_Alltag

Donnerstagsschnipsel – mit gutem Essen und Strickzeug

Seit meiner Wanderung am Montag fühle ich mich ganz schön schlapp. Es ging zwar aufwärts, aber dann kam eine dicke Entzündung an einer Stelle meines Körpers dazu, sodass ich richtig merke, wie mein System am Arbeiten und Heilen ist. Uff. Heut morgen war mir trotz der Wärme draussen richtig kalt. Ich habe mich nach dem Mittagessen zu einem Schläfchen hingelegt, um Ruhe zum Heilen zu finden. Das war eine gute Entscheidung. Es geht mir jetzt besser. Ich habe sogar eine Beerencrostata gebacken. Das will ich schon machen seit ich den Johannisbeerstrauch abgeernet habe. Hm. Mit Vanilleeis.

Weiterbildung, yay or nay

Heut morgen war die Online-Infoveranstaltung der Akademie der Künste in München für den Masterstudiengang Bildnerisches Gestalten und Therapie. Ich würde mich ja sehr gern Richtung Kunsttherapie weiterbilden, bin aber noch auf der Suche nach dem geeigneten Weg. Das Studium würde zum Herbstsemester 2021 beginnen, über 2 Jahre gehen, und ist leider als Vollzeitstudium gedacht. Dazu gehoren 720 Praxisstunden, begleitende Therapie und 14 Prüfungen, jede Menge Blockseminare an fast allen Wochenenden, Seminararbeit in Gruppen und Supervisionen. Das klingt sehr spannend, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich das Pensum als Mutter von 3 Kindern und Selbständige leisten lann. Wenn ich mich dafür entscheiden sollte, dann müssen wir für zwei Jahre hier ganz viel Familienalltag umstrukturieren. Ich hab ja noch Zeit, darüber nachzudenken, ob es das wert ist oder ob ich mir das Wissen und die Erfahrungen auch auf anderen Wegen holen kann. Oder ob es das für meine Arbeit wirklich braucht.

Die Post hat mir heute das Wanderpäckchen von Caro mit dem Compassionschal gebracht. Meine Vorstrickerin war Maria. Ich habe mich sehr über die Post gefreut und gleich ein passendes Garn zum Weiterstricken ausgewählt. Wie gut, dass ich noch einen Rest Rosy Green Wool von meinem Leftie übrig habe. Die Wolle passt perfekt dazu.  Ich mag solche Projekte gern. Nun stricke ich also meinen Anteil an dem Compassionschal. Die Anleitung gibt es übrigens kostenlos auf der Naturkinder Website.

Während der Infoveranstaltung konnte ich nebenbei ein bisschen an meinen Powerflower Juli Socken weiterstricken. So richtig gefällt mir die Farbkombination nicht, aber das Muster macht Freude. Ich habe eben genommen was da war. Mein Jahresmotto „Use what you have“ muss da immer noch herhalten. An einigen Stellen hab ich schon Ausnahmen gemacht, bei der Wolle aber noch nicht.

Im Garten werden die ersten Tomaten reif. Gestern habe ich mir eine Erbsen-Minze-Suppe aus den Zuckererbsen gekocht. Die habe ich in einem veganen Kochbuch mit mediterranen Rezepten aus der Bibliothek entdeckt und ausprobiert. Lecker!

Für die Minzsuppe einfach 800g frische Erbsenschoten auspuhlen. Die Erbsen dann mit einem halben Liter Gemüsebrühe und 10 Minzeblättchen aufkochen. Zwei bis drei Minuten kochen lassen, 2 El Olivenöl dazugeben, pürrieren und mit Pfeffer abschmecken.

Vorfreude auf die nächsten Tage

Morgen kommt meine Mutter für ein paar Tage zu Besuch. Ich hoffe, wir haben eine gemütliche Zeit miteinander. Wir werden sicher viel Stricken, gut essen und Spiele spielen. Meine Aufgabenliste jammert leise vor sich hin. Da gibt es ein paar Dinge, die ich unbedingt noch erledigen möchte, die aber in den letzten Schlappitagen hier einfach liegengeblieben sind.

