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Dezembertagebuch – Ruhe finden | Dazwischen

Diese Tage im Dazwischen vergehen mir zu schnell. Es türmt sich noch das alte Jahr vor mir auf. ich möchte aufräumen, Platz schaffen, brauche Raum und Ruhe damit sich Ideen entfalten können. Stattdessen ist hier Trubel und Chaos, wir spielen viel oder Reden, Kochen und erledigen Dinge zwischendrin. Meine Oasen sind lange Spaziergänge, die geniesse ich sehr. Da habe ich Ideen und Erkenntnisse, die ich mir notieren möchte.

Der Wolf hat einen Sandwichmaker zu Weihnachten bekommen. Das ein oder andere Toast springt auch für mich dabei heraus. Unser Kühlschrank ist noch immer gut gefüllt. Ich esse zwischen dem ungewohnt vielem Süßkram viel Salat und Gemüse, das tut gut. Für meine Verhältnisse gehe ich ganz schön spät ins Bett und wir schlafen lange aus.

Ich habe mir endlich endlich Zeit genommen, die dreiteilige Dokumentation über Schrift und Sprache auf Arte anzuschauen. Sehr sehenswert und noch bis zum 19.1. in der Meditathek. Ausserdem schaue ich mir Videos von Robin Sharma an. Ich mag Menschen mit Ausstrahlung.

Gestern Abend hatte ich einen Zoomabend mit meinen ältesten Freundinnen. Ich liebe unsere Vertrautheit. Echte Treffen sind schöner, aber auch per Video hat mir der Kontakt so gut getan. Ich konnte die Weiber einmal mit dem Handy durch unser Haus führen und die Weihnachtsbäume und Schwippbögen der anderen bewundern, habe die Kinder in die Kamera winken sehen und ein Weihnachtsquiz gespielt. Bis halb zwölf sassen wir beisammen.

Währenddessen habe ich mein letztes Sockenpaar für dieses Jahr fertig gestrickt. Das wollte ich unbedingt noch schaffen. Nun habe ich insgesamt neun Paar Socken gestrickt, sonst aber auch gar nichts.

Heut morgen habe ich das direkt zum Anlass genommen und mein Jahreswechselritual des Stashwiegens begangen. Einmal alle Wollvorräte wiegen und sichten. In den nächsten Tagen werde ich meine Vorräte noch einmal durchgehen und einige Wollknäule aussortieren, die ich schon lange nicht nutze oder deren Farben oder Qualitäten nicht zu meinen Vorlieben und Strickgewohnheiten passen. Und entscheiden, was ich aus der angefangenen Strickjacke machen werde, die schon einige Jahre hier rumliegt.

Rückblick und Jahresplanung

Der Mann war mit seinem ältesten und seinem jüngsten Sohn bei seinen Eltern. Ich habe den Tag zum Klo-Putzen, Wäsche machen, Aufräumen und letzte Rechnungen schreiben genutzt. Ausserdem war ich lange spazieren und habe am späten Nachmittag den Kurs „Magic Planning“ mit Petra Lehner mitgemacht – ein herrlich motivierender Start in Mindsetarbeit und die Jahresplanung. Mal sehen, was sich daraus entwickelt.

Nebenbei schreibe ich an meinem Jahresrückblick. Den veröffentliche ich in den nächsten Tagen.

Rege frequentiert werden gerade auch meine Angebote zum Jahresende, vorallem das Buch der Möglichkeiten und der Visionboardkurs. Einige meiner Kurse befinden sich noch bis Ende des Jahres im Sale, dann nehme ich sie aus dem Programm (einmal erworben, stehen die Inhalte jedoch danach noch zur Verfügung). Für die verbleibenden Kurse werde ich die Preise erhöhen.

Wofür ich dankbar bin

Teekassengaben, bei deren Höhe es mir die Sprache verschlägt, meine langen Spaziergänge, die Sonne und den Schnee, meine treuen Freundinnen, das neue Springseil, gemütliche Tagesstarts, Zeit zum Stricken und Filme schauen, gutes buntes Essen und ein voller Kühlschrank, Schönheit am Wegesrand


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

Ein Kommentar

  • Micha

    Deine Socken sind wunderschön geworden! Im Moment wünsche ich mir auch etwas mehr Ruhe für den Jahresrückblick und den Ausblick auf das neue Jahr.

    Alles Gute und herzliche Grüße,
    Micha

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