_Alltag

Die erste Schulwoche nach den Sommerferien

Huch, was ging die Woche schnell um. Wir sind am Dienstag alle in das neue Schuljahr gestartet und haben den Schulwechselwolf in seine neue Klasse begleitet (Symbolbild mit Sonnenblume und Maske – das Willkommsritual für die Schulanfänger lief dieses Jahr in etwas abgewandelter Form ab, aber nicht minder herzlich). Nach einer Woche möchte ich sagen: er macht das gut. Dennoch bleibt in mir eine gewisse Anspannung zurück. Ich kämpfe etwas mit meiner Stabilität, finde aber immer wieder zurück in meine Mitte. Zudem hab ich noch meine Tage bekommen, ein herrlicher Hormoncocktail. Es ist immer wieder faszinierend, wie viel ich auf unterschiedlichen Ebenen gleichzeitig fühlen kann.

Viele gute Dinge

Die letzten Tage haben es wirklich gut gemeint mit mir. Ich habe eine lange Liste voller Dinge, die schön waren und sind, geschrieben: Spätsommersonne, im Steinsee schwimmen, dem Wolf beim Trampolinspringen zuschauen, Gespräche mit anderen Eltern bei Verabredungsabholungen und an der Schule, Nachfragen, wie es dem Wolf an der Schule geht, frisches Dinkelbrot und Salat vom Herrmannsdorfer, Trompetenstunden, die erste Biokiste nach der Sommerpause gefüllt mit Herbstschätzen, geschenkte Äpfel, liebe Post und ein neuer Businessplaner für nächstes Jahr (diesmal als Paperback)… und noch so vieles mehr! Fühlt sich gut an und ist ein Ausgleich zu der Anspannung, die auch in mir wohnt: die viele Arbeit auf meinem Schreibtisch und das Nichtwissen, wo ich anfangen soll, das Jonglieren der vielen Aufgaben und Prioritäten, die Will-ich-auch-nochs und Könnte-ich-nurs und Nicht-gut-genugs, die Sorge, ob der Einstieg in die neue Schule so bleiben wird, wie lange der Wolf braucht, um anzukommen. Ich möchte mich zurücklehnen und einfach vertrauen, dass sich alles fügt, alles gut wird. Und das wird es.

Die kalten Tage, der Rhythmuswechsel, der Jahreszeitenübergang, meine Hormone – ich fühle mich gerade wie in der Stillzeit, als ich dauernd was zu Essen brauchte und ständig am Futtern war. Momentan habe ich auch ständig Hunger und bin auf der Suche nach dem passenden Essen. Da muss sich erst wieder etwas einspielen. Durch die Schule haben sich unsere Zeiten nun wieder von Ausschlafen zu Früh aufstehen und zu einer Mittagszeit nach 13 Uhr verschoben. Da möchte ich wieder einen Rhythmus finden, der mir gut tut.

Zurück in den Arbeitsalltag

Heute war ich mit dem Mann Frühstücken. Ein bisschen unsere Auszeit-Schwingung aufrecht erhalten und natürlich die aktuellen Themen besprechen. Kommende Onlinekurse (der Schriftzauberkurs startet nächste Woche. Hier kannst du dich noch anmelden!), Ausbildungen und allgemeines Termin- und Familienmanagement. Wir hatten 3 Stunden gut zu reden und Zeit für einen kleinen Spaziergang.

Am Wochenende möchte ich nochmal einen Berg Arbeit schaffen, der in den letzten Tagen liegenbleiben musste, weil die Kinder am Anfang des Schulajhres mit all den neuen Eindrücken, Verabredungen und Veränderungen noch etwas mehr Aufmerksamkeit brauchten (und ich mich auch erst wieder eingrooven muss).

Zum Schluss habe ich noch ein paar Gartenbilder. Meine zwei Fenchelknollen sind dank Schneckenschutz zu einer essbaren Größe herangewachsen und sehen richtig gut aus. Ich habe Rote Beete geerntet (bzw die Tochter in ihrem Hochbeet) und einen Brokkoli entdeckt. Wir haben einige solcher Miniaturen im Garten: Kürbis, Aubgerine, Artischocken. Aber die Freude ist größer!


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