I still have a weak pelvic floor. I need to find some exercises and routines that help me to get it more stable. So I can start building back my belly muscles.

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Eine meiner Baustellen ist mein Beckenboden. Nach der Geburt des kleinen Wolfes ging es mir ziemlich gut und ich lief in der Wohnung herum, trug das kleine Bündel umher. Schon nach zwei Tagen aber fühlte ich mich, als hinge mir unten alles raus. Mein Beckenboden hing durch. Und mit ihm ich. Also ab zurück ins Bett und schön brav Wochenbett hüten.

Enorme Last auf den Beckenboden

Der Wolf war ziemlich proper

Heute, 20 Monate später ist mein Beckenboden trotz Rückbildungskurs immer noch nicht wieder fit. An manchen Tagen merke ich es mehr als an anderen. Auf der Beckenbodenmuskulatur lastet das ganze Gewicht der Eingeweide des Bauchraumes. Eine enorme Aufgabe!

Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Psyche und Körper. Der Beckenboden steht auf emotionaler Ebene für Sicherheit und Stabilität. Er dient der Stabilisierung der Körpermitte („mich kann nichts umwerfen“). Und genau das spüre ich zeitweise sehr deutlich.

An Silvester hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit einer Yogalehrerin zum Zustand meines Beckenbodens und meiner Bauchmuskeln. Ohne starken BB braucht man gar nicht anfangen, seine Bauchmuskeln zu trainieren, denn der BB muss alles halten. Es gibt einige Yogaübungen, die sehr stark die Bauchmuskeln beanspruchen. Bei mir ist noch immer, nach 20 Monaten, eine tiefe Kerbe zwischen den Muskeln in der Bauchdecke. Ich kann da gut meine Handkante reinstecken. Mein Ziel ist also nun erstmal, den Beckenboden zu stärken und die schrägen Bauchmuskeln aufzubauen. Dadurch stärke ich automatisch die geraden Bauchmuskeln. Ich möchte mir gern eine neue Routine schaffen. An Silvester habe ich mit den 100 Pushups und 200 Situps aufgehört. Und seitdem leider auch nicht wieder angefangen. Aber es fehlt mir. Es fehlt mir, überhaupt irgendwas zu tun. Aber ich finde es so schwer, wieder den Anfang zu finden.

Womit haltet ihr Euch fit?

0 thoughts on “Beckenboden

  1. Oh Gott ja, da hast Du aber treffsicher meine Schwachstelle angesprochen.
    Immer wieder nehme ich mir vor etwas für mich und meinen BB zu tun und immer wieder verliere ich es komplett aus den Augen. Ich habe hier zig Bücher zu dem Thema stehen aber noch keine vernünftigen Übungen zusammengestellt, die mich im Alltag begleiten könnten….

    Zwei tolle Fotos übrigens;-)

    Wenn Du tolle praktikable Übungen gefunden hast…verrätst Du sie uns;-)

    Womit ich mich zur Zeit fit halte? Ich habe wenig Engagement, versuche aber wenigstens einmal am Tag einen einstündigen Spaziergang mit dem Hund zu machen. NUR der Hund und ich. Das ist derzeit meine Entspannung;-)

    Liebe Grüsse….Bianca

  2. Witzig, ich kenn dich gar nicht, aber les gern deinen blog. Jedenfalls hab für meine Fitness deine Idee mit den push ups übernommen. Ich finde, das Tempo ist zu ambitioniert, aber davon abgesehen macht es mir viel Spaß. Sport frei!

  3. Hallo Ramona,
    eine ganz einfache, aber effektive Übung (damals Tipp meiner Hebamme): Beckenboden anspannen, etwa 10 Sekunden halten, loslassen.Das ganze einige Male hintereinander und mehrmals am Tag. Ich mache es immer beim Zähneputzen oder abends im Bett. Lässt sich prima in den Alltag einbauen und hilft wirklich, wenn frau es regelmäßig macht. Was auch noch eine schöne Übung ist:im Bett liegend anspannen und während der Anspannung das Becken leicht bewegen und dabei die Namen der Kinder, die Du geboren hast, „schreiben“ (also mit dem Beckrnboden). Klingt komisch, ist aber eine schöne Übung. Die tatsächlichen Bewegungen sind eher klein. Wichtig sind Anspannung, halten und wieder lösen.
    LG
    Marion

  4. hallo ramona,
    danke für deinen lieben kommentar. was den beckenboden angeht, so habe ich im krankenhaus selbstverständlich auch den tipp bekommen, diesen zu trainieren. allerdings wurden wir sehr scharf darauf hingewiesen, keinesfalls sit ups und ähnliches zu versuchen in der nächsten zeit. nun ist ja deine geburt schon etwas her, sodass das vielleicht weniger ein problem darstellt, aber ich denke auch, dass ich eher mit den übungen, die marion beschreibt anfangen werde. …frage mich natürlich nur wann… ;-) naja, alles gute erstmal, bald ist deine muskulatur bestimmt wieder super!

  5. Tja der Beckenboden, auch bei mir ein eher leidiges Thema.
    Mein Sohn Daniel war auch relativ groß und daher war der Beckenboden schon durch Schwangerschaft und Geburt etwas angeschlagen.
    Enorm kontraproduktiv ist, dass er nun mittlerweile 13, immer noch ein Tragekind ist und ich durch das viele Tragen den Beckenboden natürlich auch nicht mehr richtig stabil bekomme.

    Na mal sehen, ich versuch da trotzdem gegen zu arbeiten

    meine meditativen Phasen lebe ich eher beim Spinnen aus, als mit Feldenkrais oder Yoga usw.
    Was das fithalten betrifft, bin ich eher nachlässig, ab und an mal ein bisschen Volleyball, aber sonst ??
    Oft bin ich einfach körperlich zu kaputt,ausgelaugt durch Daniels Pflege, muss ich zugeben

    Karin

  6. wunderschöne bilder! und ja, auch ich muss meine mitte stabilisieren, leo ist ja nun auch schon gute drei monate alt.

  7. Pingback: Ran an den Beckenboden « Jademond

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