_Alltag

Der Wolf ist jetzt schon 13, Reiselust und Alltag

Gestern habe ich vormittags in der Sonne wartend verbracht. In meinem Korb hatte ich etwas zum lesen, zum Schreiben und zum Stricken. Die Zeit wurde länger als gedacht, ich habe sie aber sehr genossen. Zuerst habe ich in meinem Mahabuch (mein Bulletjournal) meine To-Do’s sortiert und mir die nächsten wichtigen Aufgaben notiert. Ich überarbeite gerade den Sommerskizzenbuch-Kurs. Dafür gibt es jede Menge zu tun: Vorhandene Inhalte sichten, ggf neu strukturieren, notieren, welche Inhalte ich hinzufügen oder ersetzen will, Buttons erstellen, Bilder auswählen, Texte schreiben.

Dann habe ich ein paar Postkarten geschrieben. Dankeschön-Post an Menschen, die mir zum Geburtstag oder an Weihnachten liebe Briefe geschickt haben (weia, schon so lange her), denen ich aber persönlich danken will. Ein paar Reihen an meinen Reste-Socken sind gewachsen, und für den Rest der Zeit bin ich im Buch „Die Schönheit der Nacht“ von Nina George abgetaucht. So viele schöne Worte und Gedanken. Ein paar davon habe ich mir unterstrichen, weil sie gut zu meiner Arbeit am Buch passen.

Wieder daheim, habe ich nicht viel getan. Der Tag war so warm. Zum Mittag gab es leckeren Mangold-Flammkuchen, Salat und ein halbes Glas Weisswein. Den Nachmittag habe ich lesend in der Hängematte verbracht und ein bisschen im Garten gewerkelt. Nach dem Abendessen, als es dann schön kühler wurde, war ich mit dem Mann eine kleine Runde spazieren und habe danach mein Workout gemacht. Es geht immer leichter. Ich habe keinen Muskelkater mehr am Tag und gerate nicht mehr so schnell ausser Puste. Weil es so ein herrlich lauer Frühlingsabend war, sassen wir noch lange auf der Terrasse, die Kinder tollten im Garten mit den Gast-Hunden und auf dem Trampolin. Ein kleiner Sommervorgeschmack.

Mit dem Mann habe ich mich ein bisschen über meine aufkommenden Reiselust unterhalten. Die war ja ein paar Jahre fast nicht existent, weil ich froh war, endlich angekommen zu sein. Nun merke ich aber, wie ich Lust habe, wieder unterwegs zu sein. Es gibt so viele Orte, die ich gern noch sehr würde, erkunden und Zeit geniessen. Mit dem Mann habe ich mich also auf dem Spaziergang in die Bretagne, die Normandie, nach Schweden, Amsterdam, Norwegen oder Portugal geträumt.

Neben den Träumen läuft der Alltag. Am Wochenende hatte der Wolf Geburtstag. Er ist nun schon 13! Ich habe mich an die Schwangerschaft mit ihm erinnert. Das war eine intensive und herausfordernde Lebensphase. Allein mit der Tochter in Hamburg, sie frisch eingeschult an der Neuen Schule Hamburg, meine erste Ehe in Scheidung, ich mitten an meinem Diplom. Einmal, ich wollte gerade Geld holen, bin ich vor dem Geldautomaten in Ohnmacht gefallen. Ist mir noch nie passiert!

In dieser Zeit wurde mir aber auch so viel Hilfe zuteil. Der Wolf kam dann zwei Wochen nach meiner Diplomverteidigung zur Welt. Drei Tage Wehen und Geburtsarbeit, dann lag der kleine Boxer auf meinem Bauch. Und das soll schon 13 Jahre her sein?

An dieser Stelle möchte ich dich noch einmal bitten, für das Projekt „Every Mother Counts“ zu spenden. Ohne die Unterstützung von Hebammen, Ärzten und Freundinnen hätte ich die Geburten meiner Kinder nicht gewuppt. ich wurde gut versorgt und betreut. Das soll allen Müttern zuteil werden. Dafür setzt sich die Organisation ein, für die ich bis Ende Mai 500 Euro zusammenbekommen und spenden möchte. 120 Euro haben wir schon!

Du kannst spenden, indem du direkt auf meiner Fundraising-Seite auf den Button klickst (Spende per Kreditkarte) oder, wenn du keine Kreditkarte hast oder nutzen willst, einen Betrag in meine Teekasse (Paypal) mit dem entsprechenden Betreff legst. Dann überweise ich das zur Organisation.

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Was gerade gut tut

Ich habe begonnen, früh aufzustehen und geniesse die Alleinzeit am Morgen. Der grünende Garten, das Fitnessprogramm, das bunte Essen, Spargel! Ich habe angefangen, wieder Salatgläser vorzubereiten. So muss ich nur ein Glas in eine Schüssel leeren und habe eine leckere gesunde Mahlzeit. Lesezeit, herzliche Kontakte, berufliche Anfragen als Referentin, ein Freundindate (gemeinsam singen!) und überhaupt Herzenskontakt, Musik machen, Muttertagsblumen von der Tochter.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie bei StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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