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Fünf vor Zwölf – Nachhaltige Ideen

Nachdem ich gerade ein paar Tage im Hotel verbracht hab, was neben Fliegen ja eine der größeren Nachhaltigkeitssünden ist, soll es im Alltag wieder umweltfreundlicher zugehen. Mamadenkt sammelt jeden Monat Ideen und Gedanken zu mehr Nachhaltigkeit. Hier ist mein Beitrag zu ihren 5 Themen.

Zahl des Monats

Ich bin immer noch schockiert von der Zahl 75% im Zusammenhang mit dem Rückgang von Insekten. Die Tochter ist zwar sicher, dass es ein irrtum ist und diese 75% nur in Form von Mücken in IHREM Zimmer leben. Aber Spaß beiseite. Weniger Insekten bedeutet weniger Vögel, weniger Bienen, weniger bestäubte Pflanzen. Ich muss hier nicht aufzählen, was das für Auswirkung auf unser Dasein hat. Ich lese höre gerade das Buch „Die Geschichte der Bienen“* und lese gern im bei Sabrina, die sich aktiv dafür einsetzt, Insektenfreundlich zu gärtnern. Ich bin gespannt, welche Ideen uns einfallen, unseren noch jungen Garten so zu gestalten, dass sich Wohnräume für Insekten, Bienen und Vögel bieten. Langsam kann ja die Gartenplanung losgehen.

Upcycling-Idee

Ich gebe zu, die meisten Upcycling-Ideen gefallen mir nicht. Mir gefällt aber auch nicht, so viel Papiermüll zu produzieren. So nutze ich große Umschläge möglichst ein zweites Mal, Kartonverpackungen sowieso. Aus den Kalenderblättern vom letzten Jahr kannst du Samentütchen oder Briefumschläge falten, statt sie dem Papiermüll zu übergeben. Caro hat eine Anleitung für Samentütchen, Wortspuren eine für Briefumschläge aus Schmierpapier.

Food

Ich werfe nicht gern Lebensmittel weg. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Vorallem, wenn es sich ergibt, dass die Familienernährung unter der Woche in eine ungeplante Richtung geht. Dann kann es sein, dass das Brot alt zu werden droht, weil keiner Lust drauf hat. Dann schneide ich die Reste in Würfel und friere sie ein. Für die nächste Suppe brate ich daraus Croutons. Die mögen alle gern.

Anno Domini

Unseren Wasserkocher entkalken wir mit Essig. Einfach etwas Essigessenz mit Wasser in den Wasserkocher geben, einmal aufkochen und dann wieder ausspülen. Tipp: Wenn Essigwasser im Wasserkocher ist, stellen wir als Zeichen die Essigflasche immer daneben, damit sich keiner ausversehen einen Tee mit dem Wasser aufgiesst (alles schon passiert!)

Link Tipp

Ich lese gerade gern die Unverpackt-Einkaufsexperimente in verschiedenen Blogs und Instagram-Accounts. Franzi Schädel schreibt über ihre Herausforderungen, Ella postet ihre Einkäufe, Gedanken und Kommentare dazu.

Und ich? Ich stecke noch in der „ich-würde-gern, aber“-Phase fest. Immerhin hab ich dem Mann meinen Wunsch schon mitgeteilt, auch wieder mehr auf weniger Verpackung zu achten, mitgeteilt. Vielleicht schaffen wir es mit besserer Planung, zumindest einen Teil unserer Verpackungen zu reduzieren.

*Affiliate Link

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Fünf vor Zwölf – Nachhaltigkeitsideen

Hier gibt es die ersten Frostnächte. Morgens sind die verbliebenen Pflanzen im Garten mit weissen Kristallen überzogen. Eine ganz eigene Art der Schönheit, das Welken, Sterben und Zurückziehen. Zurückziehen und reflektieren ist für mich die Herbst- und Winterenergie. Ich beäuge gerade etwas unser Konsumverhalten, aber auch mein Mindset zum Thema Reichtum. Mamadenkt setzt sich immer wieder mit den Themen Nachhaltigkeit, Minimalismus, Umwelt und Familie auseinander. Jetzt ruft sie auf, Ideen und Links zu teilen, um sich gegenseitig zu inspirieren und den Rücken zu stärken. Sie sammelt jetzt immer am 7. eines Monats nachhaltige Inspirationen.

