Dienstag – ein ruhiger kleiner Tag

Dienstag – ein ruhiger kleiner Tag

Gestern hatte ich spontan einen Zoomcall zur Präsentation des Logos, an dem ich in den vergangenen Tagen gearbeitet habe. Das ist immer sehr aufregend, gerade wenn es die ersten Entwürfe sind. Danach war ich sehr beschwingt, weil wir eine Basis haben, woran ich weiterarbeiten kann. Schön.

Ich mag gerade das weckerlose Aufwachen. Morgens dauert es eine Weile, bis ich stabil genug zum Aufstehen bin. Da meldet sich die Schlappheit bereits am Morgen. Was mir gerade gut tut, ist noch zehn Minuten im bett zu sitzen und zu meditieren, still zu werden und meine Kräfte in mir drin zu finden. Wo in mir drin fühle ich mich mutig, kräftig, stabil? Dort fühle ich hin, tanke auf. Manchmal lese ich danach noch einen kleinen Bibeltext für den Tag und frage mein Herz, wie es sich heute fühlen möchte. Das ist eine gute Übergangszeit. Zwischen der Ruhepause in der Nacht und den Anforderungen des Tages. Das tut mir gut.

Heute wollte sich mein Herz mutig fühlen. Denn auf meinen Zettel hatte ich gestern geschrieben: beim Frauenarzt anrufen und einen Termin machen. Und wirklich. Nach dem Frühstück bin ich mutig und mache mir einen Termin beim Frauenarzt. Tschakka!

Dann kümmere ich mich um einen Druckauftrag für eine Kundin und aktualisiere gleich noch die Daten auf ihrer Website mit den neuen Terminen.Dann stelle ich im Blog das gerade fertig gelesen Buch Miroloi vor. Als nächstes lese ich das Pilgerbuch von Hape Kerkelin* (Buch7). Weil ich gerade @bellawhitehazelnut auf ihrer Wanderung von München nach Venedig virtuell begleite (ich liebe die Reisebeschreibungen und Bilder), tauchte in mir vor ein paar Wochen plötzlich Wanderlust auf. Nun informiere ich mich über Pilgerwege. Ich will nicht den ganzen klassischen Pilgerweg gehen, kann mir aber die ein oder andere kleine Pilgerwanderung vorstellen.

Zum Mittag kocht uns der der Mann Gemüsesuppe. Dafür schnippele ich das Gemüse. Lauch aus dem Tochterfreundgarten, Kohlrabi und Kartoffeln vom Supermarkt, eingefrorene Karotten aus der Gemüsekiste. Das ist soo lecker geworden.

Weiter Aufräumen und Platz schaffen

Die Kinder wuseln mit einem Freund durch Haus, Garten und Siedlung. ich räume ein bisschen Schreibtisch und Regale auf. Wir haben einen Schrank von einem Zimmer ins Büro gestellt. jetzt kann ich ein paar mehr herumliegende Bastelsachen verstauen. Von Zeit zu Zeit wachsen sie mir über den Kopf. Ich werde demnächst wohl wieder einiges radikal ausmisten. Ich habe kistenweise Collagepapiere. Ah, Fluch und Segen zugleich!

Die Post klingelt und bringt Pakete für den Mann. Ich frage, ob der DHL-Fahrer gleich die vier großen Pakete mit den Spenden an Shuuz mitnehmen kann. Nach etwas Umbau in seinem Transporter kann er das. Juhu! Die Spenden an Shuuz habe ich beim Kindergarten- und Schulsommerfest gesammelt. Vier riesige Kartons voller Schuhe, die jetzt ein zweites (oder drittes) Leben bekommen. Zusammen mit den Spendenkartons von gestern ist richtig Platz geworden.

Ich möchte eine Collage machen und suche nach passenden Papieren. Und schon bin ich versunken in meinen Collagepapierkisten. Bei der Gelegenheit sortiere ich gleich einiges aus. Bei weitem noch nicht genug. Zum Basteln komme ich jedoch nicht. So vergeht der Nachmittag im Fluge. Der Sterngucker mäht Rasen. Ich rupfe noch ein bisschen Unkraut und nasche Himbeeren. Ich bin nach wie vor so begeistert von den schwer tragenden Himbeersträuchern. Hmm. Mehrmals am Tag schlendere ich an den Büschen vorbei und lasse die dicken Beeren in meinen Mund wandern.


Den Tag ausklingen lassen

Am Abend brate ich Auberginenscheiben. Die gibt es zusammen mit Baguette, frischen Tomaten und Olivenöl mit Knoblauch und Salz. Die Luft ist angenehm zum Draussensitzen. Nach dem Abendessen gehe ich eine kleine Runde spazieren und freue mich über das Septemberlicht. als ich zurück komme sind die Jungs noch am Spielplatz. Ich bespreche mit dem Mann noch ein paar Sachen wie In-App Käufe, die sich der Wolf von seinem Taschengeld kaufen möchte. Nebenbei bemerke ich, dass die Jungs meine einzige Aster, diw gekommen ist, beim Fussballspielen zsammgeschossen haben. Seufz. Naja, in der Vase sieht sie auch gut aus.

Wieder drinnen bestelle ich ein neues Kalendarium für den Taschenbegleiter und Notizhefte dazu. Er bekommt nochmal eine Chance. Dafür werde ich auf ein Hardcover-Leuchtturm-Bulletjournal verzichten. Mal sehen, ob mein Plan aufgeht. Wobei ich ja schon ein großer Fan von festen Planerbüchern bin. Hach. Die ewige Sehnsucht nach Planerfrieden!

Jetzt bringe ich gleich die Kinder ins Bett, lese ein bisschen und lasse den Tag ausklingen. Morgen habe ich ein Freundintreffen und vorher noch ein bisschen Arbeitszeit. So klingen die Ferien langsam aus.

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3 Gedanken zu „Dienstag – ein ruhiger kleiner Tag

  1. Ich kann dir die Hörbuchvariante seeehr ans Herz legen…Hape liest selber, unvergleichlich. Höre es mehrmals im Jahr!

  2. Oh, ich liebe Hape und habe nach seinem Buch auch Lust gehabt auf eine kleine Pilgertour. Aber ich weiß noch nicht wie, wo und mit wem. Aber ich mache es, irgendwann mal, das weiß ich. Und ich frage mich gerade, ob es auch einen Pilgerweg an der Küste entlang gibt, wo ich doch das Meer und seine befreiende Wirkung so liebe!

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