_Alltag

Donnerstagslichtblicke

Lange, gut und erholsam geschlafen. So startet der Tag ganz vergnügt. Die Sonne scheint und hebt die Stimmung. Mir geht es besser, zumindest fühlt sich die Nase ein homöopathisches bisschen freier an. Die Lymphknoten arbeiten noch.

Der Wolf druckst noch mit Übelkeit herum. Wir motivieren ihn trotzdem zur Schule. Alternativ hätte er zum Arzt gehen müssen. Das Thema Bauchweh-Kopfweh-Übelkeit haben wir nun schon seit Monaten immer wieder. Seufz. Ich erinnere mich auch bei der Tochter an eine solche Phase, aber in meiner Erinnerung nicht so früh. Ausserdem hat er Trompete-Motivationsstruggels. Ich versuche noch herauszufinden, ob es ein zeitweiliges Motivationstief ist, was wohl jeder Musikschüler kennt und mal hat, oder echtes „es passt nicht mehr für mich“.

Während der Mann den Wolf zur Schule fährt, bekomme ich einen Anruf einer Kundin für einen zu erledigenden Job. Ich notier mir den auf meiner Aufgabenliste, die ich heute noch sortieren möchte und warte jetzt auf die Anlieferung der entsprechenden Daten (ein Flyer, den ich schon vor einigen Jahren erstellt habe, der jedes Jahr aktualisiert wird, inclusive der Dtaen auf der Website).

Dann sortiere ich als erstes meinen Posteingang. Was sind to-Do’s? Was kann gelöscht werden? Was wollte ich noch lesen, was weiterverlinken? Wenn ich am Handy was entdecke, aber später lesen oder intensiver anschauen will, dann schicke ich mir den Link selbst per Email, damit ich ihn nicht vergesse. Wenn ich dann am Computer bin, kümmere ich mich um diese Texte. Das sind entweder interessante Artikel, Produkte, die ich mir näher anschauen möchte oder Fundstücke, die ich weiterverteilen will (z.B. im Newsletter oder Blog)

Weil ich heute mein Freundin-Date abgesagt hatte, habe ich ein Telefonat stattdessen. Wir ratschen von zehn bis halb zwölf und kommen wieder schnell ins philosophieren, was ich so sehr mag. Gedanken umdrehen, ergründen, reflektieren, Einwände betrachten, gemeinsam freuen, zustimmen, Befindlichkeiten austauschen und Erkenntnisse teilen. Eine meiner intellektuell am anregendsten Freundschaften. Ich hab ja nicht die eine beste Freundin, sondern jede Freundin hat so ihre Stärken und Potenziale. Und jede lässt eine andere Saite in mir anklingen, was ich sehr schön finde. So entsteht eine herrliche Bandbreite und Themenvielfalt.

Zum Mittag gibt es selbstgemachte Pizza. Etwas spät wird das alles, weil irgendwie der Ofen nicht richtig heizt. So können wir aber alle gemeinsam essen, was auch ganz nett ist. Dann hole ich die Tochter am Bahnhof ab. Wir reden über den Corona-Virus, der doch recht nah gerückt ist mit den Fällen in Bayern (und einem Bekannten, der Kontakt zu dem Mann hatte…). Die Tochter war noch im Rossmann. Sie hatte eine alte Analogkamera und hat den Film entwickeln lassen. Von mir war auch ein Bild dabei.

Der Sterngucker verabredet sich mit einem Freund. Also fahre ich auch ihn zu seiner Verabredung. War das damals bequem zu meiner Kindheit, als alle meine FreundInnen in Fussnähe meines Hauses lebten und wir einfach hingehen konnten.

Am Nachmittag erledige ich noch ein paar Änderungen in einer Druckdatei für Visitenkarten, die der Mann immer bei seinen Gongmeditationen im Hotel auslegt und schicke sie zur Druckerei.

Beim Sortieren meines Posteingangs war mir aufgefallen, dass unsere Telekom-Rechnung diesen Monat so hoch war. Wir versuchen an den Einzelverbindungsnachweis zu kommen, scheitern aber am unintuitiven Kundenportal und spter an der Tatsache, dass wir das wohl irgendwann nach der DSGVO-Änderung hätten beantragen müssen. Nun können wir gar nicht nachvollziehen, wer die hohen Telefonkosten verursacht hat. Tja nun.

Statt meiner Aufgabenliste (morgen ist auch noch ein Tag) stricke ich. Ich bin doch noch etwas angeschlagen und hatte heut ganz schön viel Aktivität. Dennoch fehlt mir das Draussensein und Bewegung.Der Mann verabscheidet sich zum Gongspielen im Hotel an den Tegernsee, ich bleibe mit den Jungs daheim. Der Sterngucker wurde von der Freundmutter gebracht.

Zum Abendessen haben wir die Reste vom Mittag und Salat. Es ist eine gereizte Grundstimmung unter den Jungs. Sie maulen, streiten, nörgeln über das Essen und piesacken sich gegenseitig. Irgendwie liegt schon seit ein paar Tagen so eine komische Stimmung in der Luft. Naja, auch das geht vorüber.

Nach dem Abendessen lese ich ein bisschen in Kikis Blog. Ich mag Alltagsbloggerei der anderen. Das kann so vielschichtig und amüsant sein. Obwohl es auch nur Alltag ist. In vielem erkenne ich mich wieder, anderes finde ich spannend und erhalte Denkanstösse oder andere Blickwinkel.

Ich male noch ein bisschen im Büro während der Sterngucker duscht. Das kleine Bad gehört baulich ja zum Büro. Dann entdecke ich, dass ja auf meinem Schreibtisch ein Päckchen für mich steht. Eine Bestellung von Ringana. Im Sommer habe ich ein neues Deo ausprobiert. Das war gut und ist jetzt alle, also hab ich es mir nachbestellt. Zudem teste ich mal das Shampoo. Ich hatte auch diverse Gesichtscremes und die Sonnencreme gegen Pigmentflecken im Gesicht. Zu meiner Freude, hat das funktioniert. Jetzt bin ich wohl mittlerweile doch so eitel geworden und nutze Sonnencreme bevor ich raus gehe. Dafür sind die komischen Flecken auf meiner Stirn weggegangen. Vielleicht steig ich ja ein bei Ringana, denn wenn ich von etwas überzeugt bin, dann empfehle ich es auch gern weiter.

Am Abend hat mich noch ein Feedback auf meinen Herzensbrief erreicht, worüber ich mich sehr gefreut habe. Der Herzensbrief ist ja ein sehr persönliches Angebot, was ich mir überlegt habe. Und jedesmal, wenn ich so einen Brief schreibe, schwingt am Ende kurz die Unsicherheit mit, ob ich im Brief überhaupt die richtigen Worte finde oder die Erwartungen der Bestellerinnen erfülle. Bisher habe ich aber nur positives Feedback bekommen. Das wärmt mein Herz.

Hm, was noch? Wenn ich schon in der Verkaufsecke angelangt bin, dann sei hier nochmal erwähnt, dass es noch ein paar gedruckte Buch der Möglichkeiten Arbeitshefte gibt. Wenn du dir nicht sicher bist, was das so für Fragen sind, dann kannst du dir hier Fragen zum Jahresrückblick runterladen. Ein Euro pro verkauftem Arbeitsbuch spende ich dieses Jahr an Sabrina, die Bäume dafür pflanzt.

Morgen schreibe ich meine Aufgabenliste aber wirklich!


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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