Ich beteilige mich heute mit einer kleinen Empfehlungssammlung aus meinem Wahrnehmungskreis im Internet.

Räubersachen

Ein richtig cooles Konzept haben Räubersachen: Klamotten für kleine Kinder mieten statt kaufen, reparieren statt wegwerfen. Es macht mir richtg Freude, den Instagram-Account von Räubersachen zu verfolgen. So viele tolle, liebevoll reparierte Kindersachen. Gerade kleine Kinder wachsen so schnell, dass sie oft nach einem Monat schon aus einer Größe rausgewachsen sind. Wenn keine Geschwister oder andere Kinder im Freundeskreis sind, dann wandern sie Sachen in den Keller oder auf den Flohmarkt.

Kulmine

Kulmine steht für hochwertige und umweltfreundliche Monatshygiene. Slipeinlagen, Stofftaschentücher, Stilleinlagen. Ein wunderbar schmeichelweiches Gefühl auf der Haut, waschbar, ohne chemische Zusatzstoffe. Ich nutze schon seit Jahren die Slipeinlagen von Kulmine. Ich habe Kulmine in der Vergangenheit schon einmal vorgestellt.

Windelmanufaktur

Für Familien, die nachhaltig, naturverbunden und umweltschoned leben wollen, stehen meist auch Stoffwindeln auf dem Zettel. Stephanie hat mit ihrer Windelmanufaktur ein schönes und gut durchdachtes Stoffwindelsystem erdacht. Ich habe den Sterngucker selbst in Windelmanufaktur Windeln gewickelt. Damals steckte das Unternehmen noch in den Kinderschuhen, jetzt hat sich das Sortiment erheblich erweitert.

Holzhütteneinblicke

Sehr gern lese ich aus dem Alltag und die Gedanken von Subs, die auf ihrem Blog Holzhütteneinblicke Einblick in ihr Leben mit zwei Kindern im Holzhaus gibt. Subs bewirtschaftet einen kleinen Acker, schreibt über ihre Gärtnerein, Selbstversorgung und Nachhaltigkeitsgedanken.

Naturmama

Auch sehr gern lese ich immer wieder bei Naturmama. Sie hat einen vielseitigen Blog rund um wolliges und natürliches, philosophisches und nachhaltiges. Sie hat eine unglaubliche Energie, immer wieder neue Ideen und tolle Zusammenarbeiten.

Edit: Das nächste mal lese ich richtig, bevor ich losschreibe ;-) Dann halte ich mich auch an die vorgegebenen Themen. Im Dezember dann. Ich verlinke meinen Beitrag trotzdem, denn jeder Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zählt.

Von Holzhütte zu Holzhütte :: Besuch aus dem Internet

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Wenn man, wie ich, schon seit 2002 bloggt und Blogs liest, dann werden einem mit der Zeit einige Menschen sehr vertraut, obwohl man sie noch nie in echt getroffen hat. Dann schicken wir uns auch mal einen Gruß per Post oder Carepakete. Und ganz manchmal passiert es, daß man doch die Chance hat, sich nach all den Jahren in echt zu treffen. So kam es, daß gestern Subs mit ihrer kleinen Tochter für ein paar Stunden zu Besuch in unserem Heim war. Wir hatten einen sehr entspannten Nachmittag, haben gemeinsam gegessen, geratscht (=uns unterhalten) und waren spazieren. Abschliessend bauten wir noch auf einen kurzen Ausflug nach Hermannsdorf ein. Dort kamen wir gerade zur Fütterzeit und hatten das Glück, ein paar Würfe kleiner frischer Schweinchen aus der Nähe sehen zu können.

Liebe Subs, das machen wir wieder!