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Wochenende :: Immerzu geschäftig

Das war wieder eines der vollen Wochenenden. Geschäftig, umtriebig, aber auch heimelig und novembergemütlich. Von allem etwas.

Samstag

Am Samstag nach dem Frühstück fährt mich der Mann zur VHS, wo ich einen Lettering Kurs anbiete. Mit 7 Teilnehmerinnen schreibe ich mich durch den Tag, erkläre Stifte und Gestaltungsregeln, Tricks und Buchstaben. Währenddessen erledigt der Mann unseren Wochenendeinkauf und kauft mit den Jungs Winterschuhe. 16 Uhr holen mich die Männer wieder ab.

Danach ist nicht mehr viel mit mir los. Nach dem Abendessen lungern wir vorm Feuer auf der Couch herum. Dann bringe ich die Kinder ins Bett. Später haben wir noch ein Telefonat, denn wir Beteiligen uns an der Vorbereitung der Präsentation von Kundalini Yoga Bayern auf der Yogamesse in München im Januar. Da gibt es jetzt einiges zu tun.

Im Bett lese ich noch ein bisschen und freue mich, dass ich den Wecker aus lassen kann.

Sonntag

Am Sonntag schlafen wir alle aus. Gemütlich schlumpern wir zum Frühstückstisch und essen gemeinsam. Ich verbringe den Vormittag mit einem Haufen Illustrationen, die ich noch zu Zeichnen habe.Danach packe ich Bestellungen vom Shop. Ich freue mich, dass ich jetzt schon eine richtige kleine Serie an Weihnachtskarten habe.

Gegen Mittag fahre ich den Mann zum Bahnhof. Vorher müssen wir noch unser Auto bei der Werkstatt abstellen. Weil wir nur ein Auto haben, holen wir uns vorher ein Auto vom Autoteiler. Das springt leider nicht an, weshalb wir Starthilfe bekommen. Wir fahren also mit den beiden Autos zur Werkstatt, stellen unseres dort ab, laden Kindersitze und Gepäck ins Leihauto und fahren zum Bahnhof. Es gab Störungen im Bahnverlehr wegen eines Polizeieinsatzes, aber die Bahn des Mannes fährt. Nun bin ich, mit einer kurzen Unterbrechung, eine ganze Woche allein mit den Kindern.

Daheim koche ich Mittag. Es ist mittlerweile 12:30 Uhr. Die Kinder spielen friedlich, mal drinnen, mal draussen. Es gibt bunte Nudeln (vom Aldi) mit Tomatensosse (aus Omas Garten) und Cashewbrösel statt Parmesan. Nach dem Essen bekomme ich einen kleinen Haushaltsrappel und bringe die Bude in Ordnung. ich staubsauge, entferne Spinnweben und wische sogar auf dem Kühlschrank Staub! Ich trage die Ausgaben für unsere Einkäufe der letzten Wochen in unser Haushaltsbuch ein (wir tracken gerade unsere Ausgaben), stricke eine Runde, trinke Tee und knabbere Kekse, die die Tochter gebacken hat.

Dann bringe ich den Müll raus, hänge die Wäsche auf, die ich heut morgen angeschalten habe und mache Feuer, weil es langsam kalt wird im Haus. Die Kinder spielen draussen. Nebenbei lese ich im Internet und freue mich über den Kanon bei der Kaltmamsell. Ich mag das Lied sehr gern und habe es lange nicht gehört. Es erinnert mich an meine Schulzeit, wo wir den Kanon auch gesungen haben. Die Kinder kommen rein und spielen im Haus verstecken. Ich versuche mich an Sesamkonfekt aus dem syrischen Kochbuch*, was ich gerade zur Rezension hierliegen habe. Die Tochter sitzt am Küchentisch und bastelt etwas für die Schule.

Am Nachmittag setze ich einen Hefeteig an und stelle ihn auf den warmen Ofen, wo er schnell aufgeht. Daraus bastle ich eine Pizza für das Abendessen. Als Belag nutze ich die restliche Tomatensosse vom Mittag, Ananas (das mögen die Kinder), Chamignons und Kapern. Ich pimpe meine Pizza am Schluss noch mit Rucola. Der Wolf merkt an, dass ich Zwiebeln und Knoblauch vergessen habe. Nun ja.

Die Tochter versucht zu lernen. Ich frage sie ab, aber es ist zu laut und chaotisch. Also vertröste ich sie auf Abends. Ich stecke die Jungs in die Badewanne und setze mich dazu, damit die Badesession nicht in Jungsstreit endet. Ich stricke an einer Mütze. Als die Stimmung kippt, beenden wir das Bad. Ich schneide Nägel und packe die Bande in Schlafanzüge. Der Sterngucker ist etwas erkältet und bekommt noch Thymian-Myrthe-Balsam auf die Brust. Zähneputzen, Wärmflasche und ab ins Bett.