Wenn du Lust hast, beim August Art Journal dabeizusein, kannst du dich jetzt schon eintragen. Das kostet nichts und gibt einen ganzen Monat lang Inputs und kleine Aufgaben zum kreativen Gestalten. Wenn du dich am Montag nach meinem Newsletter eingetragen hast, würde ich dich bitten, das nochmal zu machen, denn ich hab das mit dem Anmeldeformular verbockt. Jetzt sollte alles richtig funktionieren. Ich schicke aber nochmal an alle eine extra Email raus (ein Punkt auf der Aufgabenliste).

Hm. Ansonsten fliegen die Tage nur so dahin. Ich hab ein paar Briefe geschrieben, bisschen gestrickt, gelesen und plane eine Sommerfest Ende Juni. Das will ich schon seit so vielen Jahren machen und diesmal hab ich mal einfach Mut gefasst. Die Kinder sind ganz begeistert und steuern zahlreiche Ideen bei.

Am Dienstag hatte ich einen Zoomcall zum Skizzenbuchkurs. Wir mussten am Freitag wegen Wlan-Problemen abbrechen, weshalb es eine Nachholerunde gab, die sehr schön war. Wir haben Walderdbeeren gezeichnet und währenddessen konnte ich ganz viel Erklären. Am Ende ist ein hübsches Erklärbärblatt entstanden, wie ich finde.

Rechnungen und Steuerkram

Gestern habe ich bemerkt, dass bei meinem Grand Total, das ist das Programm, mit dem ich Rechnungen schreibe, meine Datenbank flöten gegangen ist, sodass alle änderungen, die ich seit Januar gemacht habe, weg sind. Ich konnte den Fehler bisher noch nicht finden und wundere mich, was da heimlich im Untergrund auf meinem Computer passiert. Nun ja, es gibt schlimmeres. Das lässt sich sicher wieder einrichten. Dafür habe ich letzte Woche nicht nur meine Umsatzsteuerunterlagen für die Steuererklärung gesichtet, sondern auch jene für die beiden Unternehmen des Mannes. Tschakka! Die sind jetzt auf dem Weg zur Steuerfachfrau.

Heute Abend bin ich mit den Jungs allein. Der Mann ist zu seinem donnerstäglichen Gongspielabend im Medical Resort am Tegernsee. Wir machen es uns hier gemütlich. Morgen treffe ich in München Michaela und hole danach meine Mama am Bahnhof ab. Nächste Woche findet dann auch mein Kalligrafie-Workshop an der Tochterschule statt. ich freue mich, dass er ausgebucht ist. Nun sollte ich den langsam mal vorbereiten. Aber heute habe ich erstmal eine Gelatineplatte zum Drucken hergestellt und noch ein bisschen im Garten Unkraut gerupft.

Der Wandertag-Blogpost, Gewinner aus meiner Miniumfrage, folgt alsbald. Er ist schon in Arbeit.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

3 Kommentare

  • andrea

    weisst du was ich an meinem gehirn liebe?

    du schreibst: ‚Meine Aufgabenliste jammert leise vor sich hin.‘
    und schon sehe ich sie vor mir:
    ein leicht gekrümmtes etwas von ungesunder farbe, welches mitleidheischend vor sich hin jammert.
    dann stelle ich mir vor, wie ich sie ein bisschen zudecke, ihr einen kuss auf die blasse stirn gebe und
    sag: schlaf ein bisschen liebe liste! ramona kümmert sich ganz bald wieder um dich und bis dahin ruhst du dich fein aus.

    und was soll ich sagen? jetzt schlummert sie seelig und schnarcht ganz leise dabei.
    geht doch ;)

  • Suomitany

    Liebe Ramona, ich kann mich dich sehr gut als Kunsttherapeutin vorstellen.
    Ich bin ein großer Fan dieser Therapie und hätte ich hier die Möglichkeit hinzugehen, wäre das meine Therapie
    Du bringst alles mit, was man braucht. Das bemerke ich in deinen Kursen.
    Ob es der richtige Zeitpunkt ist, weißt nur du.
    LG Tany

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