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Ankommen

Nach 3 Wochen unterwegs sein, ist es schön, wieder zu Hause anzukommen. Der Mann hat uns vom Bahnhof abgeholt. Nun sind wir wieder alle zusammen. Auch die Tochter kam heute von ihrer kleinen Reise zurück. Ankommen ist nicht immer nur schön, sondern manchmal auch erstmal anstrengend. Vielleicht sind wir müde und hungrig, vielleicht müssen sich alle erstmal wieder aufeinander einstellen. Das knirscht es schonmal im Getriebe. Heute ging das aber ganz gut.


Nachdem wir unsere Taschen abgestellt hatten, gab es zuerst eine kleine Runde durch den Garten. Nach dem Regen ist alles kräftig gewachsen. Bei meiner zweiten Gartenrunde habe ich direkt Schüsseln mitgenommen, um zu Ernten. Tomaten, die schon platzen. Bohnen, Himbeeren, Brombeeren. Es ist herrlich!

Dann habe ich meinen Poststapel durchgeschaut. Das ist ja auch immer eine meiner größten Freuden, wenn ich nach Hause komme. Liebe Überraschungsbriefe, Päckchen, Bloggerpost. Das freut mein Herz.

Wäsche hatten wir nicht viel auszupacken, da ich unterwegs immer gewaschen habe. Einen Teil der Sachen schickt mir meine Mama noch per Post nach. So hatten wir nicht soviel Gepäck in der Bahn. Aber ich konnte meine mitgebrachten Schätze auspacken, alles nochmal in die Hand nehmen, mich drüber freuen und langsam in mein Büro integrieren.

Verreisen ist schön, nach Hause kommen fast ein bisschen schöner. Jetzt freue ich mich auf mein Bett.

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Ein Wochenende in Berlin

Da ich so nah an der Haupstadt dran war – von meinen Eltern aus nur 2h mit der Bahn –, wollte ich endlich mal wieder nach Berlin. Vor ein paar Monaten hatte ich spontan die Idee, tanzen zu gehen. Die Idee entspann sich rasant zu einem Plan und so kam es, dass ich das Wochenende in Berlin verbrachte.

Am Freitag nachmittag fuhr ich gemütlich mit der Bahn nach Berlin. Nach Anlunft hatte ich noch etwas Zeit, bis meine Freundin eintreffen würde. Mein erster geplanter Anlaufpunkt war Luiban, ein Papiergeschäft, wo ich schon in der Vergangenheit feiner Papeterie übers Internet bestellt hatte. Auf dem Weg dorthin stolperte ich noch über TypeHype, ein anderer Laden (der übrigens gerade Sommer-Sale hat), den ich übers Internet kenne. Ich schwelgte also eine ganze Weile in Typografie und Papieren und gab ein bisschen zu viel Geld aus. Nach einer kleinen Erfrischungspause im Hotel, fuhren wir noch einmal los, um gemütlich zu Abend zu essen (während draussen die Luft durch einen ordentlichen Regenguss abkühlte). Danach schlenderten wir über den Alexanderplatz.

 

Samstag

Den Samstag starteten wir mit einem üppigen Frühstück im KaffeeKaramell in Friedrichshain. Danach bummelte ich gemütlich über das RAW Gelände und schaute mir die viele Streetart und Graffitis an. Nach einem kleinen Booja Booja Eis, was es im Veganz zu kaufen gibt, traf ich meinen Cousin und verbrachte einen schönen Nachmittag mit ihm. Wir waren gemeinsam Mittagessen in Kreuzberg und danach im Sage Beach und Yaam. Später traf ich wieder meine Freundin, die tagsüber Zeit mit ihrer Oma verbrachte. Nach einer kleinen Pause gab es einen späten Sushi-Snack. Dass man an jeder Ecke ohne langes Suchen lecker und vielseitig vegan Essen gehen kann, mochte ich sehr. Später fuhren wir nach Neuköln in einen Club und tanzten durch die Nacht.

Sonntag

Mit schmerzenden Beinen und viel Glück im Bauch lag ich um 4 Uhr (!) im Bett. 11 Uhr packten wir unsere Sachen, verliessen das Hotel und fuhren frühstücken. Wir schlenderten noch eine kleine Weile durch Friedrichshain, dann machte ich mich auf den Weg zurück zu meinen Eltern. Das war ein schönes, ungewöhnliches Wochenende. Jetzt schaue ich mit meiner Mama noch Nothing Hill. Morgen fahren wir zurück nach Hause.

Mehr Wochenendeinblicke findest du bei Susanne.

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Was hab ich es schön! – Ferieneinblicke

Ich verweile noch ein paar Tage bei meinen Eltern. Ich treffe Freundinnen und Menschen aus dem Internet. Am Dienstag war ich in Dresden, heute fahre ich nach Berlin. Wenn ich schonmal so nah bin, wollte ich das nutzen. Dort treffe ich eine Freundin. Wir wollen tanzen gehen. Und gemeinsam essen. Eben Zeit miteinander verbringen. Ausserdem habe ich Marmelade aus Brombeeren eingekocht und viele Bohnen und Tomaten aus dem Garten gegessen. Ich war Laufen, beim Stricktreff und habe ein bisschen gearbeitet. Jetzt freue ich mich aber auch wieder auf Zuhause.

Zuhause und Heimat

Über diese beiden Begriffe haben wir in einem Gespräch auf der Gartenbank unter dem Nussbaum philosophiert.

Was fällt dir zu Zuhause und Heimat ein? Ist es das gleiche? Ist, wenn man umgezogen ist, der Ort wo man groß geworden ist noch Heimat? Oder der Ort, wo man jetzt wohnt? Was ist Heimat? Was ist Zuhause?