. Ich maulte bis zum Frühstück vor mich hin, beschloss dann aber, daß ich so nicht mein Wochenende verbringen wollte. Manchmal schafft man das ja, sich bewusst dafür zu entscheiden, innezuhalten und nicht weiter vor sich hin zu motzen und in der schlechten Stimmung mitzuschwingen. Also frühstückte ich gemütlich und las in meinem Buch.

Gegen Mittag fuhren wir los, Draussenspielzeug (Drehteller, Federballspiel, Springseil, Diabolo) und Kuchen im Gepäck. Das Wetter war herrlich, sodass wir tatsächlich den ganzen Tag draussen im Garten sein konnten. Wir aßen Mittag und Kuchen, die Kinder tollten im Garten, probierten sich an der Slackline aus und fanden immer wieder Spielgefährten und Beschäftigung. Ich hatte nette Gespräche mit einer Freundin oder stille Momente für mich, spielte mit dem Wolf Tischtennis oder Federball und genoss die Stimmung des Nachmittags. Sehr. Der Wolf fand besonders Gefallen am Tischtennis-Spielen mit mehreren Spielern. Der Sterngucker schaffte es nach intensivem Üben, den Drehteller mit dem Stab anzudrehen (es war herrlich zu beobachten, mit welcher Konzentration er das tat). Am Abend gab es noch ein Musical. Die Jungs waren den ganzen Nachmittag über sehr ausgeglichen und gut drauf. Am Abend fuhren wir müde und erschöpft nach Hause.

Die Tochter hatte Übernachtungsbesuch und sich während unserer Abwesenheit um die Spülmaschine und Wäsche gekümmert <3

Sonntag

Ich wachte von einem lauten Gewitter in der Nacht auf, fand aber schnell wieder in den Schlaf. Die Jungs schliefen ihre Erschöpfung des Vortages bis 8:00 Uhr aus. Dann frühstückten wir gemeinsam. Der Vormittag verging schnell. Hier was im Garten graben, da ein bisschen Collage schnipseln und Farbe malen. Ich kann nicht sagen, womit genau ich den Vormittag verbracht habe. Vielleicht auch ein bisschen mit herumlungern. Die Jungs waren abwechselnd draussen (Radl fahren) oder drinnen (Lego spielen).

Zum Mittag gab es Spargel mit Kartoffeln und Cashewsosse. Danach wollten die Mädels in die nächste Stadt gebracht werden. Wir verbanden das mit einer kleinen Runde Eis beim Italiener. Ich zog mir passend zum Sonnenschein mein Kleid an. Der Ausflug war anstrengend. Zwar bestellte ich mir gegen das Nachmittagstief einen Grüntee, dennoch fühlte ich mich etwas katerig nach dem Glücksrauschtag am Samstag (obwohl ich nichts getrunken hatte). Die Jungs waren auch sehr streitig unterwegs. Vielleicht lags am Luftdruck. Auf der Rückfahrt hatten wir einen grandiosen Blick auf die Berge. Das versetzt mich ja schon immer in Staunen, nur kann ich es nie auf Foto festhalten so vom Auto aus.

Kreativpause fürs Seelenheil

Den Rest des Tages werkelte ich an einigen Bildern herum, die mir durch den Kopf spukten und versuchte wenigstens die Grundidee zu skizzieren. Die Jungs fuhren Fahrrad und reparierten die heruntergesprungene Kette des Sternguckerrades (große Kinder, ey!). Dann war schon Zeit, Abendessen zu machen (Spargelsuppe aus den Resten) und die Tochter einzusammeln. Zurück daheim brachte ich den Sterngucker ins Bett. Der Wolf räumte derweil die Küche blitzeblank und deckte den Tisch für seine Gäste, denn morgen möchte er seinen Geburtstag feiern (der war ja letzten Montag). War gar nich so einfach, ihn auch ins Bett zu bringen.

Jetzt mache ich es mir auch gemütlich. Die Tochter ist noch spazieren gegangen, der Mann kommt irgendwann spät aus Karlsruhe zurück. Den Beitrag verlinke ich zu Susanne, die jeden Sonntag eure Wochenendeinblicke sammelt.

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Wochenende :: ausgefüllt

Wie unterschiedlich sie doch sein können, diese Wochenenden. Dieses zum Beispiel war von der ruhigen und ausgefüllten Sorte. Am Freitag habe ich die Tochter zum Flughafen gebracht und nach Hamburg verabschiedet.

Samstag

Den Samstag haben wir hauptsächlich im Garten arbeitend verbracht. Unser Garten vorm Haus soll gefräst werden. Dazu muss erst das ganze Unkraut, vorallem die Quecken, raus. Ich bin fasziniert von dem unterirdischen Wurzelwerk. Wenn ich am Wochenende die Augen geschlossen habe, sah ich immer die Queckenwurzeln vor mir. Nach dem Mittagessen hat der Mann den Wolf zu seinem Freund zur Übernachtung gebracht und den Wochenendeinkauf erledigt. Der Sterngucker radelte derweil durch die Siedlung. Ich widmete mich weiterhin den Quecken oder erholte mich lesend in der Hängematte von der Gartenarbeit (Rücken! Ich bin halt doch keine 20 mehr). Am Abend, als der Sterngucker im Bett war, hatten der Mann und ich Zeit für uns. Wir tranken gemütlich einen Hugo und gingen früh ins Bett.

Sonntag

Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen des Gartens. Weiter graben, weiter Quecken wegsammeln. Ausserdem arbeitete ich noch an den Texten für meine Website und war am Nachmittag im angenehm leeren Fitness-Studio. Ich habe einen neuen Trainingsplan bekommen. Der erste war eher zur Haltungsstabilisierung (ich bin ja wegen meiner Rückenschmerzen da), der jetzige hat einen zusätzlichen Fokus auf tatsächlich definierte Muckis. Fand ich schon immer schön. Nach dem Training saunierte ich noch kurz und fuhr dann wieder nach Hause. Der Wolf wurde gegen 17 Uhr gebracht und verschwand gleich wieder mit dem Radl in der Siedlung. Später kam er nochmal, seinen Schlafsack zu holen, weil er beim Nachbarsfreund übernachten wollte. Der Mann verabschiedete sich nach München zur Gongmeditation, der Sterngucker wollte ins Bett gebracht werden. Und plötzlich hatte ich einen Abend für mich. Ich erledigte Kleinkram, las noch eine Runde und wartete auf den Mann.

So verging das Wochenende ganz entspannt und leise.