Wochenrückblick

Diese Woche verlief, ganz im Sinne meines Monatsmottos, sehr familär. Am Montag war ich noch ziemlich frustriert, weil mein Tag durch das Herumgefahre so zerissen war. Ich jammerte, dass ich nichts schaffen würde. Der Mann sah das etwas positiver: ich würde Seva (selbstloses Dienen) für das Wohlergehen meiner Familie leisten. Na denn. Mitte der Woche wurde es besser. Der Mann wird zunehmend mobiler und fährt jetzt auch wieder selbst Auto. Das entlastet mich sehr.

chronodex

Chronodex

Ich habe diese Woche meine Tätigkeiten mal im Chronodex getrackt. So langsam bekomme ich etwas Übung für diese neue Art der Übersicht. Es beginnt richtig Spaß zu machen. Am Montag hab ich mich noch etwas mit den Zeiten vertan, am Donnerstag habe ich mich sogar getraut, parallel verlaufende Tätigkeiten einzutragen. Chronodex habe ich vor ein paar Jahren bei Scription entdeckt, seit dem aber immer nur aus der Ferne angehimmelt. Jetzt hab ich einen versuch gestartet. In einigen Zeitmanagement-Büchern ist auch eine Art Kuchendiagramm drin, wo man eintragen soll, wie man seine Tageszeit verbringt und wie man sie gern verbringen möchte. Bisher dachte ich immer, ich habe da kaum Einfluss drauf. Durch diese Art des Zeit-Trackens kann ich aber gut sehen, wo noch Potenzial für Selfcare oder andere Tätigkeiten ist. Ich werde das jetzt eine Weile weiterverfolgen, mich auch auf einen einheitlichen Farbcode festlegen und eventuell nochmal meine Erkenntnisse im Blog ausbreiten. Fürs erste genügt das aber.

bunt

burger

Essen

Unser Essen war diese Woche schön bunt. Anfang der Woche aus gekauften Salat. Gestern hat der Mann vegane Burger gezaubert. Ich musste neulich über einen Blogpost von Soulemama schmunzeln, wo sie drüber schreibt, daß sie irgendwie jeden Tag zum Supermarkt fährt, Essen einkaufen und Unmengen kocht. Und trotzdem bleiben keine Reste übrig. Ich frage mich manchmal auch, wie das die echten Großfamilien mit der Versorgung machen. Ich habe schon manchmal das Gefühl, daß wir den Kühlschrank täglich auffüllen müssen. Echt, wenn hier eine ganze Familie 3x täglich isst, Brotzeiten für die Schule… puh! Wie macht ihr das?

geschenk

buero

Kreatives Werkeln

Im Büro ging es herrlich kreativ zu. Der Sterngucker macht grad solche Fortschritte. Ständig bringt er neue Ideen aus dem Kindergarten mit. Neulich waren es Strickgabeln, die die Kinder begeisterten und meinen Wollstash schlagartig schmälerten (jetzt liegen hier lauter Wollschlangen herum), sind es jetzt Papierschneeflocken, mit denen unsere Fenster geschmückt werden. Gestern habe ich die Bügelperlen rausgegeben. Ich mag das ja, dieses geschäftige Werkeln. Ich selber versuche in kleinen Minischritten Frau über meine Geburtstagspost zu werden. So viele Freundinnen, die noch auf einen gruß von mir warten (oder mich schon aufgegeben haben?). Aber ich arbeite dran. Für Geschenke möchte ich Muße, denn sie sollen vom Herzen kommen. Und wenn es nicht passt, dann warte ich lieber noch ein bisschen.

laufrunde

Fitness

Einmal war ich diese Woche Laufen. Mein Muskelkater vom Sonntag hat mich begleitet, aber die Sonne war herrlich. Hier und da gibt es noch Schneereste. Die zweite Hälfte der Woche war so kalt und ungemütlich (eisiger Wind), daß ich doch nicht draussen war. ich wollte ins Fitness-Studio, aber die familären Gegebenheiten änderten sich zu meinem Ungunsten an den jeweiligen Tagen. Vielleicht schaffe ich es morgen mal wieder ins Schwimmtraining. Das wär ja mal ganu was aussergewöhnliches!

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Stricklust

Von Stricklust bin ich befallen! Ich habe hier drei Strickprojekte angefangen und eine lange Liste von ideen, was ich als nächstes anstricken möchte. Verrückt. Ich nutze jede noch so kleine Pause, um an meinem Pullover weiterzustricken. Dafür mäandere ich weniger zwischen Twitter, Instagram und Facebook rum. Auch sehr wohltuend. Ich bin sehr begeistert, wie sich mein Pullover entwickelt. Ich fürchte allerdings, die Wolle wird nicht für lange Ärmel reichen.

