post

Juhu, Freitag!

Die Kinder sind im Bett. ich sitze nun hier noch mit dem Mann auf der Couch und lasse den Tag und die Woche ausklingen. Trotz aller An- und Herausforderungen war die Woche doch recht rund. Ich habe es geschafft, gut für mich zu sorgen. Dabei hat mir sehr geholfen, dass ich Ende letzter Woche einen Speiseplan für zwei Wochen aufgestellt habe. So musste ich nicht lange überlegen, was wir kochen, sondern konnte mich am Plan langhangeln und regelmässig gut kochen und essen. Ich habe mir sehr bewusst Auszeiten genommen. Ein Spaziergang, handgeschriebene Briefe, Kalligrafie. Besonders das schöpferische Tun bringt mich schnell zurück zu meiner Mitte.

Erleichterung zum Wochenende

Gegen Ende der Woche wurde es insgesamt leichter. Ich habe jeden Tag sehr fokussiert und effektiv gearbeitet. Als dann alle Druckdatein in Produktion gegangen sind, ist mir eine große Last von der Schulter gefallen. Ich habe immer noch viel zu tun, fühle mich aber nicht mehr so ohnmächtig und unter Druck. Ich organisiere mich gut und strukturiere meine Arbeits- und Freizeit, um mir größtmögliche Freiräume zu schaffen.

Ich konnte mich neben allen Kunden-Projekten sogar um eigene Projekte kümmern. Ich habe Flyer für die Kurse im Mai drucken lassen und die Texte für die Werbung verschickt. Ich habe mich mit Digistore24 vertraut gemacht, um künftig meine digitalen Angebote dort zu hinterlegen. Das vereinfacht mir Arbeitsabläufe bei Bestellungen und spart Zeit. Es ist sehr spannend, Neues zu lernen und sich in eine Sache reinzufuchsen.

Raus aus dem Chaos

Seit den Ferien ist unser Haus in einem Chaoszustand. Mir fehlte bisher die Kraft, mich um einen geordneten Grundzustand zu kümmern. Gestern hat es mich gerappelt und ich habe als ersten Schritt den Weihnachtsbaum abgeschmückt und rausgeschmissen. Jetzt wird hier Platz für neue Energie. Es hat diese Zeit gebraucht. Wir sortieren, ordnen, schmeissen raus, stellen um – wenn auch erstmal nur gedanklich. Es wird wohl noch bis in den Februar rein brauchen, bis hier eine neue frische Energie etabliert ist. Das deckt sich auch mit meinen Erfehrungen aus den letzten jahren. Der Januar zum Einschaukeln, aber Februar dann Frische und Lust auf Neues. Passend dazu gibts in unserem Onlinekurs im Februar das Thema Ordnung.

Am Wochenende möchte ich mal wieder zum Schwimmtraining gehen. Vielleicht schaffe ich es auch zum Aktzeichnen. Das wollte ich schon lange. Ein bisschen Arbeit wird nicht ausbleiben, aber ich bin guter Dinge, dass es ein schönes Wochenende wird. Es gibt neue Inhalte für das Jahr der Möglichkeiten, wofür du dich jederzeit noch anmelden kannst. Am Samstag wollen wir Pizza backen. Darauf freue ich mich auch schon.

Danke für die aufmunternden Kommentare, virtuellen Umarmungen und echte analoge Post. Sie haben mich sehr gewärmt.

Freitagsfüller

Heute habe ich mal wieder Lust, beim Freitagsfüller von Scrapimpulse mitzumachen:

1. Eigentlich habe ich auch Lust, 1000 Fragen zu beantworten.

2. Ich habe einen Leberfleck an meiner rechten Hand(fläche).

3. Spät am Abend sollte ich lieber ins Bett gehen statt in den Bildschirm zu schauen.

4. Einfach mal machen und sehen was passiert.

5. Das Jahr 2017 war zäh, aber auch bunt, innig und lehrreich.

6. Du weisst, dass du alt bist, wenn die eigene Tochter den Führerschein machen will.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, morgen habe ich geplant, zum Schwimm-Training zu gehen und Pizza zu backen und Sonntag möchte ich Aktzeichnen !

 

post

Barfuß im Schnee – Wochenende

Unser Wochenende war gefühlt eins ohne aufwändige Termine und komplizierte Logistik. Zwar waren alle abwechselnd irgendwie nicht daheim, aber dennoch hat sich alles entspannt angefühltt. Überhaupt bin ich grad ganz bei mir und ungestresst. Nicht in übermässiger Weihnachtsstimmung, sondern eher still und friedlich. Hin und wieder ploppen Themen auf, aber mein Meer ist gerade ruhig und sanft mit einer gelegentlichen Welle.