Zuerst kuschle ich den Sterngucker ein. Während Ajai Alai in dieser Version (Spotify Link) läuft, schläft er ein.

Ich führe ein kurzes Job-Telefonat, dann gehe ich nochmal zum Wolf, kuschle und lese ihm vor. Wir beginnen ein neues Buch und lesen das erste Kapitel von Jostein Gaarders Weihnachtsgeheimnis*. Dann frage ich noch die Tochter ab, schreibe meinen Blogpost und erschrecke, als ich auf die Uhr schaue und sehe, dass es schon 22:30 ist!

Andere Wochenendeinblicke gibts bei Susanne.

*Affilate Link

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Goldenes Wochenende

Der Oktober bleibt meinem Monatsmotto treu. Ganz und gar golden kommt er daher. Wir hatten schon einige Tage herrlichsten Sonnenschein. Wenn die Sonne tief steht ist das ein tolles Licht. Ausserdem leuchten die gelben, braunen und roten Blätter ganz intensiv. Ach, ein Fest ist das fürs Auge und die Sinne. Ich weiss nicht, ob es am Wetter liegt, mir ist gerade ganz sonnig und ausgeglichen ums Gemüt.

Samstag

Das Wasserwacht-Hallentraining hat letzte Woche begonnen. Ich war im vergangenen Jahr nicht sehr aktiv. Im Hallentraining fehlte ich oft, weil unsere Wochenenden meist mit Familienkram belegt waren (Geschäftsreisen, Abwesenheiten, Veranstaltungen). Auch im Sommer war ich kein einziges Mal zum Dienst ab See, weil es überhaupt nicht in meinen Kalender passte. Etwas verhalten fuhr ich also am Samstag zum Training. Ausserdem war ich nicht sicher, wie weit ich überhaupt mit meinen (Adduktoren-) Schmerzen, die mich gerade plagen, mitschwimmen könnte. Aber das training war toll. Ich konnte alles mitschwimmen, habe mich sowohl in der Gemeinschaft als auch im Wasser total wohl gefühlt und wieder gemerkt, wie sehr es mir gut tut. Wir haben in der ersten Stunde Kraulschwimm-Technik geübt, im zweiten Teil ging es um aus Angriffen befreien, Abschleppen und aus dem Wasser bergen.

Zu Hause habe ich dann Kuchen gebacken. Ich bin ja nicht so die große Bäckerin, hatte aber Lust auf diesen Schokokuchen, in dem eine Zuchini versteckt ist. Er ist mir auch richtig gut gelungen. So hatten wir am Samstag und am Sonntag ein Nachmittagssüß.

Am Nachmittag sass ich lange mit dem Mann auf der Terrasse und freute mich über die schönen Gespräche mit ihm. Der Wolf war auf einer Geburtstagsfeier, die Tochter bei einer Freundin und der Sterngucker irgendwo in der Siedlung unterwegs. Barfuss und nur mit Hose bekleidet, weil es so warm war. Am Abend erzählte er mir ein bisschen, wo sie sich überall rumgetrieben hatten und zu welchen Nachbarn sie gehen, um Süßigkeiten zu bekommen. Das ist schon ein sehr tolles Kinderleben, was er da hat.

Sonntag

Der Sonntag verlief ebenso beschaulich. Nach dem Frühstück fuhr der Mann mit dem Wolf die Strecke zur Schule ab, weil der Wolf morgen mit dem Fahrrad fahren möchte. Die Strecke ist nicht ganz ungefährlich (es gibt keine Radwege), weshalb wir lange überlegt haben, wie wir dem Wunsch des Wolfes nachkommen können, ohne unser Bedürfnis nach Sicherheit zu untergraben.

Ich kümmerte mich um die Wäsche, das MIttagessen (Wraps) und persönlichen Kleinkram. Am Nachmittag wurschtelte ich im Garten, half der Tochter beim Papierkram sichten und unterhielt mich mit dem Mann auf der Terrasse bei dem restlichen Kuchen. Der Wolf hörte Hörspiel und schliff dabei sein Messer, der Sterngucker war wieder in der Siedlung unterwegs.

Es war das totale Bilderbuchwochenende. Wir gruschelten zu Hause Dinge herum, hatten schöne Gespräche und gutes Miteinander. Jeder hatte bisschen Zeit für sich und Zeit für Familie.

Morgen starte ich in eine sehr volle Woche. Es gibt kein Tag, der nicht von mindestens einem zusätzlichen Termin belegt ist. Ich bin froh, dass ich am Wochenende meine Batterien so gut aufladen konnte.

