Umstrukturierung im Kinderzimmer

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Der Wolf äußerte zunehmend Unmut über sein Zimmer. Zu klein (sowieso), zu wenig Spielfläche. Keine Hochebene, keine Chance Ordnung zu halten. Nun ja. Über manches konnten wir diskutieren, über anderes wiederum nicht. Kinder sind aber in jeder Hinsicht lösungsorientiert.

Die Kinderzimmer sind je ca 10 qm gross. Der Wolf wollte gern seinen Kleiderschrank, ein riesiges Monster, los sein und lieber auf dem Bett als unter dem Bett spielen. Als er nun ein paar Tage bei Oma weilte, nahmen wir uns die Zeit und strukturierten und bauten das Zimmer etwas um. Der große Kleiderschrank flog raus und wanderte ins Lager, um dort für andere Dinge seinen Dienst zu leisten. Das Hochbett bekam einen anderen Platz und ein Brett überm Lattenrost, sodass dort zusätzliche Spielfläche entstanden ist. Die Matratze liegt nun unterm Bett als Kuschel- und Schlafhöhle. Die Tochter wollte auch einen Schrank reduzieren. Dieser wanderte zum Wolf als Kleiderschrank. Ausserdem schraubten wir unser altes Küchenregal an die Wand zur Ausstellung seiner fertigen Legobauten. Ich bin gespannt, wie lange das Zimmer in diesem Zustand taugt, bevor es sich neuerlicher Umstrukturierung unterziehen muss. Ein paar Optimierungen im Detail bedarf es noch. Das sind ja alles lebendige Prozesse. Dem Wolf gefällts. Uns auch erstmal.

Weil immer wieder Nachfragen zu dem Lego-Aufbewahrungssystem kommen: Das ist ein Tower von Really Useful Boxes. Den gibts mittlerweile in verschiedenen Varianten (Affiliate Link).

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Geordnete Wolfshöhle

In letzter Zeit war der Wolf nicht mehr so glücklich in seiner Höhle. Er zog sich immer mehr ins Schlafzimmer zum Spielen zurück, was ich natürlich so nicht toll finde. Nun ist er für ein paar Tage zur Oma gefahren. Sowas ist immer eine gute Gelegenheit, mal wieder das Zimmer in Ordnung zu bringen und umzustrukturieren. Das hab ich mit ihm abgesprochen. Er wollte unbedingt ein Regal oder Schrank weniger, um mehr Platz zum Spielen zu haben. Also habe ich seine Dinge durchsortiert, verräumt, womit er nicht mehr spielt und das Regal wegreduziert.

Vorher sah es in etwa so aus, nur mittlerweile seitenverkehrt und mit Hochbett statt dem Einzelbett. Ein schlecht beleuchtetes Vorher-Bild gibt es auch.

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Zuerst habe ich den großen Schrank geordnet und Kleidung aussortiert. Alte Legoverpackungen und nicht bespielte Dinge wanderten raus aus dem Schrank. Im unteren Teil habe ich die fehlenden Regalböden durch zwei alte Weinkisten ersetzt, um zusätzlich Stauraum zu schaffen. Dort stehen jetzt DVDs, sein Carrera Monster Truck (oder wie auch immer sich das nennt), die kleine Playmobilkiste, seine Fische und eine Seilbahn. Daneben die Verkleidekiste.
Im Regal brett obendrüber seine Klamotten, darüber Brettspiele der ganzen Familie, Drachen, Laserschwert und Puzzle. An der Wand rechts seine Waffenwand.

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Dann habe ich das Regal leergeräumt und aus dem Zimmer geschoben. Dafür durfte ein kleineres Regal unter das Hochbett ziehen. Dort habe ich alle Bücher und kleinen Spiele einsortiert. Neben dem Regal steht der Koffer mit den Walkie Talkies. Es ist eine gemütliche Spiel- und Leseecke entstanden. Ich möchte gern noch ein Licht anbringen, damit es unterm Bett nicht so dunkel ist. Am Bett sind die alten Wiegenhimmel (rosa & hellblau) als Vorhang angebracht.