Am Freitag kam unsere Gemüsekiste. Das ist für mich immer ein Highlight, denn ich freue mich so sehr an den frischen, natürlichen, unverpackten Sachen. Frische Äpfel, Karotten, Mandarinen, Rucola, Kresse, Rote Beete… Hm. Zum Mittag gab es Risotto mit Bohnen aus dem Garten (die waren eingefroren). Ausserdem hatte ich einen Physiotherapie-Termin mit Fango. Die Tochter brachte aus der Schule mein verspätetes Geburtstagsgeschenk mit: eine getöpferte Müslischale. In der Post kam ein Weihnachtsgeschenk einer Freundin, die ich schon 40 Jahre kenne. Das hat mich sehr berührt.

Die Tochter beschloss spontan mit ihrer Freundin nach Freiburg zu fahren. Von Idee bis Abreise vergingen keine 2 Stunden. Wie aufregend.

Samstag

Der Samstag verlief ruhig. Nach dem Frühstück und einigem Haushaltskleinkram ging der Wolf zur Ensembleprobe. Das Bläser-Ensemble probt gerade für eine kleine Musikeinlage beim Krippenspiel an Heilig Abend in der Kirche. Ich durfte bei der letzten Probe schon einen kleinen Vorgeschmack bekommen. Was ich gehört habe, hat mir gut gefallen. Den Rest des Tages ist er in Hörspielen abgetaucht (die 3 Fragezeichen auf Spotify). Der Sterngucker war auf einer Geburtstagsfeier eingeladen. Der Mann hat eine Post- und Einkaufsrunde gemacht und den Sterngucker da abgegeben und später wieder eingesammelt.

Ich habe den Samstag damit verbracht, mich um fällige Druckaufträge zu kümmern, Weihnachtsgeschenke zu packen, bisschen zu stricken und meinen Newsletter hübsch zu gestalten. Das hat mich eine Weile Zeit und Tüftelei gekostet, aber auch richtig Spaß gemacht, vorallem, wenn ich Lösungen für Probleme gefunden habe. Ich hatte ganz vergessen, wie sehr es mir Spaß macht, mit Code zu spielen (ich kann nicht programmieren, aber etwas CSS und HTML). Naja, jedenfalls ist jetzt mein Newsletter wieder hübsch. Ich habe ja vor einer Weile zu Klick-Tipp gewechselt und mich noch nicht in das Layout eingefuchst.

Zum Mittag gab es Tagliatelle (die der Sterngucker mal Gürtelnudeln genannt hat und die seitdem bei uns so heissen) mit Gemüse. Der Sterngucker brachte von der Geburtstagsfeier einen Webrahmen mit, den er sich ausgeliehen hatte. Damit hat er sich den Rest des Tages beschäftigt. Das war also ein ganz ruhiger, entspannter Samstag. Am Abend begann es zu schneien.

Sonntag

Es ist immer ein schönes Gefühl, aufzustehen und draussen eine weisse stille Welt vorzufinden. Nach dem Frühstück liefen wir alle barfuss durch den Schnee und hatten Spaß dabei. Ich feuerte den Ofen an, um später warm duschen zu können, schrieb noch bisschen in mein Journal und fuhr gegen Mittag zum Steinsee, wo die Wasserwacht-Weihnachtsfeier stattfand. Ein schöner Anblick, der See und seine Umgebung in weiss.

Die Weihnachtsfeier war sehr nett. ich mag die Wasserwacht Community so gern. Auch wenn ich in diesem Jahr nicht sehr aktiv war, hatte ich doch das Gefühl, dazuzugehören und ein Teil zu sein. Ich aß gut (Kürbis-Ingwersuppe & Salat), amüsierte sich mit der Photoshow und dem kleinen Filmchen, was die Jugendlichen am See gedreht hatten. Dann verabredete ich mich spontan noch zu einem kleinen Freundinspaziergang, weil die Feier früher zu Ende war als ich kalkuliert hatte.

Zurück daheim übernahm ich die Jungs und der Mann fuhr zur Gongmeditation ins Yogazentrum. Ich bereitete Abendessen und brachte die Bande ins Bett. Zwischendrin kam die Tochter aus Freiburg zurück. Reichlich müde und erschöpft. Ich werde nun noch ein paar Runden Stricken und dann ins Bett gehen. Morgen habe ich einen MRT-Termin und bin schon etwas nervös.

Andere Wochenendeinblicke gibt es, wie jeden Sonntag, bei Susanne.

post

Wochenende – Weihnachtsmarkt

Das Wochenende war der Ausklang einer vollen und gefühlt anstrengenden Woche. Am Samstag hatte ich meinen letzten VHS Kurs in diesem Jahr in der Gemeindebibliothek Markt Schwaben. Das war der bisher bestbesuchteste Kurs. Die Arbeit hat großen Spaß gemacht. Mit Buchstaben zwischen Büchern zu spielen. Danach, als ich gegen 16 Uhr nach Hause fuhr, war ich allerdings sehr platt.

