Wochenende :: Sonne draussen und im Herzen

Wochenende :: Sonne draussen und im Herzen

Woah, das war ein feuriges Wochenende. Manchmal passiert es, dass ich total in einen Flow komme und die Dinge total einfach von der Hand gehen. Dann kann ich einen Artikel nach dem anderen Schreiben, meine To-Do-Liste ratz fatz abarbeiten und alles fühlt sich stimmig und tschakka an. Das Wochenende war sehr nah dran an diesem Zustand.

Samstag

Ich hatte mir den Wecker gestellt. Nach dem Frühstück fuhr ich die Tochter zum Erste-Hilfe-Kurs. Eigentlich sollte unser Aktzeichenkurs stattfinden, der wurde aber wegen Krankheit abgesagt. Schade.

Draussen war es total nebelig und zwischen den Nebelzonen mystische Sonnenbeschienene Flecken. Eine zauberhafte Samstagmorgenstimmung.

Zurück daheim verbrachte ich den Vormittag mit meinen diversen Weiterbildungen: dem Trajans-Kurs und dem Manfesting Superheros Aufgaben. ich hatte das gefühl, richtig gut voran zu kommen. Mit Kopfhörern sass ich am Tisch und zeichnete Buchstaben während der Mann mit den Jungs las und spielte.

Zum Mittag gab es Nudeln. Danach lungerten wir alle rum, nahmen uns Zeit zum Lesen, Spielen und fürs Artjournaling. Die Jungs versuchten mit dem Mann ihre Zauberwürfel zu knacken. Gegen 14 Uhr holte ich die Tochter ab. Die Jungs wollten mich begleiten, weil der Wolf noch was einkaufen wollte (Chips und Limonade). Ich fuhr also mit der Bande erst die Tochter holen, dann Einkaufen.

Nach einer kleinen Teepause schrieb ich einen Blogpost, Inhalte für das Jahr der Möglichkeiten und kümmerte mich später ums Abendessen. Nach dem Essen bekam die Tochter Besuch von ihren Freundinnen. Die Mädels feierten den Geburtstag der Tochter nach und waren zu einer Übernachtung eingeladen. Der Mann und ich brachten also die Jungs ins Bett und zogen uns auch zurück, um eine Runde Vertellis miteinander zu spielen. Das Spiel hatte ich von Sandra zu Weihnachten bekommen. Der Mann und ich hatten einen wunderschönen Abend mit dem Spiel. Wir haben schöne Gespräche geführt und wieder einmal gemerkt, wie nah wir uns sind und wie schön es ist, dass wir einander haben. Das war sehr hach.

Sonntag

Am Sonntag wurde ich schon früh durch meinen Husten wach. Ich schlich mich in die Küche, sass ein wenig mit meinem Morgenjournal und machte mir Frühstück. Später kam der Mann nach seiner morgendlichen Meditation dazu, dann auch die Jungs. Ich kümmerte mich um die Kursvorbereitung des Schreibschriftkurses, der Sterngucker machte sich gebratene Banane zum Frühstück, der Wolf zeichnete eine Anleitung zur Lösung des Zauberwürfels für sich und seinen Freund.

Gegen 10 brachte ich eine der Tochterfreundinnen zum Bahnhof. Die Tochter backte derweil mit den anderen Mädels Pfannkuchen als Frühstück. Das war eine sehr schöne Stimmung in unserer Wohnküche. Die Teenagerinnen, chillige Musik, Sonne.

Ich nutzte die Zeit, meine Arbeit für den Nachmittag vorzubereiten. Ich wollte mich gern in ein Café zurückziehen, um ein paar letzte Woche liegengebliebene Jobs aufzuarbeiten. Zum Mittag gab es Kartoffeln, Brokkoli und Cashewsosse. Der Mann und ich aßen allein, denn die Jungs hatten die restlichen Pfannkuchen der Mädels gegessen und waren satt.

Nach dem Mittag kamen weitere Tochtergäste. Das war dann für uns Zeit, zum Kindergarten putzen zu fahren. Wir hatten der Tochter ein paar Stunden sturmfrei für ihre Party versprochen. Der Wolf ging zu seinem Freund, der Sterngucker begleitete uns. Putzen ging schnell und unkompliziert. Nach so vielen Jahren kennen wir den Kindergarten und die notwendigen Handgriffe schon gut. Wir sind ein eingespieltes Team und müssen uns nicht mehr groß absprechen, wer was in welcher Reihenfolge tut.

Draussen war herrlichstes Sonnenwetter. Wir beschlossen, gemeinsam beim Steinsee einzukehren. Dort hatten wir Tee, Kaffee und Kuchen (bzw ich Bruschetta, weil ich ja kein Ei esse und in den meisten Kuchen Ei drin ist). Währenddessen arbeitete ich an dem Projekt, was ich mir für die Café-Arbeitszeit auf meinen Rechner gepackt hatte. Gemeinsam mit dem Mann kam ich ein gutes Stück weiter. Der Sterngucker spielte am Handy oder ging immer wieder raus in die tolle Wintersonne. Wir schlossen den Nachmittag mit einem kleinen Spaziergang am Steinsee. Der See war noch zugefroren, das Eis aber schon am Tauen. Ich mag es sehr, wie sich Wasser auf so vielseitige Arten immer wieder neu zeigt. Der Sonnentag tat wunderbar gut für die Seele.

Zu Hause bereiteten wir Abendessen und brachten danach die Kinder ins Bett. Die Tochter räumte die letzten Partyreste beiseite (ein paar Krümel unterm Tisch. Ansonsten hatte die ganze Bande die Küche sowohl am Abend als auch am Nachmittag tiptop hinterlassen. Das hat mich echt gefreut). Ich arbeitete noch ein bisschen Textzeug ab. Der Mann machte uns noch einen Ingwertrunk, bevor wir unsere Bettzeit einläuten. Was ein prächtiges Wochenende. Ich fühle mich trotz Erkältung (Husten hauptsächlich) in meiner Kraft, motiviert und im Flow. Ich möchte ganz viel von diesem Tschakka mit in die nächste Woche reinnehmen.

Wie es bei anderen Familien am Wochenende zuging, kannst du bei Susanne sehen.

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