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Über das Kopfteil vom Bett habe ich ein zufällig passendes Brett gelegt (das gehörte zu unserer Küche im vorheigen Haus). Dort stehen seine CD’s, eine Lampe und der CD-Player. Die CD’s habe ich sortiert, wieder in ihre Hüllen gepackt und kaputte Hüllen repariert bzw ausgetauscht.

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Noch nicht ganz fertig bin ich mit der Legoflut. Da gibt es grad einige Sets, die in Arbeit bzw noch nicht in die farblich sortierten Kästen zurücksortiert sind. Da werde ich gemeinsam mit dem Wolf nach einer geeigneten Lösung suchen. Eventuell werde ich ein Regal an der Wand anbringen, wo die fertigen Sets stehen können, er aber drunter noch Platz zum Spielen hat. Wir haben da noch ein altes Küchenregal im Schuppen lagern.

Insgesamt ist das Zimmer aber wieder sehr viel übersichtlicher. Ich möchte noch einen kleinen Läufer für den Boden kaufen, damit das Zimmer etwas gemütlicher wirkt. Da hab ich mir auch schon einen ausgeguckt. Ich hoffe, der Wolf ist glücklich mit der kleinen Umgestaltung, wenn er heute Abend nach Hause kommt.

Pia hat auch die Zimmer ihrer Kinder aufgeräumt. So kann man schonmal seinen Sonntag verbringen.

Ein Ort zum Erholen und Kraft tanken :: Das Schlafzimmer

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Ich mag unser Schlafzimmer so gern. Es ist schlicht und nicht sehr groß. Darin haben ein 2 x 2 m Bett und der Kleiderschrank Platz. Am liebsten hätte ich einen Freiluftschlafplatz gehabt, aber das hat das Budget beim Hausbau nicht hergegeben. Alternativ habe ich ein großes Fenster mit französischem Balkon (so heisst das Rausfallgitter, habe ich gelernt). Wenn ich im Bett liege, kann ich bei gutem Wetter die Spitzen der Alpen sehen.
Im Schlafzimmer schlafen momentan der Sterngucker und ich, manchmal kommt auch der Wolf des Nachts zu uns gewandert. Der Mann schläft im freien Sterngucker-Zimmer. Wir haben so unterschiedliche Schlafgewohnheiten, daß wir uns entschieden haben, getrennt zu nächtigen. Ich mag es kalt und die Rolläden oben, der Mann hat es gern dunkel und nicht ganz so kalt. Ausserdem ist er lärmempfindlich. Ihn stört das morgendliche Kirchenglockengebammel (alle 14 Tage morgens um 5 Uhr exzessiv) und Vogelgezwitscher. Ich mag das sehr gern bzw höre es gar nicht erst.

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Die Damen vom Aufgeräumt-Blog gehen in einer Frühjahrsputzchallenge von Raum zu Raum. Ich habe mich ihnen bereits im Bad angeschlossen. Im Schlafzimmer war auch nicht viel zu tun: Ich habe meine Sachen aus dem Kleiderschrank (sind ja nur zwei Fächer) alle aufs Bett gelegt und durchsortiert. Was nicht mehr passt oder verschlissen ist, habe ich aussortiert. Das war nicht viel. Zwei T-Shirts und Unterhemden. Den Rest habe ich wieder in ordentliche Stapel zusammengelegt und verräumt. Auch die Schubladen hab ich geordnet. Da sind Socken und Schlüppis drin. Der andere Teil des Schrankes gehört dem Mann. Im Schlafzimmerschrank steht auch unsere Medizinkiste. Die hab ich einmal durchgeguckt und verfallene Medikamente weggeworfen. Ausser Kopfschmerztabletten vom Mann befinden sich darin irgendwie nur Kügelchen und Schüssler Salze, Traumheel-Salbe und Pflaster. Mehr brauchen wir offensichtlich nicht. Die Betten musste ich nicht frisch beziehen, das hatte ich erst neulich erledigt, als der Sterngucker krank war. Nun ist wieder Ordnung und Übersicht im Schrank. Das ging ganz schnell. Auf dem Schrank lagern zwei Matratzen, die wir für Gäste nutzen. Sieht nicht hübsch aus, ist aber der einzige Platz im Haus, der sich dafür eignet.

Jetzt muss ich noch die Yogamatte benutzen, die so beschaulich und einladend da herumliegt.