_Alltag

Donnerstag – 7.12.2017

Ich wache gegen 5 Uhr das erste mal auf. Danach schlummere ich nur noch im Dämmerschlaf vor mich hin bis es Zeit wird, aufzustehen. Morgenroutine ohne Zwischenfälle: Frühstück, Anziehen, Kinder zum Bus. Dann fahren wir den Wolf zur Schule und den Mann zum Bahnhof. Draussen ist alles nebelig. Auf der einen Seite scheint noch der Mond, auf der anderen sieht man die Sonne durch den Nebel. Ich fahre weiter zum Zahnarzttermin. Vorher habe ich noch etwas Zeit und bringe unsere Sommerreifen zum Einlagern zur Autowerkstatt.

Der Zahnarzttermin verläuft kurz und fast schmerzlos. Mein abgebrochener Zahn kann gerettet werden. Weil er kein Karies hat, geht das ganze sogar ohne Bohren und ohne Betäubung. Einzig die Lage (Weisheitszahn) macht es etwas herausfordernd. Der Zahnarzt ist nett und unterhaltsam. Nach 10 min bin ich fertig und heilfroh. Ich fahre nach Hause. Die Sonne hat den Nebel aufgelöst und macht schönes Winterlicht. Ich bin guter Dinge uns setze mich direkt an meinen Schreibauftrag, den ich heute beenden möchte. Ich schaffe alle Bilder am Vormittag, maile ausserdem noch den hoffentlich finalen Entwurf einer Anzeige zur Kundin und beantworte liegengebliebene Emails.

Gegen 12 ist es Zeit, den Wolf von der Schule zu holen. Eigentlich bleibt er Donnerstags lang. Heut ist jedoch eine Lehrerkonferenz und er hat Mittags Schulschluss. Wir essen gemeinsam Mittag (Kartoffelpürree und Krautfleckerl). Der Sterngucker ruft aus dem Kindergarten an und verabredet sich. Später kommt die Tochter mit dem Bus. Wir schreiben eine Liste mit Backzutaten und fahren einkaufen. Die Oberstufe der Tochterschule verkauft am Weihnachtsmarkt Plätzchen. Damit füllen sie die Klassenkasse für die Abschlussfahrt.

Wieder daheim spielt der Wolf mit seinem Freund draussen. Ich bereite den Teig für Pfefferkuchen aus dem Buch „Mein veganer Adventskalender“* und Ministollen nach Carolas Rezept vor. Ich bin ja nicht so die Backfee. Die Tochter hat viel Spaß dabei, mich zu beobachten. Dann muss ich los, den Sterngucker von seinem Freund abholen. Die Tochter begleitet mich. Wir springen noch kurz in der Apotheke vorbei. Der Sterngucker ist sehr müde, quengelig und hungrig. Er macht sich zuerst etwas zu Essen als wir heimkommen. Ich bereite einen Pizzateig und Feldsalat vor. Gerade als ich die Pizza im Ofen habe, meldet sich der Mann, wann er abgeholt werden möchte. Mittlerweile bin ich auch sehr hungrig, sodass mir schon ganz schwach ist. Die Pizza ist rechtzeitig fertig, sodass ich noch ein Stück essen kann, bevor ich den Mann hole.

Heut ist es spät. Wir essen gemeinsam zu Abend, dann bringt der Mann die Jungs ins Bett, ich rahme die fertigen Auftragsbilder und bringe sie zur Auftraggeberin. Sie freut sich sehr über meine Arbeit. Ich fühle mich gut, weil meine Arbeit gewertschätzt wird. Zurück daheim mache ich ein Feuerchen und widme mich den Teigmengen.

Bis 22:00 backe ich Ministollen und Pfefferkuchen und verpacke sie noch zum Mitnehmen. Dann falle ich in mein Bett.

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