Zu Hause musste ich erstmal was essen. Mir war schon ganz zitterig. Dann beschloss ich einen Spaziergang zum Hermannsdorfer Weihnachtsmarkt. Es war kalt und windig. Eine nette Frau im Auto hielt an und nahm mich ein Stück mit. Das fand ich toll. Ich besuchte die tollen Stände am Weihnachtsmarkt, einige gezielt, andere aus Entdeckerlust. Ich investierte meine ganzen Einnahmen aus dem VHS-Kurs in schöne Dinge vom Markt. Keramik, Seifen, Steine. Nach einem zackigen Spaziergang durch die windige Kälte, war ich zum Abendessen wieder daheim. Ich war so müde und kalt, dass ich früh ins Bett ging.

Oh, und erste Weihnachtspost trifft langsam ein. Wie schön!

Sonntag

Am Sonntag schliefen wir alle aus. Bis 7 oder so. Wir frühstückten gemütlich mit dem Adventskranz auf dem Tisch, führten Gespräche über die Herkunft der Wochentage. Nebenbei strickte ich ein wenig bis ich bemerkte, dass ich die zweite Socke die ganze Zeit falsch gestrickt hatte. Wie blöd. Glattes Bündchen statt Ripp bis zur Ferse. Nun muss wird aus dem geplanten Sockenpaar noch ein zweites. Die Jungs verwickelten sich in Playmobilstreiterein. Familienalltag eben.

Gegen 10 fuhren wir das geliehene Autoteilerauto zurück. Auf dem Rückweg setzte der Mann mich und die Kinder nochmal am Weihnachtsmarkt aus, denn die Kinder wollten gern Steine vergolden. Das hat ihenn auch Spaß gemacht, danach hatten sie allerdings keine Lust mehr auf die Kälte und es gab Gewinsel und Gejammer. Ich versorgte die Bande mit frischen Waffeln zum Aufwärmen, die Tochter schaute sich noch ein paar Stände an. Dann holte uns der Mann wieder ab, denn der Weg zu Fuß wäre in der Kälte zu weit für den Sterngucker gewesen.

Zum Mittag kochten wir Wirsing und Kartoffel-Kürbisstampf. Das geht so:

Wirsing mit Kartoffel-Kürbisstampf

  • Kartoffeln und Hokkaido-Kürbis in Würfel schneiden und in einem Topf mit Wasser weich kochen.
  • Zeitgleich Wirsing vom Strunk befreien und in feine Streifen schneiden. Kurz in Öl anbraten, dann mit etwas Wasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel gar dämpfen.
  • Räuchertofu in Würfel schneiden, in einer Pfanne braun anbraten.
  • Wirsing mit Hafersahne angiessen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tofuwürfel unterheben.
  • Kartoffel/Kürbismischung abgiessen und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Mit Salz und Muskat würzen. Etwas Butter/Alsana unterheben.
  • Fertig.

Nach dem Essen wurschtelten wir uns durch den Nachmittag. Mit der Tochter besprach ich Geschenke und half ihr beim Herstellen eben jener. Der Sterngucker spielte mit dem Playmobil der Tochter, was ich eigentlich verkaufen sollte, und hörte Feuerwehrmann Sam. Der Wolf bekam Besuch von seinem Freund. Dann gingen alle Kinder raus.

Ich nutze die Zeit, mit dem Mann meine To-Do und Jobliste zu besprechen. Das dauerte eine ganze Weile. Währenddessen kam der Sterngucker wieder rein und spielte ganz lange vor sich hin. Es begeistert mich immer wieder, wie sehr er allein in seine kleine Spielwelt abtauchen kann. Ich schrieb Rechnungen und erledigte Kleinkram auf meiner To-Do-Liste. Da hat sich einiges angesammelt. Zwischendrin gab es auch Kaffe, Tee und Plätzchen.

Dann fuhr ich die Tochter zu ihrem Standdienst am Weihnachtsmarkt. Die Schüler der Oberstufe hatten einen Stand organisiert, wo sie selbstgebackene Plätzchen verkauften, um Geld für die Klassenkasse für die Abschlussfahrt zu sammeln. Wir bereiteten derweil das Abendessen vor. Gegen 18 Uhr holte ich die durchgefrorene Tochter wieder ab. Dann gab es Abendessen und wir läuteten die Bettgehzeit ein. Als die Jungs im bett waren, kümmerte ich mich noch kurz um Geschenkgedöns der Tochter und um bisschen Orgakram von mir.

Morgen startet wieder eine Terminreiche Woche, ich fühle mich aber nicht gestresst.

Viele andere Wochenendeinblicke findest du bei Susanne.