_Alltag

Donnerstagsschnipsel – was seit letztem Donnerstag geschah

Eine Woche Pause und doch keine Pause. Denn wenn es hier ruhig ist, heisst das auch immer, dass es im Alltag turbulent, voll und lebendig zugeht. Oder alles zusammen. Ich hatte von Freitag bis Montag meine Mama zu Besuch. Danach ging es gleich mit vollem Programm weiter. Und weil es so viel war, gibt es hier eine kleine Zusammenfassung.

Am Freitag hatte ich mich gleich morgens zu einem Date mit Michaela und ihren Kindern verabredet, die einen Stadtausflug nach München gemacht haben. Spontan hat mich der Wolf begleitet, weil er dabei sein wollte, wenn wir danach die Oma am Bahnhof einsammeln. Also bin ich mit ihm mit der S-Bahn nach München gefahren. Weil wir noch etwas Zeit bis zu unserer Verabredung hatten, schauten wir kurz im Obletter und Kaufhof (wo wir dann fündig wurden) nach einem Federballspiel. Das stand schon lange auf meinem Zettel. 10 Uhr trafen wir Michaela am Stachus, kauften noch ein paar Kleinigkeiten für ein Picknick ein und liessen uns auf dem Südfriedhof an einem schattigen Plätzchen nieder. Dort verbrachten wir die nächsten drei Stunden quatschend, Federball spielend und essend.

Am frühen Nachmittag trennten sich unsere Wege dann wieder. Micha fuhr weiter zum Starnberger See, wir trafen die Tochter, die am Freitag eine mündliche Prüdung in Gestaltung Theorie/ Kunstgeschichte hatte. Sie kam nach der Schule zum Stachus, wo wir gemeinsam zum Mittag aßen und dann die Oma am Hauptbahnhof abholten.

 

Das Wochenende mit meiner Mutti verging wie im Fluge und war voller schöner Dinge, die wir gemeinsam gemacht haben. Wir waren kreativ und haben genäht und gedruckt, waren beim Boesner ein paar Dinge für meinen Workshop besorgen und Rahmen für ein Bild, was ich mir von Sigrid Artmann gekauft habe. Ausserdem gab es lecker Essen: Stachelbeerkuchen mit Stachelbeeren aus dem Garten, Baba Ganoush und eingelegte Paprika aus Gemüse in der Biokiste und die ersten selbst angebauten und geernteten Kartoffeln. Ein tolles Gefühl!

Die Tochter hat ihrer Oma ihr Zweitzuhause gezeigt. Wir waren auf einem kleinen sommerlichen Konzert der Münchner Symphoniker an der Ebersberger Kirche und Eis essen. Also insgesamt ein sehr erfülltes und schönes Wochenende.

Am Dienstag meine Mutter dann wieder abgereist und ich bin direkt zu meinem Workshop an die Montessori Oberschule nach München gefahren, wo ich einen Kalligrafie-Workshop gegeben habe. Die beiden letzten Wochen vor den Ferien sind immer Projektwochen mit zahlreichen tollen Angeboten wie Theater, Filmprojekte etc. Gleich nach meinem Workshop, der bis 16 Uhr ging, bin ich weiter zu den Posaunenchor-Proben gefahren. Weil ich gut in der Zeit lag, hatte ich vorher noch eine halbe Stunde Verschnaufpause, die ich gemütlich unter einer Linde verbracht habe. Die Proben waren nett. Das Atmen und Spielen tut mir gut. Ich „kann“ jetzt schon zwei Töne. Leider haben wir jetzt eine längere Sommerpause, aber Hausaufgaben im Lehrbuch.

Pause von dem Terminreigen hatte ich erst heute. Gestern habe ich noch Zeit an der Schule verbracht, um bei der Pausenaufsicht auszuhelfen. Danach habe ich mich mit einer Freundin getroffen. Sie hat für uns gekocht und danach haben wir gemeinsam für die Schulkinderverabschiedung im Kindergarten zwei neue Lieder geprobt (sie auf dem Cello, ich auf der Gitarre). Das ging erstaunlich gut (ich spiele ca nur 2x im Jahr Gitarre oder so) und hat richtig Spaß gemacht. Den Rest des Tages bin ich nur durch den Garten flaniert, habe Erbsen geerntet und Unkraut gerupft.

Und heute? Ist mein Catch-Up Tag. Meine Emails sortieren und beantworten, die Aufgabenliste neu schreiben und priorisieren, Überweisungen tätigen, kleinere Aufträge erledigen… was eben so liegengeblieben ist. Draussen regnet es und macht ein schönes Zuhausebleibgefühl. Die Kinder sind heute erstaunlich friedlich miteinander. Vuielleicht geniessen sie auch, dass ich wieder präsent bin.

Morgen freue ich mich auf einen Freundintag und am Abend auf einen Zoomcall mit meiner Skizzenbuchgruppe. Dann stehen erstmal keine weiteren Termine im Kalender und das Schuljahr darf ausklingen. Es war in vielerlei Hinsicht ein Kraftakt. Und damit meine ich nicht die Corona-Zuhausebeschulung.


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