_Alltag

Alltagsschnipsel zwischen den Reisen

Zwischen meinen Reisen, am Wochende die letzte, tobt der Alltag. Kranker Wolf, Termine, Arbeit. Ich muss mich immer wieder ans Atmen erinnern und bin froh um meine Versorgungsroutinen: regelmässiges Essen und feste Bettgehzeit, sodass ich auf dieser Ebene gut versorgt bin. Es ist deutlich kälter geworden, wir haben Wollpullover und Mützen aus dem Schrank geholt. Die Blätter am Ahorn vor unserem Haus haben sich von einem Tag auf den anderen rot und gelb gefärbt. Wir sind mitten im Herbst.

Hoffnung in den alltäglichen Dingen

Für nächste Woche steht ein Gartentag im Kalender. Über das Werkeln im Garten und die darin liegende Hoffnung schreibt Veronika Smoor einen schönen Blogpost: „Es gibt ein Morgen, sonst würden wir das Heute nicht leben. Und alles, was wir heute tun, kann eines Tages aufblühen.“

Ich habe vorhin gerade zwei Stangen Lauch geerntet, um für heute Mittag eine Kartoffelsuppe zu kochen. In den letzten Wochen hatten wir immer mal wieder Kürbislasage zum Mittag. Gestern Abend gab es den Dattel-Caramel-Dip mit frischen Äpfeln. Sehr lecker.

Heute startet mein Textura-Onlinekurs, auf den ich mich schon die ganze Zeit freue. Es haben sich richtig viele TeilnehmerInnen angemeldet. Ich bin schon gespannt auf die Gruppe und die entstehenden Arbeiten. Nachher fahre ich zur Schule, habe ein Elterngespräch und meine Nachmittagsbastelgruppe.

Für meine KundInnen arbeite ich aktuell an Flyern und der aktualisierung der Website. Da ist immer was zu tun. Ich finde dabei spannend zu beobachten, wie die Corona-Bedingungen zu Flexibilität und neuen Wegen auffordern. So finden nun Ausbildungen zum Teil hybrid statt, also analog und online. Das handhabt die Tochterschule auch so. Die SchülerInnen, die am Unterricht nicht teilnehmen können, werden per Zoom zugeschaltet. So konnte die Tochter neulich sogar einen Test mitschreiben, den sie sonst verpasst hätte. Als die U-Bahnen in München streikten, hat die Schule beschlossen, den Tag als Online-Unterricht laufen zu lassen. Diese Flexibilität finde ich sehr großartig.

Auch ein spannender kalligrafischer Auftrag hat mich erreicht. Eine Eintragung in ein Ehrenbuch. Toll!

Im Hintergrund arbeite ich an Weihnachtsideen. Was braucht es dieses Jahr für ein hoffnungsvolles Fest? Ich überarbeite das Buch der Möglichkeiten für 2021, damit es Ende Oktober bestellt werden kann. Es sollen einige neue Themen hinzukommen bzw bestehende erweitert werden.

Auch im Posaunenchor beginnen wir jetzt mit den Weihnachtsliedern. Einen kleinen Beitrag über den Posaunenchor gibt’s auf München-TV.

Zum Lesen und Hören

Bei Marias Lesekreis auf Instagram bin ich über das Buch „Heiße Milch“ gestolpert, was ich gerade als Hörbuch höre. Meine andere Lektüre findest du auf meiner Leseliste. Ich vergebe Sternchen, schaffe es aber nicht, jedes Buch im Blog einzeln vorzustellen. Demnächst gibt es hier allerdings nochmal eine Buchvorstellung für die Weihnachtszeit. Ich habe einen feinen Stapel Rezensionsexemplare auf meinem Tisch liegen, wovon ich gern auch welche verlosen möchte. Ein paar Bücher lasse ich auch im Flohmarkt weiterreisen. Vielleicht ist da ja was für dich dabei? Mit dem Sterngucker lese ich gerade Ronja Räubertochter. Das macht mir besonders Spaß.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.