Illustration & Kommunikationsdesign

In dieser Woche konnte ich die Vormittage gut zum Arbeiten nutzen. Einige liegengebliebene Projekte haben ein Done-Häkchen bekommen. Ich hatte gute Telefonate und durfte ein Angebot für einen schönen Auftrag schreiben. Ich habe ein Logo gestaltet, Illustrationen im Sketchnotes-Stil gezeichnet und endlich begonnen, an meiner Job-Website zu arbeiten. Denn ich bin dieser typische Schuster, von dem man immer spricht. Der mit den schlechtesten Schuhen. So langsam hoffe ich wieder, in einen guten Fluss zu kommen. Der Jahresanfang fühlt sich sehr holperig an, was meinen Job betrifft.

Im Zuge meiner Website Gedanken kam mir auch wieder die Frage in den Sinn, wo ich eine Alternative zu Flickr finde und was ich künsftig mit meinen im Blog verwendeten Fotos machen möchte. ich möchte von Flickr weg, habe da aber ca 7000 Fotos liegen (seit Jaaahren angesammelt), die zu großen Teilen mit dem Blog verlinkt sind. Das wird noch mal ein größeres Projekt, was mich einige Nerven und zeit kosten wird. Falls du eine gute Lösung hast, von der du überzeugt bist, dann lass sie mich gern wissen. Insgesamt stimmt das Zusammenspiel meiner Fotos und dem Blog gerade micht mehr so gut. Sieht man ja an den unterschiedlichen Bildgrößen der letzten Blogposts. Meh.

Meditation

Eine ganze Weile habe ich die tägliche Meditation schleifen lassen. Es ist so leicht, da raus zu kommen. Es schleifen zu lassen. Nadine schrieb neulich auch mal darüber, wie das mit den Gewohnheiten ist. Seit Anfang der Woche habe ich wieder einen guten Lauf. Abends vorm Schlafengehen 10 min Headspace. Das kann ich gut machen. Lieber wäre mir, morgens, bevor der Tag beginnt. Aber das schaffe ich momentan nicht. Sobald ich aufstehe, ist auch der Sterngucker an meinen Fersen und unterhält mich mit seinen tollen 4-jährigen Geschichten.

Vorfreude

Jetzt freue ich mich aufs Wochenende. Auf Schwimmtraining, noch mehr Stricken und auf Familie Buntraum. Die besuchen uns nämlich am Sonntag und ich bin schon ganz aufgeregt! Wir haben uns noch nie im echten Leben getroffen.

Bemerkenswertes im Wochenrückblick

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  • der Sterngucker ist gerade sehr anhänglich und fordernd, was sehr an meiner Substanz zehrt. Nerven wie auch Schlaf. Ich denke an abstillen, bin aber zwiegespalten.
  • ich habe gerade unglaublich viele Aufträge und möchte mich klonen, um allem gerecht zu werden
  • ich freue mich auf die Kinder und noch ein paar Tage Ferien mit ihnen, doch vorher fahre ich in den Norden, um dort Sandra zu treffen und den Pinsel zu schwingen

Lesenswertigkeiten aus dem Internet

  • Eine Aperger-Autistin berichtet, wie Inklusion gelingen kann. Das klingt nach einer tollen Schule.
  • Sand wird zur Kostbarkeit. Ein interessanter Artikel über Strände und Sand.
  • Eine Mutter begleitet ihre 12 Jährige Tochter ein Jahr lang fotografisch. Diese interesante Zeit zwischen Kindsein und Erwachsenwerden. Das fand ich besonder spannend, da meine Tochter selbst grad 12 ist und ich den Spagat erlebe, den sie in ihrer Metamorphose erlebt. Schon so unabhängig und selbständig und doch noch abhängig und schutzsuchend. Auf der Suche nach sich selbst, einer eigenen Identität, einem Platz in der Gruppe. So vielschichtig.
  • Der Mann hat Vera F. Birkenbihl wieder ausgegraben. Er hat in der Vergangenheit viel von ihr gelesen. Wir haben uns gestern ein paar Vorträge von ihr angeschaut. Sehr unterhaltsam.
  • Tausch- und Teilgedanken werden immer populärer in der Postwachstumsgesellschaft. Der Trend geht dazu, nicht mehr alles zu besitzen, sondern wieder mehr zu teilen. Eine Designerin hat sich dazu Gedanken gemacht und ein System aus Stickern entwickeln, wo du anderen Menschen deiner Nachbarschaft mitteilen kannnst, was du besitzt und verleihen kannst. Daraus ist Pumpedipumpe entstanden. Bestell dir deine eigenen Sticker, klebe sie an den Briefkasten und komme mit deinen Nachbarn ins Gespräch und Teilen. Tolles Konzept vorallem für Mehrfamilienhäuser und Gemeinschaften.
  • Über die App Whyownit findest du Dinge per Internet, die du dir ausleihen kannst. Vielleicht auch in deiner Nähe?
  • Zum Thema Konsum und Konsumverzicht macht sich auch Subs immer wieder Gedanken.

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Ich zB besitze total viel Bastelkram. So gern würde ich regelmässig Freunde zum gemeinsamen werkeln zu mir einladen und somit meinen Kreativ-Stash teilen. Gemeinsam macht das viel mehr Spaß. Neulich habe ich meinen Schreibtisch etwas sortiert. Leider sieht er schon wieder ganz verwüstet aus.