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Wochenende :: Wohltuender Szenewechsel

Nachdem meine Strohwoche wirklich sehr gefüllt war, ergab sich am Wochenende ein willkommener und wohltuender Szenewechsel. Das Felshaus feierte sein 5jähriges Bestehen mit einer Party für Freunde und Bekannte. Ich backte (buk?) also am Freitag abend noch einen Apfelkuchen. Dann schnappte ich mir am Samstag mittag die Jungs und fuhr also gen Moosburg. Die Tochter wollte lieber daheim bleiben und sturmfrei mit ihren FreundInnen geniessen.

Samstag

Miesepetrig startete mein Tag schon gegen 6:00 Uhr. Ich wollte lieber noch im Bett langsam in den Tag reinkommen. Die Jungs waren aber auf Krawall gebürstet. Ich maulte bis zum Frühstück vor mich hin, beschloss dann aber, daß ich so nicht mein Wochenende verbringen wollte. Manchmal schafft man das ja, sich bewusst dafür zu entscheiden, innezuhalten und nicht weiter vor sich hin zu motzen und in der schlechten Stimmung mitzuschwingen. Also frühstückte ich gemütlich und las in meinem Buch.

Gegen Mittag fuhren wir los, Draussenspielzeug (Drehteller, Federballspiel, Springseil, Diabolo) und Kuchen im Gepäck. Das Wetter war herrlich, sodass wir tatsächlich den ganzen Tag draussen im Garten sein konnten. Wir aßen Mittag und Kuchen, die Kinder tollten im Garten, probierten sich an der Slackline aus und fanden immer wieder Spielgefährten und Beschäftigung. Ich hatte nette Gespräche mit einer Freundin oder stille Momente für mich, spielte mit dem Wolf Tischtennis oder Federball und genoss die Stimmung des Nachmittags. Sehr. Der Wolf fand besonders Gefallen am Tischtennis-Spielen mit mehreren Spielern. Der Sterngucker schaffte es nach intensivem Üben, den Drehteller mit dem Stab anzudrehen (es war herrlich zu beobachten, mit welcher Konzentration er das tat). Am Abend gab es noch ein Musical. Die Jungs waren den ganzen Nachmittag über sehr ausgeglichen und gut drauf. Am Abend fuhren wir müde und erschöpft nach Hause.

Die Tochter hatte Übernachtungsbesuch und sich während unserer Abwesenheit um die Spülmaschine und Wäsche gekümmert <3

Sonntag

Ich wachte von einem lauten Gewitter in der Nacht auf, fand aber schnell wieder in den Schlaf. Die Jungs schliefen ihre Erschöpfung des Vortages bis 8:00 Uhr aus. Dann frühstückten wir gemeinsam. Der Vormittag verging schnell. Hier was im Garten graben, da ein bisschen Collage schnipseln und Farbe malen. Ich kann nicht sagen, womit genau ich den Vormittag verbracht habe. Vielleicht auch ein bisschen mit herumlungern. Die Jungs waren abwechselnd draussen (Radl fahren) oder drinnen (Lego spielen).

Zum Mittag gab es Spargel mit Kartoffeln und Cashewsosse. Danach wollten die Mädels in die nächste Stadt gebracht werden. Wir verbanden das mit einer kleinen Runde Eis beim Italiener. Ich zog mir passend zum Sonnenschein mein Kleid an. Der Ausflug war anstrengend. Zwar bestellte ich mir gegen das Nachmittagstief einen Grüntee, dennoch fühlte ich mich etwas katerig nach dem Glücksrauschtag am Samstag (obwohl ich nichts getrunken hatte). Die Jungs waren auch sehr streitig unterwegs. Vielleicht lags am Luftdruck. Auf der Rückfahrt hatten wir einen grandiosen Blick auf die Berge. Das versetzt mich ja schon immer in Staunen, nur kann ich es nie auf Foto festhalten so vom Auto aus.

Kreativpause fürs Seelenheil

Den Rest des Tages werkelte ich an einigen Bildern herum, die mir durch den Kopf spukten und versuchte wenigstens die Grundidee zu skizzieren. Die Jungs fuhren Fahrrad und reparierten die heruntergesprungene Kette des Sternguckerrades (große Kinder, ey!). Dann war schon Zeit, Abendessen zu machen (Spargelsuppe aus den Resten) und die Tochter einzusammeln. Zurück daheim brachte ich den Sterngucker ins Bett. Der Wolf räumte derweil die Küche blitzeblank und deckte den Tisch für seine Gäste, denn morgen möchte er seinen Geburtstag feiern (der war ja letzten Montag). War gar nich so einfach, ihn auch ins Bett zu bringen.

Jetzt mache ich es mir auch gemütlich. Die Tochter ist noch spazieren gegangen, der Mann kommt irgendwann spät aus Karlsruhe zurück. Den Beitrag verlinke ich zu Susanne, die jeden Sonntag eure Wochenendeinblicke sammelt.

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