_Alltag

Allein zu Haus

Oh diese Ruhe! Ich geniesse schon den zweiten Tag in Folge einen ganzen Tag allein zu Hause. Diese Ruhe tut mir so gut. Ganz in meinem eigenen Rhythmus kann ich mich den Dingen widmen, die hier schon lange anliegen und Dingen, die mir gut tun. Das könnte ich gern noch ein paar mehr Tage, nein Wochen, so haben. Der Wolf ist bei meinen Eltern, der Sterngucker mit einem Freund unterwegs und der Mann zu Dreharbeiten weg. Herrlich!

Ich habe ein bisschen an einem Flyer gearbeitet und an einer Auftragsarbeit für einen Trauspruch. Zum Mittag gab es leckeres buntes Essen mit Sommergemüse und Kartoffeln. Ich nutze die Zeit zum Hörbuch hören (Extraordinary Leadership von Robin Sharma) und schaue mir Onlinekurse an, die ich gebucht hatte, aber noch nicht zu Ende geschaut. Am Sonntag war ich so begeistert von den neu gelernten Buchstaben, dass ich aus meinen Übungsblättern Briefköpfe für noch zu schreibende Briefe machte.

Wenn es mir im schattigen Haus zu kühl wird, gehe ich für eine Weile in den Garten und schneide den verblühten Lavendel zurück bis ich wieder aufgewärmt bin. Gestern habe ich den Rasen gemäht und die neuen Nachbarn kennengelernt. Das Alleinsein tut mir wahrlich gut und hilft, meiner Seele aufzutanken.

Von der Idee zur Umsetzung

Heute Abend habe ich einen Ferien-Probetermin mit dem Posaunenchor. Ich kann jetzt schon „Hänschen klein“ und Oh when the saints go marching in“ spielen. Hoffentlich kommt bald der Tag, wo es nicht mehr nach Anfängerin klingt. Am Freitag habe ich eine erste Einzelstunde beim Trompetenlehrer des Wolfes. Meine leise Hoffnung ist, vielleicht sogar schon an Weihnachten ein bisschen was Vorzeigbares spielen zu können.

Nebenbei erdünkele ich einen neuen Kurs für September. Diesmal soll es um Schrift gehen. Lettering und Schriftgestaltung fürs Skizzenbuch, Journal, Alltag und besondere Notizen. Das Format und die Inhalte habe ich bereits grob umrissen. Nun geht es um Details und Wording. Jedesmal ein aufregender Prozess von der Idee zu Umsetzung.

Dankbarkeit

Ich freue mich nicht nur über die ruhigen Tage zu Hause, sondern auch über eine wohltuende Therapiestunde, kleine Gespräche zwischendrin und einen langen tiefen Austausch per iMessages. Wertschätzendes Feedback und die ganzen begeisterten Mitmacherinnen beim August Art Journal wärmen mein Herz. Das erhellt meine Tage so sehr!


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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