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Überall wird Mais angebaut. Maisfelder an Maisfelder. Ich wage zu bezweifeln, daß es gentechnikfreier Anbau ist. Es hinterlässt einen tiefen, hilflosen Seufzer bei mir.

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Spätsommer. Meine Lieblingsjahreszeit. Farbenpracht.

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Ich sortiere mich noch immer durch unsere Umzugskisten. Diesemal meine Schmuckkiste. Wegschmeissen geschieht in Etappen. So viele Erinnerungen, die mir begegnen. Die Ketten zB. Zu jeder einzelnen kann ich eine kleine Geschichte erzählen. Von Menschen, Beziehungen, Situationen.

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Bilder. Mittlerweile hängen schon ganze 3 Bilder in unserem Haus. Das ist unsere provisorische Garderobe. Also die der Kinder und mir. Der Mann hat seine eigene. Er besitzt die meisten Sachen. Wir nutzen momentan die Möbel udn Dinge, die wir haben. Manches wird umfunktioniert, manches neu gedacht. Und es wird sich im laufe der Zeit sicher nochmal verändern. Das Bild ist eine Originalillustration von Sibylle Hein. Die habe ich mal auf ihrem Blog gewonnen. Sibylle hat an der gleichen Hochschule wie ich studiert. Ich habe sie sogar mal in einer Besprechungsstunde bei meinem Professor getroffen (das klingt ein bisschen wie Star-Geschwärme :-)

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Die Disteln hinterm Haus haben sich in flauschige Wollpuschel verwandelt.

Die Wochenrückblickbilder sammelt Frische Brise.

Wochenrückblick :: Woche 32

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[Gemacht] die Tochter verabschiedet, eine Telefonkonferenz mit Kunden & Agentur gehabt, den Elektriker da gehabt (endlich unsere Telefondosen), noch einen Kundentermin gehabt, dazwischen Rechnungen geschrieben, Päckchen gepackt, an diversen Projekten gearbeitet, begonnen, einen Kalligrafie Kurs vorzubereiten, die Tochter wieder abgeholt, Familie zu Besuch gehabt, das Tadelakt Bad eingeseift, Anmeldeformular & Flyer für die Gongausbildung und dem Tri Kriya Gong Workshop des Mannes

[Gewerkelt] ein bisschen an den Socken weitergestrickt

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[Bewegt] 9,5 km gelaufen (2 Abendrunden), 10 min im Naturbad geschwommen, Serabandanda Kriya, 253 Sit Ups (121, 132), ich habe mit täglichen Planks angefangen

[Gehört] laute Musik vom griechischen Restaurant letzte Nacht, Sirenengeheul, Grillengezirpe, Podcast von der Distel nachgehört beim Laufen

[Gelesen] Flow, Sit Happens

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[Gegessen & Getrunken] Bohnen & Kartoffeln (gleich 2x), Pizza, gefüllter Kohlrabi aus Vegane Glücksküche, Burger ohne Bratling, Pasta mit Gemüse, Pfannkuchen, Zwetschgendatschi

[Gedacht] daß mal wieder ein Podcast dran wäre

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[Gefreut] über meine Laufrunden, die Kinder wieder da zu haben, die Zeit mit dem Mann ohne Kinder

[Gelernt] kleine Jobdinger, die der Mann immer mal so erzählt. Entwicklungen im Netz, Sicherheits und SEO Gedöns.

[Gekauft] ein T-Shirt und Tops für mich, Directions Haarfarbe für die Tochter, ein Buch (Mein Buch der Listen), Hörspiele für den Wolf (bzw die Geschenkekiste), eine Yoga DVD

[Ausblick auf die nächste Woche] Nächste Woche werde ich die Kids Konserve Produkte bestellen, eventuell einen Ausflug zum Boesner machen, um für den Kalligrafie Workshop einzukaufen, meine Mama & meine Nichte zu Besuch haben, hoffentlich mal wieder zum Yoga gehen, für ein paar Tage Freiburg packen, ein Buch zur Bibliothek zurückbringen

Wir haben aus dem Garten der Schwiegereltern jede Menge Radieserl und Mangold bekommen. Also wird es nächste Woche sehr Mangoldlastig auf dem Speiseplan zugehen. Ich habe schon zwei leckere Rezepte rausgesucht.

[Fundstücke]

  • Interessanter Artikel (englisch): How to Talk to Your Daughter About Her Body
  • Fürchtenlernen. Friederike veröffentlicht das Tagebuch ihrer Urgroßeltern als Weltkriegs-Blog.
  • 120 Frauen machen Podcasts
  • Freistilstaffel. Ein Schwimmblog, über dessen Entstehung ich mich sehr freue, vorallem, weil ich gerade dran denke, wieder regelmässig zu schwimmen
  • Und Silke Werzinger, eine Illustratorin, deren Stil ich schon eien Weile anhimmle. Ich gebe zu, daß ich mir manchmal Zeitschriften nur kaufe, weil ich die Illustrationen so gern mag. So würde ich auch gern Zeichnen können. Hach!